
Irre EU-Bürokratie behindert Kampf gegen Waldbrände
Mitten im Einsatz gegen die Waldbrände müssen in Frankreich Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr abgezogen werden. Denn sie erfüllen nicht die „ökologischen“ Abgasnormen, die von der EU gefordert sind. Die Klimavorschriften der EU behindern den effektiven Kampf gegen die Waldbrände.
Es ist ein Skandal, der die EU-Bürokratie so sichtbar macht wie selten etwas: Weil die EU-Klimavorschriften die Löschfahrzeuge unter dieselben Abgasnormen wie alltägliche Fernlastwagen gezwungen hat, wird der Kampf gegen das Feuer direkt beeinträchtigt. Mitten im Einsatz müssen Fahrzeuge abgezogen werden, um AdBlue nachzufüllen oder Diagnosen durchzuführen.
In einem Video kommen Feuerwehrleute und Mechaniker zu Wort. Pierre Tonnel, Mechaniker beim SDIS, erklärt: „Die AdBlue-Tanks leeren sich ziemlich schnell. Bei langen Einsätzen kommt es leicht zu Ausfällen. Man muss die Fahrzeuge herausnehmen, mindestens tanken oder große Diagnosen machen, um sie wieder betriebsbereit zu machen.“
Marc Vermeulen, Chef der Feuerwehr in der Gironde: Die Camions, die Waldbrände bekämpfen, unterliegen denselben Umweltnormen wie normale Lkw, die täglich Hunderte Kilometer auf der Straße zurücklegen. „Wir sind gezwungen, Fahrzeuge mitten im Brand herauszunehmen, um AdBlue nachzufüllen.“
Er nennt die Situation paradox. Denn diese Fahrzeuge müssen Normen erfüllen, als würden sie Europa durchqueren, obwohl sie oft nur wenige Kilometer von der Kaserne zum Einsatzort fahren.
Die Grundlage sind EU-Verordnungen von 2009 und 2011 (Euro-VI-Normen für schwere Nutzfahrzeuge). Sie verlangen Systeme zur selektiven katalytischen Reduktion (SCR), die AdBlue einspritzen, um Stickoxide (NOx) um etwa 85 Prozent zu senken.
Fehlt AdBlue oder meldet das On-Board-Diagnosesystem einen Fehler, kommt es zu Leistungsreduktion, Drehmomentbegrenzung oder sogar zur Stilllegung. Normale Lkw verbrauchen 3 bis 5 Liter AdBlue pro 100 Liter Diesel. Feuerwehrfahrzeuge verbrauchen allerdings viel mehr und stehen oft im Leerlauf, fahren langsam und arbeiten unter Hitze und Staub – Bedingungen, für die die Systeme nicht ausgelegt sind.
Die Direction générale de la Sécurité civile et de la gestion des crises (DGSCGC) bestätigt gegenüber Medien: Das System sei „sehr einschränkend, ja sogar unvereinbar mit dem operativen Einsatz der Fahrzeuge“, besonders in der Waldbrandsaison.
SCANDALE : l’UE entrave nos pompiers sur le terrain ! (cf vidéo ⤵️)
En vertu de règlements européens de 2009 et 2011, les camions de pompiers qui luttent contre les feux de forêt sont désormais soumis aux mêmes normes européennes « écologiques » que des camions classiques qui… pic.twitter.com/tWtt1wtm30
— Florian Philippot (@f_philippot) July 26, 2026
Einige europäische Länder haben bereits Ausnahmen geschaffen. Französische Abgeordnete und Senatoren fordern Anpassungen. Deutlicher ist der Oppositionspolitiker Florian Philippot: „Wir sind bei den Verrückten! Die EU spielt die Retterin, während sie unsere Feuerwehrleute und den Zivilschutz in die Bredouille bringt! Sie ist der Brandstifter und nicht der Feuerwehrmann. Die EU behindert unsere Feuerwehrleute vor Ort!“
Bild „VSR heck“ by Feuerwehr Weblog is licensed under CC BY-NC-SA 2.0.
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Apropos, ist der Rauch der Waldbrände eigentlich klimakonform?
Man kann den Wahnsinn im Irrenhaus EU kaum noch toppen.