Skip to content
Politik

US-Blockade geht weiter, Krieg weitet sich aus (Ticker 21:00 Uhr)

11 Kommentare 26. Juli 2026 13 Minuten Lesezeit von Jochen Mitschka

Das US-Regionalkommando CENTCOM bestätigt, dass die USA ihre fast zweiwöchige, nächtliche Bombardierungskampagne gegen den Iran vorübergehend pausiert haben. Die Lage am Himmel über dem Iran blieb die zweite Nacht in Folge ruhig. Aber der Iran hat weiter die Angriffsfähigkeit der angreifenden Koalition durch gezielte Angriffe reduziert.

Die USA führten jedoch weiter Operationen zur Blockade iranischer Schiffe durch. Das US-Militär hat im Arabischen Meer unter anderem einen Öltanker unter der Flagge der Komoren (M/T Charminar) geentert und durchsucht, um das Embargo gegen iranische Häfen durchzusetzen. Zudem wurde ein Frachter aus Mosambik manövrierunfähig gemacht. Was auch Kriegshandlungen sind. US-Präsident Donald Trump erklärte, dass im Hintergrund „sehr gute und produktive“ Gespräche über Mediatoren laufen, um die Feindseligkeiten beizulegen, und die Fortsetzung der Luftangriffe vom Erfolg dieser Verhandlungen abhängt. Da die USA selbst keine Angriffe flogen, waren ihre Stützpunkte in der Region primär damit beschäftigt, die iranischen Vergeltungsschläge (Drohnen- und Raketenangriffe) abzuwehren.

Angriffe auf US-Militärbasis und Infrastruktur

Schläge gegen US-Basen

Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben koordinierte Angriffe auf US-Militärstützpunkte in der Region durchgeführt. Betroffen waren unter anderem der Luftstützpunkt Al-Azraq in Jordanien, die Isa Air Base in Bahrain sowie die Komplexe Camp Udairi und Ali Al Salem in Kuwait.

Zerstörung in Erbil

Ein Sprecher der iranischen Armee gab bekannt, dass bei den nächtlichen Schlägen „fast die gesamte“ US-Infrastruktur im irakischen Erbil zerstört worden sei.

Warnung an Verbündete der USA

Die Revolutionsgarden (IRGC) drohten Großbritannien direkt mit Konsequenzen und erklärte, das Land werde zum legitimen Ziel, sollte es sich militärisch an die Seite der USA stellen.

Eskalation zwischen den Huthis und Saudi-Arabien

Gegenseitiger Beschuss

Parallel zum US-Iran-Krieg kam es zu einem schweren Schlagabtausch zwischen den jemenitischen Kräften der Regierung der Nationalen Einheit (im Westen Huthis genannt) und und Saudi-Arabien.

Die jemenitischen Kräfte attackierten saudi-arabische Öleinrichtungen. Saudi-Arabien reagierte mit Luftschlägen der von ihm geführten Koalition auf die Hafenprovinz Hodeidah.

Ein Sprecher der Regierung in Sanaa dementierte Berichte über eine allgemeine Sperrung der Seestraße von Bab al-Mandab. Er betonte, dass sich die aktuelle Seeblockade ausschließlich gegen saudi-arabische Schiffe richte.

Entwicklungen in Palästina (Gaza & Westjordanland)

Angriff auf Al-Aqsa-Krankenhaus

Israelische Streitkräfte haben in den letzten Stunden das Al-Aqsa-Krankenhaus im Gazastreifen ins Visier genommen. Zudem wurde ein palästinensischer Zivilist bei einem israelischen Drohnenangriff in Gaza getötet.

Razzien im Westjordanland

Nach einem tödlichen Schusswechsel stürmten mehr als ein Dutzend israelische Militärfahrzeuge die Stadt Nablus. Zuvor wurden in der Region Nablus Beerdigungen für vier Palästinenser abgehalten, die bei Konfrontationen mit israelischen Siedlern und Sicherheitskräften getötet wurden.

Intensivierung der Einsätze

Die israelische Führung unter Benjamin Netanjahu kündigte an, die Militäroperationen gegen Dörfer im besetzten Westjordanland weiter zu verschärfen. Minister sprechen von „Gazafizierung„. Es war Israels rechtsextremer Polizei- und Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir. Er forderte erst vor wenigen Tagen auf der Plattform X, Dörfer und Häuser im Westjordanland exakt so zu zerstören, „wie wir es in Gaza getan haben“. Er betonte, dass der Feind für jeden Vorfall den Verlust von Land und Häusern hinnehmen müsse und nannte dies die einzige Sprache, die man in der Region verstehe.

Auch der rechtsextreme Finanzminister Bezalel Smotrich nutzt diese Rhetorik regelmäßig und treibt parallel Pläne voran, um die Palästinenser sowohl aus dem Gazastreifen als auch aus dem Westjordanland (Judea und Samaria) zur „Auswanderung“ zu bewegen und das Gebiet schrittweise zu annektieren.

13:00 Uhr

Ein Wall-Street-Journal Artikel offenbart die Blindheit der US-Elite

Simplicius weist auf einen WSJ-Artikel hin, der aufzeigt, wie die US-Elite unfähig ist, außerhalb der hegemonialen Überlegenheit und des Exzeptionalismus zu denken. Unter hinweis auf die „Analyse“ in dem Artikel, schreibt der Autor:

„Dies beweist mehr als alles andere, wie tief die imperiale Hybris verwurzelt ist, die das Herzstück der amerikanischen Außenpolitik durchdrungen hat. Der eklatante Exzeptionalismus ist so allgegenwärtig geworden, dass Trump schlichtweg davon ausgeht, dass von den USA getroffene Vereinbarungen nur von der anderen Seite eingehalten werden müssen. Die USA selbst sind ausgenommen, unterliegen keinerlei Standards, da es als selbstverständlich gilt, dass die USA als globale Hegemonialmacht ihre Verhandlungsposition flexibel gestalten dürfen.“

Was darauf hindeutet, dass dieser Krieg noch schlimm enden wird, weil die USA einfach nicht einsehen, dass die Zeit der alles beherrschenden und entscheidenden absolutistischen Imperien vorbei ist.

Die Vernichtung des Libanons schreitet voran

„Dieses Herbst, zum ersten Mal seit 250 Jahren, wird meine Familie keine Oliven im Libanern ernten. Unsere 600 Olivenbäume wurden vom israelischen Militär samt Wurzeln aus dem Boden gerissen und weggeschafft. Die ältesten waren 500 Jahre alt! Dieses Land hat mein Großvater von seinem Urgroßvater geerbt. In zweieinhalb Jahrhunderten hat meine Familie Land gekauft. Sie hat nie einen Meter verkauft, nicht an einem einzigen Tag. Bei uns baut man nicht auf dem Land. Man pflanzt darauf. Diese Bäume haben mehrere Kriege überstanden. Sie haben alles überstanden.“ Weiterlesen auf x.com

Kaspisches Meer – neuer Nebenschauplatz

Der Iran wirft der Ukraine einen Angriff auf ein iranisches Handelsschiff im Kaspischen Meer vor, bei dem ein Matrose getötet und ein weiterer verletzt wurde. Präsident Selenskyj bestätigte auf X, ukrainische Streitkräfte hätten mit weitreichenden Schlägen „sehr starke Ergebnisse“ gegen Schiffe erzielt, die Militärgüter zwischen Iran und Russland transportiert hätten – darunter auch ein Kriegsschiff. Der ukrainische Geheimdienst SBU sprach von Drohnenangriffen auf sanktionierte Frachtschiffe. Das vor dem Hintergrund der wiederholten Erklärungen des russischen Außenministeriums, dass Russland keine Waffen liefere.

Teherans Außenministerium hat den ukrainischen Geschäftsträger einbestellt, den Vorfall als „feindseligen und kriminellen Akt“ sowie Verstoß gegen Artikel 2(4) der UN-Charta bezeichnet und vor Vergeltung gewarnt. Außenminister Araghchi forderte gegenüber EU-Außenbeauftragter Kaja Kallas eine „entschiedene Reaktion“ von EU und UN-Sicherheitsrat. Iran betont zugleich, sich nie in den Russland-Ukraine-Krieg eingemischt zu haben.

Straße von Hormus

Außenamtssprecher Baghaei meldete Fortschritte bei Gesprächen mit Oman über Mechanismen für die Schifffahrt durch die Straße von Hormus – ein leicht positiver Unterton nach Wochen wachsender Spannungen dort.

Ölpreis steigt weiter über 100 US-Dollar.

13:00 Uhr

USA schonen Abfangraketen

US-Militärkommandeure lassen absichtlich einige iranische Raketen und Drohnen durch ihre Luftverteidigung, um schwindende Bestände an Abfangraketen zu schonen. Da der Iran seit Kriegsbeginn nahezu 9.000 Geschosse abgefeuert hat, greifen Kommandeure nun nur noch Bedrohungen an, die auf US-Truppen gerichtet sind – sie akzeptieren Treffer auf Startbahnen, Radaranlagen und Treibstoffdepots, um Patriots, THAADs und SM-Serie-Abfangraketen zu schonen, die Jahre dauern, um ersetzt zu werden.

NYT berichtet, nun hätte auch der Iran aufgehört zu bombardieren

Offiziell gibt Iran bekannt, dass es die Vergeltungsschläge gegen die USA eingestellt hat, nachdem Präsident Trump die US-Schläge zum zweiten Mal in Folge abgesagt hat. Die NYT berichtet, dass Trump um einen Waffenstillstand bittet, weil die USA ihre Patriot-Raketenbestände und Luftverteidigungssysteme gefährlich erschöpft haben — NYT (Quelle)

Es scheint fast, als ob dem Iran die Angriffe ohne Luftverteidigung zu langweilig sind. Oder sie haben insgeheim Rüstungsaktien gekauft und warten, bis die neuen Abwehr-Raketen wieder an die Front gebracht wurden?

Wieder berichtet Journalist von Druck, um Unwahrheit über Palästina zu verbreiten

Die ehemalige CBS News 60 Minutes-Korrespondentin Cecilia Vega sagte, sie sei von der neuen Führungsebene des Senders unter Druck gesetzt worden, Fehlinformationen und politische Voreingenommenheit in Beiträge einzubauen, die in diesem Jahr ausgestrahlt wurden, berichtet ABC News. Vega warf der Chefredakteurin von CBS News, Bari Weiss, die sich selbst als „zionistische Fanatikerin“ bezeichnet, sowie anderen Führungskräften vor, sie gedrängt zu haben, über Ereignisse zu berichten, „die nie stattgefunden haben“, und politische Voreingenommenheit in mehrere Segmente einfließen zu lassen. In einem Fall wurde sie aufgefordert, den Iran als „den USA und Israel vollkommen unterlegen bewaffnet“ zu beschreiben, was sie als „einen Talking Point der Regierung“ bezeichnete. CBS hat die Vorwürfe zurückgewiesen und erklärt, sie seien „nicht der Realität geschuldet“.

Das ist nur die Oberfläche. Jede KI, jede Nachricht in westlichen Medien präsentiert jeden von extremistischen Siedlern getöteten Palästinenser als „Terroristen“, nicht als jemanden, der sich gegen Vertreibung, Diebstahl, Zerstörung und einen Angriff wehrt. Was gerade in Hebron deutlich wird.

Warum es bisher keinen Kernwaffeneinsatz gegen den Iran gab

Geopolitik-Experte Brandon Weichert sagt, die Pause bei den Angriffen habe nichts mit Diplomatie zu tun. Ernsthafte militärische Kontakte, Leute, die ihm nie Unsinn erzählen, erwähnten plötzlich B61-11-Taktik-Atomwaffen für Pickaxe Mountain. Dann haben die Huthis [gemein ist die von gewählten Regionalvertretern legitimierte Regierung des Jemen in der Hauptstadt Sanaa unter der Führung der Ansarallah, die dank des Veto-Rechts und Einflusses von Geld jedoch nicht als so genannte „legitime Regierung“ gilt] die Aramco-Anlage in die Luft gejagt, und Stunden später brennt sie immer noch: „Ich denke, die Huthis haben einen erheblichen Schlag gegen welche Kriegspläne auch immer er im Sinn hatte geführt.“ Die Route durch das Rote Meer war die Backup-Öllifeline der ganzen Region, und sie ist gerade geschlossen worden. Brandons Wette darauf, was als Nächstes passiert: Die Saudis haben ans Telefon genommen und gesagt, tut das verdammte Ding nicht. (Quelle)

Ehemaliger israelischer Verhandlungsführer beschuldigt Regierung

Israel verbrauche die US-Macht, während die unipolare Welt ende, meint Daniel Levy in Going Underground.


Der Iran weist noch einmal darauf hin, dass sein Krieg gegen den Angriffskrieg der USA gerichtet ist, nicht gegen die Nachbarländer.

„Ich sehe den Willen, das Vertrauen wieder aufzubauen. Wir sind Nachbarn und werden Nachbarn bleiben. Wir müssen in Frieden zusammenleben“, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghchi der Zeitung Iran Die militärischen Aktionen Irans während des 40-tägigen Krieges zielten darauf ab, auf Angriffe der USA und Israels zu reagieren, anstatt regionale Staaten anzugreifen, betonte Araghchi.

21:00 Uhr

Kaspisches Meer: Ukraine bombardiert iranische bzw. russische Schiffe

Westliche Staaten haben nichts gegen den ukrainischen Angriff auf Schiffe im Kaspischen Meer einzuwenden, mit der Begründung, diese würden militärische Lieferungen zwischen dem Iran und Russland transportieren. Dennoch verurteilen sie den Iran dafür, die Durchfahrt durch die Straße von Hormus einzuschränken, obwohl diese Meerenge seit Langem als militärischer Korridor dient, der US-Stützpunkte im gesamten Persischen Golf versorgt – von wo aus Washington seinen Angriffskrieg gegen den Iran startete und offen erklärte, dass er die zivile Infrastruktur des Landes ins Visier nehme.

Saudi-Arabien erhält Quittung für Blockade und Luft-Angriff auf Sanaa

„Lloyd’s of London, der weltweit größte Versicherungsmarkt, hat der saudi-arabischen Schifffahrtsindustrie mitgeteilt, dass sie den Verkauf von Kriegsversicherungen für Schiffe mit saudischen Verbindungen im Roten Meer einstellen werden. Jedes Schiff mit „saudischen Berührungspunkten“ wird auf die Liste der ausgeschlossenen Schiffe gesetzt. Das ist ein massiver Schlag, da das Meer auf beiden Seiten des Landes nun effektiv belagert ist. Gleichzeitig haben die Huthis gewarnt, dass die jüngsten Angriffe auf Saudi-Arabien nur der Auftakt zu einer neuen Kriegsoperation seien. Quelle: FT / Autor: Mhedi über Nawfal“

Nachrichten über fehlenden Raketennachschub

Ranghöchster Admiral im „Nahen Osten“ empfiehlt Einstellung der Bombardierung

„Der oberste US-Militärkommandeur im Nahen Osten, Admiral Brad Cooper, empfahl, die Bombardierungskampagne rund um die Straße von Hormus einzustellen, da sie ihre Wirkungsgrenze erreicht habe, wie zwei mit seiner Position vertraute Quellen berichteten.“ (Axios)

Immer mehr Kommentatoren warnen davor, die Nachrichten über angeblich fehlende Raketen als bare Münze zu nehmen. Es könnte genau die gleiche Politik sein, mit der man mitten in Verhandlungen plötzlich ein Land überfällt. Wird der Iran noch einmal darauf hereinfallen?

Iranischer Insider erklärt die Stimmung im Land

Irans Wirtschaft kämpfte BEREITS VOR dem Krieg, und die USA haben schwer falsch kalkuliert, welchen Effekt zusätzlicher wirtschaftlicher Druck haben würde. Prof. Foad Izadi, der an der Universität Teheran lehrt und direkten Einblick in die öffentliche Meinung Irans hat, zerlegt es für mich: Iraner ertragen mehr persönlichen Schmerz, weil sie Trump und Netanyahu für ihr Leid verantwortlich machen, nicht ihre eigene Regierung.

Das bedeutet, der wirtschaftliche Druck, den die USA erhofft hatten, um Iraner gegen das Regime aufzubringen, bewirkt das Gegenteil. Zu der Frage, ob Iran in Bezug auf Hormus Kompromisse eingehen wird: „Irans primäres Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Straße nicht erneut genutzt wird, um Iran anzugreifen; die Gebühren, die Prozentsätze, das Teilen mit den Omanis – das sind Dinge, über die Iraner Kompromisse eingehen können.“

Zum inneriranischen Streit: Es gibt echte Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Regierung, mit Persönlichkeiten wie Araghchi, die offen frustriert über Hardliner sind, die ein Abkommen blockieren. Aber Prof. Izadi glaubt auch, dass Trump die Kontrolle über die Ölvorkommen im Persischen Golf als sein Präsidentenerbe sieht, was einen sauberen Ausstieg unwahrscheinlich macht. Er sagt mir, bewaffnete Männer warten bereits an den Stränden im Süden Irans, und die iranischen Staatsmedien senden es offen als Warnung aus.(Quelle)

Pakistan hat gerade ein kollektives Verteidigungsabkommen mit Kuwait unterzeichnet,

und Katar wird wahrscheinlich als Nächstes folgen. Pravin Sawhney, einer der angesehensten Verteidigungsanalysten Indiens, verfolgt diesen Wandel seit Tag 1 des Krieges, und seine Einschätzung ist ernüchternd:

Pakistan wird leise zum Sicherheitsanker für den gesamten Golf, füllt das Vakuum, das die USA hinterlassen, wobei Saudi-Arabien, Kuwait und bald Katar alle dasselbe Abkommen anstreben. Im Wesentlichen Artikel 5 für den Nahen Osten:

Ein Angriff auf sie ist ein Angriff auf Pakistan. Zum MOU: „Das ist eine Folge des Krieges, eines Krieges, den der Iran gewonnen hat, und ich erwarte, dass die Iraner weitergehen, starrer werden, Gaza einbeziehen, den Jemen einbeziehen.“

Zum Gesetzentwurf des Repräsentantenhauses, der den US-amerikanischen und den israelischen Militärbefehl im Einsatzgebiet zusammenlegt: „Was das bedeutet, ist, dass es, was Westasien betrifft, den Oberbefehlshaber von CENTCOM der Premierminister Israels sein wird und nicht POTUS.“ Dazu, wo beide Kriege enden: „Es gibt keine Möglichkeit, dass entweder Russland oder der Iran verliert, es wird ein langwieriger Krieg sein, aber die Leidtragenden werden das amerikanische Imperium und die EU sein.“ (Quelle)

Interessant wird es, wenn Iran Teil dieser Verteidigungsorganisation wird!

Bild: Screenshot von Video über die Angriffe der Nacht

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇


Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.



Trumps „Armageddon“ gegen Iran blieb heute Nacht aus, nur „normales“ Bombardieren, (Ticker 20:00 Uhr)

Angriffskrieg der USA – wieder Beihilfe durch Deutschland 24. Juli (Ticker 21:15 Uhr)

Der Persische Golf kommt nicht zurück – Energiewelt für immer verändert

Teile diesen Artikel

11 Kommentare

  1. Varus
    Antworten

    Es scheint fast, als ob dem Iran die Angriffe ohne Luftverteidigung zu langweilig sind. Oder sie haben insgeheim Rüstungsaktien gekauft und warten, bis die neuen Abwehr-Raketen wieder an die Front gebracht wurden?

    Ich verstehe auch nicht, was die Iraner treiben – die müssten doch wissen, dass genau jedes Abkommen mit USrael gebrochen wird?

    1. peru3232
      Antworten

      Sie agieren weise – sie wollen keinen Krieg und keine Ausweitung. Sie wollen auch nicht die Nachbarn angreifen, wenn es nicht unbedingt sein muss. Und vermutlich kommen auch diese nicht so einfach aus dem Dilemma raus. Wenn sie sich weigern, den USA Folge zu leisten, trifft sie womöglich der nächste Zorn. Also muss das ebenso bedächtig angegangen werden. Und auch wenn es wieder nichts bringt, gilt ein Grunsatz: give peace a chance. Und dass zeigen sie damit auch den anderen, dass die Agression immer nur von einem ausgeht…. Und es fruchtet – nicht umsonst der Umschwenk zu den Partnerschaften mit Pakistan. Btw. so ähnlich ist es auch mit Russland. Agression, Zorn, Rache – überhaupt eine Fixierung auf starke, ohnmächtige Gefühle sind ein Zeichen der Schwäche und und liegen leider hauptsächlich in den wertewestlichen Genen – zusammen mit Überheblichkeit.

      1. Varus

        Nichtdestotrotz wird es ruhiger erst, wenn etliche US-Stützpunkte abziehen und die USA das „Bollwerk“ vor Ort fallen lassen. Letztes wird schon AIPAC zu verhindern wissen.

    2. Hello
      Antworten

      Sie haben schon Russland nicht verstanden, jetzt verstehen Sie den Iran nicht. Verständlich aus „unserer“ Sicht. Es wäre doch schön, wenn die Ukraine, die USA und Israel am besten nicht mehr exsistierten. Aber in erster Linie geht es um Russland und den Iran und deren Menschen und nicht um uns. Ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass „wir“ gerne hätten, wenn Russland und der Iran die „Drecksarbeit“ für uns erledigten und wir weiterhin in „Frieden und Freiheit und dem gewohnten Wohlstand“ leben könnten.

      1. Varus

        Böses Medium am 10.07.2026: „Lawrow: Russland glaubt nicht mehr an Verhandlungen mit dem Westen“. Wenn man nicht mehr an Verhandlungen glaubt, muss man militärisch siegen – welche Optionen gäbe es noch?

  2. Jan
    Antworten

    Das ist die klassische Strategie von Vertreibung.

    Die USA und Sudan verhandeln über eine „Heimstatt“ der Palästinenser im Sudan. Dh sie sind offenbar nicht dagegen.

    Wenn Israel damit durchkommt, werden Vertreibungen überall stattfinden, auch im Westen und in China.

    1. 1150
      Antworten

      @jan,
      die vertreibungen laufen schon seit 2015,
      nur die dödel sehen es nicht, bezahlen es obendrein noch ohne zu murren und lassen sich terrorisieren

  3. Der Zivilist
    Antworten

    Wer ist nun schlimmer, Trump oder Israels Ober Zionisten ?

    1. Sceeneshifter
      Antworten

      Die Frage erübrigt sich: es ist ein Krebsgeschwür mit Metastasen !

    2. mattes
      Antworten

      Es gibt keinen Unterschied.

    3. peru3232
      Antworten

      In „unserer“ Demokratie ist das generell die falsche Frage… gespielt wird, was die Regie anordnet – die Qualität der Darbietung allerdings wird von den Schaustellern bestimmt, das stimmt. Und in dem Fall, darum schrieb ich auch Regie und nicht Regisseure, werden beide von der gleichen Clique orchestriert. Noch ein weiterer Hint zur „Demokratie“: sie ist die ideale Form nicht für die Leute, sondern für die Elite. Dort lässt sich wunderbar schalten und walten im absolutem Schattendasein – versteckt und sicher. Unangreifbar. Manche nennen es DeepState, doch trifft es den Kern nicht wirklich. Das ist eher die überbordende Bürokratie – auch das trägt eher zum Schutz bei – der „Staat“ ist die Hülle und willfähriger Beifahrer durch Abhängikeiten und Gutties. Das tolle für die Herrschaften ist natürlich die Sicherheit vor dem Volke. Diktatoren,Aristokraten,… standen immer auch im Rampenlicht – und wenn sie’s zu wild trieben, kam eine Revolution und Kopf ab. Oder wurden vorher um die Ecke gebracht oder von Nachbarn erobert, weil zuwenige noch für den Tyrannen kämpfen wollte. Wie auch immer, es war damit durchaus angebracht, nicht zu viele Schweinereien zu veranstalten. So ist es egal, denn so kann maximal die regierende Partei abgestraft werden bei den nächsten Wahlen (auch das ein Geniestreich, da so die Leute ruhig gehalten werden und es keine echte Revolution geben muss, es ist nur eine gewisse Zeit zu überdauern). Aber es sind alles nur Sockenpuppen, es ist egal – zumindest bei den wirklich wichtigen Fragen. Alles andere Alltagstheater – und das zudem noch perfekt ablenkt.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann. Benutzer haften für den Inhalt ihrer Kommentare.