
Greenpeace und die Rockefeller-Connection – Die inszenierte Graswurzelbewegung
Greenpeace spielt eine bedeutende politische Rolle bei der Energiepolitik des Wertewestens. Die Frage ist, ob sie noch für die Umwelt oder für die 0,00001 Prozent der Welt- und Finanzelite einsteht. Ein Blick in die Daten der Oligarchen und zu Jakob Nordangård bringt rasch Interessantes zu Tage.
Warum das interessant ist? Nun Greenpeace ist ein vehementer Verteidiger von „erneuerbarer“ Energie und insbesondere Strom aus Windparks, wie mir eine Leserin mitteilt. Auf die Übermittlung des Links zu meinem Video über Windkraft bei den Kollegen vom Exxpress kam eine ausführliche Antwort, die im Wesentlichen Auszüge von der Greenpeace Webseite zur „Energiewende“ enthält. Als Zusammenfassung teilt die Greenpeace Pressestelle mit:
„Insgesamt ist der Eingriff in die Natur laut wissenschaftlicher Einschätzung gerechtfertigt, da die Windkraft hilft, die globale Klimakrise einzubremsen, welche eine weitaus größere Gefahr für die Artenvielfalt darstellt.“
Wir stellen dazu die Frage „Cui bono“? Wem nützt es? Wie in diesem Artikel dargelegt kostet Strom aus Windparks fünf- bis siebenmal so viel wie aus einem Gaskraftwerk, rechnet man alle Kosten zusammen. Für die Erbauer der Anlagen ein tolles Geschäft, verdienen sie doch sowohl am Windpark und der nötigen Backup Anlage. Kein Wunder, dass Rockefeller und Kissinger gemeinsam den „Weltklimarat“ IPCC initiert haben und die Rockefeller Foundation insgesamt 990 „Klimawandel“-Institutionen, Stiftungen und Aktivistengruppen gegründet und finanziert hat – inklusive der „Grünen“.
War Rockefeller also auch an der Greenpeace Gründung beteiligt?
Die Gründungsgeschichte von Greenpeace
Die offizielle Gründungsgeschichte von Greenpeace liest sich wie ein Märchen aus dem Bilderbuch der Zivilgesellschaft: Eine Handvoll mutiger Friedensaktivisten — Irving Stowe, Jim Bohlen, Paul Cote und ein paar Quäker — chartern 1971 einen altersschwachen Fischkutter, um vor den Aleuten-Inseln gegen US-Atombombentests zu protestieren. „Make it a green peace!“, ruft einer, und eine Bewegung ist geboren. Gewaltfreier Widerstand, direkte Aktion, David gegen Goliath. Wunderbar.
Nur: Die Finanzströme erzählen eine andere Geschichte.
Wer Greenpeace tatsächlich füttert
Ein Blick in die öffentlich zugänglichen Datenbanken der großen US-Stiftungen zeigt ein Bild, das mit der Graswurzel-Romantik schwer vereinbar ist. Die Rockefeller Brothers Fund — gegründet von den Enkeln des Standard-Oil-Gründers John D. Rockefeller — listet Greenpeace Fund, Inc. ganz offiziell als Empfängerorganisation. In den Jahren 2018 und 2019 flossen allein über diesen Kanal 395.000 Dollar an Greenpeace USA.
Aber die Rockefellers sind bei weitem nicht die einzigen Vertreter des großen Geldes im Greenpeace-Spenderkreis. Die Liste der Großspender von Greenpeace USA liest sich wie das Who’s Who des philanthropisch-industriellen Komplexes:
- David and Lucile Packard Foundation (Hewlett-Packard-Vermögen): Allein zwischen 2015 und 2019 rund 3,9 Millionen Dollar
- William and Flora Hewlett Foundation (ebenfalls HP-Erbe): Über 3,3 Millionen Dollar zwischen 2012 und 2019
- ClimateWorks Foundation: 400.000 Dollar (2018–2019)
- Ford Foundation: 400.000 Dollar (2016)
- MacArthur Foundation: 470.000 Dollar (2000 und 2016)
- Turner Foundation (Ted Turner/CNN): 1,4 Millionen Dollar (1996)
- Leonardo DiCaprio Foundation: 2 Millionen Dollar (2014)
- Oak Foundation, Wallace Global Fund, Scherman Foundation und diverse weitere
Das sind keine hippiesken Basisspenden aus selbstgebackenen Keksverkäufen. Das sind strategische Kapitalallokationen aus den größten Vermögen des amerikanischen Establishments — gelenkt von denselben Familien und Institutionen, die auch die globale Finanzarchitektur, die großen Think Tanks und weite Teile der UN-Agenda kontrollieren.
Wer hinter der ClimateWorks Foundation steht — Das Herzstück der grünen Geldmaschine
Doch die ClimateWorks Foundation verdient einen genaueren Blick. Sie ist nicht einfach irgendein Spender unter vielen — sie ist die zentrale Schaltstelle des globalen Klima-Philanthropie-Komplexes, eine Art Clearingstelle, durch die das große Geld kanalisiert und verteilt wird.
Die Geburt aus dem „Design to Win“
ClimateWorks wurde 2008 gegründet — aber die Blaupause entstand ein Jahr zuvor. 2007 beauftragten sechs Stiftungen — die William and Flora Hewlett Foundation, die David and Lucile Packard Foundation, die Oak Foundation, die Doris Duke Charitable Foundation, die Joyce Foundation und die Energy Foundation — eine Studie mit dem bezeichnenden Titel „Design to Win“. Der Auftrag: Die „effektivsten Ansätze“ identifizieren, um globale CO2-Emissionen „schnell zu reduzieren“ — nach Sektor und nach Land.
Auf Basis dieser Empfehlungen legten die Hewlett Foundation, die Packard Foundation und die McKnight Foundation das Startkapital für ClimateWorks auf den Tisch. Laut einer Fallstudie der Hewlett Foundation richtete ein Lenkungsausschuss — besetzt mit hochrangigen Vertretern von Hewlett und Packard, darunter der Yale-Präsident und Ökonom Rick Levin sowie Hewlett-Vizepräsidentin Susan Bell — die gesamte Organisationsstruktur ein. Zum CEO wurde Hal Harvey ernannt, ein Stanford-Ingenieur, der bereits 1991 die Rockefeller Foundation, die MacArthur Foundation und die Pew Foundation zu einer 20-Millionen-Dollar-Kooperation für „Energieeffizienz und erneuerbare Energien“ überredet hatte — woraus die Energy Foundation entstand. Harvey saß also von Anfang an genau an der Schnittstelle zwischen altem Öl-Geld und neuer grüner Agenda.
Der siebenköpfige Gründungsvorstand
Der erste Governing Board von ClimateWorks bestand aus sieben Mitgliedern: drei aus den USA, je eines aus China, Europa, Indien und Mexiko — laut Hewlett-Fallstudie hochkarätige Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Philanthropie. Den Vorsitz übernahm William K. Reilly — ehemaliger Leiter der US-Umweltschutzbehörde EPA unter George H. W. Bush und gleichzeitig Vorstandsmitglied der Packard Foundation. Mit im Board: Rick Levin, Yale-Präsident und Vorstandsmitglied der Hewlett Foundation. Die personelle Verflechtung zwischen den großen Stiftungen und ihrer Gründung war also nicht etwa ein Zufall — sie war das Konstruktionsprinzip.
Wer das Geld gibt — und wie viel
Die Zahlen, die aus den IRS Form 990-Steuererklärungen zwischen 2020 und 2024 öffentlich zugänglich sind, sprechen eine deutliche Sprache. Insgesamt flossen in diesem Zeitraum 734,8 Millionen Dollar von 53 Geldgebern an ClimateWorks. Die größten Geldgeber und die gespendete Summe (2020–2024) unter ihnen:
- GS Donor Advised Philanthropy Fund (Goldman Sachs) 163,0 Millionen $
- David and Lucile Packard Foundation 122,3 Millionen $
- Bloomberg Family Foundation (Michael Bloomberg) 114,1 Millionen $
- William & Flora Hewlett Foundation 108,2 Millionen $
- National Philanthropic Trust 38,5 Millionen $
- Sergey Brin Family Foundation (Google-Mitgründer) 26,8 Millionen $
- Sequoia Climate Foundation 24,0 Millionen $
- Silicon Valley Community Foundation 21,3 Millionen $
- Margaret A. Cargill Foundation (Cargill-Agrarkonzern) 20,6 Millionen $
- Jewish Communal Fund 18,9 Millionen $
- Gordon and Betty Moore Foundation (Intel-Mitgründer) 14,0 Millionen $
- Klarman Family Foundation (Baupost Group/Hedgefonds) 12,0 Millionen $
- Chan Zuckerberg Initiative (Mark Zuckerberg) 5,0 Millionen $
- Wellspring Philanthropic Fund 4,3 Millionen $
- Rockefeller Foundation 250.000 $
- Rockefeller Brothers Fund 75.000 $
- Gates Foundation 400.000 $
- Ford Foundation 357.200 $
Zusätzlich listet die eigene Website von ClimateWorks weitere Geldgeber, darunter den Bezos Earth Fund (Jeff Bezos/Amazon), die IKEA Foundation, das Children’s Investment Fund Foundation, Open Philanthropy und — bezeichnend — „several funders that prefer to remain anonymous“.
Das Netzwerk wird sichtbar
Was hier zum Vorschein kommt, ist kein diffuses Sammelsurium gutmeinender Philanthropen. Es ist ein konzentrisches Netzwerk aus:
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Altem Öl- und Industriegeld: Rockefellers (Standard Oil), Packard und Hewlett (Hewlett-Packard), Cargill (Agrarrohstoffe), Ford (Automobilindustrie)
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Big Tech: Sergey Brin (Google), Mark Zuckerberg (Meta), Jeff Bezos (Amazon), Gordon Moore (Intel)
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Wall Street und Hochfinanz: Goldman Sachs (über den GS Donor Advised Fund), Michael Bloomberg (Bloomberg LP), Klarman (Baupost Hedgefonds)
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Anonyme Geldgeber: Deren Identität bewusst im Dunkeln bleibt
ClimateWorks ist damit exakt das, was Jakob Nordangård beschreibt: eine Kommandozentrale der grünen Transformation, finanziert von genau den Kräften, die von ebendieser Transformation am meisten profitieren — sei es durch neue Kohlenstoffmärkte, ESG-Rating-Systeme, grüne Anleihen oder die gezielte Entwertung fossiler Vermögenswerte, die Konkurrenten gehören, während man selbst längst umgeschichtet hat.
Was Jakob Nordangård dazu sagt
Der schwedische Historiker und Techniksoziologe Jakob Nordangård hat sich in seiner Forschung genau diesem Phänomen gewidmet. In seinem Buch „Rockefeller – Das Spiel kontrollieren“ (Englisch: Rockefeller: Controlling the Game), das 2024 bei Skyhorse Publishing erschien, legt er eine minutiöse Analyse der Rockefeller’schen Einflussnahme auf die globale Klimabewegung vor — und Greenpeace spielt darin eine Schlüsselrolle.
Nordangård, der ursprünglich selbst tief in der Umweltbewegung verwurzelt war — er war Mitglied der schwedischen Grünen, spielte Bass in einer Doom-Metal-Band namens The Doomsday Cult und predigte den ökologischen Kollaps mit Richard Heinbergs The Party’s Over als Bibel —, stieß während seiner Doktorarbeit an der Universität Linköping auf ein Muster, das sein Weltbild erschütterte.
In seinem Substack-Beitrag „The shocks that made me abandon the green movement“ beschreibt er den Moment der Erkenntnis:
„Ich kam zu dem Schluss, dass dies wie eine militärische Operation von einem Netzwerk aus Thinktanks, philanthropischen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen durchgeführt worden war, wobei die Rockefeller-Dynastie eine Schlüsselrolle spielte und das Ziel darin bestand, ein effizienteres System der globalen Regierungsführung zu schaffen.“
Die Klimabewegung, so Nordangårds zentraler Befund, wurde nicht von unten aufgebaut — sie wurde von oben gesteuert. Die Rockefellers finanzierten nicht nur die Klimaforschung seit den 1950er Jahren (über das Conservation Foundation-Symposium 1963, über den International Geophysical Year 1957–58, über den Meteorologen Carl-Gustaf Rossby), sondern bauten gezielt ein Netzwerk aus NGOs, Think Tanks und UN-Gremien auf, das die „Klimabedrohung“ als globales Governance-Instrument etablierte.
Und Greenpeace? Ist in dieser Lesart kein Außenseiter, der gegen das System kämpft — sondern ein systemimmanenter Akteur, finanziert und ausgerichtet von denselben Kräften, gegen die er angeblich rebelliert.
Mehr Auszüge aus dem Buch und was Nordangård aufgedeckt hat ist in diesem TKP Artikel zu finden.
Die inszenierte Antithese
Nordangård weist auf einen besonders interessaanten Mechanismus hin: Die Umweltbewegung wurde ganz bewusst als Antithese zur neoliberalen ökonomischen Globalisierung aufgebaut — und gleichzeitig von genau den Kreisen finanziert, die diese Globalisierung vorantreiben. David Rockefellers Trilaterale Kommission auf der einen Seite, die von Rockefeller-Geldern durchtränkte Klimabewegung auf der anderen. These und Antithese — beide aus derselben Hand.
In seinem Buch zitiert er den Rockefeller Brothers Fund selbst, der unverblümt einräumt, dass man gezielt „Evangelikale, Landwirte, Sportler, Gewerkschaften, Sicherheitsbefürworter, Veteranen, Jugendliche und Konservative“ als Botschafter für die Klimaagenda rekrutiert habe. Jede gesellschaftliche Gruppe bekommt ihr maßgeschneidertes Narrativ. Divide et impera — in grün.
Was bedeutet das für Greenpeace?
Greenpeace wurde nicht von Rockefeller gegründet — die formelle Gründung 1971 in Vancouver durch Stowe, Bohlen, Cote und Hunter ist historisch verbrieft. Aber die Frage, ob eine Organisation von jemandem „gegründet“ wurde, ist die falsche Frage. Entscheidend ist: Wer hat sie zu dem gemacht, was sie heute ist?
Eine Handvoll Idealisten in einem Fischkutter vor Alaska — das war 1971. Heute ist Greenpeace ein multinationaler Konzern mit Hundertmillionen-Budgets, der von denselben Stiftungen alimentiert wird, die auch die großen Think Tanks, die UN-Klimaarchitektur und die globalen Governance-Strukturen finanzieren. Und das Geld fließt nicht direkt und unkoordiniert — es läuft über zentrale Verteiler wie ClimateWorks, die wiederum von Hewlett, Packard, Bloomberg, Brin, Bezos, Cargill und den Rockefellers selbst gefüllt werden.
Die Rockefellers mussten Greenpeace nicht gründen. Es genügte völlig, die Organisation nach der Gründung zu vereinnahmen, zu finanzieren und strategisch auszurichten — eingebettet in ein dicht gewobenes Netz aus Stiftungen, Think Tanks und Geldverteilern, das jede echte Systemkritik durch kontrollierte Opposition ersetzt.
Oder wie Nordangård es formuliert:
„Es wurde offensichtlich, dass die führenden Organisationen der Gegenbewegung schon immer in hohem Maße von den Gaunern aus der Finanzwelt finanziert und beeinflusst wurden, gegen die sie eigentlich vorgehen sollten.“
Die Anti-Globalisierungsbewegung, die 1999 in Seattle kulminierte, hat sich, so Nordangård, inzwischen vollständig in denselben supranationalen Rahmen integriert wie ihr angeblicher Feind — exemplarisch dokumentiert im Rockefeller-finanzierten Szenario-Report The Great Transition von 2002.
Das größere Bild
Der Rockefeller Brothers Fund verkündete 2014 vollmundig, sich aus allen fossilen Investments zurückzuziehen — und greift damit genau die Industrie an, auf der das gesamte Familienvermögen aufgebaut wurde. Warum?
Nordangårds Antwort: Weil es nie um Umweltschutz ging. Es ging um Kontrolle. Die alte Ökonomie des Öls wird durch eine neue Ökonomie der Kohlenstoffsteuerung, der Zertifikate, der ESG-Ratings und der grünen Finanzvehikel abgelöst. Die Rockefellers wechseln nicht die Seite — sie bauen das nächste Spielfeld, auf dem sie wieder die Regeln bestimmen.
Greenpeace ist in diesem Spiel kein Gegner der Rockefellers. Es ist ihr nützlichster Verbündeter — die Straßentruppe, die mit Schlauchbooten und Banner-Schlagzeilen genau den öffentlichen Druck erzeugt, den die grüne Finanzelite für ihre Regulierungsagenda braucht. Und ClimateWorks ist der Geldautomat, der sicherstellt, dass die richtigen Organisationen zur richtigen Zeit das richtige Geld bekommen.
Bücher von Jacob Nordangård:
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Eine bessere Auflistung von Finanzgebern der Eugenik des frühen 20. Jahrhunderts könnte nicht gegeben werden.
Es ist jetzt schon absehbar, wie verdammt bitter es für die europäische Wissenschaft werden wird, nicht rechtzeitig, die Geschichte der Eugenik im 20. Jahrhundert ausreichend bearbeitet zu haben, in welchem Ausmaß Philantropen sie in der internationalen Disseminierung finanziert haben.
https://www.devex.com/news/devex-newswire-ford-rockefeller-and-a-history-of-eugenics-101763
Ist tkp gekommen, um die Aristokraten zu verschonen?
„Es erwies sich als Glücksgriff, dass mit Prinz Bernhard der Niederlande als erstem Präsidenten des WWF International und Prinz Philip, Herzog von Edinburgh, an der Spitze der britischen Sektion gleich zwei international renommierte Persönlichkeiten gewonnen werden konnten. Sie öffneten nicht nur die Türen zu Regierungen. Ihr Engagement brachte weltweite Bekanntheit und Zulauf aus breiten Schichten der Bevölkerung.
Vor allem aber sorgten sie für Geld. In den siebziger Jahren rief Prinz Bernhard den Club der 1001 ins Leben. In einen Fonds gleichen Namens zahlten 1001 Personen je 10.000 US-Dollar ein. Aus der Verzinsung dieses Vermögens konnte der WWF seine Verwaltungskosten bezahlen.
Erste Kampagne, erste Strategie
Besenderung eines Tigers im Royal Chitawan National Park in Nepal © Peter Jackson / WWF
1975 startete er seine erste weltweite Kampagne für den Schutz tropischer Regenwälder und schuf den Grundstein für mehrere Dutzend Schutzgebiete.
Ein Jahr später machte die Umweltstiftung auf die Not vieler Meeressäuger aufmerksam, die damals noch legal gejagt wurden. Erste Meeresschutzgebiete wurden eingerichtet und Strände, an denen Meeresschildkröten nisten, auf WWF-Initiative unter Schutz gestellt.
Um den sprunghaft wachsenden Artenhandel weltweit zu kontrollieren und Schmuggel besser zu bekämpfen, gründete der WWF 1976 zusammen mit der Weltnaturschutzunion IUCN das Programm „TRAFFIC“, das Regierungen vor allem beim Zoll unterstützt.
Der WWF unterstütze auch immer wieder andere Umweltschutzorganisationen. Das Greenpeace-Schiff „Rainbow Warrior“, das sich vor allem im Kampf gegen den Walfang einen Namen machte, wurde zu einem großen Teil vom WWF finanziert.
Mit rund einer Million Förderer:innen weltweit wagte der WWF im Jahr 1980 einen neuen Schritt: Zusammen mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und der IUCN wurde in 34 Ländern zugleich die Weltnaturschutzstrategie veröffentlicht. Das Papier stellte Naturschutz in einen noch größeren Zusammenhang – nämlich zur Sicherung unseres Überlebens, unserer natürlichen Ressourcen und als Voraussetzung jeglicher Entwicklung. 50 Nationen entwarfen auf der Grundlage dieses Papiers ihre ersten eigenen nationalen Naturschutzstrategien.
Das Thema Naturschutz war inzwischen umfassender, globaler geworden. Und aus dem „World Wildlife Fund“ wurde deshalb 1986 der „World Wide Fund For Nature“. Das Kürzel „WWF“ blieb.
Ich habe mir das Buch: „Rockefeller: Das Spiel kontrollieren ‚ in der Zwischenzeit besorgt. Natürlich hat die Rockefeller Familie den IPCC mitbegründet. Eine KI hatte das aber zuvor als Falschaussage bewertet, daher mein voriger Kommentar.
Sehr guter Artikel, vielen Dank dafür. Ich hatte heute eine Diskussion mit jemandem, der den IPCC und generell das Mainstream Klimanotstand Narrativ nicht in Frage stellt. Folgende Aussage im Artikel: „Kein Wunder, dass Rockefeller und Kissinger gemeinsam den „Weltklimarat“ IPCC initiert haben und die Rockefeller Foundation insgesamt 990 „Klimawandel“-Institutionen, Stiftungen und Aktivistengruppen gegründet und finanziert hat – inklusive der „Grünen“.“ habe ich in der Diskussion etwas verkürzt dahingehend vorgebracht, Rockefeller sei Mitbegründer des IPCC. Daraufhin entgegnete mir der klimanotstandgläubige Mensch, dass müsse ich ihm beweisen. Tatsächlich scheint es nicht so einfach zu sein, diese Aussage zu verifizieren. Für Hinweise wäre ich daher sehr dankbar.
Von Greenpeace Anfang 2020 direkt ins österreichische Gesundheitsministerium zu wechseln (als Kabinettsmitarbeiter und Berater der Corona-Gesundheitsminister Anschober, Mückstein und Rauch), die mRNA-Impfpflicht mitzutragen und jetzt bei der ARGE Gentechnik-frei zu agitieren, auch das ist in Österreich möglich. Und kaum einen stört’s.
ein widerwärtiges beispiel war auch, als die gutundbessermensch*innen ein beeinträchtigtes kind
für ihre zwecke missbrauchten ……
seawatch, ärzte ohne grenzen, uvm – welch titanische leisteungen erbringen sie in der selbstlosen rettung
10 km vor der afrikanischen küste, um schiffbrüchige in sichere häfen an europas küste zu bringen.
natürlich nur bei ruhiger see und schönem wetter, dass erleichtert das umsteigen vom schlepperboot.
Die Sozialwirtschaft ist Teil des 6. Kontratieffs als neuer Wirtschaftswachstumsmotor (Nefiodow 1997).
Keinen regt es auf. Nicht einmal die überzeugtesten Marxisten und Kommunisten.
Wer hätte schon gedacht, dass die 1968er Generation bereit ist, die gesamte Natur inkl. Mensch, Pflanzen und Tiere, den Ölmagnaten und Technokraten in den Rachen zu werfen, um diese kontrolliert durch das digitale Ökosystem maximalen Profit mit dem Brain Capital zu entlocken.
Auto’s und Öl und Computertechnologie raus und dafür die ganzheitliche Gesundheit rein. Und niemand von der Linken hatte etwas dagegen. Nein, nein, man schloss sich lieber der Idee von dem schmutzigen Geld an, um dies als trojanische Pferd unter Kontrolle zu bekommen und hatte keinerlei Bedenken, diese Liebe, den Alltag, das Nervensystem und überhaupt die gesamte ganzheitliche Gesundheit und die Zukunft als Berechungsoperation komplexer sog. lebender Systeme zu verwirklichen.
Hat nicht gereicht, dass Antroposophen, Theosophen, Hermetiker, Gnostiker sich vor 100 Jahren schon mal auf die totale technokratische , psychokratische Beherrschung und Kontrolle des Lebens mit der Ökonomie geeinigt haben.
Da ich es live miterlebt hatte, wie meine Organisation umgedreht wurde, ahne ich, was mit Greenpeace passiert ist. Ich weiss auch, dass Amnesty umgedreht wurde, so wie alle grossen Marken. Es passiert nicht so schwarz weiss. Aber richtig ist, es geht über’s Geld, über das Besetzen von Schlüsselpositionen mit gekauften Leuten und übrigens auch mit Erpressung. Und die Leute, die das machen, haben fast beliebig Zeit und Geld zur Verfügung. Da werden auch mal zehn oder mehr Jahre investiert, um die jeweilige Organisation zu kontrollieren. Schliesslich hält es dann auch jahrzehntelang.
Fdik, ja so ist es!
Ich (80) glaubte diesen jungen Idealisten und unterstützte sie.
Traurig ist halt, dass diese jungen Idealisten so betrogen werden!
Trotz alledem glaube ich an den jugendlichen Idealismus! Ist ja nur 70 Jahre aus, dass ich zu den jungen Idealisten zählte. Mein Lebenswille lebt weiter im Glauben an das Gute!
Bin halt a wengal deppat!
@,
man braucht nicht enttäuscht sein,
in jeder ideologie gibt es haufenweise junge idealisten, die die welt verändern wollen.
für die meisten der glücklichen beglückten, ging das sehr schlecht aus,
wie wir es zwar wissen, aber absolut nichts daraus lernen ……
Es ist bitter, dass just die Friedensbewegung wiederholt, was ihre Grosseltern-Generation schon vollbracht haben: Alle, bis auf eine kleine Minderheit wollen Frieden und doch stürzt dieses Werte-Europa die Welt in einen großen, fatalen Krieg.
Die alten Greenpeace-Kämpfer waren durchaus anti-kapitalistisch eingestellt. Es gibt sogar ausgezeichnete Analysen des großen UN Earth-Summits 1992 in Rio von ihnen. Damals erkannten sie sehr klar, dass es der Großindustrie gelang, die UNO zu erobern („corporate capture“) – mit Hilfe des eigens zu diesem Zweck gegründeten „Business Council for Sustainable Development“ (gegründet vom ehemaligen Chef der Asbest verarbeitenden Eternit-Werke Stephan Schmidheiny). Dessen Ziel war die Verhinderung von Regulierung im Bereich Nachhaltigkeit. Die Industrie erklärte, dass die Märkte die Umweltprobleme viel besser lösen können als Regulative – und die nationalen und UNO-Beamten folgten brav. Man rollte geradezu den roten Teppich für die Konzerne aus. Wenn die Industrie an Bord ist, wird alles gut. Sie haben schließlich versprochen, sich der Sache anzunehmen!
Damals wurde der Grundstein gelegt für für die Pervertierung der Umweltbewegung – und der Umweltorganisationen. Aus Kämpfern gegen Profitinteressen wurden deren willfährige Lakaien (wobei schon damals viele ENGOs äußerst systemkompatibel waren). Im Laufe der Zeit wurden sie immer mehr instrumentalisiert, haben das aber aufgrund ihrer Entpolitisierung, aber auch wegen ihrer materiellen Interessen gar nicht gemerkt. Sie glaubten sogar, besonders erfolgreich zu sein, wenn ihnen die Konzerne zujubelten oder Organisationen ihnen Geld spendeten. Das sind die Mechanismen langfristiger Degenerationserscheinungen. So wie eben auch die ehemals anti-kapitalistischen Sozialdemokraten zu ergebenen Stiefelleckern des Kapitals wurden. Darum ist ja eben ein theoretisches, kapitalismuskritisches Fundament so wichtig!!!
Hätten die alten Kämpfer ein wenig mehr Geschichte des 20. Jahrhunderts gelernt, dann hätten sie ab den 1970er Jahren schon gewusst, dass diese schöne, idealistische, vormoderne Geschichte von Lovelocks Gaia von Beginn an Teil des NASA-Programms der Marsbesiedelung war, an der die Transhumanisten Musk, Thiel und alle weiteren bis heute arbeiten.
Jede Menge psycho-spiritischer Schmalz und Kitsch aus Findhorn und System Thinking als Kontinuität hat gereicht, um die Köpfe der Öko’s zu waschen.
Wieder ein schönes Beispiel, dass der Kapitalismus nicht simple nur eine Wirtschaftsweise ist, sondern eine Gesellschaftsordnung, in der die herrschende Klasse die gesamte Gesellschaft nach ihren Bedürfnissen gestaltet. Aber es wollen ja alle den Kapitalismus schön finden. Am meisten die, die nicht zu dieser herrschenden Klasse gehören.
Es ist schon lange bekannt, dass Greenpeace eine Art „kontrollierte Opposition“ ist, bezahlt von den Machteliten, um rebellische Menschen einzufangen und deren Aggressionen „nützlich“ umzuleiten! Im Prinzip eine „zivilere Antifa“. Egal wo man hinsieht, überall wird von den parasitären Machteliten ein Auffangbecken für Frustrierte geschaffen, damit die Mächtigen nicht in den Fokus gelangen! Auch für den Fußball wurden extra Stadien gebaut, damit der Pöbel dort seinen Frust ablassen kann, anstatt bei den tatsächlichen Verursachern aller Probleme! Prof. Rainer Mausfeld sagte es einmal treffend: „die Machteliten wissen viel mehr über uns, als wir über uns selbst“!
Besonders gern werden diese Auffangbecken oder alternativen Oppositionen zur Zeit in der Politik aufgebaut! Macron in Frankreich war ein Musterbeispiel und auch die Tisza-Partei in Ungarn. Manch einer fragt sich auch, ob vielleicht auch die AFD in Deutschland nur eine kontrollierte Opposition ist? Und wenn nicht, wird man sie versuchen zu unterwandern. Auch Schlägertrupps der Machteliten werden als Opposition gegen Rechts eingesetzt und nennen sich auch noch paradoxerweise „Antifa“, die gegen den Faschismus sind. Haufenweise verzweifelte Menschen, die ihren Frust und ihr kümmerliches Dasein irgendwie loswerden wollen und einen Sinn im Leben suchen. Und die Machteliten geben sozusagen dem „Affen seinen Zucker“!
Fakt ist, überall, wo die Machteliten ihre Finger im Spiel haben, wird die Menschheit kontrolliert, gesteuert und überwacht, selbst wenn es vermeintlich um „guten“ Umweltschutz geht!
Mausfeld zitiert auch!
Z.B. Noam Chomsky der allerdings in Bezug auf „Corona“ eine reichlich unterbelichtete Rolle spielt und daher hoffentlich vor allem sich selber meint.
„Die Mehrheit der gewöhnlichen Bevölkerung versteht nicht, was wirklich geschieht. Und sie versteht noch nicht einmal, dass sie es nicht versteht!“
Oder er schreibt Bücher mit anderen zusammen! Zum Beispiel die extreme Mitte – mit Tariq Ali_ the extreme center!
Der Begriff der extremen Mitte gefällt mir immer besser. Auch der Soziologe Wolfgang Streeck schreibt darüber in diesem Buch, mit dem Hauptaugenmerk auf die Wirtschaft!
Alle 5 Mitautoren sind um die 80! Ein Umstand, der insofern positiv zu sehen ist, da jüngere vor lauter Feigheit kein Erbarmen _ der Untertitel der Hasenjagd der Natsis im Mühlviertel_ mit uns kennen.
Allerdings was Herr Streeck über Corona von sich gibt ist ebenfalls erschütternd.
Interessant wäre für mich ob Aufklärung in wichtigen Teilbereichen, bei diesen alten Herren, (die Damen sind bei den jüngeren Kritikern präsenter) , immerhin bin ich im Schnitt noch 5 Jahre jünger, gelingen könnte.
Es hat nur eine Bildungsreform über 30 Jahre gebraucht. Angeführt vom Atlas-Netzwerk, zu der die Templeton Foundation und ihrem Human Flourishing Ansatz gebraucht und schon war die alte, grausliche Tante der Eugenik wieder da, deren Geschichte sich Kommunisten, Humanisten und Sozialdemokraten nie ausreichend stellen wollten, sondern enthoben von der eigenen Mitwirkung an der Entstehung, dies an die sog. „Rechte“ ausgelagert hat.
Da sieht man mal, was für ein mächtiges Netzwerk und wie viel Geld seit Jahrzehnten eingesetzt werden, um das Märchen vom CO2 getriebenen, menschengemachten Klimawandel in die Köpfe der Menschen zu bringen. Das Märchen lässt sich mit den Grundregeln der Physik und wissenschaftlicher Forschung zweifelsfrei widerlegen. Insofern hat es viel Gehirnwäsche gebraucht, um die Menschen mehrheitlich an das Klimamärchen glauben zu lassen. Es wird wohl bis zur nächsten kleinen Eiszeit dauern, ehe sich die Wahrheit wieder durchsetzt.
Seit 2002 ist klar, dass diese eine Bildung für alle, diese Bildung für nachhaltige Entwicklung auf Bewusstseinswandel als Teil des Klimawandels, eben als soziale, wirtschaftlichen, mentalen, kognitiven Klimawandel setzt.
Es hätte ausreichend Zeit gegeben, darauf zu reagieren. Nur wollte niemandm zu verlockend war die Erzählung des dritten Wegs von Schröder, Blair und Clinton und diese Wandlung hinein in die integrale Bildung und Politik, der sich die gesamte sog. Widerstandsbewegung und „Aufklärungsbewegung“ ab 2020 verschrieben hat.
Nur mit ethischem Kapitalismus sei diese Wirtschaftskrise zu bewältigen und die Demokratie zu retten.
»Wir brauchen Philosophen in den Chefetagen«
Der Erkenntnistheoretiker Markus Gabriel erklärt, wie ethischer Kapitalismus die Demokratie retten kann – und was vegane Teewurst damit zu tun hat.
Und die gesamte Friedensbewegung, die Freunde des Gemeinwohls, das nun seit 2021 eben mehr zählt als das Individualwohl, läuft artigst wie Lemminge dem unter der Fahne der Solidarität und Gerechtigkeit hinterher.
Da haben in der Tat beide Seiten den Verstand und Geschichtsbewusstsein zum 20. Jahrhundert vor langer Zeit schon verloren.
Wer sich das Buch nicht leisten will oder kann, kann auch hier lesen:
Rockefeller – Controlling the Game
https://bibliotecapleyades.net/archivos_pdf2/rockefeller-controlling-game.pdf
oder A Century of War
https://www.daastol.com/books/Engdahl%20(1992)%20A%20Century%20of%20War.pdf
TKP könnte gerne öfter erwähnen – neben der Klimahysterie wird neulich auch noch eine Wasser-Hysterie geschürt. Ungeschnittene heute: „Die Technokraten wollen Ihr Wasser: Die „globale Wasserinsolvenz“ der UN entlarvt“. Derartige „Insolvenz“ soll eine Universität der Vereinten Nationen im Januar 2026 ausgerufen haben – bloß panikartig Wasser kontrollieren lassen, „Wasser-Tokens“ einführen und so weiter.
Wird es wenigstens hier gelingen, die Kabale im Frühstadium abzuwehren?
@Varus
Gerade das Wasser steht auch im Fokus der Geldgierigen Säcke, denn wie kann man ein freies Gut dieser Erde einfach ohne Bezahlung an die Bevölkerung ausgeben? Nein, man macht einfach ein Geschäftsmodell daraus! Also muss man wieder Stories erfinden, um den Menschen eine Begründung für die entstandenen Kosten zu geben!
@
in slowenien hat der freie, ungehinderte zugang zu trinkwasser seit 2016 verfassungsrang.
dies wurde einstimmg im slowenischen parlament beschlossen.
es gibt genug negative beispiele, was passiert, als die wasserwirtschaft privatisiert wird