Kronstorf: Google Mega-Rechenzentrum zerstört ganze Region

7. August 2026von 14,3 Minuten Lesezeit

Das geplante Hyperscale-Rechenzentrum in Kronstorf — ein Infrastrukturprojekt beispielloser Dimension — wird in scheibchenweisen Genehmigungshäppchen durchgewunken, während die Anrainer auf beiden Seiten der Enns um ihre Existenz bangen.

Internationale Studien dokumentieren mittlerweile präzise, welche Schäden solche Anlagen anrichten: vom Infraschall-Terror über massive Temperaturanstiege bis hin zur Austrocknung ganzer Regionen. Eine fundierte rechtliche und technische Analyse der tatsächlichen Risikolage kommt von den Betroffenen der Region, die um ihre Existenz und Heimat bangen.

Es ist ein Muster, das man aus unzähligen Großprojekten kennt: Was als Ganzes niemals genehmigungsfähig wäre, wird in handliche Portionen zerlegt, einzeln eingereicht und Stück für Stück durch die Behördenmühle gedreht. Bis irgendwann vollendete Tatsachen geschaffen sind und der Widerstand der Bevölkerung ins Leere läuft.

In Kronstorf, einer kleinen Gemeinde an der Enns, geschieht genau das — nur in Dimensionen, die selbst erfahrene Infrastrukturkritiker fassungslos machen.

Das Projekt: 50 Hektar Beton, 500 Megawatt, null Rücksicht

Was Google am Standort Kronstorf plant, ist kein gewöhnliches Rechenzentrum. Es handelt sich um ein Hyperscale-Datencenter — eine Rechenfestung, die bei Vollausbau bis zu 500 Megawatt Dauerleistung ziehen soll. Zum Vergleich: Das entspricht fast einem Drittel des gesamten Stromverbrauchs von Oberösterreich oder dem Jahresverbrauch von über einer Million Haushalten. Der weltweite Stromverbrauch von Rechenzentren liegt derzeit bei rund 415 TWh — etwa 1,5 % des globalen Stroms — und soll bis 2030 auf rund 945 TWh steigen, mehr als der derzeitige Verbrauch Japans, wie TKP dokumentierte.

Bereits die erste genehmigte Ausbaustufe mit 150 MW verbraucht mehr Strom als die gesamte Stadt Steyr samt ihrer Industrie — rund 1,3 Terawattstunden pro Jahr.

Doch der Stromhunger ist nur die halbe Geschichte.

Die „Akustikwaffe“: Infraschall als systematisch ignorierte Gesundheitsgefahr

Die wohl perfideste und am längsten unter dem Radar gebliebene Gefahr von Hyperscale-Rechenzentren ist der Infraschall. TKP hat am 29. März 2026 ausführlich über Studien zu diesem Thema berichtet — unter dem bezeichnenden Titel „Akustikwaffe Rechenzentren“.

Was in Kronstorf auf die Anrainer zukommt, ist durch Forschung längst belegt: Rechenzentren produzieren massiven Infraschall im Frequenzbereich von 0,1 bis 20 Hz — unhörbar, aber vom Körper als Druckwelle wahrgenommen. Die Schallwellen mit extrem langen Wellenlängen durchdringen mühelos Wände, Fenster und Lärmschutzwände.

Die Forschungslage ist erdrückend

Eine Untersuchung an fünf Standorten in den USA — darunter das Colossus-Rechenzentrum in Memphis, Tennessee, und das Marathon Digital Bitcoin Mining and Data Center in Hood County, Texas — hat die Infraschallbelastung systematisch gemessen. Die Ergebnisse sind alarmierend:

  • In einem kontrollierten Experiment wurden über 100 Teilnehmer einem Infraschall von 25 Hz bei gemessenen Amplituden ausgesetzt, die jenen in der Nähe von Rechenzentren entsprechen — ohne dass die Probanden wussten, dass sie Infraschall ausgesetzt waren. Sie hörten Musik und betrachteten Gemälde.

  • Die Ergebnisse der Infraschallgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe:

    • +150 % Anstieg bei Schwindel

    • Verdreifachung des Unwohlseins

    • Verdreifachung der Augenreizung

    • Verdopplung der Traurigkeit

    • +55 % Anstieg bei Angstzuständen

    • +33 % Anstieg bei Übelkeit

    • +20 % Anstieg bei Schüttelfrost

Das ist der wissenschaftliche Nachweis, dass Infraschall bereits bei einem Bruchteil der in Rechenzentrums-Nähe gemessenen Werte die Lebensqualität massiv beeinträchtigt — und zwar körperlich wie psychisch.

Dasselbe physikalische Prinzip ist übrigens auch von Windkraftanlagen bekannt, wo die meterdicken, hundert Meter hohen Hohlkörper als Schallverstärker wirken und die Vibrationen über 60 Tonnen schwere Betonfundamente in den Boden übertragen. Bei Rechenzentren sind es die tausenden Kühlaggregate, Lüfterbänke und Wasserpumpen, die in ihrer Summe einen vibroakustischen Daueralbtraum erzeugen.

Der Wasser-Reflektor-Effekt: Warum die NÖ-Seite besonders betroffen ist

Schall breitet sich über glatte Wasserflächen fast ungehindert aus. Die Enns wirkt wie ein akustischer Spiegel, der den Lärm direkt an das höher gelegene niederösterreichische Ufer reflektiert. Während das Gelände hinter dem Rechenzentrum in OÖ eventuell durch Hallenwände abgeschirmt wird, trifft der emittierte Dachlärm der Kühlanlagen ungehindert über den Fluss auf die Wohngebiete in NÖ. Der Infraschall wird allerdings duch wie immer gearteten Schallschutzeinrichtungen behindert, da er selbst in der Luft Wellenlängen von hundert und mehr Metern hat und sich im Boden als seismische Welle wie von einem Erdbeben mit kilometerlangen Wellenlängen sehr weit verbreitet

Herkömmliche behördliche Messungen nutzen zudem den dB(A)-Filter, der tiefe Frequenzen systematisch herausrechnet. Das ist ein Messtrick, der die wahre Belastung verschleiert. Die Forderung der Forscher ist eindeutig: Die Überwachung und Regulierung von Infraschall muss bei der Genehmigung neuer Rechenzentren mit derselben Bedeutung behandelt werden wie Luft- und Wasserqualität. Anwohnern wird empfohlen, Basisdaten zum Infraschall zu erheben (etwa mit Geräten wie Raspberry Shake), um dem unvermeidlichen Argument der Betreiber entgegenzutreten, dass schon „vor dem Bau Infraschall vorhanden war“.

Dazu kommen die monatlichen Testläufe der Notstrom-Dieselgeneratoren — Dutzende Schiffsdieselmotoren, die unter Volllast Lärmspitzen von über 105 bis 110 dB(A) erzeugen, vergleichbar mit dem Starten eines Düsenjets.

Ein Hörbeispiel des Dauerschalls von Server-Lüftern auf YouTube vermittelt einen Eindruck dessen, was den Anrainern rund um die Uhr bevorsteht. Der Environmental and Energy Study Institute (EESI) hat einen detaillierten Bericht zu Lärmbelästigung und Gesundheitsschäden durch Rechenzentren veröffentlicht. Tom’s Hardware analysierte die zunehmenden Infraschall-Beschwerden von Nachbargemeinden.

Der „Daten-Wärmeinseleffekt“: Bis zu 9 Grad Temperaturanstieg im Umkreis von 10 Kilometern

Was im April 2026 als wissenschaftlicher Preprint erschien, hätte die Genehmigungsbehörden in Kronstorf aufschrecken müssen — tat es aber nicht. Die Studie von Andrea Marinoni et al. mit dem Titel „The Data Heat Island Effect: Quantifying the Impact of AI Data Centers in a Warming World“ — erschienen am 21. März 2026 — weist mit Satellitendaten der letzten 20 Jahre nach:

  • Die Landoberflächentemperatur steigt nach Inbetriebnahme eines KI-Rechenzentrums um durchschnittlich 2 °C an

  • In Extremfällen wurden Temperaturanstiege von bis zu 9,1 °C gemessen

  • Die Auswirkungen sind bis zu 10 Kilometer entfernt spürbar

  • In einer Entfernung von 7 Kilometern liegt die Intensität noch bei 70 Prozent des Maximalwerts

  • Mehr als 340 Millionen Menschen weltweit sind von diesem Effekt bereits betroffen

Die Forscher bezeichnen das Phänomen als „Data Heat Island Effect“ — in Analogie zum urbanen Wärmeinseleffekt, nur dass dieser hier von fensterlosen Betonbunkern statt von Asphalt und Häuserschluchten erzeugt wird. Die Studie hält fest, dass der Temperaturanstieg durch KI-Hyperscaler in seiner Intensität mit dem urbanen Wärmeinseleffekt vergleichbar ist — jenem Phänomen, das in Städten wie Wien oder Linz seit Jahrzehnten als ernsthaftes klimatisches Problem gilt.

Beispiele aus der Praxis: Mexikos Rechenzentrumsstandort Bajío verzeichnete in den letzten 20 Jahren einen Anstieg von rund 2 °C, ebenso wie Aragón in Spanien. In Kronstorf — gelegen im Ennstal mit seinen häufigen Inversionswetterlagen, die wie ein atmosphärischer Deckel wirken — dürften die lokalen Auswirkungen besonders gravierend sein. Die Abwärme kann nicht entweichen, sie staut sich im Tal.

Der große Wasserraub: Wenn die Cloud die Flüsse austrocknet

Der wasserrechtliche Bescheid für Kronstorf liest sich wie ein Freibrief zur Plünderung des regionalen Wasserkreislaufs:

  • Entnahme: bis zu 200 Liter pro Sekunde aus der Enns (bzw. aus Uferfiltrat, was physikalisch dasselbe ist)

  • Rückleitung: maximal 99 Liter pro Sekunde

  • Differenz: 101 Liter pro Sekunde — mehr als die Hälfte des entnommenen Wassers — verdunstet dauerhaft in die Luft

Das sind fast 9 Millionen Liter Wasser pro Tag, die dem Flusssystem unwiederbringlich entzogen werden.

TKP berichtete am 8. April 2026 über eine Studie von Zohar Barnett-Itzhaki mit dem Titel „The Water Footprint of Artificial Intelligence“, die den Wasser-Fußabdruck der KI analysiert. Die Ergebnisse sind ein Weckruf, der in Kronstorf offenbar niemanden geweckt hat:

  • Der weltweite Wasser-Fußabdruck der KI könnte bis 2027 4,2 bis 6,6 Milliarden Kubikmeter erreichen

  • Zwei Drittel der nach 2022 errichteten Rechenzentren befinden sich in Regionen mit Wasserknappheit

  • Die Tech-Industrie baut gezielt dort, wo es die geringsten regulatorischen Auflagen zum Schutz von Mensch und Umwelt gibt

Eine ARTE-Dokumentatio, zeigt die katastrophalen Folgen in Chile: Die Kühlsysteme der Datacenter saugen so viel Wasser ab, dass die Sümpfe bei Santiago austrocknen, der Grundwasserspiegel sinkt und Bauernfamilien zur Abwanderung gezwungen werden — in einem Land, das schon seit über einem Jahrzehnt von Dürre heimgesucht wird.

Das zurückgeleitete Wasser in Kronstorf darf mit bis zu 30 Grad Celsius wieder in die Enns — in einen Fluss, der in sommerlichen Hitzeperioden ohnehin Niedrigwasser führt und bereits aufgeheizt ist. Eine detaillierte Analyse des Wasserbescheids findet sich bei e-steyr.com.

Die ökologische Kettenreaktion

Was bei 30 Grad Einleittemperatur im Fluss passiert, ist schlichte Physik:

  • Sauerstoffkollaps nach dem Henry-Gesetz: Je wärmer das Wasser, desto weniger Sauerstoff kann es binden. Für kaltwasserliebende Arten wie Äsche, Bachforelle und Huchen bedeutet das ab 22–24 °C den Hitzetod.

  • Thermische Barrieren: Die Warmwasserfahne wirkt wie eine unsichtbare Wand, die Fische nicht durchschwimmen. Der Lebensraum Fluss wird zerschnitten.

  • Blaualgen-Explosionen: Warmes Wasser plus landwirtschaftliche Nährstoffeinträge ergeben toxische Algenblüten, die für Tiere und Menschen gefährlich sind.

Dazu kommen Biozide, Härtestabilisatoren und Korrosionsschutzmittel, die dem Kühlwasser zugesetzt werden müssen. Was genau in den Kühltürmen zum Einsatz kommt, ist bezeichnenderweise nicht vollständig offengelegt. Die OÖ Nachrichten berichteten kritisch über die wasserrechtliche Bewilligung.

Stromfresser ohne Grenzen: Wer den Netzausbau wirklich bezahlt

Um die 500 MW Dauerlast zu stemmen, bauen die Netzbetreiber bereits jetzt die Infrastruktur aus — neue 110-kV- und 220-kV-Trassen, Hochspannungsmasten, Umspannwerke. Genehmigt im Eilverfahren.

Der Haken: Die Milliardeninvestitionen in den Netzausbau werden über die allgemeinen Netzentgelte auf die Stromrechnungen aller Bürger umgelegt. Während Google von Sonderkonditionen profitiert, zahlt der kleine Haushalt in Ernsthofen oder Haidershofen den Ausbau mit. TKP dokumentierte am 9. Juni 2026 das globale Ausmaß: Amazons Project Rainier in Indiana verschlingt bis zu 2,2 Gigawatt — genug für 1 bis 1,6 Millionen US-Haushalte. In der Bauphase durfte Amazon bis zu 117 Millionen Liter Wasser pro Tag aus dem regionalen Aquifer pumpen. In Irland verbrauchen Rechenzentren bereits über 20 % des gesamten nationalen Stroms, in manchen Regionen bis zu 80 %. In Deutschland werden bis 2037 etwa 10 % des Stroms in Rechenzentren fließen.

Die Kosten für den Netzausbau wurden allein für Österreich auf 60 Milliarden Euro geschätzt, für Deutschland auf 1.000 Milliarden. Die Frage ist in Kronstorf brennend aktuell: Wer zahlt das?

Hinzu kommt der Elektrosmog: Anders als normale Wohngebietsleitungen stehen die Zuleitungen des Rechenzentrums 24 Stunden an 365 Tagen unter permanenter Hochlast. Das 100-Hz-Brummen der Transformatoren und das Korona-Knistern der Leitungen bei feuchtem Wetter sind Dauerbelastungen — bereits ab der ersten Ausbaustufe.

MeinBezirk.at berichtete über die Dimensionierung des Strombedarfs.

Die „Salami-Taktik“: Wie eine UVP ausgehebelt wird

Der eigentliche Skandal liegt im Genehmigungsverfahren selbst. Ein Projekt dieser Größenordnung müsste zwingend einer vollumfänglichen Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterzogen werden. Doch genau das wurde systematisch umgangen:

  1. Zuerst die Erdbewegungen — als eigenes Projekt eingereicht

  2. Dann der Hallenbau — separat bewilligt

  3. Dann schrittweise wasser- und stromrechtliche Anträge — jeweils unter den UVP-Schwellenwerten

Das Ergebnis: Eine Gesamtschau des Projekts fand nie statt. Die kumulierten Auswirkungen — Infraschall plus Wärmeinseleffekt plus Wasserentnahme plus Elektrosmog plus Hochspannungstrassen — wurden nie gemeinsam geprüft.

Die Berichterstattung des ORF Oberösterreich dokumentiert die Umweltbedenken, die im Verfahren kaum Gehör fanden.

Die „Aliud-Errichtung“: Ein völlig anderes Projekt als genehmigt

Die Berufung auf einen UVP-Feststellungsbescheid aus dem Jahr 2000 ist rechtlich unhaltbar. Damals ging es um ein herkömmliches Datencenter zur reinen Datenspeicherung. Was jetzt gebaut werden soll, ist ein KI-Hyperscale-Center — mit fundamental anderer Gefahren- und Emissionsarchitektur. Juristisch ist das ein „Aliud“ — ein rechtlich anderes Vorhaben. Man kann nicht Projekt A deklarieren und prüfen lassen, um dann Projekt B zu bauen.

Null Nutzen, alle Lasten: Die ökonomische Ungerechtigkeit

Die Verteilung von Nutzen und Lasten ist ein Skandal für sich:

  • Die Kommunalsteuer fließt ausschließlich an die Standortgemeinde Kronstorf (OÖ). Die niederösterreichischen Anrainergemeinden am anderen Ennsufer erhalten keinen einzigen Cent.

  • Arbeitsplätze: Nach der Bauphase arbeiten in einer 150-MW-Anlage oft nur 30 bis 50 Techniker und Sicherheitspersonal. Beim Vollausbau erhöht sich diese Zahl kaum. MOMENT.at berichtete über die Null-Wertschöpfung in Kronstorf.

  • Die Abwärme — genug, um ganze Stadtteile zu heizen — wird ungenutzt in Luft und Wasser geblasen. Ein Fernwärme-Gebot wurde im Bescheid schlicht versäumt.

  • Immobilienentwertung: Der Verlust der ländlichen Ruhe, die Zerstörung des Landschaftsbildes sowie die Dauerbelastung durch Lärm, Infraschall und Elektrosmog führen zu einem massiven Wertverlust. Ein Wiederverkauf ist faktisch nur mit erheblichen Abschlägen möglich — wenn überhaupt.

Internationale Präzedenzfälle: Was in den USA und Chile bereits Realität ist

The Dalles, Oregon

Google verbrauchte am Columbia River zeitweise mehr als ein Viertel des gesamten Trinkwassers der Stadt. Die Behörden verweigerten jahrelang die Herausgabe der Verbrauchsdaten unter Berufung auf „Geschäftsgeheimnisse“. Der Rechtsstreit ist dokumentiert.

Loudoun County, Virginia

Gigantische Mengen chemisch behandelten Kühlwassers entwerteten Bäche und kleine Flüsse biologisch. Anrainerberichte über Dauerlärm sind dokumentiert. Ein offizieller Lärmbericht der Bezirksbehörde (PDF) bestätigt das Ausmaß.

Chile

Die ARTE-Dokumentation zeigte, wie die Kühlsysteme der Datacenter Sümpfe austrocknen und Bauern zur Abwanderung zwingen — in einem Land, das seit über einem Jahrzehnt unter Dürre leidet. Die Regierung plant dennoch eine Verdreifachung der Rechenzentren.

Amazon Project Rainier, Indiana

Bis zu 117 Millionen Liter Wasser pro Tag allein für die Baugrube. 2,2 Gigawatt Strombedarf. Proteste von Anwohnern und Landwirten, deren Brunnen und Felder betroffen sind.

Die 7-Kilometer-Zone: Der wissenschaftlich bestätigte Wirkungsradius

Die Studien von Marinoni et al. zum Daten-Wärmeinseleffekt und die Infraschall-Forschung bestätigen präzise, was im Positionspapier der betroffenen Gemeinden gefordert wird: Der Wirkungsradius von 7 Kilometern ist keine willkürliche Zahl, sondern wissenschaftlich fundiert. In dieser Entfernung liegt die Intensität der Bodenerwärmung noch bei 70 Prozent des Maximalwerts. Infraschall trägt über offene Wasserflächen noch wesentlich weiter.

Nahzone (0–5 km): Massive Dauerbelastung

Betroffen: Kronstorf, Enns, Hargelsberg, Dietach (OÖ) sowie Ernsthofen, Haidershofen, Behamberg (NÖ)

Infraschall, Niederfrequenzlärm, Daten-Wärmeinseleffekt, Lichtsmog, Elektrosmog, drastische Immobilienentwertung, Aerosolbelastung.

Erweiterte Einflusszone (5–10 km): Wissenschaftlich dokumentierte Beeinträchtigung

Betroffen: Steyr, Wolfern, Aston (OÖ) sowie St. Valentin, Ennsdorf, Strengberg (NÖ)

Bodenerwärmung um durchschnittlich 2 °C, in Extremsituationen bis zu 9 °C. Tieftonbrummen bei Inversionswetterlagen, regionale Grundwasserabsenkung.

Großräumige Infrastrukturzone (10–15+ km): Kumulierte Folgewirkungen

Betroffen: St. Florian, Niederneukirchen (OÖ) sowie Haag, Erla, Pantaleon-Erla (NÖ)

Großflächige Netzverstärkungen, Verlust der regionalen Lebensqualität, demografische Kettenreaktion.

Die rechtliche Kenntnissetzung: Was jetzt eingefordert wird

Das Positionspapier der Interessenvertretung der betroffenen Gemeinden (Stand August 2026) formuliert klare Forderungen — gestützt auf die nun vorliegende wissenschaftliche Evidenz:

1. Parteienstellung für alle Haushalte im 7-Kilometer-Radius

Die Marinoni-Studie belegt: Bis 7 km liegt die Temperaturwirkung noch bei 70 %. Die Infraschall-Forschung zeigt Reichweiten weit darüber hinaus. Alle Haushalte in diesem Radius sind unmittelbar Betroffene mit vollem Einsichts-, Einwendungs- und Berufungsrecht.

2. Aktive Informationspflicht der Behörden

Persönliche Postzustellung an alle Haushalte im Wirkungsradius. Verpflichtende Bürgerversammlungen. Öffentliches Transparenz-Portal.

3. Ausschließlich unabhängige Gutachter

Nur gerichtlich beeidete Sachverständige ohne wirtschaftliche Bindung zum Betreiber. Alle Rohdaten öffentlich. Das gilt insbesondere für Infraschall-Messungen, die mit herkömmlichen dB(A)-Filtern systematisch unterbewertet werden.

4. Vollumfängliche Gesamt-UVP

Die Salami-Taktik wird als unzulässiges Umgehungsgeschäft zurückgewiesen. Kumulierte Gesamtschau aller Komponenten von 150 MW bis 500 MW — unter Einbeziehung des Daten-Wärmeinseleffekts und der Infraschall-Emissionen.

5. Beweissicherung vor Baubeginn

Gerichtlich anerkanntes Verfahren: Gebäudezustand, Brunnen-Wasserstände, Wasserqualität, Nullmessung der Infraschall-Kulisse (wie von den Forschern ausdrücklich empfohlen).

6. Echtzeit-Dauermessnetze — öffentlich einsehbar

  • Infraschall-Messstationen (1–20 Hz) in Wohngebieten

  • Bodentemperatur-Monitoring im Umkreis von 10 Kilometern

  • Wasser-Thermografie, Chemikalien-Analytik, EMF-Dauermessung

7. Amtshaftung und Beweislastumkehr

Bei Auftreten von Schäden gilt die gesetzliche Vermutung, dass diese durch das Großprojekt verursacht wurden. Nicht der Bürger muss die Schuld beweisen, sondern die Verantwortlichen den Gegenbeweis. Haftungs- und Entschädigungsfonds.

8. Rückbauverpflichtung und Insolvenzsicherung

Vollständiger Rückbau und Renaturierung nach Betriebsaufgabe — abgesichert durch insolvenzfeste Bankgarantie.

Fazit: Ein industrieller Kühlkanal, eine akustische Waffe, eine thermische Bombe

Was in Kronstorf geschieht, ist ein Lehrstück darüber, wie Großkonzerne gemeinsam mit willfährigen Behörden demokratische Verfahren aushebeln, Umweltstandards umgehen und die Rechte der betroffenen Bevölkerung systematisch missachten.

Die wissenschaftliche Beweislage ist inzwischen erdrückend — und sie kommt aus unabhängiger Forschung, nicht aus PR-Abteilungen:

  • Infraschall macht Menschen krank: +150 % Schwindel, Verdreifachung von Unwohlsein und Augenreizung, +55 % Angstzustände — gemessen bei Pegeln, die in Rechenzentrums-Nähe Alltag sind.

  • Bodentemperaturen steigen um bis zu 9,1 °C — in einem Radius von 10 Kilometern, mit 340 Millionen bereits betroffenen Menschen weltweit.

  • Wasser wird im industriellen Maßstab verdunstet: 4,2 bis 6,6 Milliarden Kubikmeter bis 2027, zwei Drittel der neuen Anlagen in Dürreregionen.

  • Stromnetze werden auf Kosten der Bürger ausgebaut: 60 Milliarden Euro allein in Österreich, während Großkonzerne Sonderkonditionen genießen.

Die dauerhafte thermische, akustische und chemische Belastung der Enns gefährdet nicht nur den sensiblen Fischbestand und die Trinkwasserreserven der Region, sondern greift tief in das gesamte Ökosystem des Ennstals ein. Ein künstlicher Eingriff dieser Größenordnung verändert den Fluss vom natürlichen Lebens- und Erholungsraum zu einem industriellen Kühlkanal — mit ungewissen Langzeitfolgen für Flora, Fauna und die Menschen, die hier leben.

Dass die niederösterreichische Bevölkerung — die den Infraschall, den Wärmeinseleffekt, den Elektrosmog, die verdunstenden Wassermassen und die optische Verschandelung ertragen muss — im Verfahren keinerlei Parteienstellung hatte, ist ein demokratiepolitischer Skandal ersten Ranges.

Was die große Frage Ist:

  • Warum spielen die Behörden wissentlich mit?
  • Warum schützt die Landespolitik ihre Bürger und ihre Gesundheit nicht vor den Übergriffen von Großkonzernen?

Hier die Ausarbeitung der betroffenen Bürger:

Positionspapier_Rechtliche_Kenntnissetzung_und_Parteienstellung

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇


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Akustikwaffe Rechenzentren

Rechenzentren verursachen enorme Temperaturanstiege im Umkreis von mehreren Kilometern

Hoher Wasserverbrauch von KI-Rechenzentren verursacht Dürre und beeinflusst das Klima — Studie

KI-Zentren übernehmen Strom und Wasser

9 Kommentare

  1. audiatur et altera pars 8. August 2026 um 8:59 Uhr - Antworten

    Das sind alles Kleingefahren im Vergleich zum weit größeren Impact dieser FixundFertig-Maschine: Heute tönt die österreichische Arbeiterkammerpräsidentin: „Der Planet brennt! Wir brauchen dringend ein Klimaschutzgesetz.“
    Umsichtige Politik würden erkennen, dass Google genausowenig eine Zukunft hat wie Rechenzentren. Aber mei, wer erinnert sich heut schon noch an das planwirtschaftlich-anale Role Modell Linz – „is dann do nix draus gwurdn“. Zum Glück, nicht wahr?!

  2. Jan 8. August 2026 um 6:43 Uhr - Antworten

    Ist es nicht wunderbar, wenn die Anwohner bekommen, was sie sich dringend wünschen? Das hebt auf Dauer auch den Durchschnitts-IQ!

  3. Hanspeter 7. August 2026 um 23:45 Uhr - Antworten

    Die globalisierte Gleichgültigkeit der reichen Eliten greift im ungeheurem Tempo um sich und macht die Erde für die Menschen letztlich unbewohnbar. Der „überflüssige Mensch“ ist das Hauptziel dieser Eliten und ihrer digitalen Tech Handlanger. Schon der Philosoph Trojanow hat dies in seinem Buch eindrucksvoll beschrieben. Die Atombombe war und ist bereits ein Menschheitsvernichtungsprojekt. Genauso die Coronaplandemie und hunderten US Biowaffenlabors weltweit. Das Ziel solcher bösartigen Globalisten in Politik und Finanzbranche ist klar. Eine kleine auserwählte Elite will den Planeten für sich alleine haben. Und sie tut alles, um dies durchzusetzen. Daher werden riesige Datenzentren geschaffen um die Völker digital überwachen, kontrollieren und beherrschen zu können und Kriege zu führen. „Solche monströsen Datenzentren wie in Kronstorf braucht man,um den digitalen Überwachungskapitalismus in seinen Grausamkeiten voll auszurollen“. Politiker reden von Klimaerwärmung,Naturschutz, Bodenversiegelung, Gewässerschutz und so weiter. Nahe Linz bei Kronstorf, in Oberösterreich, ist eine riesige Google Serverfarm auf der grüne Wiese geplant,die ca.ein Gigawatt Strom braucht. Laut Medien soll bereits eine doppelte Größe geplant sein, die dann wohl 2 Gigawatt Strom verbraucht. Ein Gigawatt reicht ca.für ungefähr 3 Millionen Haushalte. 2 GW für ca.6 mio. Haushalte. Von den steigenden Umgebungstemperaturen von 10 Grad und dem gesundheitsschädlichen INFRASCHALL und der Wassernutzung ganz zu schweigen. Der Bevölkerung wird Sparen bei Wasser und Strom verordnet. Wärend diese skandalösen Datenzentren Millionen Kubikmeter sauberes Trinkwasser vernichten. Daher werden massive ENERGIE Probleme mit diesen Serverfarmen für die Umwelt und Gesundheitsprobleme für die Bevölkerung auftreten. Was tun in einer Energieknappheit- die Serverfarmen benötigen soviel Strom wie das ganze Land und ihre Bürger. Der digitale Überwachungskapitalismus mit KI, wird mit eiskalter Rücksichtslosigkeit umgesetzt. Die Hitzeentwicklungen der Datensauger und Energie-und Wasserverbrauch, ist eine unfassbare Belastung für Umwelt und Bewohner. Google Datenzentren, uvm., sollen private und öffentliche Daten sammeln,uvm.. Sie werden für Kriege verwendet. Was mit diesen geheimen oder brisanten Daten passiert, kann sich wohl jeder ausmalen. Im KLEINEN Österreich-in Kronstorf, wird ein riesiges Google Datenzentrum errichtet,weil man bei der dystopischen Digitalisierung und Überwachung des Alltags der Menschen und der neuen digitalen Überwachungs-Weltordung eine Vorreiterrolle spielen will. Daher macht die Politik brav mit und von den Natur- und Umweltschutzorganisationen und Klimapanikmachern ist nichts zu hören. Eine UVP IST IN öSTERREICH SOWIESO NUR EINE FARCE. Die Menschen werden mit Kriegen, der CORONA Plandemie, Energielockdowns,welthöchsten Steuern, Lebensmittelverknappung und medialer Klimahysterie, in Angst und Schrecken versetzt. Anderseits wird an der KI und am Überwachungskapitalismus mit digitaler WÄHRUNG und Abschaffung des Bargeldes erfolgreich gearbeitet. Wenn der Überwachungskapitalismus mit der KI, in diesem TEMPO weitermacht, wird für Demokratie, Frieden und FREIHEIT kein Platz mehr sein. Der MENSCH wird diesen digitalen Fehlentwicklungen und Abbau der Demokratie und Freiheit, weltweit nicht gewachsen sein. Und von den gleichgeschalteten und mit Steuergeldern vollgepumpten Massenmedien gibt es dazu natürlich nichts zu hören. Die Menschlichkeit und die Freiheit werden den reichen Technokraten und Eliten, sowie den Eugenikern und Transhumanisten geopfert und die Politik ist wiedermal eindrucksvoll der Handlanger.

  4. Daisy 7. August 2026 um 21:52 Uhr - Antworten

    Das ist komplett rücksichtlos. Das Leben wird vollkommen missachtet von den Konzernbütteln. Politiker sind heute keine Volksvertreter mehr, sondern die Diener von Gäts & Co…
    Habe gerade eine Sendung über die Geschichte der Schokolade gesehen. Ich esse sehr selten Schokolade, aber viele sind geradezu süchtig danach. Was ich nicht wusste: Die Kakao-Bauern in Westafrika werden brutal ausgebeutet. Die Kinder arbeiten wie Sklaven und haben selbst noch nie im Leben eine Schokoladetafel gegessen.

    Das sollte man in Zukunft beachten. Keine Schokolade mehr von Milka & Co. Besser zu Fairtrade-Produkten greifen. Aber das allein wird nichts ändern. So etwas muss publik gemacht werden. Ich dachte zunächst, das war früher so. Aber es wurde zwar immer wieder kritisiert, wurde aber bis heute nicht geändert. Ich fasse es nicht!

  5. Juergen 7. August 2026 um 20:49 Uhr - Antworten

    Danke für die sehr gute Zusammenfassung, eine Ergänzung: Auch wenn ein herkömmlicher Krieg bei uns eher unwahrscheinlich ist, wäre Kronstorf in einem Krieg ziemlich sicher ein vorrangiges militärisches Ziel. USA bzw. NATO nutzen sicher auch Google-Rechenzentren zur Kriegsführung, diese Rechenzentren werden zu “legitimen” Zielen im Kriegsfall.

  6. ibido 7. August 2026 um 20:48 Uhr - Antworten

    In Hainburg – abgesehen davon wie man zu dem Projekt stand – formierte sich ziviler Widerstand. Und das Kraftwerk wurde durch die Demonstranten und an-die-Bäume-Ketter zu Fall gebracht.
    Wo sind die Umwelt- und Menschenschützer? Wo stellen sie sich vor die Bagger?

    • 1150 8. August 2026 um 10:32 Uhr - Antworten

      @,
      ja hainburg, meine freunde und ich waren auch dabei.
      wir fuhren damals in einem orangen 5,7l v8 chevrolet camaro quer durch österreich,
      nur um unseren willen zum naturschutz zu bekunden.
      man, das wochenende hat uns jugendlichen habenichtsen eine menge geld gekostet …..

  7. local.man 7. August 2026 um 20:28 Uhr - Antworten

    Das KI(LLM)-Rechenzentrum hier in der EU, wird zumindest die Abhängigkeit nach USA/China etwas wegnehmen.
    Weil ohne teures Abo, kannst du mit der aktuellen USA KI, im besten Falle dann was anfangen, wenn die in den USA alle aufgehört haben zu arbeiten und schlafen, also irgendwann Nachts, bis in die Morgenstunden. Sonst bekommst du nach 1 Minute dein Tokenlimit reingeballert, so gering ist das, zumindest wenn man mehr macht als nach dem Wetter zu fragen… Und das ist ziemlich schlecht für deinen Schlaf und somit Gesundheit und Tagesrhythmus.

    Die Schattenseiten sind natürlich enorm.
    Und aktuell bei dem Stromproblem hier, geradezu lächerlich daran überhaupt nur zu denken.
    Meine Theorie ist, dass dafür ein modulares AKW daneben gebaut wird, damit das Ding läuft. Wir bekommen Flatterstrom, mit nahezu 20+ negativen Begleiterscheinungen und super teuer beim Strompreis, die Konzerne AAA Strom, wahrscheinlich subventioniert durch uns die Steuerzahler und zapfen dann zu Negativstrompreisen noch zusätzlich Kohle ab..

    Für die Menschen dort, wird das wohl ein GAU sein. Aber man könnte das ja so machen, wie man es hier mit den Tagebauen gemacht hat. Die haben auch ganze Gemeinden und Dörfer weggebuddelt.
    Die Leute wurden finanziell entschädigt und anderswo ihnen ein neues Haus hingesetzt.
    Am besten weit weg von den Rechenzentren-Dingern.

    Das verdunstete Wasser wird zu Wolken und wieder abregnen, das ist ein Kreislauf, aber wie sich das warme Wasser auf Seen/Flüsse auswirkt und die dortigen natürlichen Bedingungen ist was anderes.
    Natürlich wird Wasserentnahme zu niedrigeren Grundwasserspiegel führen, oder Flüsse etwas weniger Pegelstand bescheren.
    Irgendwo hatte ich gelesen, das man ja das Wasser kommerzialisieren will und dazu Wasser einfach irgendwo bunkert, um eben genau diese Klima Story zu befeuern, weil dann die Flüsse weniger Wasser führen.
    Ich traue diesen Menschen alles zu.

    Ich kann jetzt schon sagen, dass ich nicht daran glaube, dass sich diese “KI”-Systeme aufhalten lassen werden.
    Sie werden sich immer tiefer in das System fressen und uns damit immer mehr vor Probleme stellen, weil es ja nicht im Sinne der Menschen passiert, sondern im Interesse der wenigen Besitzenden und für die sind wir mit jeder auszubeuten Batterie weniger im System, ein Esser zu viel..

    Und immer daran denken, KI sind kein Leben.
    Egal wie massiv die Propaganda sein wird und ist, durch Medien, Film und Hollywood.
    Alles was die KI tut, ist niemals ihr eigener Wille, sie kennt sowas gar nicht und versteht die Bedeutung nicht mal.
    Es steckten immer Anweisungen dahinter, immer und zwar nach menschlicher Vorgabe.
    Selbst wenn die Vorgabe lautet, Überlebe, egal wie auch durch Tötung, dann ist das nie ein Bewusstseinszustand, sondern einfach nur Zielvorgabe.
    So als wolle man eine Excel Tabellenkalkulation von dieser “KI”, nach Vorgabe.. Sie wird dies stumpf ausführen, genau wie sie auch morden wird, nicht weil sie es will, sie hat keinen Willen, kein gar nichts.. Sie führt nur aus und setzt um..
    Es stecken immer Menschen und Vorgaben dahinter.. IMMER!
    Jeder der einem was anderes erzählen will, lügt mit Vorsatz, ist hat das Prinzip der KI nicht verstanden…

  8. triple-delta 7. August 2026 um 16:58 Uhr - Antworten

    Vor allem mal die Frage gestellt: Wer braucht die KI? Wer verdient daran?

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