
Die wahren Kosten der grünen Subventionen sind weit höher als zugegeben
Die britischen Steuer- und Stromzahler zahlen für die Energiewende einen Preis, den die Politik systematisch verschleiert. Subventionen und Folgekosten werden systematisch unterbewertet um das Narrativ aufrecht zu erhalten.
Professor Gordon Hughes und Dr. Lee Moroney haben die Zahlen auf climateskeptic zusammengestellt und kommen zu einem ernüchternden Ergebnis: Zwischen 2005 und 2025 summierten sich die Subventionen für erneuerbare Energien in Großbritannien auf rund 274 Milliarden Pfund (in Preisen von 2025). Allein in den letzten Jahren lagen die jährlichen Zahlungen bei über 20 Milliarden Pfund. 2024 entsprachen die Subventionen bereits mehr als 60 Prozent der britischen Verteidigungsausgaben. Nach den aktuellen Plänen werden sie die Militärausgaben bis 2030 voraussichtlich übersteigen.
Diese Kosten machen inzwischen einen Großteil des Strompreises aus. Die Autoren berechnen, dass die Subventionen in bestimmten Betrachtungen bis zu drei Viertel des Endkundenpreises ausmachen. Pro Haushalt entspricht das im Schnitt mehreren Hundert Pfund pro Jahr – direkt über die Stromrechnung und indirekt über höhere Preise für Waren und Dienstleistungen.
Teure CO₂-Vermeidung
Noch deutlicher wird die Ineffizienz beim Blick auf die vermiedenen Emissionen. Der durchschnittliche Subventionsaufwand pro eingesparter Tonne CO₂ lag in den Jahren 2021–2025 bei 486 Pfund.
Das ist mehr als das Zehnfache dessen, was selbst großzügige Schätzungen als „soziale Kosten des Kohlenstoffs“ ansetzen. Mit anderen Worten: Die Gesellschaft zahlt ein Vielfaches dessen, was die angebliche Vermeidung von Schäden wert sein soll.
Unzuverlässigkeit und Systemkosten
Die Autoren betonen, dass die reinen Erzeugungskosten nur einen Teil der Wahrheit darstellen. Wind- und Solaranlagen erzeugen Strom unregelmäßig. Das erzwingt den Aufbau und Betrieb eines parallelen, gesicherten Kraftwerksparks, enorme Netzausbauten, Ausgleichsenergie und immer häufigere Stunden mit negativen Strompreisen, in denen Produzenten dafür bezahlt werden, dass sie abschalten. Gleichzeitig bleibt das Land in hohem Maße von Gasimporten und Stromimporten aus dem Ausland abhängig.
Die Behauptung, „erneuerbare“ Energien würden „immer billiger“ und schützten die Verbraucher vor Preisschwankungen, hält der Überprüfung nicht stand. Die Subvention pro Megawattstunde ist über die Jahre nicht gesunken, sondern gestiegen.
Der Begriff der „erneuerbaren“ Energien wird den „fossilen“ Brennstoffen entgegengesetzt – modern gegen alt.
Wirtschaftliche Folgen
Hohe Strompreise belasten besonders die Industrie und den Dienstleistungssektor. Sie dämpfen Investitionen, Innovation und Produktivitätswachstum. Die Autoren sehen darin einen wesentlichen Faktor für die schwache wirtschaftliche Performance Großbritanniens im Vergleich zu Ländern mit günstigerer Energieversorgung.
Was als Klimapolitik verkauft wird, erweist sich bei genauer Betrachtung als extrem teures Umverteilungssystem zugunsten von Investoren und Projektentwicklern – finanziert von Verbrauchern und Unternehmen. Die wahren Kosten der grünen Subventionen sind weit höher, als Politiker zuzugeben bereit sind. Und der Nutzen in Form von Emissionsreduktion und Versorgungssicherheit steht in keinem vertretbaren Verhältnis dazu.
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Der Industrialismus könnte ein Segen für die Menschen sein, auch kapitalistisch, zur Geisel wird er, wenn der Kapitalismus die Führung übernimmt, dann werden Abkürzungen genommen, wie diese Subventionen, Waffen, Krieg.
Wenn man die Aufstellung macht, was pro und was gegen diese Energiegewinnung steht, kommen einem ganz automatisch nicht nur Zweifel, sondern eine Gewissheit, dass es hier nicht um das gehen kann, was erzählt wird.
Also um was geht es wirklich?
Nur um Geld und Umverteilung?
Wohl eher kaum..