Globales Ergrünen der Erde erreicht neuen Rekord

6. August 2026von 2,3 Minuten Lesezeit

Aktivisten und Medien fürchten sich unermüdlich vor einer „Klimakatastrophe“ und dennoch zeigen Satellitendaten das Gegenteil: Die Vegetation auf dem Planeten wird immer grüner. 2025 markierte einen neuen Höchststand.

Die Erde wird immer grüner – und das in einem Ausmaß, das selbst Optimisten überraschen dürfte. Laut einer aktuellen Auswertung in Nature Reviews Earth & Environment erreichte die globale Vegetationsgrünheit im Jahr 2025 einen neuen Rekordwert. 68,2 Prozent der bewachsenen Landflächen zeigten eine Zunahme der Grünheit, besonders stark bei Grasland und Ackerflächen. Die Langzeittrendkurve steile sich sogar weiter an.

Die Fakten aus dem All

Satellitenmessungen des Normalized Difference Vegetation Index (NDVI) und des Leaf Area Index belegen einen klaren, mehrjahrzehntelangen Aufwärtstrend. Über die vergangenen 40 Jahre ist die globale Begrünung um mehr als 15 Prozent gestiegen. Etwa 70 Prozent dieses Effekts werden der CO₂-Düngung zugeschrieben: Höhere Kohlendioxid-Konzentrationen in der Atmosphäre wirken als Dünger und fördern das Pflanzenwachstum.

Besonders stark fällt die Begrünung bei Ackerflächen und Grasland aus. 77,6 Prozent der Croplands und 72,1 Prozent der Grasländer zeigen eine Zunahme der Vegetation. Insgesamt hat sich der Anteil der sich begrünenden Vegetationsflächen auf 68,9 Prozent erhöht. Hotspots liegen unter anderem in Süd-Afrika, Südamerika, Nordaustralien, Europa, Zentral-Nordamerika und Nord-China.

Die hartnäckige Katastrophenerzählung

Diese positive Entwicklung findet in den Mainstream-Medien kaum statt. Stattdessen werden weiterhin Horrorszenarien verbreitet.

Die Diskrepanz ist eklatant: Während die Satelliten eine immer grünere Erde dokumentieren und die Nahrungsgrundlage der Menschheit davon profitiert, weigern sich viele Aktivisten und Kommentatoren, die ausbleibende Katastrophe zur Kenntnis zu nehmen. Die „Klimanotlage“ materialisiert sich nicht. Stattdessen erleben wir eine der größten positiven Umweltveränderungen der vergangenen Jahrzehnte – angetrieben ausgerechnet durch jenes Gas, das als Hauptübel dargestellt wird.

Die Daten liegen offen. Die Weigerung, sie in das vorherrschende Narrativ zu integrieren, sagt mehr über die ideologische Verbohrtheit aus als über den Zustand des Planeten. Die Erde wird grüner. Die vorhergesagte Klimakatastrophe bleibt weiterhin aus.

Vegetation greenness in 2025

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇


Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.



Skurril: Angst vor Wüstenbildung wird ersetzt durch Panik vor Begrünung durch mehr CO2

Die globale Begrünung der Erde setzt sich weiter fort dank CO2

Neue Studie: Indien wird grüner durch CO2-Düngungseffekt

CO₂ als Super-Dünger: Studien aus Indien, USA und Amazonas beweisen Boom der Pflanzenwelt

9 Kommentare

  1. Rare Bird 7. August 2026 um 11:41 Uhr - Antworten

    „Globales Ergrünen der Erde erreicht neuen Rekord“ Ja, sieht man besonders deutlich in der Gegend von Bordeaux!

  2. Satya 7. August 2026 um 7:05 Uhr - Antworten

    Unsere Erde ist kein toter Steinklumpen, sie ist ein kybernetisches, lebendiges System mit enormer Anpassungsfähigkeit. Steigt der Anteil der betonierten Flächen (Häuser, Straßen, Parkplätze & Co), gleicht der Planet dies auf seine Weise aus, indem er mehr Pflanzen wachsen lässt. Ob der geringe Anstieg des CO2 eine Rolle dabei spielt ist möglich. Laut den richtigen Wissenschaften folgt der Co2 Anstieg erst Jahrhunderte nach Klimaveränderungen mit Temeraturerhöhung.

  3. Leynad 7. August 2026 um 7:00 Uhr - Antworten

    Der Witz ist, dass ausgerechnet die CO2-Kurve beweist, dass die Erde nicht nur kosmetisch grüner ist, sondern auch mehr Biomasse produziert. Diese Höcker zwischen den Jahreszeiten sind nämlich um etwa 30% größer geworden, also wesentlich mehr Biomasse setzt CO2 frei ab Herbst und wächst dann ab Frühling wieder nach.

  4. Dr. Rolf Lindner 7. August 2026 um 1:04 Uhr - Antworten

    Ppm-plemplem

    Womit wir heizen, Auto fahren,
    einst Pflanzen oder Tiere waren,
    CO2 steckt in jedem Leben,
    ohne würde es uns nicht geben.

    Alles, was Kohlenstoff enthält,
    als CO2 kam es auf diese Welt.
    Selbst sogar der Diamant
    aus CO2 einmal entstand.

    Der Witz ist eindeutig dabei,
    auch O2 war ‚mal CO2.
    Das C davon wurde gespeichert,
    das jetzt unser Leben bereichert.

    Drehen auf Urzeit wir die Uhr,
    wie hoch war die Temperatur?
    Die war nicht hoch, die war nicht niedrig,
    auf keinen Fall dem Leben widrig.

    Das Gas hundertfach konzentriert
    hat nicht das Leben massakriert.
    Das soll es jetzt mit ppm?
    Frage: Wer ist dennn hier plemplem?

  5. Jurgen 6. August 2026 um 19:44 Uhr - Antworten

    Letztens vor dem Bio-Supermarkt, meine Tochter kurz reingesprintet zum Brotholen, kam doch eine von der Klimasekte oberlehrerhaft vorbei und wollte dass ich den Motor ausmache in der Parkverbotzone. Und das bei 36°C draußen. Die hatte wohl keine Ahnung von Technik, dass es in einem Euro6 Diesel-Fahrzeug einen Katalysator und einen Feinstaubfilter gibt, der fast reinen Pflanzenluftdünger hinten rausbläst… Habe dankend abgelehnt…

  6. Michael Rosemeyer 6. August 2026 um 19:26 Uhr - Antworten

    Natürliche Klimaänderungen im Laufe der Erdgeschichte
    Ulrich Radtke, Rektor Universität Duisburg-Essen
    Olaf Bubenzer, Universität Heidelberg
    2007_09_00
    https://www.researchgate.net/profile/Olaf-Bubenzer-2/publication/318524816_Naturliche_Klimaanderungen_im_Laufe_der_Erdgeschichte/links/5cf7f0034585153c3db726c6/Natuerliche-Klimaaenderungen-im-Laufe-der-Erdgeschichte.pdf

    Die Gruppe hat 4 bislang unbekannte Solarminima gefunden:
    Patterns in solar activity over the first millennium CE
    Centre for Isotope Research, University of Groningen, Nijenborgh 6, 9747AG Groningen, the Netherlands.
    School of Mathematical & Physical Sciences, Macquarie University, 12 Wally’s Walk, Macquarie Park,NSW2113, Australia.
    Department of Meteorology, University of Reading, Earley Gate, Reading, RG6 6BB, UK.
    School of Natural and Built Environment, The Queen’s University, Belfast, BT7 1NN, UK.
    Curt-Engelhorn-Center Archaeometry, D6, 3, 68159 Mannheim, Germany.
    Laboratory of Dendroarchaeology, Department of Prehistoric Archaeology, University of Cologne, Weyertal 125, 50931 Cologne, Germany.
    2026_01_06
    https://doi.org/10.1038/s43247-025-03120-4

    https://www.tagesschau.de/wetter/wetterthema/klimamachtgeschichte-100.html
    2025_10_24
    Als vor etwa 11.000 Jahren die letzte Eiszeit zu Ende ging und sich die Eispanzer nach Norden zurückzogen, begann eine sehr stabile Klimaperiode, die aufstrebenden Hochkulturen ideale Entwicklungsbedingungen bot. Aber auch geringere Klimaschwankungen führten in Europa zu historischen Umwälzungen.
    Die Letzte Eiszeit dauerte etwa 60.000 Jahre und war geprägt von starken Klimaschwankungen. Seit etwa 11.000 Jahren befinden wir uns im sogenannten Holozän oder Neo-Warmzeit, welches durch ein stabiles Klima geprägt war. Tatsächlich fanden die frühen Hochkulturen am Nil und im Zweistromland ideale Bedingungen vor, welche ihnen sehr gute Ernteerträge einbrachten, was den Aufstieg Ägyptens und Mesopotamiens erst ermöglichte. Die Sahara war zu dieser Zeit eine Savanne mit reichlichen Wasservorkommen durch die Giraffen und Elefanten zogen, wie alte Fels- und Höhlenmalereien bezeugen.
    Auch die als Optimum der Römerzeit bezeichnete, recht warme Periode zwischen 100 und 500 n. Chr. fällt wohl nicht ganz zufällig mit der Blütezeit des Römischen Reiches zusammen. Jedenfalls steht diese Epoche in deutlichem Gegensatz zu dem darauffolgenden Pessimum der Völkerwanderungszeit. Denn zwischen etwa 400 und 600 n. Chr. verschlechterten sich die klimatischen Bedingungen in Europa wieder und die ausbleibenden Ernten zwangen viele germanische Völker ihren angestammten Lebensraum zu verlassen und sich auf die Suche nach einer neuen Heimat zu machen.
    Darauf folgte zwischen 800 und 1300 das Mittelalterliche Optimum, in dem es ähnlich warm war, wie in der letzten Klimanormalperiode von 1961 bis 1990, deren Mitteltemperatur aktuell noch als Bezugswert verwendet wird. Da aus dieser Zeit keine direkt gemessenen Daten existieren, sondern beispielsweise die Breite von Baumringen oder Eisbohrkerne zu Rate gezogen werden, sind die Unsicherheiten aber größer als bei Messungen.
    Jedoch deuten viele deutsche Ortsnamen aus dieser Zeit auf Weinanbau in Regionen hin, in denen es bis vor Kurzem noch zu kühl dafür war. Des Weiteren besiedelten die Wikinger 982 zum ersten Mal Grönland, was übersetzt „Grünland“ bedeutet. Sie mussten jedoch etwa 200 Jahre später ihre Siedlungen dort wieder aufgeben, da erneut eine kühlere Klimaepoche, die sogenannte „Kleine Eiszeit“ begann.
    Sie war charakterisiert von sehr strengen und langen Wintern, sowie kühlen Sommern. Es ist belegt, dass die Ostsee im 15. Jahrhundert mindestens zweimal komplett zufror. Die Gletschervorstöße in den Alpen in dieser Zeit waren die stärksten der letzten etwa 10.000 Jahre. Hungersnöte und Auswanderungswellen in die Neue Welt waren die Folge. Es wird sogar ein Zusammenhang zwischen dem Höhepunkt der Hexenverbrennungen und einer besonders kalten Phase zu Beginn des 17. Jahrhunderts vermutet. Auch in den Niederlanden traten in dieser Epoche vermehrt Strengwinter auf, was Pieter Bruegel den Älteren möglicherweise 1565 zu dem Gemälde „Die Jäger im Schnee“ inspirierte.
    Ursache hierfür sind Schwankungen der Sonneneinstrahlung und eine Reihe besonders starker Vulkanausbrüche, die zu einer weltweiten Abkühlung in den Folgejahren führten. Das eindrucksvollste Beispiel ist der Ausbruch des Tambora in Indonesien 1815. Das Folgejahr ist als „Jahr ohne Sommer“ in die Geschichte eingegangen. Die unausweichlichen Missernten ließen vor allem in Süddeutschland den Getreidepreis auf das Dreifache ansteigen.

  7. Daisy 6. August 2026 um 17:51 Uhr - Antworten

    Bei uns leider nicht. Das Gras ist verdorrt. Und wenns morgen wieder nicht regnet, werden die alten Bäume hin sein.
    Da Gäts jetzt das Wasser haben und sann verkaufen will. könnte es seim, dass seine Geoingenieure dahinterstehen?

    Sonst aber trifft das natürlich zu. Schon vor dem Klimawahn wurden daher Treibhäuser mit CO2 begast. Und vor etlichen Hahren gabs mal Studien, dass es links und rechts von Autobahntrassen grüner als im Umland ist. Luftbilder zeigten fette grüne Streifen. Diese Studie verschwand natürlich. Sie lässt sich nicht ergugeln.

    Das CO2 hat jedenfalls mit der derzeitigen Trockenheit nichts zu tun.

    CO2 ist lebensnotwendig. Es ist unfassbar, dass wir in einer Zeit leben, wo dieses harmlose Gas auf Null reduziert werden soll…und das so lange nach der Aufklärung.

    • Daisy 6. August 2026 um 17:55 Uhr - Antworten

      Auweia, hätt ich korrekturlesen sollen…

  8. VerarmterAdel 6. August 2026 um 17:09 Uhr - Antworten

    Deshalb vernichten sie aktiv die Grundlagen zur Nahrungsmittelproduktion.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann. Benutzer haften für den Inhalt ihrer Kommentare.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann. Benutzer haften für den Inhalt ihrer Kommentare.

Aktuelle Beiträge