
CO₂ als Super-Dünger: Studien aus Indien, USA und Amazonas beweisen Boom der Pflanzenwelt
Seit Jahren wird uns von Politik, Medien und den sogenannten „Experten“ mit einer Einseitigkeit sondergleichen das CO₂ als das ultimative Übel verkauft. Es sei das Gas, das unseren Planeten in den Untergang treibe, die Ursache für jedes Extremwetter und der Grund, warum wir unser gesamtes Leben, unsere Industrie und unsere Ernährung umkrempeln müssten.
Doch während in den Talkshows der Untergang gepredigt wird, zeigen handfeste wissenschaftliche Daten aus der realen Welt ein völlig anderes Bild: CO₂ ist kein Gift, sondern der wichtigste Grundbaustein für das Leben auf der Erde. CO₂ wirkt als natürlicher Dünger und treibt das Grün der Erde massiv voran. Drei aktuelle, unabhängige Studien aus Indien, den USA und dem Amazonas bestätigen eindrucksvoll, was Skeptiker schon lange sagen: Die CO₂-Befruchtung (CO₂ Fertilization Effect, CFE) ist real, messbar und bringt enorme Vorteile für Vegetation, Ernteerträge und Waldwachstum. Die Alarmisten schweigen dazu lieber – denn das passt nicht in das Weltuntergangs-Narrativ von Lauterbach, Leyen, Guterres und Co.
Lauterbachs sehnsüchtig erträumter Klima-Lockdown würde nicht nur die Gesundheit der Menschen nachhaltig schädigen, sondern auch den Fortschritt der Begrünung bremsen.
In Indien verdoppelt sich die Produktivität der Vegetation fast, sobald man den CO₂-Effekt einrechnet
Eine Studie des Indian Institute of Technology Bombay, veröffentlicht im Januar 2026 im Journal Environmental Research Communications, analysiert die Netto-Primärproduktivität (NPP) in Indien mit Satellitendaten von MODIS. Bisher zeigten die Standard-Daten trotz zunehmender Begrünung keine signifikante Steigerung der Produktivität – im Gegenteil: In vielen Waldgebieten gab es sogar Rückgänge, die man dem Klimawandel zuschrieb.
Doch die Forscher um Ripan Das, Subhankar Karmakar und Subimal Ghosh haben nun den direkten CO₂-Düngungseffekt in die MODIS-Daten eingerechnet (basierend auf dem Farquhar-Modell für C₃-Pflanzen). Das Ergebnis ist verblüffend: Die NPP-Trends verdoppeln sich fast, die GPP-Trends steigen um rund 28 Prozent, die NPP um 49 Prozent. Der Anteil negativer Trends sinkt bei der gesamten bewachsenen Fläche von 21,21 % auf 8,86 % und in den Wäldern von 51,81 % auf 25,23 %. Besonders stark profitiert der Nordwesten Indiens, wo Temperatur und Feuchtigkeitsstress abnehmen. In den Western Ghats und im Süden dämpft die Erwärmung den Effekt etwas, aber insgesamt wird das Bild deutlich positiver.
Die Studie mit dem Titel „Analysis of net primary productivity trends in india by incorporating the direct effect of CO2 fertilization in MODIS data“ ist hier nachzulesen.
USA: CO₂ erklärt einen Großteil des Nachkriegs-Ernte-Booms
Noch deutlicher wird es in den USA. Die Ökonomen Charles A. Taylor und Wolfram Schlenker von der Harvard University haben in einer NBER-Studie (Working Paper w29320, überarbeitet 2025) mit hochauflösenden Satellitendaten des Orbiting Carbon Observatory (OCO-2/OCO-3) den realen CO₂-Effekt auf Mais, Soja und Winterweizen untersucht.
Ergebnis: Ein Anstieg um 1 ppm CO₂ bringt Ertragssteigerungen von 0,17 % bei Mais, 0,20 % bei Soja und 0,55 % bei Weizen. Die Autoren rechnen zurück bis 1940: Der CO₂-Anstieg erklärt einen erheblichen Teil des gigantischen Produktivitätswachstums der US-Landwirtschaft seit dem Zweiten Weltkrieg – mehr als viele Technologie- und Züchtungseffekte allein. Die Studie widerlegt damit die Behauptung, CO₂ sei nur schädlich.
Im Gegenteil: Ohne diesen natürlichen Dünger wären die Erträge deutlich geringer ausgefallen. Hier der Link zum Papier mit dem Titel „Environmental Drivers of Agricultural Productivity Growth: CO₂ Fertilization of US Field Crops“.
Amazonas: Die Bäume werden größer – und das seit 30 Jahren
Die dritte Studie, erschienen im September 2025 in Nature Plants, untersucht 30 Jahre Baumdaten aus 188 Dauerbeobachtungsflächen im gesamten Amazonas. Die Forscher um Adriane Esquivel-Muelbert und ein internationales Team kommen zu einem klaren Schluss: Die Bäume werden größer. Die durchschnittliche Basalfläche (Querschnittsfläche der Stämme) steigt um 3,3 % pro Dekade, die größten Bäume (über 40 cm Durchmesser) sogar um 8,4 % pro Dekade. Die Zahl großer Bäume nimmt zu, die Ungleichheit in der Größenverteilung wächst – und das einheitlich über alle Regionen hinweg.
Die Autoren sehen darin einen klaren Hinweis auf Ressourcen-Boost durch erhöhtes CO₂ und andere Faktoren, der bisherige negative Effekte von Wärme und Trockenheit überkompensiert. Die Kohlenstoffsenke des Amazonas bleibt stabil, die Biomasse konzentriert sich zunehmend bei den großen Bäumen. Die Studie mit dem aussagekräftigen Titel „Increasing tree size across Amazonia“ finden Sie hier.
Fazit: Die Natur widerlegt die Dekarbonisierungs-Fanatiker
Drei Studien, drei Kontinente, drei eindeutige Botschaften: CO₂ düngt die Pflanzen, steigert die Ernten und lässt Wälder wachsen. Statt „Klimakatastrophe“ erleben wir ein globales Greening, das Satelliten seit Jahrzehnten zeigen – nur dass jetzt immer mehr Arbeiten den direkten, positiven CO₂-Effekt quantifizieren. Die Klimapolitik in EU ignoriert das geflissentlich.
Statt Milliarden in sinnlose Subventionen für Wind- und Solaranlagen zu pumpen, die unsere Gesundheit, Vegetation und die Landschaft zerstören sowie die Energieversorgung unsicher machen, sollte man endlich die Fakten zur Kenntnis nehmen: CO₂ ist Lebenselixier für die Biosphäre. Die Pflanzen danken es uns bereits – und die Menschheit profitiert durch höhere Erträge und mehr Grün.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Auf YT sind Videos zu finden, wie stark das Wachstum von Wasserpflanzen in Aquarien steigt, wenn man mit CO2 begast. Ist also nichts Neues.