„Experimentell“ – Rehabilitierung von ungeimpften US-Soldaten geht weiter

18. Mai 2026von 1,9 Minuten Lesezeit

Das US-Militär holt immer mehr Soldaten, die sich der COVID-Impfpflicht verweigerten, in den Dienst zurück. Dabei bezeichnete Kriegsminister Hegseth den Impfstoff auch als „experimentell“.

Die US-Regierung meldet Fortschritte bei der Reintegration von Soldaten, die unter der früheren COVID-19-Impfpflicht entlassen wurden. Trump erließ bereits im Jänner 2025 eine Verordnung, die die Wiedereinstellung von Betroffenen ermöglicht – mit vollem Rang, Nachzahlung und allen Benefits. Kriegsminister Hegseth versichert seither, solche Pflichten künftig vermeiden zu wollen, und nannte den Impfstoff „experimentell“.

Diese Bezeichnung eines Offiziellen der US-Regierung ist durchaus brisant, da man jahrelang heftig angefeindet wurde, wenn man die COVID-Impfung als experimentell bezeichnet hatte. Im Jänner erklärte Hegseth wortwörtlich: „Zehntausende Soldaten wurden wegen eines experimentellen Impfstoffs entlassen.“

Insgesamt geht es um rund 9.000 Soldaten, die wegen Verweigerung der COVID-Impfung entlassen worden waren. Viele erhielten keine vollständig ehrenhafte Entlassung, was zu Verlusten bei Veteranenleistungen, Rentenansprüchen und beruflichen Chancen führte. Das Mandat wurde 2023 aufgehoben.

Ein prominentes Beispiel ist Chief Warrant Officer 5 Kennie Kelly, ein hochdekorierter Master Aviator. Er wurde 2022 entlassen und ist seit Februar 2026 voll rehabilitiert – mit Backpay, Benefits und Wunschstationierung in Europa. Ein aktueller Substack-Beitrag von Meryl Nass hebt Kellys Fall als Symbol für die neue Politik hervor. Auch Gesundheitsminister RFK Jr. ist dabei involviert.

Bislang laufen systematische Überprüfungen aller Entlassungsakten. Die Coast Guard hat bereits 56 Betroffene wiedereingestellt, weitere Hunderte Fälle bei Army, Navy und Air Force sind in Bearbeitung. Freilich werden nicht alle zurückkehren.

In Deutschland sieht es jedenfalls noch ganz anders aus. Im Zuge der COVID-Impfpflicht gab es rund 70 Entlassungen und über 130 Disziplinarverfahren wegen Befehlsverweigerung. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte 2025 in einem Fall die Rechtmäßigkeit einer Entlassung. Eine vergleichbare Rehabilitierung wie in den USA findet nicht statt – im Gegenteil.


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2 Kommentare

  1. wolfferth 18. Mai 2026 um 11:14 Uhr - Antworten

    Wenn man darüber nachdenkt was Clemens Arvay damals zu der Technologie in ServusTV gesagt hat – und zwar dass an der mRNA-„Therapie“ (niemals vergessen, dass kerngesunde Menschen mehr oder weniger „freiwillig“ mit Nanotechnologie behandelt wurden) seit rund 30 Jahren geforscht wird und das Zeug aus Sicherheitsgründen nie auf den Markt gekommen ist – kann man auf keinen Fall von Unwissenheit oder Fahrlässigkeit ausgehen.

  2. peru3232 18. Mai 2026 um 11:04 Uhr - Antworten

    Natürlich. Wie alles „Gute“ geht ja auch Corona von den USA aus – in Biolaboren gezüchtet. nur mussten sie klarerweise voll mitspielen, nun kann man sich langsam zurückziehen…. seit eh und je das selbe

    Und nein, mit USA sind nicht die Menschen gemeint, die auch dort zum Großteil nur Gefangene/Sklaven/Vieh des Systems sind

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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