„Akademischer Terrorismus“ – Wie medizinische Fachzeitschriften unliebsame Krebsforschung zensieren

5. Juni 2026von 2,7 Minuten Lesezeit

Der renommierte Krebsforscher Prof. Wafik El-Deiry von der Brown University hat einen klaren Begriff für das gefunden, was ihm und anderen Wissenschaftlern widerfährt, die es wagen, etablierte Narrative in Frage zu stellen: „Academic Terrorism“ – akademischer Terrorismus.

El-Deiry, eine international anerkannte Kapazität auf dem Gebiet der Tumor-Suppressor-Pathways, der über Jahrzehnte hinweg Hunderte von Arbeiten veröffentlicht, Biotech-Firmen gegründet und Therapien entwickelt hat, steht seit fast zwei Jahren unter Dauerbeschuss. Der Grund? Er hat sich mit den möglichen Auswirkungen des SARS-CoV-2-Spike-Proteins auf den p53-Pathway beschäftigt – einen der wichtigsten zellulären Schutzmechanismen gegen Krebs.

PubPeer: Von der Qualitätskontrolle zum Rufmord-Instrument

Ursprünglich als Plattform für konstruktive, post-publikationsmäßige Peer-Review gedacht, hat sich PubPeer nach Ansicht vieler Forscher in ein Instrument der systematischen Rufschädigung verwandelt. Anonyme Nutzer – oft unter Pseudonymen – durchforsten Jahrzehnte alte Publikationen prominenter Wissenschaftler, suchen nach kleinsten Ungenauigkeiten, Bildfehlern oder interpretierbaren Unstimmigkeiten und starten Kampagnen, die zu institutionellen Untersuchungen, Korrekturen oder Rückzügen führen sollen.

Bei El-Deiry begann der Angriff kurz nachdem er eine Studie veröffentlicht hatte, die andeutete, dass das Spike-Protein möglicherweise den p53-Mechanismus stören könnte. Die Arbeit behauptete nicht, dass mRNA-Impfstoffe Krebs verursachen, sondern warf berechtigte Fragen zu potenziellen Risiken und Verbesserungsmöglichkeiten künftiger Impfstoffe auf. Das reichte aus.Innerhalb weniger Wochen wurden alte Arbeiten auseinandergenommen. Die Angriffe waren nicht auf wissenschaftliche Diskussion ausgerichtet, sondern auf maximale mediale und institutionelle Wirkung.Karriere-Ende durch anonyme DenunziantenIm April gab die Brown University bekannt, dass El-Deiry als Direktor des Legorreta Cancer Center „zurücktritt“. Eine öffentliche Begründung fehlte. Für viele Beobachter liegt der Zusammenhang auf der Hand: Wer es wagt, den mRNA-Technologien kritische Fragen zu stellen, riskiert nicht nur seinen guten Ruf, sondern auch seine Position.

Prof. El-Deiry hat vor einem US-Senatsausschuss zum Thema „Plausible Mechanisms of COVID-19 Injections Causing Cancer and Attacks on Scientific Publications ausgesagt. Das Hearing untersuchte nicht nur mögliche biologische Zusammenhänge, sondern auch die systematischen Angriffe auf kritische Publikationen und ihre Autoren.

Ein System der Einschüchterung

Immer mehr Forscher berichten von einer Atmosphäre der Angst. Wer kontroverse Fragen stellt – sei es zu mRNA-Nebenwirkungen, Krebsrisiken oder anderen sensiblen Themen –, muss damit rechnen, zum Ziel koordinierter Kampagnen zu werden. Anonyme „Wissenschaftsdetektive“ agieren ohne jede Rechenschaftspflicht, während die betroffenen Wissenschaftler monate- oder jahrelang unter Verdacht stehen.

El-Deiry nennt es treffend akademischen Terrorismus: eine Strategie, die nicht der Wahrheitsfindung dient, sondern der Abschreckung und dem Schutz bestimmter Narrative. Wer nicht mitspielt, wird mundtot gemacht – nicht durch offene wissenschaftliche Debatte, sondern durch Hinterzimmer-Methoden und öffentliche Hinrichtung im Internet.

Die Wissenschaft lebt von Dissens und kritischer Prüfung. Wenn sie jedoch zu einem Instrument politischer und wirtschaftlicher Interessen verkommt, in dem anonyme Aktivisten Karrieren zerstören dürfen, dann ist nicht mehr die Wahrheit das Ziel – sondern die Durchsetzung einer Agenda.

Über die Ergebnisse der Anhörung hat TKP hier berichtet.

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5 Kommentare

  1. Der Zivilist 6. Juni 2026 um 12:54 Uhr - Antworten

    Tja, daß die Nutzung der Möglichkeiten, welche die Wissenschaft bietet, auf die profitabelste Weise, der Menschheit auf Dauer zum Wohle verhilft, wurde nie bewiesen, noch nicht mal behauptet.

  2. MDGerlach 6. Juni 2026 um 5:27 Uhr - Antworten

    Hier sieht man Geld regiert die Welt…wer sich gegen die Lobbyisten stellt und eine andere Meinung und Ansicht hat der wird sofort wieder in die Ecke rechts oder Schwrubler, oder Aluhutträger usw. Gestellt…hier wird nicht mit Argumentation gearbeitet sondern einfach nur mit Phrasen…die Jugend wird jetzt schon über die Medien, Schulen, Kindergärten geleitet und dumm gehalten…die Ergebnisse sieht man transparent in den Ergebnissen der Pisa Studien, nach Ausbildung oder Studium…seit Abschaffung des Ingenieur Studiums hin zum Bachelor und Master ist die Entwicklung stärker forciert worden…der Prozess wurde schleichend durch immer weniger Etats in Bildung eingeleitet…das klare eigenständige Denken und Handeln immer wieder durch Erziehung zur Hörigkeit und folgsamen Konsumieren von vorgegebenen Meinungen und Ergebnissen der Mainstream Medien abgeschafft und stark unterdrückt….die Alternativen Medien sind teilweise schwer zu erreichen und sollen deshalb auch für Jugendliche noch klarer eingeschränkt werden…wann kommt endlich der Aufstand der Bürger…noch gibt es Generationen die kapieren was genau vor sich geht…

    • local.man 6. Juni 2026 um 9:32 Uhr - Antworten

      Ja ein Machtmittel, dass uns alle knechtet.
      Man stelle sich vor, jeder für sich, er bekäme ein Angebot Summe X/Gold und keine Steuern mehr, klappe halten, das sagen was gehört werden soll, sonst wirst du platt gemacht.
      Und nun stellt sich jeder ernsthaft die Frage, wechselt er die Seiten, oder nicht?

      Die aktuell Besitzenden und da nehmen die sich nichts zu ihren Vorfahren, werden stetig daran arbeiten, dass dieses Grundprinzip bestehen bleibt, um sehr leicht die Menschheit zu steuern.
      Egal wie fortschrittlich wir sind und damit im Grunde sehr frei mittels Technik, im Kern wird es immer eine Abhängigkeit geben, die gemacht ist, um genau dieses Prinzip zu erhalten und damit herrschen zu können.

      In der Vergangenheit Geld, Gold und damit Besitz der zusammen kommt. Daraus entsteht immer mehr Macht.
      Um dies zu erhalten wurden ja sowas wie gepl. Obsoleszenz, oder Sinnlosjobs erdacht.
      Im Grunde ist das heute nichts anderes, als die Erfindung von CO2-Budgets und das Klima-Narrativ im Vorraus, Social Value/Credit Systemen, digitales Geld, digitale IDs und der ganze Kontrollapparat, um im Kern die Menschen kontrollierbar und abhängig zu machen.

      Ziele in der Zukunft sind den Menschen gleich zu hacken, damit man endlich das große Schauspiel sein lassen kann, was permanent abläuft. Ein Borg-Kellektiv kommt dem wohl sehr nahe. Die Pläne laufen über die Bio-Waffen und die Verschmelzung mit der Technik. Corona war da ein Test ua.
      Aber es geht ja schon sehr viel weiter.. Nano-Staub z.B… alleine daran zu denken sollte jeden noch Menschen, auf die Barrikaden bringen.
      Wir haben heute Nano-Technik, die geht hin zu 3 Nanometer, sind also für das menschliche Auge nicht mehr sichtbar. Wir erkennen 100 Mikrometer grad so noch mit guten Augen, also 0.1mm.. 5 nm sind 20 000 mal kleiner als 0.1 Millimeter.
      Ein Nanometer ist ein Millionstel eines Millimeter… Ein Chip bestehenden aus diesen kleinen Nano-Teilchen, kann sich im Körper eines Menschen dann selbstorganiseren und zusammensetzen.
      Durch die Spritze einer Kanüle passen davon ne ganze Menge. Auch beim Eintamen, geht das über die Lunge ins Blut, bei 3nm garantiert.
      Bei der Größe muss man sich von irgendwelchen ursprünglichen Denken eines Maschinenverfahrens lösen. Um das überhaupt noch sehen zu können und anfertigen zu können, braucht es Elektronenmikroskope, also ganz besondere Teile.
      Wer von uns Normalsterblichen hat sowas?
      Wer also kann sowas überhaupt bewerkstelligen im großen Stile, wenn nicht Leute mit zu viel Geld, das idR. vom Rest zusammengeklaut wurde über die Hebel der Umverteilung Arbeiten, Konsum, Steuern, Zinsen, Finanzcasino?

      Wenn wir heute die Möglichkeiten durch Fortschritt sehen, stellt sich für den Betrachter also die Frage, wie man aus diesem Verhältnis heraus kommt, damit man NEIN sagen kann und sich die Menschheit in eine andere Richtung entwickeln kann? Also genau das was verhindert werden soll.

  3. Gabriele 5. Juni 2026 um 18:58 Uhr - Antworten

    Entwicklungen, die sich schon in den 70er-Jahren abgezeichnet haben, damals waren dann alle „Quacksalber“. Nur jetzt, durch die digitale Entwicklung, KI etc. ist es um ein Vielfaches leichter geworden, Betrug und Lügen zur Wahrheit zu erklären und jeden objektiven Wissenschaftler mundtot zu machen.
    Es wird dagegen nur genügend Aufklärung der breiten Masse helfen und BILDUNG der jungen Generation. Nur dass es genau daran scheitern könnte, seit bereits im Kindergarten indoktriniert wird, was das Zeug hält.

  4. Informationsbefreier 5. Juni 2026 um 18:20 Uhr - Antworten

    Eigentlich schön zu hören, dass es Plattformen für Post-Review gibt. Denn vorher war es immer so, dass wissenschaftliche Artikel vor Veröffentlichung völlig anonym begutachtet wurden. Weder die Gutachter noch die Gutachten für wissenschaftliche Artikel wurden veröffentlicht. Wenn ein Gutachter mit dem falschen Bein aufgestanden ist, dann wird der Artikel lautlos beerdigt und niemand erfährt je davon. Die wissenschaftliche Begutachtung wurde so zum perfekten Instrument zum Abgrenzen von Claims. Außenseiter und Neulinge mit frischen Herangehensweisen hatten wenig Chance in etablierte Gemeinschaften aufgenommen zu werden.
    Das Post-Review finde ich da besser, denn dann kann ein Wissenschaftler seine Artikel erst einmal öffentlich zur Diskussion stellen. Wenn der Wissenschaftler mit seinem Namen für seine Forschung steht, sollten die Kommentatoren aber auch mit offenem Visier auftreten.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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