
Wird Israel autonomer neuer Bundesstaat der USA?
Während ein Spionageskandal langsam zeigt, wie intensiv Israel US-Bürger und die Regierung ausspionierte, sollen US-Abgeordnete darüber abstimmen, ob die US- und israelische Armee quasi „verschmelzen“. Was, wie manche Analytiker sagen, der Beginn der Aufnahme Israels durch die Hintertür als neuer aber autonomer Bundesstaat ist.
Responsible Statecraft schreibt, dass durch die stillschweigende Verschmelzung des israelischen und US-Militärs versucht wird, die ungeheuren finanziellen Unterstützungen Israels unsichtbar zu machen, und dass durch die Annahme des Gesetzes, die beiden Streitkräfte de facto verschmelzen würden. Der traditionelle Rahmen der US-Hilfe ist zumindest sichtbar – Kongress und Öffentlichkeit können über die Gesamtsumme diskutieren. Section 224 deutet auf etwas anderes hin: die Verlagerung der Unterstützung aus dem Auslandshilfe-Rahmen in Pentagon-Beschaffungs-, Lizenz-, Ko-Produktions- und Forschungskanäle.
Israels Spionage
Dieser Schritt folgt nachdem bekannt geworden war, dass israelische Generäle im Pentagon ein- und ausgingen, und bei allen Planungen der USA mitreden. Während aber gleichzeitig bekannt wurde, dass Israel in einem bisher unbekannten Ausmaß Spionage in den USA betreibt. Die New York Times und Reuter berichten, derweil drei für die US-Bürger erschreckende Fakten.
Erstens hat das Pentagon das Bedrohungslevel für Israels Spionage auf „kritisch“ erhöht, höher geht nun nicht mehr. Damit hat Israel gleichgezogen mit Russland und China gleichgezogen. Was vom Weißen Haus bestritten, aber von ehemaligen US-Beamten und den beiden großen Medien verbreitet wird. Die Behauptung, Israel habe damit mit Russland und China gleichgezogen, ist teilweise korrekt, aber, wie westliche Experten betonen, präzisierungsbedürftig: Die erhöhte DIA-Einstufung übertreffe alle derzeitigen Verbündeten sowie eine Handvoll Länder mit angespannteren Beziehungen. Ein direkter Vergleich mit den Einstufungen für Russland oder China lasse sich aus den vorliegenden Berichten jedoch nicht belegen. Natürlich dementiert auch die israelische Netanjahu-Regierung.
Section 224
Zweitens schickte Netanjahu persönlich einen Brief an den Abgeordneten Marlin Stutzmann, er unterstützte eine Resolution, welche die US-Militärhilfe in den nächsten 10 Jahren auslaufen lassen sollte, weil die durch „seinen Plan“ ersetzt würde. Ein Übergang von Hilfe zu einer gemeinsamen Verteidigungspartnerschaft, die Raketenabwehr, KI, Drohnen und Cyber-Warfare betrifft. Netanjahu schrieb in dem Brief: „Die Zeit ist nun gekommen, vom Hilfsempfänger zum Partner zu werden.“ Der Brief, datiert vom 1. Juni 2026 und legt nahe, dass die Initiative nicht ein amerikanischer Vorstoß war, der von Israel unterstützt wurde, sondern eine israelische Initiative, die über den Kongress als Gesetzgebungskanal weitergeleitet wurde.
Netanjahu äußerte sich erfreut über Section 224 und erklärte, er befürworte die Entwicklung eines neuen Memorandums of Understanding, das die US-Militärhilfe im Laufe des nächsten Jahrzehnts reduzieren und durch einen neuen Rahmen gemeinsamer Verteidigungskooperation, Ko-Entwicklung, Ko-Produktion und gegenseitiger Investitionen ersetzen soll.
Der Ausschuss des Repräsentantenhauses lehnte den Antrag von Congressman Ro Khanna, Section 224 aus dem NDAA zu streichen, in einer Abstimmung ab. Damit ist der Weg frei für die Beratung im Plenum des Repräsentantenhauses. Khanna argumentierte: „Ich bin für Team Amerika. Ich bin für die Interessen dieses Landes – und das schließt amerikanische Interessen gegenüber jedem anderen Land ein. Wir sollten unsere Souveränität wahren.“
Drittens gebe es die parallele Maßnahme, Abschnitt 224 des Verteidigungsgesetzes mit einer strukturellen Integration der beiden Kriegssysteme der Länder zu versehen. Section 224 des Entwurfs des NDAA für das Haushaltsjahr 2027 würde den Verteidigungsminister verpflichten, einen leitenden Beauftragten zu benennen, der die Zusammenarbeit zwischen den USA und Israel in den Bereichen Forschung, Entwicklung, Erprobung, Integration und Rüstungsindustriekooperation koordiniert. Kritiker warnen, dass Section 224 die Militärbeziehungen beider Länder so tief verankern würde, dass sie kaum mehr rückgängig zu machen wären – insbesondere durch die Verknüpfung von Militärsystemen und Daten. Der Vergleich mit einem „51. Bundesstaat“ findet sich in der Berichterstattung seriöser Medien natürlich nicht und ist eine rhetorische Zuspitzung.
Wer verschmilzt mit wem?
In jedem anderen Land würde die erkannte Bedrohung von Spionage durch Israel ausreichen, um eine weitere Integration zu verhindern. Man verschmelzt nicht sein Militär mit dem eines Landes, dass wie wild Daten gegen eigene Beamten sammelt.
„Wenn der chinesische Führer einen persönlichen Brief an einen Kongressabgeordneten schicken würde, in dem er seinen Plan für eine US-China-Verteidigungs-Integration beschreibt, während das Pentagon chinesische Spionagesoftware auf den Telefonen amerikanischer Beamter entdeckt, wäre bis Freitag jeder Name, der mit dem Gesetzentwurf verbunden ist, unter Untersuchung. Israel macht beides im selben Monat und bekommt eine Ausschusssitzung. Diese Lücke ist das präziseste Maß dafür, wie kompromittiert das System tatsächlich ist.“ (Quelle)
Israels „verrückte“ Spionage
Die Geschichte über israelische Spionage vertiefte sich dann noch. Laut der NYT glauben US-Geheimdienste, dass Israel auf Trumps Verhandler für den Iran, einschließlich Steve Witkoff, gelauscht hat, wobei frühere Vorfälle Wanzen im DIA-Hauptquartier und in einem Secret-Service-Fahrzeug umfassen. Ein Beamter nannte den Einsatz „verrückt“. Israel bestreitet alles.
Auch Michael DiMino, der die Nahost-Politik leitet, wurde abgehört. Israel hat nicht nur allgemein Daten über alles und jeden in Amerika gesammelt. Es hat den Männern ganz besonders zugehört, die den Deal schreiben wollten, den Netanjahu ablehnt. Die dokumentierten Vorfälle lesen sich wie Operationen gegen einen feindlichen Staat. Wir erinnern uns:
Amerikanisches Verteidigungspersonal in Israel entdeckte Spionagesoftware, die heimlich auf ihren Handys installiert worden war. Im Jahr 2021 wurden israelische Militärgeheimdienstoffiziere dabei erwischt, wie sie Abhörgeräte im DIA-Hauptquartier anbrachten. Letztes Jahr wurden Shin-Bet-Offiziere entdeckt, die versuchten, ein Secret-Service-Fahrzeug abzuhören. Ein Fahrzeug, in dem der Präsident Gespräche mit wichtigen Besuchern und Mitarbeitern führt. Ein hochrangiger Beamter beschrieb den israelischen Sammelaufwand gegen Top-US-Beamte als „verrückt“. Die Bedrohung durch Israels Spionage ist demnach höher als bei jedem anderen amerikanischen Verbündeten und sogar höher als bei manchen Gegnern.
Wer wurde noch unter besonderer Beobachtung gestellt? Nun da war Colby, der prominenteste Verfechter einer zurückhaltenden Außenpolitik in der Regierung. DiMino leitet die Nahost-Politik. Israels Spionage passt perfekt zu den Leuten, die zwischen Netanyahu und dem Krieg stehen, den er fortsetzen will.
Fazit:
Wer ist oder wird die Kolonie von wem?
Bild: Wikipedia, Siegel des israelischen Geheimdienstes Mossad
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Der Mossad-„Aufstand“ im Iran und die NYT
Die Werkzeuge des langen Krieges gegen den Iran (Teil 3 – Sanktionen, Attentäter, CyberWar)
Die New York Times zertrümmert das Propagandamärchen vom iranischen Volksaufstand
Großisrael würde eine islamistische Union mit 1,5 Mrd Menschen und 20% der Ölreserven verunmöglichen.
Geld regiert die Welt, sagte man. Banken schöpfen Geld. Wem gehören die Banken?
„Wird Israel autonomer neuer Bundesstaat der USA?“ Wozu? Reicht es nicht, dass ISrahell die USA regiert?
„…. Reicht es nicht, dass ISrahell die USA regiert?“
Die USA beanspruchen die ganze Welt. Htlr hatte sich hierbei sichtlich und zum Glück! übernommen. Im Morden sind sich die USSA und ISrahell sehr gleich. Da passt der Spruch: Gleich und Gleich gesellt sich gern. Auf beide (USSA und ISrahell) verzichte ich sehr gern.
“ Wer ist oder wird die Kolonie von wem? “
Genau, das bringt’s auf den Punkt. Oder einfach ‚Netanjahu Fink’s Bar 1990‘ googeln, da werden Sie geholfen
„‚Netanjahu Fink’s Bar 1990‘
DEN muss man unmissverständlich in seinem hasserfüllten Tun stoppen. Aber da kommen dann wieder die Gutmenschen mit ihren Sprüchen, dass man einem Jdn doch nichts Böses antun darf.
Da Israel ohnehin die Hosen anhat, wird die Bekämpfung dieser beiden Kriegsverbrecherstaaten einfacher, wenn sie in einem Anzug daherkommen. Schon der Iran machte kürzlich die Erfahrung, dass man sich gegen beide gleichzeitig zur Wehr setzen muss, um Erfolg zu haben.