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Politik

Wirtschaftskrise reloaded – Weitere Angriffe im Libanon durch Israel am 20. Juni – UPDATE 20:00 Uhr

35 Kommentare 20. Juni 2026 12 Minuten Lesezeit von Jochen Mitschka

In der Nacht und am heutigen Morgen des 20. Juni 2026 ist die gerade erst vereinbarte neue Waffenruhe im Libanon erneut durch Israel ignoriert worden und wird durch erneute israelische Angriffe auf den Prüfstand gestellt. Trotz des am Freitagnachmittag (16:00 Uhr Ortszeit) in Kraft getretenen Abkommens kam es im Südlibanon zu schweren Angriffen mit Todesopfern. Damit ist der Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran immer noch nicht zu einem Ende gekommen.

Donald Trump hatte gestern erklärt, dass Israel ganz sicher auf ihn hören werde, während die Falken in der rechtsextremen Regierung Netanjahu schon erklärt hatten, die Besatzung des Libanons keinesfalls aufgeben zu wollen. Historiker vergleichen das Vorgehen Israels mit dem von Kolonialländern während kolonialer Kriege, oder dem Verhalten von Eroberern im Mittelalter. Als für jeden eigenen gefallenen Soldaten zehn Zivilisten zur Abschreckung ermordet wurden, um die Besatzung aufrecht zu erhalten. Der US-Präsident sieht jedoch die Gefahr einer wirklich großen und globalen Wirtschaftskrise eintreten, sollte der Krieg weiter gehen, und das nicht nur, weil nach seinen Aussagen die nationalen Ölreserven in wenigen Wochen aufgebraucht sein werden.

Massiver Vortag als Hintergrund

Den nächtlichen Angriffen ging der blutigste Tag seit Unterzeichnung der US-iranischen Rahmenvereinbarung voraus, worüber TKP HIER berichtete.

Die wichtigsten Ereignisse in der Nacht und heute Morgen:

Tödliche Luft- und Drohnenangriffe

Nach Angaben der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA führten israelische Kampfflugzeuge und Drohnen bis in den Samstagmorgen hinein eine Reihe von Angriffen in der Region Nabatäa durch. Dabei wurden Wohngebäude zerstört und mindestens fünf Menschen getötet. Drei Menschen starben in der Ortschaft Arab Salim, eine Person in Deir Zahrani und ein weiterer Mensch bei einem gezielten Drohnenangriff auf ein Motorrad in Dweir.

Artilleriebeschuss vor Tagesanbruch

Vor der Morgendämmerung feuerte die israelische Artillerie zudem auf die Stadt Nabatäa und deren Außenbezirke.

Politische und diplomatische Auswirkungen

Verhandlungen zwischen USA und Iran reaktiviert

Die erneuten Brüche der Waffenruhe belasten die Versuche einer Friedensdiplomatie massiv. Nachdem die Gespräche in der Schweiz wegen der Eskalation am Freitag verschoben wurden, versuchen Washington und Teheran nun, die technischen Verhandlungen wieder in Gang zu bringen. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der iranische Außenminister Abbas Araghtschi befinden sich heute auf dem Weg in die Schweiz.

Druck auf die USA

Teheran forderte am Morgen die US-Regierung unter Donald Trump nachdrücklich dazu auf, ihren Einfluss geltend zu machen, um Israel zur Einhaltung der Waffenruhe zu zwingen. Ein Ende der Kämpfe im Libanon gilt für den Iran als zwingende Bedingung für das größere Abkommen.

Geplante Washington-Gespräche

Libanons Präsident Joseph Aoun, der durch massiven Druck Washingtons erst im zweiten Wahlgang gewählt worden war, und bis zu diesem Zeitpunkt als Armeechef der von den USA finanzierten libanesischen Armee fungiert hatte, betonte gegenüber US-Außenminister Marco Rubio, dass ein umfassender und dauerhafter Waffenstillstand zwingend notwendig sei, damit die für die kommende Woche (23. bis 25. Juni) in Washington angesetzten direkten libanesisch-israelischen Friedensgespräche erfolgreich fortgeführt werden können.

Derweil steht der US-Präsident Trump unter großem Druck der mächtigen Israel-Lobby in den USA, aber auch der Democrat Party, welche sinngemäß zum Abkommen mit dem Iran erklärt „außer Spesen nichts gewesen„.

Die betroffenen Länder der Region

Die direkten Anrainerstaaten sowie die Staaten der erweiterten Region reagieren auf die jüngste Eskalation und die brüchige Waffenruhe im Libanon mit einer Mischung aus militärischer Alarmbereitschaft, diplomatischer Vermittlung und akuter Sorge vor wirtschaftlichen Schäden. Das am Donnerstag unterzeichnete US-iranische Rahmenabkommen hat die Region tief gespalten, meinen westliche Medien.

Syrien (Direkter Nachbar)

Das Land befindet sich in einer extremen logistischen Klemme und strategischen Defensive. Während Netanjahu betonte, die israelische Armee werde so lange wie nötig in Syrien und im Libanon aktiv bleiben, versucht Damaskus primär, ein Übergreifen der massiven israelischen Angriffe auf das eigene Staatsgebiet zu verhindern. Gleichzeitig leidet das Land unter den anhaltenden Fluchtbewegungen aus dem Nachbarland.

In der guten alten „teile und herrsche“ Ordnung der Kolonialmächte hatte Donald Trump in den letzten Tagen argumentiert, das aus der Terroristenorganisation HTS hervorgegangene Militär Syriens sollte sich der Hisbollah annehmen. Und da Syrien nach der Machtübernahme durch von der Türkei, den USA und Israel geförderten „moderaten Rebellen“ voll von westlicher Hilfe abhängig ist, gerät das Regime stark unter Druck.

Die Golfstaaten 

Diese engen Verbündeten Israels, welche beim Angriffskrieg gegen den Iran durch stationierte israelische und US-Kräfte sowie eigenem Militär zu der Aggression beitrugen, reagieren zutiefst alarmiert, da sie im Zuge der jüngsten Eskalationen direkt ins Visier iranischer Gegenangriffe geraten sind. Nach Angriffen auf kuwaitische Stützpunkte, katarische Gasfelder und eine saudische Ölraffinerie wächst der Druck auf die Herrscherhäuser. Sie fordern gemeinsam mit den USA ein sofortiges Ende der Kämpfe, um eine Ausweitung des Krieges zu verhindern. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der Schadensbegrenzung für ihre durch blockierte Flugrouten und die Bedrohung der Straße von Hormus lahmgelegte Wirtschaft.

Jordanien und Ägypten

Beide Länder agieren in hoher diplomatischer Aktivität. Sie unterstützen die libanesische Regierung in ihrem Bestreben, die territoriale Souveränität des Landes zu sichern und die Milizaktivität der Hisbollah einzudämmen. Gleichzeitig warnen sie die US-Regierung eindringlich vor den humanitären Folgen einer dauerhaften Vertreibung im Südlibanon. Tatsächlich ist die Hisbollah der einzige Hindernis für eine dauerhafte Besetzung des südlichen Libanons durch Israel.

Das Vermittler-Duo: Katar und Pakistan

Pakistan und Katar haben sich als die primären Architekten der aktuellen Entspannung positioniert. Sie leiteten das multiregionale Vermittlungsteam, das Mitte Juni 2026 das wegweisende US-Iran-Abkommen zur Beendigung der militärischen Operationen aushandelte.

Katar (Der diplomatische Hub)

Doha pflegt traditionell gute Beziehungen zu Teheran (unter anderem durch das gemeinsame Riesen-Gasfeld North Dome/South Pars). Nach den jüngsten iranischen Angriffen auf katarische Infrastruktur während des Krieges treibt Katar die Normalisierung nun voran, um seine Wirtschafts- und Logistikrouten dauerhaft abzusichern.

Pakistan (Der nukleare Sicherheitsgarant)

Islamabad teilt eine lange, volatile Grenze mit dem Iran. Um ein Übergreifen des Krieges zu verhindern, fungierte Pakistan als direkter Vermittler zwischen Washington, Riad und Teheran. Gleichzeitig balanciert Pakistan seine historische militärische Schutzfunktion für Saudi-Arabien geschickt aus, ohne den Iran direkt zu provozieren.

Die strategischen Schwergewichte: Saudi-Arabien und die Türkei

Sowohl Riad als auch Ankara nutzen die Normalisierung mit dem Iran, um ihre eigenen regionalen Führungsrollen auszubauen, sichern sich jedoch gleichzeitig militärisch ab.

Saudi-Arabien (Pragmatismus aus Verwundbarkeit)

Nachdem iranische Drohnen und Raketen während des Krieges saudische Ölraffinerien trafen, hat Riad die Notwendigkeit einer dauerhaften Normalisierung erkannt. Saudi-Arabien hat das US-Iran-Abkommen ausdrücklich begrüßt. Hinter den Kulissen treibt Riad sogar die Idee eines Nichtangriffspaktes mit dem Iran voran (nach dem Vorbild der Helsinki-Prozesse der 1970er Jahre), idealerweise vermittelt durch China.

Türkei (Die Angst vor dem iranischen Staatskollaps)

Für Ankara war das absolute Horrorszenario ein durch Israel und die USA herbeigeführter Zusammenbruch des iranischen Staates. Dies hätte ein massives Machtvakuum, eine neue Flüchtlingskrise und ein Erstarken kurdischer Milizen an der türkischen Südgrenze zur Folge gehabt. Außenminister Hakan Fidan koordiniert sich daher eng mit Teheran und Riad, um eine „kontrollierte Rivalität“ aufrechtzuerhalten und Handelsrouten zu schützen.

Die neue Sicherheitsarchitektur: Das „STEP“-Bündnis

Als direkte Reaktion auf den Krieg bildet sich ein neues, informelles Sicherheitsbündnis namens STEP (Saudi-Arabien, Türkei, Ägypten, Pakistan)

Die Türkei und Katar streben ebenfalls eine Integration in dieses Framework an. Von Analysten wird diese Plattform bereits als Vorstufe einer Art „Islamischen NATO“ bezeichnet. Sie dient einerseits dazu, Israel in der Region zu beschränken, soll dem Iran aber andererseits signalisieren, dass Angriffe auf die Golfstaaten eine geschlossene, hochgerüstete sunnitisch-militärische Allianz auf den Plan rufen würden. So sehen es westliche Analysten.

In alternativen Medien wird dies als Versuch gewertet, die USA aus der Region zu verdrängen, und eine auch den Iran berücksichtigende Sicherheitsarchitektur zu erschaffen.

UPDATE 20:00 Uhr

Die Situation im Libanon

Gegen 18 Uhr hatte Israels Ministerpräsident und Verteidigungsminister zum siebten Mal einen Waffenstillstand angekündigt, berichteten israelische Meiden. Nach jeder früheren Ankündigung setzten israelische Streitkräfte ihre Angriffe dennoch fort, bei denen libanesische Zivilisten getötet wurden. Mehr als 125 Menschen sind seit Freitagmorgen bei israelischen Angriffen auf den Libanon ums Leben gekommen.

Davor war bekannt geworden, dass der Libanon, trotz des Versuchs der USA, das zu verhindern, eine formelle Beschwerde beim UN-Sicherheitsrat eingereicht hatte, und dem israelischen Militär vorwirft, eine eine Chemiewaffen-Kampagne gegen landwirtschaftliche Flächen in der Nähe der Blauen Linie durchgeführt zu haben, wie das libanesische Außenministerium bestätigt.

Quelle: The Cradle

Die diplomatische Eskalation folgt auf eine Luftoperation im Februar, bei der israelische Flugzeuge Grenzdörfer im Südlibanon, einschließlich Aita al-Shaab, mit extrem hohen Konzentrationen des giftigen Unkrautvernichters Glyphosat besprühten. Labortests von Boden- und Pflanzenproben aus den betroffenen Zonen ergaben chemische Konzentrationen von atemberaubenden 22.750 Mikrogramm pro Gramm – mehr als 11.000 Mal die Standardwerte, die in der konventionellen Landwirtschaft verwendet werden.

Die libanesische Regierung hat die Grenzbesprühung ausdrücklich als vorsätzliches Kriegsverbrechen eingestuft, das darauf abzielt, die Umwelt systematisch zu vergiften, lokale Lebensgrundlagen zu zerstören und ganze Grenzgemeinden unbewohnbar zu machen. Die Beschwerde stellt fest, dass der Einsatz hochkonzentrierter Toxine einen eklatanten Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht und das Chemiewaffenübereinkommen darstellt.

UN-Vertreter haben ernsthafte Bedenken über die langfristigen Auswirkungen des chemischen Angriffs geäußert und bestätigt, dass die Operation die Gesundheit der Zivilbevölkerung bedroht, lebenswichtige Ackerflächen dauerhaft zerstört und gegen die UN-Resolution 1701 verstößt. Allerdings ist es ja erklärte Politik Israels, eine Rückkehr der Bewohner in ihre Wohnorte und auf ihre Acker zu verhindern.

Kein Truppenabzug in Sicht

Zu einem Truppenabzug Israels gibt es keinerlei Anzeichen. Netanjahu hatte das bereits am Freitag explizit ausgeschlossen: Israel werde so lange wie nötig in der „Sicherheitszone“ im Südlibanon bleiben, um Nordisrael zu schützen – eine Zone, die der Libanon völkerrechtlich als besetztes Gebiet einstuft. Aktuelle Bildunterschriften aus den Liveblogs bestätigen das auch visuell: „Die israelische Armee ist im Südlibanon weiter präsent.“

Eher das Gegenteil von Rückzug zeichnet sich ab: Amnesty International dokumentiert, dass Israel seine „Evakuierungsbefehle“ im Südlibanon zuletzt ausgeweitet und damit faktisch mehr Gebiet unter seine operative Kontrolle gebracht hat – Amnesty wertet das als Kriegsverbrechen, da es de facto eine Vertreibung der Zivilbevölkerung bedeute.

Die israelische „Waffenruhe aktiv„-Erklärung von heute Nachmittag ist eher eine rhetorische Beruhigungsformel als eine belastbare Lageänderung. Auf dem Boden setzt sich das seit Freitag laufende Muster fort – Angriffe Israels, Gegenangriffe, keine Bewegung in Richtung Truppenabzug. Das ist exakt der Grund, warum Iran heute mit der erneuten (bislang weitgehend symbolischen) Schließung der Straße von Hormus reagiert hat: Teheran wertet die anhaltenden israelischen Operationen als Bruch des US-Iran-Rahmenabkommens, das eine „umfassende Beendigung der militärischen Konflikte in der Region“ vorsieht – allerdings ohne explizite Abzugsklausel für Israel, die jedoch von der Hisbollah betont wird.

Die Situation in Israel

Medien berichten darüber, wie sich innenpolitisch ein Druck auf Netanjahu aufbaut, den man für das Versagen verantwortlich macht. Nicht direkt dafür, dass er in Gaza einen Völkermord, und im Libanon eine ethnische Säuberung betreibt, oder einen unprovozierten Angriffskrieg begann, sondern, dass er sich nun auf Grund ungeschickter Politik aus dem Libanon zurückziehen muss.

Auf x.com wurde die Übersetzung aus dem Hebräischen ins Englische abgestellt, weil zu viele Äußerungen zu grob gegen die Richtlinien von x.com verstoßen, hass- und gewaltverherrlichend sind. Wer jetzt wissen will, wie innerhalb Israels für Vergewaltigung, Angriffskrieg, Besatzung und Völkermord argumentiert wird, muss nun die Texte manuell übersetzen.

Die Situation am Ort der Verhandlungen zwischen USA und Iran in der Schweiz

Das Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran wurde digital unterzeichnet – die ursprünglich für Freitag, 19. Juni, geplante feierliche Unterzeichnungszeremonie in der Schweiz wurde abgesagt, da beide Präsidenten das Dokument bereits digital signiert hatten. Die eigentlichen Umsetzungsgespräche auf dem Bürgenstock waren für Freitag, 19. Juni, vorgesehen, wurden aber verschoben – offiziell wegen der erneuten Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon.

Aktuelle Lage um 20:00 Uhr:

  • Iran hat am Samstag die erneute Schließung der Straße von Hormus für den Schiffsverkehr bekannt gegeben, begründet als Reaktion auf die fortgesetzten israelischen Angriffe im Südlibanon, die eine Verletzung des Rahmenabkommens darstellten. Teheran nennt es den „ersten Schritt“ und droht mit weiteren Maßnahmen, falls die Angriffe anhalten.
  • US-Vizepräsident Vance widerspricht: er habe keine Beweise dafür, dass Iran die Straße tatsächlich schließe, und sei zuversichtlich, dass die Waffenruhe halte.
  • Centcom bestätigt: der Schiffsverkehr habe am Samstag sogar zugenommen, 55 Schiffe mit rund 17 Millionen Barrel Öl hätten die Meerenge passiert – die Blockade-Ankündigung Irans bleibt also bislang symbolisch, meinen westliche Beobachter.
  • Pakistan hat für morgen, Sonntag, neue Gespräche auf technischer Ebene in Bürgenstock angekündigt, mit Vertretern der USA, Irans sowie der Vermittler Pakistan und Katar.
  • Die iranische Delegation reist laut Außenministerium in Kürze an; sie werde von den USA die Einhaltung der Verpflichtungen einfordern – konkret, dass Washington Israel zur Beendigung der Libanon-Angriffe bewegt.
  • Witkoff und Kushner sind bereits vor Ort, Vance erwägt eine Anreise „irgendwann in den nächsten Tagen“.
  • Parallel reist Pakistans Innenminister Naqvi nach Iran (zunächst Maschhad), um mit Ghalibaf und Araghtschi die Fortsetzung der Schweizer Gespräche zu besprechen – ein Zeichen, wie aktiv Islamabad weiterhin als Hauptvermittler auftritt.
Bild: Screenshot über „Islamic Nato“

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇


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35 Kommentare

  1. Daisy
    Antworten

    Jetzt wollte ich Wxki fragen, was man unter „Westen“ versteht…wer gehört dazu? MMn auch Australien…was fand ich? Westen als Kleidungsstück :-) Die genaue Zuordnung ist schwierig. Mit der Himmelsrichtung wird es nicht definiert. In Amerika ist der Westen wild und frei im Vergleich zur Ostküste, s. „Wildwest“filme. US-Amerika ist aus unserer Sicht der „Westen“.

    Ahja, da wurde ich fündig: unter „Westliche Welt“ ist es auf wxkipxdia zusammengefasst. Verlinken geht nicht. Die westliche Welt galt früher als die erste oder die „Freie Welt“. Auch Australien wird dazugerechnet, weil es die „demokratischen Werte“ mit uns teilt (die mittlerweile total verkommen sind, „demokratisch“ wird jetzt im Sinne der DDR verstanden, nur die SED regiert, die ja dadurch zum Osten zählte). Ok, dann gehôrt wahrschenlich auch Israhell dazu…

    ;->
    Die ehemaligen Ostblock- und blockfreien Staaten in Europa (Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Slowenien und Kroatien) haben sich durch ihre kulturellen und geschichtlichen Wurzeln sowie durch ihre heutige Außenpolitik den westlichen Ländern durch Beitritte zur NATO und/oder der EU angeschlossen.

    Der Begriff „Wertewesten“ ist eine Verballhornung des von der US-amerikanischen Machtelite erdachten und geprägten Kampfwortes westliche Wertegemeinschaft mit dem eine abwertende Haltung zu den so genannten westlichen Werten bzw. zur „Westlichen Welt“ (wxkipxdia) in ihrer Gesamtheit zum Ausdruck gebracht wird.

    Ja, das hat ja auch die EU immer behauptet, indem sie von „unseren Werten“ redet, „Wertegemeinschaft“ usw. Ja, nur frägt sich, was man in Brüssel als „Werte“ betrachtet, Sorosagenden, Gates-Laborfleisch und Gen-Pfungen mit Zerstörung der Landwirtschaft und Gesundheit, Klimawahn mit Deindustrialisierung, Digitalisierung zweck Totalüberwachung und Enteignung, Gendergaga zur Bevölkerungsreduktion….Lug und Trug, Kriegsgeilheit, Diktat aus Brüssel, Korruption…und so hat sich der Begriff „Wertewesten“ als Spott auch entwickelt. Ich erinnere mich…

    1. 1150
      Antworten

      @,
      den wertewesten kann man aber auch als eine tiefgreifende paranoid-schizoide störung sehen

      1. 1150

        ähh, kollektivstörung wollte ich schreiben

      2. 1150

        das auffälligste und einigende symptom ist die jahrhundertealte, generationsübergreifende angst,
        dass russland den wertewesten überfallen werde

      3. Daisy

        Ja, Kollektivstörung der vereinigten Gut:innen…à la Annalena :-)
        @Russland…dabei waresimmerder Westen, der Russland überfallen hat. Die Angst wird immer dann geschürt, wenn ein neuer Anlauf genommen wird. Es ist die Gier nach Russlands Resourcen. Und besonders England lechzt danach, denn es hat ja schon fast alles als Kolonie besessen…gerade Russland ist sehr reich an Rohstoffen und es hat soviel weite unberührte Natur…

    2. Waldgaengerin
      Antworten

      Hier fehlt meine lange Antwort an @daisy von gestern abend.

  2. alter Mann
    Antworten

    Guten Morgen, noch etwas vor dem Frühstück
    19:23 Uhr EDT — 20. Juni 2026 — Vor etwa zwei Stunden traf das iranische Verhandlungsteam in Zürich, Schweiz, zu Gesprächen mit den Vereinigten Staaten ein.
    Man ist sehr sauer in Israel – https://x.com/1776General_/status/2068281153631514805
    Ben Sabti INSS postete (und korrigierte schnell), dass die USA „vielleicht ein weiteres Pearl Harbor oder einen 11. September brauchen“, um sich daran zu erinnern, wer ihre wahren Feinde und Freunde sind und schon gibt es Zoff im Kongress bei 219 und 224 des National Defense Authorization Act.

    1. Varus
      Antworten

      Vor etwa zwei Stunden traf das iranische Verhandlungsteam in Zürich, Schweiz, zu Gesprächen mit den Vereinigten Staaten ein.

      Hoffentlich wird Mileikowski nicht Zürich bombardieren wie einst Doha. Dem ist alles zuzutrauen.

    2. Daisy
      Antworten

      Ich traue ihnen schon eine False Flag á la WTC zu. Evtl. sogar in Form eines weiteren Anschlags auf Trump. Btw Tucker sagt jetzt, er meint, der Grund, warum Kirk erschossen wurde, ist, dass er isr.kritisch war….

  3. therMOnukular
    Antworten

    Und weil ich jetzt so in Fahrt bin – und es einen aktuellen Anlass gibt…..

    Wikipedia-Zitierer müssen jetzt stark sein – und zB den „Middle East Eye“ lesen. Ein Vater und sein 3-jähriger Sohn wurden in Gahsa von der IeDeEff entführt, über mehrere Tage festgehalten, das Kleinkind erschossen, der Vater misshandelt…..und hernach im Straßengraben entsorgt, wo man sie fand.

    Das ist kein Einzelfall, sondern seit Jahrzehnten Praxis eines Regimes, das systematisch Menschen entführt, misshandelt, vergewaltigt, foltert, umbringt – und sie offiziell als Tiere bezeichnet.
    Wenn nun Hammass oder Hisbollah dieses Unrecht spiegeln (zumindest die Entführung, ja eh nicht die Misshandlung und Folter), so wird es nicht zu Recht, sondern bleibt schändlich – aber sie tun es, um auf ihre tägliche Realität aufmerksam zu machen.

    Hier mit dem Finger ausschließlich auf sie zu zeigen und sie „Terroristen“ zu schimpfen, weil es so in Wikipedia steht, ist billig, falsch und verlogen. Wer so „argumentiert“, der will offensichtlich nicht genauer hinsehen.

    Nach über 70 Jahren haben die eigentlichen Semiten jedes Recht der Welt, sich gegen nazionistische Vertreibung und Völkermord zu wehren. Zumindest meinen Segen haben sie.

    Persönlicher Tipp: sich mind. 2 Stunden Zeit nehmen, Norman Finkelstein zuhören und sich die ganzen Jahre isr. Verbrechen auflisten lassen. Geht leider nicht kürzer, die Verbrechen sind einfach so zahlreich.

    1. Daisy
      Antworten

      Ja, auch Isr. ist eine Terrororganisation…Tipp Wxkipxdia falsch schreiben. Dort stehen viele für Radikalisierte unangenehme Fakten, weswegen es wohl am Index landete, aber auch viel Mist. Es ist nicht Wxki, das Hamas & Co als Terroristen einstuft, sondern sehr viele Staaten, primär westliche, auch die meisten Länder der Arab. Liga. Das sind Fakten, die man nicht nur auf Wxki liest. Ach, auch Amerika ist ein Terrorist…etwa durch die Entführung Maduros oder den Überfall auf den Iran. Von mir aus, ich mein, für mich ist USrael nicht so heilig, dass ich die mit Zähnen und Klauen verteidigen würde wie andersrum Leute, die Terroristen als gottgleich verehren. Bzgl. Klima und den anderen linken Agenden wie Gender, Reisende etc. liest man dort nur versifften Schund.

    2. Daisy
      Antworten

      Im übrigen habe ich sie nicht beschimpft, sondern nur als Terrororganisationen bezeichnet, die der Iran finanziert. Ich bin immer nur sachlich, objektiv und korrekt. Dass damit der Iran tatsächlich Isr. bedroht, ist also Faktum. Und es ist legitim, für einen Frieden in der Region, dass diese Unterstützung aufhört. Das war mein Anliegen. Dass mir dann unterstellt wird, mir gefiele das Vorgehen des Gummizellenanwärters, ist einfach nur irre. Oder ich hiese den Genozid gut, was für eine Scheiße! Das ist boshaft verdrehend.

      Das hat Isr. also nicht erfunden, dass es bedroht wird. Aber natürlich geht das alles auf Isr.s Verhalten zurück. Wie man in den Wald hineinruft.
      Wie Vance so richtig sagte: “You’re a country of 9 million people. You can’t just kill your way out of solving every single national security problem that you have.”

      Ich sympathisiere prinzipiell nicht mit Terroristen, weder mit den einen, noch mit den anderen. Was nicht heißt, dass ich das Volk dafür verantwortlich mache und so kommts, dass ich Amerika liebe, immer noch…

  4. alter Mann
    Antworten

    11:18 Uhr EDT, Samstag, 20. Juni 2026 hat Netanjahu die Einstellung aller Kampfhandlungen angeordnet. Mal schauen wie lange. Da gibt es ein kleines Dilemme mit dem Namen Cushing und Jemand ist sehr erbost.

  5. Waldgaengerin
    Antworten

    Antwort an @Hello:

    Was ein therMOnukular hier unter „Wertewesten“ meint, kann er wohl selber beantworten.
    Mit Sicherheit gehört dies auch nicht zum Allgemeinwissen.

    Ihr Antwort, @Hello, zeigt, daß Sie meine nicht verstanden haben. Wer die Vokabel „Wertewesten“ in dermaßen abfälligem Konsens benutzt, steht der russischen Propaganda nahe. Was ja auch Ihre prompte erste Falsch-Vermutung, ich würde Spiegel lesen, impliziert.
    Bei mir gibt es weder Russenpropaganda noch den Westen verächtlich machende andere Vokabeln. Ich kann sowas nicht leiden, ich kann es absolut nicht ausstehen, wenn man pauschal „den Westen“ in den Dreck tritt, wie es auf gewissen webseiten so gerne gemacht wird.

    1. therMOnukular
      Antworten

      Doch, das gehört mittlerweile zum Allgemeinwissen, weil überall verbreitet. Ich betrachte mich zwar als sehr stolzen „Erfinder“ des Begriffs „Nazionisten“ (der Hinweis, dass sich die Zionisten mittlerweile am ehesten wie Natsis verhalten, fall Sie sich fragen sollten), aber der Seitenhieb „Wertewesten“ ist nur geklaut und wird mannigfaltig verwendet – könnte man schon begegnet sein, wenn man sich breiter informiert. Und könnte auch so aus dem – selbstverständlich negativen (was fänden Sie an Heuchelei positiv?) – Kontext verständlich sein.

      Und nur weil ich die tatsächlich immanente westliche Heuchelei nicht mehr ertrage, muss ich keiner Putin-Propaganda nahe stehen – damit sagen Sie mehr über sich aus, als über mich.

      Tut mir aufrichtig nicht leid, dass Sie das nicht ausstehen können und ich schließe mich Hello an: Sie klingen nicht wie eine von „hier“, sozusagen….;)).

      PS „Wer die Vokabel „Wertewesten“ in dermaßen abfälligem Konsens benutzt, steht der russischen Propaganda nahe.“ ist eine Tatsachenbehauptung und keine Vermutung – aber genauso „prompt falsch“ wie die Verwechslung von Konsens und Kontext. Aber weil wir uns unterscheiden, halte ich das aus….

      1. Waldgaengerin

        Ich kenne das russenpropaganda-verseuchte Internet seit langem (über 15 Jahre), und ich weiß einzuordnen, wer was warum benutzt an Vokabeln.

        Es ist nämlich nicht so, wie Sie behaupten, Sie könnten „von alleine“ selbstständig denken, das ist bei keinem Menschen so. Jeder Mensch, auch ich, hat seine Infos aus irgend einer Quelle. Und den Westen verballhornende Worte wie „Wertewesten“ sind – Fakt ! – Russenpropaganda.

        Nochmal: Yuri Bezmenov und / oder Torsten Mann: Rote Lügen im grünen Gewand. Gehört zur politischen Bildung.

        Aber ihr seid bereits so verseucht, euch braucht Putin nicht mehr zu erobern, ihr ergebt euch freiwillig.

    2. Hello
      Antworten

      Waldgaengerin
      20. Juni 2026 um 20:48 Uhr

      „Bei mir gibt es weder Russenpropaganda noch den Westen verächtlich machende andere Vokabeln.“

      Mit einem Wort, Sie brauchen MSM nicht zu lesen, Sie schreiben MS selbst? Russophob und alles nach Wertewesten-Manier?

      Nun, therMOnukular hat Ihnen ja bereits seine ausführliche Antwort gegeben. Da aber hier auf dem Blog jeder seine Meinung kundtun (wenn mitunter auch erst „frei.geschaltet werden muss) und somit auch auf Fragen an andere antworten kann, habe ich mir erlaubt, eine völlig allgemein verstandene Definition von „Wertewesten“ zu geben. In diesem Sinne werden Sie den Begriff „Wertewesten“ hier auf tkp immer wieder begegnen. Dazu kommt noch, dass dieser Wertewesten stets in Anspruch nimmt, andere Kulturen stünden unter ihm und müssten alle westlichen Werte als alleinseligmachende akzeptieren. Ob dabei auch die Verlogenheit des Wertewestens als unbedingt anzunehmender Wert gehört, bin ich mir nicht sicher.

      „Wertewesten“ ist somit keine den Westen verächtlich MACHENDE Vokabel, sondern nur eine Feststellung. Verächtlich macht sich dieser Westen schon selbst. (Ähnlich wie ein „Nestbeschmutzer“ meist garn nicht das Nest beschmutzt, sondern nur den vorhandenen Schmutz anspricht.)

      Im übrigen gibt es hier eine „Antwortfunktion“. Sie brauchen also nicht jedes Mal einen neuen Kommentar als Antwort zu geben.

      1. Jakob

        Hinter dieser Waldgaengerin versteckt sich – wieder einmal – DaisyAlex.

      2. Hello

        @Jakob
        21. Juni 2026 um 9:25 Uhr

        Ich glaube nicht, dass „Daisy“ ein „Alleinstellungsmerkmal“ hat. Es gibt vermutlich auch andere Personen, die auf derselben Ebene denken und schreiben. (Auch ich wurde auf einem anderen Blog einmal einer mir völlig unbekannten Person unterschoben)

      3. Waldgaengerin

        Nein, beim 2. Mal erscheint bei mir kein Antwort-Symbol mehr.

        Anstatt rumzuhetzen, @Hello, könnten Sie lesen. Aber offensichlich sind Sie dazu nicht fähig. Ich habe Ihnen freundlich angeboten auf meinem Blog zu lesen. Dies haben Sie in verächtlicher Art zurück gewiesen, frei nach dem Motto, Sie wüßten ja alles. Und ich würde wohl „Spiegel“ lesen – die zweite Unterstellung.
        Und so geht es bei Ihnen immer weiter.
        Nein ich bin auch nicht russophob aber ich kenne yuri Bezmenov und die Kommunistische Langzeitstrategie.
        Das kennt hier wohl keiner außer mir.

        Statt dessen hetzen Sie und unterstellen anderen Leuten irgendwelche Dinge.
        Ist dies respektvoll anderen gegenüber?
        Nein, ist es nicht.

        Im Übrigen wird hier auch nicht alles frei geschaltet.

    3. Daisy
      Antworten

      Das Verhalten, immer on Top zu antworten, kennt man an sich von Mia, aber gesichert ist das erst, wenn er/sie/es anfängt, mich zu mobben.
      Zum Thema: Das ist in der Tat ein seltsamer Konnex, „Wertewesten“ hat absolut nix mit Russenpropaganda zu tun. Aber es ist nun einmal so, dass der „Westen“ beschlossen hat, Russland anzugreifen. Der „Westen“ und „Wertewesten“ sind zwei verschiedene Begriffe. „Wertewesten“ ist abwertend für belehrendes Gutmenschentum á la Annalena B. Da muss man sich nicht betroffen fühlen, wenn man im Westen lebt und keine woke Grün:in ist.
      Das verwende ich auch. Ich sage auch „der Westen“ hat Russland angegriffen…für die NATO, da ist die USA damit gemeint und ihre Vasallen, was sich seit Trump aufzulösen beginnt, weil er kein Linker ist wie sie….da gäbs viel zu erklären.
      Der „Wertewesten“ verhängt zB dauernd seine deppaten Sanktionen, um andere Länder zu erziehen…

      Wenn sich aber ein Westler die Zerstôrung des Westens wünscht, ist er ein oikophobes Psycherl. Ich mein, sowas ist suizidal…;-)

      1. Waldgaengerin

        „Das Verhalten, immer on Top zu antworten, kennt man an sich von Mia“

        bei mir, mit meinem alten Betriebssystem, erscheint nach der 2. Antwort kein Antwort-Symbol mehr. Ich kann also dann nicht mehr antworten, es sei denn ich fange was Neues an.

        Der Westen hat nicht beschlossen, Ru anzugreifen. Sie wiederholen genau den Unsinn, den man Ihnen bei rt de eingetrichtert hat. Der Westen, das sind Sie und ich und die Leute hier. Haben wir beschlossen, Ru anzugreifen? Nein, das ist Unsinn, nachgewiesenermaßen Unsinn.
        Wieso wiederholen Sie so etwas?
        Sprache muß genau sein.

  6. Daisy
    Antworten

    Ich weiß nicht, obs noch zu ist, aber vor ein paar Stunden wurde die Straße von Hormus wieder geschlossen, weil Israhell keine Ruhe gibt.

    Straße von Hormus wieder geschlossen
    20 Juni 2026 15:21 Uhr

    Israel bombardiert nach wie vor den Libanon; allein heute kamen bei den Luftangriffen bereits 22 Libanesen ums Leben. Dies geschah trotz eines separaten Waffenstillstandsabkommens zwischen Israel und der Hisbollah, das gestern geschlossen wurde.

    Steve Witkoff und Jared Kushner sind unterdessen als Unterhändler auf dem Weg in die Schweiz.….Wikoff und Kushner sind leider nicht die richtigen Verhandler. Haachjaah seufz

  7. Waldgaengerin
    Antworten

    Antwort an @Hello:

    Nein, Hello, ich bin seit über 25 Jahren Mainstream-Medien-frei. Ich war lange Zeit politisch national aktiv (nicht schein-national, wie die sogenannte afd), bin aber schon lange weg von Parteien und ich bin Nichtwähler. Sie können sich aber auch gerne auf meinem Blog etwas einlesen, wenn Sie wollen.

    1. Hello
      Antworten

      „Sie können sich aber auch gerne auf meinem Blog etwas einlesen, wenn Sie wollen.“

      Tut mir leid, aber wenn Sie seit 25 Jahren Mainstream-Medien frei sind – dann waren Sie es vielleicht zu lange und zu wenig lang auf alternativen Medien wie tkp unterwegs, denn sonst wüssten Sie, wen und was therMOnukular unter Wertewesten versteht. Dieser „Wertewesten“ (gleichzusetzen mit „unserer Demokratie“) tut genau das Gegenteil von dem, was er als Werte (auch demokratische Werte) propagiert.

      Bei einem derartigen Unwissen wäre ein Einlesen in ihren Blog für mich reinste Zeitverschwendung.

      1. therMOnukular

        „Dieser „Wertewesten“ (gleichzusetzen mit „unserer Demokratie“) tut genau das Gegenteil von dem, was er als Werte (auch demokratische Werte) propagiert.“

        Was schreibe ich mir die Finger wund, Sie haben es ja schon besser auf den Punkt gebracht, als ich das je könnte….;)))

  8. therMOnukular
    Antworten

    Israhell hat die letzten 70 Jahre jede einzelne UN-Resolution missachtet – und auch jeden einzelnen Waffenstillstand.

    Das sind geisteskranke, selbsternannte Götter – so wie auch der Rest der „Eliten“-Brut des Wertewestens seit eh und je.

    Darum irrt sich auch Russland, wenn es meint, dass sich der Westen wieder vor ihnen fürchten muss, damit sie das Zündeln in der Ukraine beenden.
    Denn wie gesagt sind die viel zu psychotisch und werden nie diese Angst spüren, weil sie Realitäten absolut verdrängen und sich tatsächlich für überlegen und unfehlbar halten. Und das ist ein Aspekt, den sogar Hannah Arendt etwas übersehen hat, dass das Problem des erodierten Denkens nicht „nur“ die Mitläufer in der Masse betrifft, sondern auch (und vor allem) die „steuernden Eliten“.

    Ich habe immer mehr den Eindruck, die ganze Aufklärung war nur dasselbe geheuchelte Gebrabbel wie das Klima-Gedöns, Gender-Gaga und andere Hirngespinnste. Darum schreibt der Autor in diesem Artikel auch vollkommen korrekt von isr. Methoden des Mittelalters. Denn genau dort – etwa zur Zeit der Hexenverbrennungen – ist der Wertewesten in seiner Entwicklung stehen geblieben, Corinna war die beste Zeugin….die größte Blödheit entspringt bei uns immer den „Intellektuellen“ und „Oberen“.

    1. Waldgaengerin
      Antworten

      Was meinen Sie genau mit „Wertewesten“?
      Das hört sich für mich nach einer kommunistischen Vokabel an.

      Für mich gibt es keinen Wertewesten. Es gibt „Eliten“, ja, und Völker, ja, aber was genau ist nun der Wertewesten?
      (Im geographischen Osten gibt es übrigens auch „Eliten“.)

      Es gibt westliche Kultur der ich mich als westlich Geborene verbunden fühle und in der ich mein Leben verbracht habe, die ich wertschätze und deshalb mag ich dieses wohl eher abschätzig gemeinte „Wertewesten-Gerede“ nicht.
      Bitte erklären Sie mir, wo Sie diese Vokabel her haben (eventuell ein bisschen viel rt de gelesen, oder Thomas Röper?), und was Sie damit genau meinen. Danke.

      1. Hello

        Waldgaengerin
        20. Juni 2026 um 14:57 Uhr

        Ihre Frage isrt an therMOnukular gerichtet und er wird Ihnen vermutlich eine gute Antwort geben. Aber darf ich Sie trotzdem fragen: Haben Sie eventuell zuviel Spiegel gelesen?

      2. therMOnukular

        „Diejenigen, die mit ‚westlichen Werten‘ argumentieren und sie gegen andere richten, die sind das neue Gesindel“ (quasi-wörtlich aus der Erinnerung Peter Handke in einem ORF-Interview 2016)

        Handke fragte daraufhin die Moderatorin danach, was denn die so oft ins Feld geführten westlichen Werte seien, weil er nur allgemeine menschliche Werte kenne, wie das Lachen eines Kindes….und er könne keinerlei Wertunterschied im Lachen eines westlichen Kindes oder eines afrikanischen erkennen……und mir geht es genauso. (Die ORF-„Kultur“-Dame war dementsprechend sprachlos und verwirrt)

        „Wertewesten“ ist daher eine Ironie auf die Heuchelei des Westens, alles in einen vermeintlich moralischen Kontext zu stellen, aber gleichzeitig Dinge zu tun, die von Ethik & Moral nicht weiter entfernt sein könnten. Der „Wertewesten“ steht dafür, Krieg für das vermeintlich Gute zu führen und dabei zum größten Monster zu werden, weil er sich einbildet alles andere (ausserhalb seines geistig-emotionalen-„kulturellen“ Horizonts) vernichten zu müssen (das taten schon die Entdecker zu Kolumbus‘ Zeiten und ihre Vorväter). Man könnte auch sagen Wertewesten = Conquistadores = Herrenmensch, also ein ewiger, uralter Reim der Geschichte.

        Es war dann also doch nicht Röper oder „Putin-Propaganda“, wie Sie vermuteten, Waldgaengerin. Es mag Sie überraschen, aber es gibt noch Menschen die von ganz alleine und eigenständig denken.

        Aber ich hoffe, für Sie beide war die Antwort gut genug….;))

  9. Jochen Mitschka
    Antworten

    Als Israel Beirut gegen Forderung von Trump bombardierte, stimmte Trump zu, dass Libanon Teil des MoU mit dem Iran ist. Nun könnte eine neue, für Israel negative Entwicklung stattfinden, weil Israel weiter die Forderungen von Trump ignoriert. Der Iran beginng, auch Gaza, zunächst ohne Ultimatum, in den Waffenstillstand aufzunehmen. https://www.youtube.com/watch?v=8nM9MIjbmWA

    1. Varus
      Antworten

      Der Iran beginng, auch Gaza, zunächst ohne Ultimatum, in den Waffenstillstand aufzunehmen.

      Gaza und auch das Westjordanland – es wäre höchste Zeit dafür.

  10. Daisy
    Antworten

    Wenn Trump es nicht schafft, den Gummizellenanwärter da unten zur Räson zu bringen, der gehört ja sofort eingelocht, dann verliert nicht nur er sein Gesicht. Er wird ja schon von allen verspottet. Dann ruiniert er die USA wegen diesem Wimmerl da unten.
    Ist nicht zu fassen.
    Vance hatte ja schon gedroht, die Militär- und Finanzhilfen für Isr. einzustellen. Tut es endlich! Und sanktioniert es bis zur Armutsgrenze!

    Der US-Präsident sieht jedoch die Gefahr einer wirklich großen und globalen Wirtschaftskrise eintreten, sollte der Krieg weiter gehen, und das nicht nur, weil nach seinen Aussagen die nationalen Ölreserven in wenigen Wochen aufgebraucht sein werden.
    Das ist ja gut, dass man Trump das endlich gesagt hat. Aber Achtung, man muss ihm das täglich mehrmals sagen, sonst denkt er vielleicht nicht mehr dran. Idiota…

  11. Jochen Mitschka
    Antworten

    Zitat:
    Heute ist ein historischer Tag, ein Tag, an dem Israel die Definition eines „Waffenstillstands“ geändert hat 😂

    Channel 12: „Ein Waffenstillstand bedeutet nicht, das Feuer einzustellen. Es bedeutet, die Angriffe nicht zu eskalieren.“

    IDF-Sprecher: „Hisbollah führt einen Verteidigungskampf, um zu verhindern, dass unsere Streitkräfte die Zerstörung dieser Infrastrukturen abschließen. Hisbollah ist diejenige, die den Waffenstillstand verletzt hat. Sie versucht, ihre Fähigkeiten zu verteidigen, die sie über Jahre hinweg aufgebaut hat.“

    Ich verspreche, ich erfinde das nicht. Ich musste die Aussage des IDF-Sprechers wirklich fact-checken. Er hat das tatsächlich so gesagt. https://x.com/MarioNawfal/status/2067965653399867526

    1. Jochen Mitschka
      Antworten

      Also noch einmal: Die Hisbollah ist eine Terrororganisation und der Angreifer, weil sie verhindert, dass der Besatzer das Land wieter zerstört und unbewohnbar macht, was eindeutig die erklärte Absicht laut Regierungsmitliedern Israels ist.

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