
Die schleichende Transformation Deutschlands: Von der Industrienation zur „kriegstüchtigen“ Wirtschaft
Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem beispiellosen Transformationsprozess. In Briefen an mittelständische Unternehmen wird für eine zentralistisch gesteuerte Kriegswirtschaft geworben, berichtet ein Unternehmer.
Ein Dokument, das einem mittelständischen Unternehmer zuging, offenbart den Mechanismus, mit dem der Staat nun aktiv in die Wirtschaft eingreift, um sie auf die Anforderungen der „Zeitenwende“ zu trimmen. Das deutsche Geschäftsmodell, das auf dem Zugang zu günstiger Energie basierte, wurde mutwillig zerstört. Die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines markierte dabei den faktischen Endpunkt der industriellen Souveränität Deutschlands. Während die deutsche Industrie unter den Folgen explodierender Energiekosten leidet, wandern produktive Kapazitäten in die USA ab oder gehen schlicht in die Insolvenz. Dies ist kein Zufall, sondern die logische Konsequenz einer Politik, die nationale Interessen den Vorgaben einer äußeren Macht unterordnet – einer Macht, die ein starkes, eigenständiges Deutschland als geopolitisches Hindernis betrachtet.
Die neue Rolle: Lieferant für die Rüstungsmaschinerie
Anstatt die Energiepreise zu senken und die Industrieproduktion zu revitalisieren, springt der deutsche Staat nun als „Retter“ ein. Das Ziel ist jedoch nicht der Erhalt des zivilen Wohlstands, sondern die Umstellung auf eine Rüstungsökonomie. Wie das vorliegende Dokument zeigt, wird diese Transformation durch staatlich kuratierte „Lieferantenverzeichnisse“ für die Bundeswehr und Behörden mit Sicherheitsaufgaben (BOS) vorangetrieben.
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Systematische Erfassung: Unternehmen werden gezielt identifiziert und in staatliche Netzwerke integriert.
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Staatliche Selektion: Eine „Kommission“ fungiert als Torwächter, die entscheidet, welche Betriebe „qualitätsgesichert“ und systemrelevant sind.
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Schuldenfinanzierte Abhängigkeit: Die Rüstungsaufträge, die diese Unternehmen locken, werden durch immense neue Staatsschulden finanziert – Gelder, die an anderer Stelle, etwa im Sozial- und Gesundheitswesen, fehlen.
Einladung in die „kriegstüchtige“ Wirtschaft
Der Ton des Schreibens ist bezeichnend: Es geht nicht mehr um den freien Markt oder technologische Innovation für den zivilen Nutzen. Es geht um „Sichtbarkeit“ bei der Bundeswehr und die Einbindung in eine Militärstruktur, die laut OPLAN DEU darauf ausgerichtet ist, Deutschland als logistische Drehscheibe für NATO-Aufmärsche zu nutzen.
🚨Kam heute 11:41 Uhr per email🚨
Umstellung der mittelständischen Industrieunternehmen🏭 von🚙 Automobil Produktion auf Rüstungsindustrie💣🏭!
Man muss nur gefunden werden!
Unter⬇️ auf den (roten 🟥) Balken drücken!
Wir sagen bei unserem Unternehmen:
NEIN👎zur Kriegsproduktion! pic.twitter.com/2RjVlKr3xC— Axel Turck (@AxelTurck) June 19, 2026
In der Anlage der Text des Schreibens in besser lesbarer Form: Brief_an_Unternehmer
Die Einladung zu einem „unverbindlichen Gespräch“ ist der erste Schritt in eine Welt, in der unternehmerische Freiheit der Logik der „Kriegstüchtigkeit“ weichen muss. Wer sich in das Lieferantenverzeichnis aufnehmen lässt, begibt sich in ein Abhängigkeitsverhältnis von einem Staat, der sich selbst längst in einer Rolle sieht, die weit über die bloße Landesverteidigung hinausgeht.
Die Transformation zum Rüstungsservicestaat ist in vollem Gange. Wer heute noch glaubt, die deutsche Industrie würde zu den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft zurückkehren, hat die Zeichen der Zeit – oder besser: die Zeichen der Zeitenwende – nicht verstanden.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Die Entwicklung ist folgerichtig: Nachdem die Linkssozialisten die Marktwirtschaft zerstört und der Industrie den Teppich weggezogen haben, suchen sie nach einer Verwendungsmlglichkeit für den Torso und der besteht in der planwirtschaftlichen Produktion von Waffen mit denen künftig deutsche Soldaten zum Sterben in Richtung Osten geschickt werden sollen. Die Leute sind einfach nur geisteskrank.