Historische Kälte in der Antarktis gemessen

22. Juli 2026von 2 Minuten Lesezeit

Mit -84,1 Grad Celsius wurde letzte Woche in der Antarktis die niedrigste Temperatur gemessen, die seit 2012 irgendwo auf der Erde registriert wurde. Anders als über Hitzerekorde berichten die Mainstream-Meteorologen nicht darüber.

An der französisch-italienischen Concordia-Forschungsstation in der Antarktis wurde am 18. Juli die eisige Kälte von -84,1 Grad Celsius registriert. Es ist die eisigste Temperatur am Planeten seit fast 15 Jahren. Eine Temperatur, die nicht besonders in das Narrativ der immer wärmeren Erde passt.

Die Station liegt auf dem Ostantarktischen Plateau bei Dome C in über 3.200 Metern Höhe – ein unwirtlicher Ort, ganz besonders im antarktischen Winter, wo klare Himmel und wenig Wind dafür sorgen, dass die Wärme rasch in den Weltraum abgestrahlt wird. Dadurch entstehen regelmäßig extreme Kälterekorde.

Laut einer Visualisierung des Wetterportals Ventusky markiert der Wert von -84,1 °C die kälteste Messung seit fast 15 Jahren. Zum Vergleich: Der absolute Kälterekord der Erde liegt bei -89,2 °C und wurde 1983 an der russischen Wostok-Station aufgestellt. Es ist Ventusky, das die Medien mit neuen Hitzerekorden versorgt. Dann gibt es Zeitungsberichte, teilweise sogar Schlagzeilen und Liveticker. Über den neuen Kälterekord wurde aber nicht berichtet.

Der österreichische Imker Wolfgang Herler kommentierte dies im Netz, sprach von dem für Bienen hervorragenden Wetter in diesem Sommer und sagte dann:

„Wenn etwa eine Wetter-App in knalligem Rot vor einer „mäßigen Hochtemperaturgefahr“ warnt, wenn im Juli eine Tageshöchsttemperatur von 27 Grad C. prognostiziert wird, wo sich ein Sommertag überhaupt erst als Tag mit einer Tageshöchsttemperatur von mehr als 25 Grad C. definiert, frage ich mich schon ernsthaft, ob man im Sommer wirklich vor einem Sommertag gewarnt werden muss!

Dafür möchte ich aber schon vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk erfahren, wenn irgendwo auf der Erde eine so tiefe Temperatur gemessen wird, die man 14 Jahre lang nicht verzeichnet hat.“

Bild „Kaiserpinguine auf einer Eisscholle in der Antarktis“ by ccnull.de Bilddatenbank is licensed under CC BY 2.0.

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2 Kommentare

  1. VerarmterAdel 22. Juli 2026 um 13:03 Uhr - Antworten

    Ende Juli/Anfang August soll es im Klimagottesstaat entliche Tage Mitte 30°C bis Mitte 40°C werden. Man darf gespannt sein, wie die Polituhren dies nutzen werden.

    Wird es den ersten Klima-Lockdown geben? Kann man diesen Leuten noch irgendetwas ausschließen?

    Werden sie Gesetze verabschieden um die Verwendung jedes verdammten Tropfens Wasser und jedes Mikrowatts Energie nachvollziehen zu können? Ich würde fast darauf wetten. Wie sollen denn sonst die Psychopathen, die überall Rechencenter bauen, billig an Energie und Waser kommen, wenn die Bevölkerungen nicht ausgequetscht werden wie Zitronen?

    • local.man 22. Juli 2026 um 14:14 Uhr - Antworten

      Das wird die Zukunft auf jeden Fall werden.
      Auf meiner Betriebskostenabrechnung ist eine der zukünftigen Niederhaltungsmethode schon seit Jahren aufgelistet, nur alles mit Nullen befüllt.. noch.. CO2 Verbrauch…

      Wasser, Energie, CO2, vermutlich könnte Sonne in vielen Jahren dazu kommen, Projekte im All zur Sonnenumleitung finden statt.
      Ich lese auch was von privaten Städten, was einem dort mitlaufen lassen müssen wird, sonst sagen die Betreiber(Besitzenden) nein, versteckt hinter irgendwelchen Richtlinien, wie eh und je! Private Städte sind sehr gefährlich und könnten zudem in Konkurrenz zu anderen Privatstädten gesetzt werden… Tribute von Panem somit in Ansätzen denkbar..

      Weiterhin könnten Datenvolumen vor allem im Bereich KI Anwendung, Streaming wieder Einzug halten.
      Vermutlich wird ebenfalls ein Social Score bzw. Sovial Value System die Masse auf Kurs halten und sich gegenseitig in Schach halten..
      Vielleicht gibt es auch alsbald dann irgendwas im Bereich Robotik zu beachten, das ist noch nicht richtig erkennbar, aber durchaus möglich..
      Man bedenke, die Menschen sind in diesem System nicht mehr Priorität, sondern die Cyborg, Roboter-Zukunft, vermutlich auch, um fremde Planeten besser zu erreichen, da der menschliche Körper dafür nicht gemacht ist..

      Da die Niederhaltung durch Arbeit, gekoppelt am zugeteilten(immer mageren) Lohn in einer Abhängigkeit zu Wirtschaft und den dortigen Besitzern der Produktionsmittel, an ihre Ende gerät, braucht es entsprechend neue Methoden der Unterwerfung und somit Kontrolle und Umverteilung, bzw. Wegverteilung, da wir ja immer im Status Quo des Bittstellers bleiben müssen, sonst könnte man NEIN sagen und das ist ganz schlecht für diese Machtpyramide.. Leute die nicht müssen, gehorchen nicht mehr.

      Es gibt eine Lösung aus diesem Irrenhaus.. Das System ist das Problem, die Antwort liegt in der Ursachenbeseitigung…

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann. Benutzer haften für den Inhalt ihrer Kommentare.

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