Die schwedische Regierung hat elf geplante Offshore-Windparks abgelehnt und nur zwei genehmigt. Begründung: Nationale Verteidigungs- und Sicherheitsinteressen.
Neben den beiden Offshore Parks wurde noch ein großes Onshore-Projekt freigegeben, wie Reuters berichtete. Die Entscheidung wurde am 16. Juli 2026 in einem gemeinsamen Gastbeitrag der Minister Romina Pourmokhtari (Klima), Ebba Busch (Energie) und Elisabeth Svantesson (Finanzen) in der Tageszeitung Expressen bekanntgegeben und von der Regierung bestätigt. Die genehmigten Projekte sind Fyrskeppet (Skyborn Renewables) in der südlichen Bottensee und Vidar (Vattenfall) in der nördlichen Skagerrak.
Zusammen sollen sie bis zu 19 TWh Strom pro Jahr liefern können. Elf weitere Vorhaben in der Bottensee und vor der Westküste wurden abgelehnt, weil sie die militärischen Fähigkeiten Schwedens beeinträchtigen würden – insbesondere Radar- und Marineoperationen.
Die alte Paranoia der Schweden vor russischen U-Booten in den Schären scheint sich auf die Luft ausgedehnt zu haben. Schweden, seit März 2024 NATO-Mitglied, reagiert damit auf die angeblich veränderte Sicherheitslage in der Ostsee. Bereits im November 2024 hatte die Regierung 13 Ostsee-Projekte mit rund 30 GW Kapazität abgelehnt. Die aktuelle Entscheidung setzt diese Linie fort. Die Minister kündigten zudem an, das bisherige „Open-Door“-Verfahren durch ein auktionsbasiertes System zu ersetzen, um mehr Planungssicherheit zu schaffen.
Die realen Probleme von Offshore-Windparks
Interessant, dass nur „Verteidigung“ zur Ablehnung von Windparks führt. Die massiven Schäden und hohen Kosten und Folgekosten sind jedoch egal. Mehrere Untersuchungen und Analysen zeigen erhebliche Nachteile, die in der öffentlichen Debatte ausgeblendet oder geleugnet werden:
Offshore-Windparks erwärmen sowohl Meerwasser als auch die darüber liegende Luft und verändern damit lokale Klimabedingungen und marine Ökosysteme.
Die tatsächliche Stromproduktion liegt häufig bis zu 50 Prozent unter den Prognosen der Betreiber, was die Wirtschaftlichkeit massiv verschlechtert und die Kosten für Verbraucher in die Höhe treibt.
In den Niederlanden hat der massive Ausbau bereits zu drastisch steigenden Strompreisen geführt.
Ausfälle und Stillstände sind so häufig, dass die Windparkindustrie damit regelrecht Geld verdient – ein Geschäftsmodell, das auf Unzuverlässigkeit basiert.
Darüber hinaus vergiften die Anlagen durch Farbabrieb, Mikroplastik und andere Schadstoffe Wildtiere, Muscheln und Austern und gefährden damit auch die menschliche Gesundheit.
Der Infraschall der Rotoren stört die Kommunikation von Meerestieren massiv und zerstört damit natürliche Lebensräume und Nahrungsketten.
Diese Effekte sind nicht marginal. Sie summieren sich zu erheblichen ökologischen und wirtschaftlichen Belastungen, die von Befürwortern der „Energiewende“ systematisch heruntergespielt werden.
Verteidigung gegen eingebildete Gefahren ist wichtiger als Gesundheit und Schutz der Meeresfauna.Dabei gibt es gerade auch aus Schweden eine Reihe von Studien und Messungen etwa des gesundheitsschädlichen Infraschalls
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
1 Kommentar
Und dabei verrostet auf dem Grund der Ostsee eine so günstige Energiequelle . . .
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