
Die Türkei drängt ins Schwarze Meer – Konfrontation mit Russland
Die Türkei wird ein immer wichtigerer Unterstützer der Ukraine auf dem Schlachtfeld des Schwarzen Meeres. Ankara wird für Moskau zunehmend zu einer Gefahr.
Der türkische Außenminister Hakan Fidan hat bei einem Treffen mit seinem ukrainischen Kollegen klargestellt, dass die Türkei nach dem Ende des Krieges die Führungsrolle bei der maritimen Sicherheit der Ukraine übernehmen wird. Die Planungen dafür laufen bereits mit den verbündeten Seestreitkräften der NATO. Diese Ankündigung geht über reine Nachkriegsplanung hinaus und könnte bereits während des laufenden Konflikts Folgen haben.
Russische Angriffe haben in den vergangenen Monaten etwa ein Drittel der ukrainischen Exportkapazitäten im Schwarzen Meer lahmgelegt. Besonders betroffen sind Getreide- und Pflanzenölexporte, die für die Ukraine die wichtigste Devisenquelle darstellen. Eine türkische Eskorte ukrainischer Handelsschiffe würde diese Lieferungen absichern und gleichzeitig den europäischen NATO-Staaten helfen, ihre Kredite an Kiew indirekt abzusichern. Die Türkei würde damit zur Schutzmacht der Ukraine werden.
Hinter der türkischen Bereitschaft steht ein größeres geopolitisches Kalkül. Die Türkei ist bereits Teil eines Sicherheitskordons entlang Russlands südlicher Peripherie – vom Südkaukasus über das Kaspische Meer bis nach Zentralasien. Eine Ausweitung dieser Rolle auf das Schwarze Meer würde die Eindämmung russischer Interessen deutlich verstärken. Washington könnte Ankara zudem im Gegenzug für eine mögliche Lieferung von F-35-Jets um zusätzliche Unterstützung bitten.
Doch die türkische Einmischung bringt erhebliche Risiken mit sich. Sollte die Türkei ukrainische Häfen schützen oder Getreideschiffe eskortieren, könnte Russland dies als direkte Einmischung werten. Würde Moskau dann eingreifen und türkische Schiffe angreifen, könnte das zu einem offenen Konflikt zwischen der NATO und Russland führen.
Langfristig ist die Entwicklung für Russland noch problematischer. Die Montreux-Konvention von 1936 erlaubt den Schwarzmeer-Anrainern Türkei, Bulgarien und Rumänien eine unbegrenzte Stationierung von Kriegsschiffen. Die drei Staaten könnten ihre Flotten in den kommenden Jahren massiv ausbauen. Im rumänischen Constanța am Schwarzen Meer baut die NATO derzeit einen der größten Stützpunkte in Europa.
Gemeinsam mit der Ukraine könnte die bereits geschwächte russische Schwarzmeerflotte weiter unter Druck gesetzt werden. Das Schwarze Meer würde so immer mehr zu einem „NATO-Meer“ werden – ähnlich wie die Ostsee nach dem Beitritt Finnlands und Schwedens.
Die Ankündigung Fidans zeigt, dass die Türkei bereit ist, ihre strategische Position gegenüber Russland weiter auszubauen – mit potenziell weitreichenden Folgen für die Sicherheitslage im Schwarzen Meer. Russland muss dies entweder akzeptieren oder sich zunehmend auf Konfrontation mit der Türkei einstellen.
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Versprechen können die Türken der Ukraine alles, denn sie wissen ganz genau, dass die Unkraine nach dem Krieg ein Binnenstaat sein wird, vorausgesetzt, dass sie ihre staatliche Existenz bewahren kann?
„Die Türkei wird ein immer wichtigerer Unterstützer der Ukraine auf dem Schlachtfeld des Schwarzen Meeres.“
Wie gesagt: Cordon Sanitaire von der Ostsee bis zum Arabischen Golf.
Türkei?
Welche Regierung auf dem Planeten ist nicht vom System geschluckt?
Haben die Menschen in der Türkei dies so gewollt und bestimmt?
Wer schickt also dort Seestreitkräfte hin und warum eskalieren überall, passend zum Systemwandel, die Krisen und Kriege?
China’s und Japan’s Regierungen fangen auch an sich mit Atombomben zu bedrohen… Überall braucht es offenbar die Angst und Ablenkung, damit die Welt unter die Knute der Machtsekte noch weiter gerät als ohne hin schon.
Das ist das was ich durch den Schleier erkenne, da wir hier in GER genauso wenig was zu sagen haben, wie irgendwo sonst auf der Welt die Menschen.. Wäre es so, wären wir in einer ganz anderen Situation..
Die Türkei geht laut Roeoeper auf Konfrontationskurs mit Isr, dem westasiatischen Teil der USA. Ob das Land bei diesem Kurs stramm im transatlantischen Westblock bleiben kann? Die Türken wissen sicherlich – wenn man sich mit den Amis überwirft, kann man nur auf China, Russland und den Iran zählen.
Da weder Rumänien noch andere „Nato“staaten“ der Region mal schnell eine Kriegsmarine aus dem Boden stampfen können, ist die „Übereignung“ von vorhandenen Kriegsschiffen von Natostaaten geplant. Szenarien hierzu laufen seit geraumer Zeit. Die Türkei soll im Zusammenhang mit dem Nahen Osten und Israel ein Agreement erhalten, ähnlich wie beim damaligen Thema Syrien und dafür gegen Rußland stehen. Vielleicht hat tkp weitergehende tiefere Infokanäle dazu.