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Wirtschaft

Zwei Wirtschaften rasen aufeinander zu, welche bricht zuerst zusammen, Washington oder Teheran?

15 Kommentare 30. September 2026 7 Minuten Lesezeit von Jochen Mitschka

Der Anleihemarkt sagt schneller als jede Pressekonferenz wohin eine Wirtschaft wandert. Wer wissen will, wie ernst die Lage im Krieg zwischen den USA und dem Iran wirklich ist, sollte auf die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe schauen. Verhalten sich die USA und der Iran wie zwei Fahrzeuge, die aufeinander zu fahren und erwarten, dass der andere als Erster ausweicht bzw. auseinanderbricht?

Die Rendite der 30-jährigen Treasuries hat inzwischen ein Niveau erreicht, das der frühere „19-Jahres-Rekord“ vom Mai bei Weitem überholt. Im Handel notierte sie zuletzt bei rund 5,5 Prozent, so hoch wie seit 2004 nicht mehr. Nach Angaben von Yahoo Finance schloss sie am 28. September bei 5,56 Prozent. Vor dem Kriegsbeginn Ende Februar lag sie noch bei 4,63 Prozent. Auch die 10-jährige Rendite stieg auf 5,1 Prozent, so hoch wie zuletzt 2007.

Der Markt läuft davon

Die Ursachen sind ein Bündel. Die Staatsschuld liegt bei über 40 Billionen Dollar. Die Notenbank hat zuletzt einstimmig die Zinsen erhöht und lässt weitere Erhöhungen erwarten. Dazu kommt ein Überangebot an langlaufenden Papieren: Laut 24/7 Wall St ziehen sich ausländische Zentralbanken zurück, während Unternehmensanleihen die Nachfrage zusätzlich abschöpfen. Ein Rückgang der Nachfrage nach US-Langläufern ist also plausibel. Der Treiber, der alles zusammenhält, ist aber der Krieg selbst: Brent kostet gut 105 Dollar, fast 60 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Haben 30-jährige Staatsanleihen 60% Wert werloren?

Die Zahl kursiert seit heute. Sie geht auf Bank of America zurück: Deren Preisindex für 30-jährige Treasuries ist seit 2020 um 60 Prozent gefallen und steht so tief wie zuletzt im Jahr 2000. Dabei muss man drei Dinge wissen.

Erstens misst der Index nur den Kurs, ohne Zinszahlungen. Der ETF TLT, ein gängiger Stellvertreter, verlor mit Ausschüttungen etwa 44 Prozent. BofA-Stratege Michael Hartnett selbst nennt in seiner jüngsten Auswertung 45 Prozent.

Zweitens ist der Startpunkt extrem gewählt. Im März 2020 lag die Rendite bei 0,71 Prozent, dem historischen Tiefstand.

Drittens gilt der Verlust nur für den, der verkauft. Wer eine Anleihe bis zur Fälligkeit hält, bekommt den Nennwert zurück. Die Hebelwirkung ist trotzdem brutal: Steigt die Rendite um einen Prozentpunkt, verliert eine neue 30-jährige Anleihe rund 13 Prozent ihres Kurswertes. Getroffen sind vor allem Pensionskassen und Versicherer, die in der Nullzinsphase gekauft haben.

Teheran: der akute Schmerz

Auf der anderen Seite ist die Lage weniger abstrakt. Irans Zentralbankchef Hemmati bezifferte die Inflation im September auf 83,8 Prozent und wertete den leichten Rückgang gegenüber August (84,4 Prozent) schon als Erfolg. Das sind Zahlen, bei denen Sparen sinnlos wird und Löhne zur Fiktion. Dazu kommen die US-Seeblockade iranischer Häfen und die Ölsanktionen, deren Aufhebung Teheran ausdrücklich fordert.

Iran International gilt als regierungskritisch, die Zahl stammt aber vom Zentralbankchef selbst, und niemand in Teheran hat ein Interesse daran, sie zu übertreiben.

Die Autos sind aneinandergekettet

Das Bild der zwei Fahrzeuge, die aufeinander zurasen hat einen Schwachpunkt: Die beiden Autos sind miteinander verbunden. Irans stärkste Karte ist die Straße von Hormus. Teheran bietet an, sie binnen sieben Tagen zu öffnen, verlangt dafür aber ein Ende der Blockade, Ölsanktionen-Ausnahmen und eine Waffenruhe, die den Libanon einschließt. Trump hat den Vorschlag zurückgewiesen. Die Gespräche in New York laufen über Vermittler aus Katar weiter, doch Teheran misstraut jeder US-Zusage, weil das im Sommer geschlossene Abkommen von Islamabad so schnell zerfiel.

Jeder Tag geschlossener Meerenge treibt den Ölpreis, den Ölpreis treibt die Inflation, die Inflation zwingt die Fed zu Erhöhungen, und die Erhöhungen lassen Langläuferkurse weiter fallen. Teheran muss die Meerenge nicht militärisch verteidigen, es muss sie nur zulassen, dass sie ein Risiko bleibt. Umgekehrt trifft die US-Blockade den Iran dort, wo es am meisten wehtut: bei den Deviseneinnahmen.

Kann man die Situation in den USA mit der Bankenkrise von 2008 vergleichen?

Der Vergleich mit 2008 hinkt, und zwar an der entscheidenden Stelle. Damals brannte das Bankensystem, nicht der Staatsanleihemarkt. Nach der Lehman-Pleite im September 2008 flüchteten Anleger in Treasuries, obwohl das Angebot an Staatsanleihen massiv stieg. Die Kurse stiegen, die Renditen sanken. Die 30-jährige Rendite fiel schon im Oktober 2008 auf ein damaliges Rekordtief von 3,86 Prozent und lag laut der Federal Reserve Bank of St. Louis im Dezember bei etwa 2 Prozent, auch weil die Fed selbst langlaufende Staatsanleihen aufkaufte. Der Staat war der Retter, und die Staatsanleihe der sichere Hafen.

Heute ist es umgekehrt: Die Fed erhöht die Zinsen, die Rendite der 30-Jährigen liegt bei über 5,5 Prozent, und der Verkäufer ist ausgerechnet der Fluchtort von damals. Und die ganze Welt will die Dollars loswerden, um Erpressungsmöglichkeiten durch die USA zu reduzieren, ohne aber einen Crash auszulösen. Aber das könnte sich ändern, wenn der erste in Panik ausbricht.

Ein sicherer Hafen jenseits der Staatsanleihe fehlt

Das ist der eigentliche Unterschied: 2008 brauchte das System den Staat, jetzt steht der Staat selbst unter Druck. Allerdings: 2008 war die Realwirtschaft akut im Absturz, Banken kollabierten binnen Wochen. Von solchen Bankpleiten ist heute keine Rede. Und Staaten können nicht so schnell zusammenbrechen wie Banken. Die Bondkrise von 2026 ist schleichender, aber sie trifft den Kern des Systems.

Wer kollabiert zuerst?

Die Volkswirtschaften sind unterschiedlich gebaut. Der Iran leidet akut und sichtbar, ein Land mit fast 84 Prozent Inflation kann politisch instabil werden, ohne dass eine Bank pleitegeht. Die USA dagegen verschulden sich in der eigenen Währung. Ein klassischer Staatsbankrott ist praktisch ausgeschlossen. Das Risiko ist ein langsamer Vertrauensverlust: höhere Hypothekenzinsen, teurere Staatsfinanzierung, eine Notenbank, die nicht lockern kann, weil der Ölpreis die Inflation nährt.

Zweitens gibt es einen Stoßdämpfer, aber er ist begrenzt. Das Finanzministerium kauft mit Rückkaufprogrammen langlaufende Anleihen zurück. Analysten halten die Summen jedoch für zu klein, um die Richtung zu ändern.

Drittens, und das ist der wichtigste Punkt: Beide Seiten stehen nicht vor dem Zusammenbruch, sondern vor einer Rechnung. „Der Markt“ wirkt wie ein Dritter am Verhandlungstisch, der keine Rücksicht auf Gesichtsverlust nimmt.

Ob das reicht, ist offen. Der Konflikt hat schon mehrere „Durchbrüche“ überstanden, die keiner waren, und beide Seiten sind überzeugt, der andere gebe zuerst nach. Wenn eines der beiden Autos ausweicht, dann wohl nicht aus Einsicht, sondern weil die Anzeigen im Armaturenbrett rot leuchten. Der Iran hat sich über 40 Jahre auf diesen Showdown vorbereitet, denn den Vordenkern des Landes war bewusst, dass dieser Tag kommen würde. Die Vordenker in Washington waren in all ihren Denkfabriken von falschen Prämissen ausgegangen. Daher weiß noch niemand wie dieser zu beginn ungleich scheinender Kampf ausgehen wird.

Zusammenfassung

Der Angriff der USA und Israels gegen den Iran beschleunigt die Dollarkrise erheblich. Indikatoren wie Zinsen für langjährige Anleihen blinken bereits heftig in Gelb. Wenn nicht bald einer der beiden Kontrahenten abbiegt, und die US-Wirtschaft in eine Krise gerät wie seit der großen Depression nicht mehr, dann werden die Staaten am meisten mitleiden, die bisher auf die US-Wirtschaft als Absatzmarkt, auf Versorgung von Energie aus den USA und auf Dollarreserven gesetzt haben.

Bild: Screenshot von Video über die Bondmarktkrise

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15 Kommentare

  1. Fritz Madersbacher
    Antworten

    „Zwei Wirtschaften rasen aufeinander zu, welche bricht zuerst zusammen, Washington oder Teheran?“

    Da Wirtschaften nicht aufeinander zurasen, wobei eine beim Crash auf der Strecke bleibt, ist mit dem (schiefen) Bild etwas Anderes gemeint: Wer hält die Auseinandersetzung länger durch, wer muß zurückstecken, der Aggressor oder der Verteidiger seiner Unabhängigkeit?
    Dass auch schwierige wirtschaftliche Bedingungen den Willen der iranischen Bevölkerung, sich gegen den imperialistischen Aggressor zu behaupten, nicht brechen werden, steht fest, und das seit bald fünf Jahrzehnten.
    Dass der US-Imperialismus seine Hegemonie einbüßen wird, steht ebenfalls fest. Mit jedem militärischen Abenteuer nähert er sich mit Riesenschritten diesem Ergebnis und reißt seine europäischen Vasallen mit. Auch der kolonialistische Terrorstaat Israel muß um das sich immer drohender nähernde Ende seiner Existenz bangen …

    1. Varus
      Antworten

      Zum letzten Satz – nach dem Willen der Woken Union soll in Schland verboten werden, auf das Ende gewisser Terr@r-Siedlerkolonie zu hoffen. Danach dürfte man es nicht mehr legal tun. So viel also zu dieser Hoffnung – Paul Craig Roberts hat kürzlich diesen Artikel empfohlen, was alles die Entität-Gründung in der Welt bewirkte: https://www.unz.com/jfreud/semitismor-jewish-supremacism-not-antisemitism-is-the-great-plague-of-our-times/

      Falls jemand nicht in Schland lebt – möchte jemand etwas zu den Aussagen dort schreiben?

  2. Jan
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    Drei Wirtschaften rasen aufeinander zu, die EU nicht vergessen!

    Könnte mir vorstellen, dass Trump nicht aufhört, bis Cruella in Be gestolpert ist – das ist es ihm wert!

    Wenn Trump am 4.11. wieder die Senatsmehrheit bekommt, kann er offiziell in einen Krieg mit Iran eintreten und muss zwei Jahre keine Wahlen fürchten. Dann werden wir mehr wissen.

    1. maxstirner
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      EU wird gerade ausgemolken um die USA noch eine marode Runde um den Platz zu jagen

  3. therMOnukular
    Antworten

    Noch was:

    Der Iran hat einen ausführlichen „Open Letter“ an die US-Bevölkerung geschrieben. Ich habe mir das „Original“ heruntergeladen, bin aber noch nicht ganz durch. Darin wird jedenfalls auch die wirtschaftliche Situation angesprochen.
    Darin argumentiert der Iran zB selbst, dass der Ausschluss vom internat. Handel lediglich die wirt. Kooperation mit den angrenzenden Nachbarn vertieft hat. Auch die gestiegene Eigenproduktion wird erwähnt – und dabei die eigenständige Waffen-Produktion/Entwicklung mehrfach besonders betont.
    Es wird von Jahrzehnten an wirt. Herausforderung der iran. Bevölkerung berichtet, die diese resilient und erfinderisch gemacht hat – und die seit den furchtbaren Angriffen auf Schulen mit vielen Opfern geschlossener steht als je zuvor und einen veritablen Grund hat, die Nachteile zu ertragen, die dieser Krieg der Bevölkerung aufbürdet.

    Klar ist das die subjektive Sicht der iran. Führung. Ich konnte in diesem Brief aber bislang wenig Lüge und nur leichte Beschönigung entdecken.
    Es hat also seine (zahlreichen) Gründe, warum dieser Brief bei uns „qualitätsjournalistisch“ nicht wahrgenommen wird. Er argumentiert einfach zu gut.

    PS: Was mir daran naturgemäß überhaupt nicht gefällt ist das Kapitel über eine durch den Koran geführte – und dadurch überlegene – Zivilisation zu sein. Jeder darf seine Kultur lieben, sich wertvoll und was auch immer fühlen – aber niemand darf das tun, indem er andere erniedrigt. Spätestens da beginnt jede Frucht zu faulen.

    1. 1150
      Antworten

      @,
      zum letzten absatz:
      immerhin wurde im westen °°the american way of life°° als das beste und erstrebenswerteste
      für jedermann unter der sonne verkauft.
      jeder -ismus oder jede sekte will sich als das beste darstellen und scheitert irgendwann,
      hilft aber den zahllosen opfern am weg zur versprochenen, besseren welt aber nicht mehr
      weder gestern, noch heute und auch nicht morgen.
      aktuell bin ich auf das berliner experient der linken, siehe deren irres programm, gespannt,
      dagegen herrschte in pippi langstrumpf’s villa kunterbunt preussische zucht und ordnung

      1. therMOnukular

        Natürlich. Das gilt für alle Seiten. Darum verwende ich so fleißig „Wertewesten“.

    2. Fritz Madersbacher
      Antworten

      @therMOnukular
      „Was mir daran naturgemäß überhaupt nicht gefällt ist das Kapitel über eine durch den Koran geführte – und dadurch überlegene – Zivilisation zu sein“

      Das sagt der (vielleicht allzu) lange Brief eigentlich nicht. Er wendet sich „To the honorable people of the United States of America—the scholars, the students, and the members of the media“, und beginnt mit „We begin this letter by saluting the noble souls of God’s greatest prophets—Noah, Abraham,
      Moses, Jesus, and Muhammad, may His peace and blessings be upon them all“
      Die Bezüge zum Koran haben nicht den missionarischen Charakter einer überlegenen Zivilisation, sondern dienen der Erklärung der Unbeugsamkeit des iranischen Volkes und des unausweichlichen Scheiterns der US-Aggressoren:
      „The main factor behind Iran’s victory is not drones and missiles. The United States and Israel
      possess more powerful and more advanced missiles and drones, plus a variety of other forms of
      weaponry that Iran lacks. The principal reason for Iran’s victory is … the Quran’s superior doctrine and worldview … The incredible spirit of resistance and struggle that permeates the nation of Iran stems from a deep faith in the Quran“
      Nicht die besseren Waffen entscheiden über Sieg oder Niederlage, sondern die Menschen und ihre Ziele. Das führt der Brief gut und eindrucksvoll aus …

  4. Glass Steagall Act
    Antworten

    Die amerikanische Regierung hat nie gelernt nachzugeben, sie will immer mit dem Kopf durch die Wand. Während man im Iran über Jahrzehnte gelernt hat zu verzichten, ist die amerikanische Bevölkerung immer verwöhnt worden und lebte im Überfluss! Hier wird sich zeigen, wie belastbar die Bevölkerung in den USA tatsächlich ist und ob sie „Verzicht“, also die schlechteren Bedingungen, wirklich die nächsten Jahre mittragen wollen! Sie jammern ja schon, wenn der Spritpreis mal etwas höher liegt. Krieg kostet eben eine Menge Geld und bringt das Land kein Stück vorwärts! Im Gegenteil, die schweren Auswirkungen kommen erst noch zeitverzögert!

  5. therMOnukular
    Antworten

    „…doch Teheran misstraut jeder US-Zusage, weil das im Sommer geschlossene Abkommen von Islamabad so schnell zerfiel.“

    Süß. An den letzten 50 Jahren liegt es also nicht…;))

    Aber das ist auch das (ernste) Stichwort: 50 Jahre – und doch ist die iranische Wirtschaft noch da und versorgt die Bevölkerung, die Läden bieten alles, was man zum Leben braucht.
    Ein Land, das seit Jahrzehnten derart vom Welthandel abgeschnitten wird, hat nur eine Option: Selbständigkeit und Eigenproduktion. Das erhöht wiederum die Resilienz gegenüber internationalen Wirtschaftskrisen dank höherer Autarkie.

    Die Frage, welche Wirtschaft das besser/länger durchhält ist also eine rein rhetorische.

    Die wesentliche Frage, die hier nicht gestellt wird: auf welche anderen Wirtschaften kann sich jedes Land stützen?
    Während die USA Europa und sonstige „Verbündete“ ausnehmen und ruinieren muss, um halbwegs über Wasser zu bleiben, hat der Iran Russland & China als wirt. Stütze.

    Sollte es dem Iran also gelingen, die US-Wirtschaft zu brechen, dann trage ich gern die Konsequenzen mit, das wäre es mir wert, den seit Dekaden größten Terroristen der Welt winseln zu hören…..

    1. 1150
      Antworten

      @,
      zum letzten satz:
      da bin ich mit im boot, dass gejammere, heulerei und winseln ist es mir wert, zu verzichten :-)))
      obwohl ich bei der nutzlosen konsumtollerei kaum mitgemacht habe.

    2. Andreas_Sch.
      Antworten

      @therMOnukular & 1150
      Absolut! Da bin ich dabei.
      Ich bin aber auch gern dabei, wenn es gilt dem westlichen Konsumismus etwas entgegen zu setzen, ergo Alternativen zu schaffen. Möglichkeiten gibt es derer viele …

  6. cwsuisse
    Antworten

    Vielleicht weder noch. Die Amis überfallen noch ein paar Länder, entführen Staatschefs und requirieren Aktiva. Die Iraner bauen Raketen und zerstören den Welthandel endgültig. Das Ganze hat den Anstrich eines kollektiven Suizids – solange bis jemand mit Atomwaffen „basta“ sagt..

  7. Jurgen
    Antworten

    Habe gerade gelesen, dass die iranische Währung nichts mehr Wert sein soll, irgendwo auf X. Also mal angenommen, der Umtausch ist tatsächlich ausgesetzt worden durch die US-Dollar Fuzzies, ist das der Anfang des Untergangs der US-Währung, weil im Iran der Wert der US-Währung auch auf Null gefallen ist.
    Wem schadet es? Einer lokalen Inland-Währung im Iran sicher nicht, einer Welt-Reserve-Währung dagegen immens! Nächster Schuß ins Knie der USA, aber haben die überhaupt vier Knie wie ein Tier?

  8. VerarmterAdel
    Antworten

    „Zwei Wirtschaften rasen aufeinander zu, welche bricht zuerst zusammen, Washington oder Teheran?“
    Was für eine Frage.

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