
Geheimes Russland-Deutschland-Treffen aufgeflogen
Der aserbaidschanische Präsident Aliyev hat Friedrich Merz düpiert und ein russisch-deutsches Treffen bestätigt. Merz behauptet, davon nichts zu wissen, die Medien machen eine Staatsaffäre daraus. Trauen sie ihren Politikern nichts zu?
Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz am Montag hat der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev ein geheimes Treffen zwischen ehemaligen deutschen und russischen Spitzenpolitikern in Baku öffentlich bestätigt. Merz hatte zuvor erklärt, von einem solchen Treffen nichts zu wissen. Das Treffen hatte in Aserbaidschan stattgefunden.
Aliyev berichtete, Aserbaidschan habe erst durch Medienberichte davon erfahren und die Grenzbehörden daraufhin die Flugdaten überprüft. Demnach seien am 12. Juli 2026 Ronald Pofalla, ehemaliger Chef des Bundeskanzleramts unter Angela Merkel (CDU), und Matthias Platzeck, ehemaliger SPD-Bundesvorsitzender und Ministerpräsident Brandenburgs, aus Berlin nach Baku geflogen. Aus Moskau seien der frühere russische Ministerpräsident Viktor Subkow (heute Aufsichtsratsvorsitzender von Gazprom) und Waleri Fadejew, Vorsitzender des russischen Präsidialrats für Zivilgesellschaft und Menschenrechte, eingetroffen. Das Treffen dauerte bis zum 14. Juli.
„Unser Territorium wurde ohne unsere Information für ihr Treffen genutzt“, kritisierte Aliyev. Er fügte hinzu, dass Aserbaidschan ein solches Gespräch grundsätzlich begrüße, wenn es dem Ende des Ukraine-Krieges diene. Merz ergriff die rhetorische Flucht und betonte, die Verantwortung für Friedensgespräche liege allein bei Russland und Präsident Wladimir Putin.
Besonders brisant dürfte das Treffen nicht sein. So gibt es regelmäßig inoffizielle deutsch-russische Gespräche, und zwar in der aserbaidschanischen Hauptstadt. Das dürfte zwar zu diplomatischen Verstimmungen führen, aber wird sich schlichten lassen. Pikant ist allerdings, dass Merz das Treffen dementiert hatte: Weiß er nichts davon oder lügt er die Öffentlichkeit an?Die Treffen dürften unter dem Label des „Petersburger Dialogs“ stattfinden, wie der ÖRR recherchiert hat und zugleich daraus einen Skandal macht. Dieses Format wurde 2001 von Gerhard Schröder und Wladimir Putin initiiert und nach dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022 von deutscher Seite offiziell eingestellt. Dennoch setzen ehemalige Politiker die Kontakte fort. Es handelt sich bereits um das fünfte derartige Treffen.
Nun wird eine Staatsaffäre daraus gemacht. Deutsche Behörden sprechen bereits von einer möglichen russischen Einflussoperation. Glaubt man also, dass die eigenen Politiker dermaßen einfach zu manipulieren sind, dass ein Gespräch ausreicht?
Die Bundesregierung und das Kanzleramt betonen, dass es sich nicht um offizielle Initiativen handele. Zuvor erklärte Merz kurz: „Mir ist von einem solchen Treffen nichts bekannt.“
Die Teilnehmer finanzieren die Reisen offenbar selbst. Über die konkreten Gesprächsinhalte ist wenig bekannt. Platzeck hatte bei einem früheren Aufenthalt in Baku scherzhaft geäußert, man habe „gerade den Ukraine-Konflikt gelöst“ – eine Bemerkung, die er später relativierte.
Die Treffen dürften wohl kaum eine diplomatische Annäherung zwischen Berlin und Moskau andeuten, eher halten sich einzelne Personen informelle Kanäle offen. Angesichts des Baus eines neuen Eisernen Vorhangs dürfte das von friedenspolitischer Seite zu begrüßen sein. Das ergibt sich schon allein aus der Empörung des Mainstreams von gewissen Kriegstreibern.
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Ukraine-Oppositioneller über EU-Kriegstreiber
EU-Finanzkollaps bei Ukraine-Niederlage
Ukraine: Amerikas anhaltender Stellvertreterkrieg gegen Russland
https://overton-magazin.de/top-story/ukraine-amerikas-anhaltender-stellvertreterkrieg-gegen-russland/#comment-399917
Juli 2026, Jeffrey Sachs
Eisenhowers Warnung, dass die US-Politik von einer wissenschaftlich-technologischen Elite vereinnahmt werden würde, liefert einen konkreten Grund dafür, warum die USA den Krieg in der Ukraine aufrechterhalten:
Die Ukraine ist zu einem einzigartigen Live-Feuer-Labor für KI-Kriegsführung in großem Maßstab geworden.
In seiner Abschiedsrede im Januar 1961 warnte Dwight Eisenhower die Amerikaner vor dem „Erwerb ungerechtfertigten Einflusses.
Der militärisch-industrielle Komplex setzt ein Instrumentarium ein, das wir als „Regimekontrolle“ zusammenfassen und das darauf abzielt, die Regierungen der übrigen Welt den Vereinigten Staaten unterzuordnen.
Bill Clinton machte sich daran, die NATO auf die Ukraine und andere Anrainerstaaten Russlands auszuweiten, wobei er darauf setzte, dass Russland zu schwach sei, um Einwände zu erheben.
Donald Trump trat 2024 als der Mann an, der Amerikas „ewige Kriege“ beenden würde. Dies stellte sich als weit von der Wahrheit entfernt heraus.
Kissingers Mahnung an die Freunde der USA
Henry Kissinger wird bekanntlich zugeschrieben, den Nationen, die die USA nutzen und dann fallen lassen würden, die Wahrheit gesagt zu haben:
Ein Feind der Vereinigten Staaten zu sein, mag gefährlich sein, aber ein Freund zu sein, ist tödlich. ALLES LESEN!!
Deutschlands stiller Wirtschaftsinfarkt
https://www.freiewelt.net/blog/max-steiner/deutschlands-stiller-wirtschaftsinfarkt/44627
Der Industriestandort Deutschland stirbt ab, wie eine welkende Pflanze. Die großen Unternehmen verlagern ihre Produktion ins Ausland.
Der Trickle-down-Effekt lässt die Zweige absterben: die Zuliefererindustrie, die mittelständischen Betriebe, die Familienbetriebe, die Bürger, die Kommunen.
Baden-Würtemberg: Vom Musterländle zum Sorgenkind?
Nehmen wir als Beispiel die Lage in Baden-Württemberg, dem einstigen Musterländle. Die einst reiche Region Stuttgart ist in Sorge, denn sie ist von einer strukturellen Krise der Automobilindustrie geprägt.
Die Probleme bei Mercedes-Benz (Daimler) und Porsche wirken sich stark auf Zulieferer (Bosch, Mahle, ZF etc.) und die Kommunen aus. Die Krise ist nicht nur konjunkturell, sondern strukturell.
Viele badische und württembergische Städte und Gemeinden leben stark von der Gewerbesteuer der Autohersteller und Zulieferer. Doch diese Einnahmen sind massiv eingebrochen.
Stuttgart: Von der Stadt der reichen Bürger zur Stadt der Haushaltsdefizite
Kehrtwende bei Merz? Berlin prüft offenbar Möglichkeiten für Wiederaufnahme der Kommunikation mit Russland
https://t.me/ostnews_faktencheck/22700
Bundeskanzler Friedrich Merz, der bislang keinen Anlass für Gespräche mit Russland gesehen und sich für mehr Militärhilfen für die Ukraine eingesetzt hatte, hat nun seinen Kurs offenbar geändert. Laut „The Times“ erklärte er, dass es an der Zeit sei, sich auf die Beilegung des Ukraine-Konflikts zu konzentrieren. In den vergangenen Wochen führte die deutsche Regierung demnach vertrauliche Gespräche mit ihren europäischen Verbündeten und prüfte die Möglichkeit, die Kommunikationskanäle zu Russland wiederherzustellen.
Es soll sich um einen Versuch handeln, einen pragmatischen Dialog aufzubauen. Zugleich wächst in Deutschland der Druck auf die Regierung von Merz.
Die Opposition, darunter auch Vertreter der AfD, fordert, auf eine weitere Eskalation zu verzichten und auf Verhandlungen mit Russland zu setzen.
Noch vor kurzem hatte Merz betont, dass die Sicherheitsfragen ohne Moskau diskutiert werden sollten.
Nun stellt sich die Frage: Ist das eine 180-Grad-Wende – oder nur ein neuer PR-Trick?
Wo sollten sie sich auch sonst treffen? In Tauroggen geht das ja nicht mehr.
Vor dem Ende der DDR gab es auch solche Treffen. Im Januar 1990 war die Wiedervereinigung beschlossene Sache und die Show konnte beginnen. Nur Honecker und Mielke wussten von nix.
Demnächst dürfen wir bei Ostwind nicht mehr atmen oder bei einer Frostwelle aus Sibirien keine warmen Mäntel mehr anziehen, weil wir damit Putin unterstützen.
Warum kommt mir direkt der Gedanke an ein Bild, wie Ratten sich einen Weg vom brennenden Schiffswrack suchen? 🤔
Ha ha ha ha….