
Euthanasie in Frankreich: Worum es bei der Sterbehilfe wirklich geht
Im Juli 2026 verabschiedete die französische Nationalversammlung endgültig das Gesetz zum „Recht auf Hilfe beim Sterben“ – während die Nation Fußball geschaut hat. Man folgt damit anderen liberalen Staaten des Westens, wo bereits Impfopfer euthanasiert werden.
Verkauft wird die „Sterbehilfe“ als humanitäre Errungenschaft, doch dahinter versteckt sich eine kalte Verschiebung: von der Betreuung hin zur administrativen Bewältigung von Sterbefällen. Unter Impfopfer dürfte es eine rechte Sterbehilfe-Epidemie geben – TKP hat berichtet. Doch das ist nur eine Perspektive des hochbrisanten Themas.
Der französische Statistiker Pierrre Chaillot diskutiert das neue Gesetz in einem ausfürhlichen Eassay auf seinem Blog. Die mediale Debatte stütze sich vor allem auf spektakuläre Einzelfälle junger Menschen, die durch Unfälle oder seltene schwere Erkrankungen (gibt es diese seit kurzem öfter?) betroffen seien. Die demografische Realität sehe anders aus: Das durchschnittliche Sterbealter in Frankreich liege bei rund 82 Jahren. Die typische Situation in der Palliativmedizin betreffe hochbetagte, multipel erkrankte, oft abhängige und vulnerable Menschen, nicht junge Erwachsene. Dies sei eine erste Manipulation, die eine „gesellschaftliche Dringlichkeit“ konstruiert:
„Aber beobachten Sie diese medialen Figuren genau: Es sind fast immer junge Menschen, die mit 20 oder 30 Jahren durch Verkehrsunfälle oder seltene schwere Erkrankungen dahingerafft wurden. […] Das durchschnittliche Sterbealter in Frankreich liegt heute bei rund 82 Jahren. Die alltägliche Realität der Palliativpflege ist nicht die junger Erwachsener, die in einem Bewusstseinsschub ihre Freiheit einfordern; es ist die von sehr alten, multipel erkrankten, abgenutzten, oft abhängigen und vulnerablen Menschen.“
Das „statistische Trichter“-Modell, gestützt auf Daten des Centre National des Soins Palliatifs et de la Fin de Vie und der SFAP, sei unerbittlich: Bei etwa 680 000 Todesfällen pro Jahr hätten theoretisch 380 000 Personen Palliativversorgung nötig, doch nur 100 000 bis 150 000 erhielten sie. Unter den betreuten Patienten äußerten etwa 10 Prozent (15 000 pro Jahr) zunächst einen Wunsch nach aktiver Sterbehilfe – meist unter akuten Schmerzen oder Prognose-Schock.
Doch bei genauerem Hinsehen sieht die Sache anders aus:Sobald die Schmerzen gelindert seien, zögen „97 bis 99 Prozent von ihnen ihren Wunsch zurück“. Am Ende blieben nur 1 bis 3 Prozent der ursprünglichen Antragsteller, „höchstens zwischen 150 und 450 Personen pro Jahr“.
Chaillot formuliert scharf: „Die Feststellung ist von absolutem Zynismus: Während jährlich fast 680 000 Menschen in Frankreich sterben, schickt sich der Staat an, die ethischen Grundsätze unseres Rechts und der Medizin von Grund auf umzustürzen, um administrativ höchstens ein paar Hundert Fälle zu regeln.“
Hinter der angeblichen humanistischen Errungenschaft steckt eine eiskalte administrative Lösung um den Niedergang des Gesundheitssystems zu überdecken. Weil es keine Betten in Palliativstationen gibt und würdige Begleitung bereitstellen kann, werden die Menschen „human“ beseitigt.
In Extremsituationen handele die Medizin vor Ort bereits verantwortungsvoll, schildert Chaillot weiter. Ein Notfallpfleger berichtete von einem Einsatz: Bei einem Bauern mit zerstörtem Schädel durch Suizid, dessen Herz noch schlug, während ein Kind in der Nähe dringend Hilfe brauchte, injizierten Arzt und Pfleger Kaliumchlorid. „Um den einzigen Reanimationskrankenwagen des Sektors freizumachen und das Leben zu retten, das gerettet werden konnte, beschlossen der Arzt und der Pfleger, eine Ampulle Kaliumchlorid (KCl) zu injizieren, um das Herz sofort anzuhalten. Diese reine aktive Euthanasie-Geste, außerhalb jedes gesetzlichen Rahmens und, zeigt, dass die Medizin vor Ort diese Grenzfälle bereits durch eine Ethik der Verantwortung zu lösen weiß.“
Eine gesetzliche Verankerung würde nur standardisieren und bürokratisieren, was Ausnahme bleiben müsse.
Bereits die Loi Claeys-Leonetti von 2016 erlaube die „tiefe und kontinuierliche Sedierung bis zum Tod“, die durch Absetzen von Flüssigkeit und Nahrung de facto zum Tod durch Dehydrierung führe. Eine Studie von Régis Aubry (The Lancet Regional Health – Europe, 2020), ausgewertet von Valérie Ferrier, zeige: „Die Daten dieser Studie zeigen, dass in einer Mehrheit der Fälle (über 60 %), in denen die tiefe und kontinuierliche Sedierung bis zum Tod verabreicht wurde, der Patient nie einen ausdrücklichen Todeswunsch formuliert hatte. […] Die Patienten äußerten den legitimen Wunsch, nicht mehr zu leiden […], doch dieses Bedürfnis wurde von den medizinischen Teams einseitig in ein Protokoll der terminalen Sedierung übersetzt, das den Tod herbeiführt.“ Die gesetzlichen „Schutzmechanismen“ würden regelmäßig umgangen oder nachträglich legitimiert.
Als Präzedenzfall führt Chaillot 2020 an: Das Dekret vom 28. März erlaubte Off-Label-Rivotril (Clonazepam) injizierbar. „Im April 2020 stiegen die Verkäufe von injizierbarem Rivotril um 227 Prozent gegenüber dem Durchschnitt 2017–2019.“ Parallel gab es einen Überschuss an Valium-Injektionen. Es ging um Personen in Pflegeheimen, die positiv auf Covid getestet worden waren.
In der Geltungsdauer des Dekrets belief sich „die festgestellte Übersterblichkeit in den Pflegeheimen (Ehpad) auf etwa 5 100 Personen“ – zeitlich und geographisch gibt es eine Korrelation. Ähnliche Muster mit Midazolam in Großbritannien, während Länder ohne solche Maßnahmen keine vergleichbare Übersterblichkeit verzeichneten.
Das neue Gesetz verlangt fünf Kriterien: Volljährigkeit und Wohnsitz, erhaltenes Urteilsvermögen, schwere unheilbare Erkrankung im „fortgeschrittenen Stadium“ oder terminal, refraktäre physische oder psychische Leiden. Der Statistiker kritisiert die Streichung eines klaren Sterbeperspektive zugunsten der vagen „fortgeschrittenen Stadium“.
Doch der wirtschaftliche Zusammenhang ist entscheidend in der Debatte um die Sterbehilfe: „Die großen angelsächsischen Pensionsfonds stehen heute dem gegenüber, was die Aktuare als ‚Langlebigkeitsrisiko‘ bezeichnen […]. Um diese bilanzielle Gleichung zu lösen, wird eine Beschleunigung der Sterblichkeit bei den Ältesten und Abhängigsten zu einer direkten wirtschaftlichen Anpassungsvariable […]. Die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe bietet damit einen idealen technischen Absatzmarkt für eine Rentabilitätslogik […].“
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100.000 Tote in Kanada durch Sterbehilfe
Kanada erlaubte Sterbehilfe nach Impfschaden
Selbstmord-Epidemie bei Impfopfer?
Es geht eindeutig um die Beseitigung von uns Alten, die wir viel zu wenige Kinder aufgezogen haben. Vor 60 Jahren ging das Gerede los, daß man nicht viele Kinder haben soll, 10 Jahre später wurden von den Sozialisten in der SPD und den Liberalisten bei der FDP das Abtreibungsrecht durchgesetzt, dem bis heute 15 Millionen Kinder zum Opfer fielen.
I’m from the government, I’m here to help you…
…commit suicide.
Ich bin kein Impfopfer, ganz im Gegenteil, war und bin eine militante Impfgegnerin (nicht einmal das Wort Impfung verwendete ich, denn für mich waren und sind es gentechnische Injektionen), aber ich finde es gut, dass man heute nicht in die Schweiz fahren muss und dort um viel Geld einen Giftcocktail trinken darf, sondern es auch in Österreich inzwischen den begleiteten Suizid unter bestimmten Voraussetzungen gibt.