Selbstmord-Epidemie bei Impfopfer?

9. Mai 2026von 4,3 Minuten Lesezeit

Von der Politik zu „Long Covid“ umetikettiert und von der Öffentlichkeit weiterhin geleugnet, suchen Impfopfer zunehmend den Weg in den selbstgewählten Tod. Oft sucht man den Weg der legalen Sterbehilfe.

Schon im Dezember 2022 hatte TKP über den Selbstmord eines jungen Sportlers berichtet, der sich nach einem Impfschaden das Leben nahm. Damals wurden noch immer Menschen in die Covid-Impfung gedrängt. Mittlerweile gibt es mehrere bekannte Einzelfälle, doch das ganze Ausmaß dürfte nur schwer fassbar sein.

So berichtete die Neue Züricher Zeitung schon im März 2025 von der  Schweizer Sterbehilfeorganisation „Exit“, laut der Fachleute schon seit einiger Zeit eine „stark erhöhte Suizidalität“ bei Patienten mit „Long-Covid“ oder Myalgischer Enzephalomyelitis / Chronischem Fatigue Syndrom (ME/CFS) erkennen. Nun gibt es schon länger belastbare Studien, dass es sich bei Long Covid um ME/CFS eigentlich um „Long Impfung“, also einen Impfschaden handelt.

Die Schweiz ist hier sicher kein Einzelfall – TKP hat etwa im Oktober 2024 berichtet, dass Kanada den legalen Suizid nach Impfschaden erlaubt. Mittlerweile hat man mehr als 100.000 Kanadier euthanasiert. Auch aus Österreich und der der Schweiz gibt es entsprechende Berichte. Das Magazin Multipolar hat dazu recherchiert und berichtet:

Chantal Britt, Präsidentin von „Long Covid Schweiz“ erklärt auf Anfrage von Multipolar nun, dass diese Anmeldungen als „Hilfeschrei” zu werten seien. Sie selbst kenne mehrere von ME/CFS betroffene Patienten, die sich durch assistierten Suizid das Leben genommen haben oder Sterbehilfe in Anspruch nehmen wollen. „Viele von uns haben sich bei ‚Exit‘ angemeldet“, erklärt Britt. Das Durchschnittsalter dieser Personen liege bei 40 Jahren. Belastend sei nicht nur die Krankheit selbst, sondern Stigmatisierung, Isolation und fehlende Unterstützung. Britt leidet seit sechs Jahren an ME und ist seit fünf Jahren Mitglied der Sterbehilfeorganisation. „Wir brauchen unbedingt Daten zur Anzahl Betroffener mit Long-Covid, ME und PostVac, vor allem auch der Schwerbetroffenen“, fordert sie. Impfstoffhersteller müssten diese Daten in Bezug auf „Post-Vac“ haben: „Die sollten wir verwenden dürfen, um neue Behandlungsansätze zu suchen.“

Auch in Deutschland führen Impfschäden („Post-Vac“), „Long-Covid“ und ME/CFS dazu, dass Patienten um Sterbehilfe bitten. In einer „Arte“-Dokumentation aus dem Oktober 2025 wird der Fall des 37-jährigen Pascal Mertens aus Hagen beschrieben. 2022 traten als Folge einer Corona-Impfung mit dem Präparat der deutschen Pharmafirma „Biontech“ Lähmungserscheinungen auf. Diese weiteten sich aus, Mertens konnte nicht mehr laufen und selbstständig essen. Er magerte sehr stark ab und verlangte Sterbehilfe. Nach längeren Kampf wurde ihm diese gerichtlich gewährt.

Astrid Weber, Leiterin der „Long-Covid“-Ambulanz in Koblenz bestätigte in einem Interview mit dem SWR, dass manche „Long-Covid“-Patienten keinen anderen Ausweg aus ihrem Leiden sehen als Sterbehilfe. Der Berliner Arzt Erich Freisleben, der bis zu seinem Ruhestand 2023 hunderte von Patienten mit Komplikationen nach den Injektionen gegen Corona behandelt hatte, sagte, dass „mit großer Sicherheit“ 90 Prozent der mutmaßlichen „Long-Covid“-Fälle tatsächlich Impfschäden sind. Einer Studie vom Mai 2025 zufolge leiden in Deutschland mehr als 1,5 Millionen Menschen an ME/CFS, „Long-Covid“ und „Post-Vac“. Ein von knapp 20 Organisationen mitgetragenes Forderungspapier verlangt Vorrang von Versorgung vor Sterbehilfe.

Eine Leiterin einer Selbsthilfegruppe für Betroffene von „Post-Vac“, „Long-Covid“ und ME/CFS aus Sachsen-Anhalt, die anonym bleiben möchte, erklärt auf Anfrage von Multipolar: „Die mangelnde Versorgung ist unterlassene Hilfeleistung.“ Einige „Schwerstbetroffene“ begingen Suizid. In Sachsen-Anhalt sei die Versorgungslage besonders schlecht: „Als einziges Bundesland haben wir keine Spezialambulanz für Erwachsene, die Hausärzte bekommen wenig Fortbildungsangebote und sind mit dem komplexen Krankheitsbild überfordert.” Schwerwiegend unter ME/CFS zu leiden sei, „wie lebendig begraben zu sein oder unter Folter zu stehen“.

Die Selbsthilfegruppenleiterin fordert die Umsetzung der „Long-Covid“-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses in allen Bundesländern. Diese regelt die Versorgung: „Das würde Leben retten, da Schwerstbetroffene adäquat palliativ versorgt würden.“ Die Selbsthilfegruppenleiterin berichtete gegenüber Multipolar von Patienten, die bei der „Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben“ Mitglied geworden sind. Mario H., ein Betroffener aus Sachsen-Anhalt, sagt auf Anfrage von Multipolar: Mit angemessener medizinischer Versorgung, sozialer Absicherung und Anerkennung der Erkrankung könnten viele extreme Belastungssituationen verhindert werden.

In einem Interview mit der Zeitung „Jungle World“ berichtete die kanadische Ärztin Ramona Coelho beispielhaft von einem Mann aus Montreal, der nach anhaltenden Long-Covid-Symptomen und mangelnder häuslicher Unterstützung um „Medizinisch assistierte Sterbehilfe“ (MAiD) bat, die im Jahr 2016 in Kanada legalisiert worden war. In Niederösterreich sorgte der Fall des 21 Jahre alten Samuel für Aufmerksamkeit. Nach einer Covid-Infektion erkrankte er schwer an ME/CFS. Im Januar kündigte er seinen assistierten Suizid an. In einem ORF-Beitrag vom Februar sprach seine Mutter über den Verlust ihres Sohnes. Laut der Palliativmedizinerin Veronika Mosich aus Wien gibt es in Österreich keine belastbaren Daten zu Sterbeverfügungen von ME/CFS-Patienten. Es existierten jedoch Hinweise auf eine Zunahme. Die Medizinerin vermutet, „dass Suizid die häufigste Todesursache bei ME/CFS-Betroffenen ist“.

Bild „suizid Schnecke“ by taschenkruemmel is licensed under CC BY 2.0.

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Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇



Die Unsichtbarmachung von Post-Vac, Teil II: Der große Long-Covid Schwindel

Jeder 20. Tote in Kanada bereits euthanasiert

Kanada erlaubte Sterbehilfe nach Impfschaden

4 Kommentare

  1. Pfeiffer C 9. Mai 2026 um 15:37 Uhr - Antworten

    Danke, Thomas Oysmüller, für diesen fundierten Artikel.

    Wären wir in einer intakten Demokratie, mit intakten Demokratiebetriebsmitteln, würde ein Sonderstaatsanwalt mit allumfassenden Vollmachten und entsprechenden Ressourcen innerhalb kürzester Zeit den Sachverhalt klären, die Täter bestrafen und die Überlebenden entschädigen!

  2. Informationsbefreier 9. Mai 2026 um 13:01 Uhr - Antworten

    Karl Lauterbach hat gesagt, dass die Pikse praktisch nebenwirkungsfrei seien. Daraus kann ich nur schließen, dass die beobachteten Impfschäden die beabsichtigte Hauptwirkung sind.

  3. Hausmann_Alexander 9. Mai 2026 um 10:20 Uhr - Antworten

    Sollten „Impf“geschädigte Suizid
    begehen oder Sterbehilfe bekommen, wird die Staatsanwaltschaft bei diesen Fällen (meine Vermutung) keine Ermittlungen aufnehmen können (gegen „Impfstoff“hersteller).

    • W. Baehring 9. Mai 2026 um 13:32 Uhr - Antworten

      Zitat:
      „…wird die Staatsanwaltschaft bei diesen Fällen keine Ermittlungen aufnehmen können (gegen „Impfstoff“hersteller)“.

      Nicht ganz, denn es muß richtig heißen:
      „…wird die Staatsanwaltschaft bei diesen Fällen keine Ermittlungen aufnehmen müssen…“.

      [Achtung-Sarkasmus folgt!]

      Denn Suizid bedeutet ja FREI- (williger) Tod. Da muß staatsanwaltlich nichts mehr ermittelt werden.
      Eine Win-Win-Win-Win Situation:
      – Ein lästiges „Impf“-Opfer weniger
      – keine langfristige, kostenintensive Belastung des ohnehin klammen Gesundheitssystems
      – keine zusätzliche Belastung der ohnehin „überlasteten“ Justiz durch einen „Impf“schadensprozess und damit
      – keine zu zahlende Entschädigung aus dem (allerdings vom Steuerzahler finanzierten) ohnehin klammen Staatshaushalt.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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