Unruhen in Paris stärkt Anti-Macron und Anti-Brüssel Kräfte

6. Juni 2026von 2,8 Minuten Lesezeit

Paris brennt und Jordan Bardella triumphiert in den Umfragen. Der Albtraum für Brüssel wird immer wahrscheinlicher. Während Paris nach dem Champions-League-Sieg von PSG erneut in Chaos und Gewalt versinkt, steigt die Popularität des jungen National-Rally-Chefs Jordan Bardella auf Rekordniveau. 

Laut dem aktuellen Verian-Barometer für Le Figaro Magazine erreicht Bardella sensationelle 47 Prozent Zustimmung – ein Plus von sechs Punkten innerhalb eines Monats. Damit liegt er klar an der Spitze aller politischen Persönlichkeiten Frankreichs. Auch Marine Le Pen gewinnt weiter an Boden, ebenso andere rechte Politiker.

Die Straßengewalt als Weckruf

Die Bilder aus Paris sprechen eine eindeutige Sprache: Massenhaft randalierende Migranten und „Jugendliche“ aus den Banlieues, die Autos abfackeln, Läden plündern und Polizisten angreifen. 890 Festnahmen, 180 verletzte Beamte und mindestens zwei Tote – das ist das reale Ergebnis jahrzehntelanger unkontrollierter Masseneinwanderung und verweigerter Integration.

Statt die Ursachen anzugehen, schweigt das Establishment oder schiebt die Schuld auf „Rechtsextreme“.

Genau diese Realitätsverweigerung treibt die Franzosen immer stärker nach rechts. Die Menschen wollen keine weiteren Experimente mehr. Sie wollen Sicherheit, Grenzen und nationale Souveränität

Aktuelle Umfragen zeigen ein klares Bild: Jordan Bardella würde in der Stichwahl praktisch jeden Konkurrenten deutlich besiegen. Gegen den früheren Premierminister Édouard Philippe käme er auf 52 zu 48 Prozent. Gegen den linken Jean-Luc Mélenchon wäre es eine regelrechte Demontage: 74 zu 26 Prozent.

Büssels Albtraum-Szenario

Selbst das EU-nahe Politico spricht offen vom „nightmare scenario“: Eine Stichwahl zwischen Jordan Bardella und Jean-Luc Mélenchon. Beide Kandidaten sind EU-skeptisch, beide stellen die Brüsseler Zentralmacht in Frage. Für die Eurokraten wäre das eine Katastrophe – Frankreich als zweitgrößte Volkswirtschaft der EU könnte unter einem solchen Duell endgültig aus dem Ruder laufen.

Dass ausgerechnet der linke Mélenchon als potenzieller Gegenkandidat aufsteigt, zeigt die tiefe Spaltung Frankreichs. Die radikale Mitte bröckelt, die EU-kritischen, souveränistischen gewinnen.

Schicksals-Wahlen im Jahr 2027

Die etablierten Parteien und die EU-Elite beobachten diese Entwicklung mit wachsender Panik. Jahrelang hat man die Sorgen der Bürger als „Populismus“ und „Rechtsextremismus“ abgetan. Nun zeigt sich: Die Realität holt die Ideologen ein. Die massiven Unruhen nach dem PSG-Spiel sind nur der jüngste Katalysator. Die tieferen Ursachen – Masseneinwanderung, Parallelgesellschaften, steigende Kriminalität und der Verlust der Kontrolle über das eigene Land – sind seit Langem bekannt.

Jordan Bardella, der 30-jährige Hoffnungsträger des Rassemblement National, profitiert von dieser Entwicklung. Er wirkt modern, diszipliniert und unverbraucht – und spricht genau die Themen an, die das Macron-Lager lieber totschweigen würde.

Frankreich steht vor einer Richtungsentscheidung. Die Umfragen deuten darauf hin, dass große Teile der Bevölkerung bereit sind, den Bruch mit der bisherigen Politik zu wagen. Ob es 2027 tatsächlich zur Zeitenwende kommt, hängt davon ab, ob die etablierten Kräfte noch einmal einen „republikanischen Front“-Block schmieden können – oder ob es die EU-Zentrale schafft auch in Frankreich so wie in Rumänien, Deutschland, Ungarn  oder anderen Ländern die Wahlen zu manipulieren.

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇


Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.



Präsidentenwahlen in Frankreich: RN-Bardella führt und Macrons Kandidat stürzt ab

Nach Le Pen nun Bardella: Ermittlungen gegen den Aufsteiger der französischen Rechten

Macrons Frankreich als Vorreiter der Zensur: Die EU-Kommission als Dirigentin der Meinungskontrolle

2 Kommentare

  1. 1150 6. Juni 2026 um 7:57 Uhr - Antworten

    die gutblödmenschen werden sich noch wundern – so oder so

  2. Varus 6. Juni 2026 um 7:28 Uhr - Antworten

    Paris brennt und Jordan Bardella triumphiert in den Umfragen.

    Unruhen und „Triumphieren“ in einem Satz… Es gibt ein Medium, nennen wir sie „Zionistischer Einblick“, wo liebend gerne nach Spanien 1492 gerufen wird. Dort hat die Inquisition Torquemadas nicht nur alle Muslime vertrieben, sondern alle Juden auch. Ferner schuf sie einen stark totalitären Staat. Ob man sich am Rande der Ereignisse wirklich derartige Verhältnisse wünscht? Oft lese ich in unabhängigen Medien, die migrantischen Krawalle sollten Vorwand für totale Kontrolle liefern.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Aktuelle Beiträge