
China bremst die EU-Aufrüstung aus
Die chinesische Dominanz bei kritischen Rohstoffen bremst die Aufrüstungspläne der EU aus. Vor allem Seltene Erden gibt es fast nur aus China, und die EU braucht sie für ihre Kriegsbemühungen.
Seit der Eskalation des Krieges zwischen Russland und der Ukraine 2022 treibt die EU eine massive Aufrüstung voran. Verteidigungsausgaben steigen stark, Munitionsproduktion und Waffensysteme werden hochgefahren. Doch es gibt eine zentrale Schwachstelle, die die Aufrüstungsbemühungen massiv bremst: die extreme Abhängigkeit von China bei kritischen Rohstoffen, vor allem bei Seltenen Erden.
China kontrolliert rund 60 Prozent des weltweiten Abbaus und bis zu 90 Prozent der Verarbeitung Seltener Erden. Die EU importiert etwa 98 Prozent ihrer REE-Permanentmagnete aus China. Diese Magnete sind unverzichtbar für Elektromotoren, Sensoren, Radarsysteme und Aktuatoren in modernen Waffen – von der europäischen Meteor-Luft-Luft-Rakete über Kampfjets bis hin zu Drohnen und Präzisionsmunition.
Im April und Oktober 2025 verschärfte China die Exportkontrollen für schwere Seltene Erden und Permanentmagnete. Nach einem US-chinesischen Treffen Ende 2025 gab es eine vorübergehende Lockerung für viele zivile Anwendungen. Für militärische Endverwendungen werden Lizenzanträge europäischer Rüstungshersteller jedoch weiterhin weitgehend abgelehnt.
Mittlerweile spürt man die Auswirkungen am globalen Markt deutlich: Die Preise steigen, Lieferungen verzögern sich, und es drohen Produktionsengpässe in der Verteidigungsindustrie. Die Aerospace, Security and Defence Industries Association of Europe (ASD) warnt vor Verzögerungen bei der Munitionsfertigung und bei hochtechnischen Systemen. EU-Experten, unter anderem vom EU Institute for Security Studies, werfen China eine bewusste Strategie vor, die Aufrüstung der EU zu verlangsamen. Falls dem so ist, setzt China jedoch nur seine eigenen Interessen durch – warum sollte es Interesse an einer hochgerüsteten EU haben?
Die EU hat mit dem Critical Raw Materials Act (CRMA) von 2024 und dem RESourceEU-Aktionsplan Ende 2025 versucht, gegenzusteuern. Bis 2030 sollen mindestens 10 Prozent des Bedarfs in der EU abgebaut, 40 Prozent verarbeitet und 25 Prozent recycelt werden. Kein Drittland darf mehr als 65 Prozent eines strategischen Rohstoffs liefern. Es gibt Fördergelder und Partnerschaften mit Australien, Kanada und den USA.
Doch die Realität bremst die Ziele aus: Ein Bericht des Europäischen Rechnungshofs Anfang 2026 zeigt, dass viele der ausgewählten Projekte Verzögerungen aufweisen oder die Ziele bis 2030 nicht erreichen werden. Genehmigungsverfahren dauern trotz Beschleunigung oft Jahre, strenge Umweltauflagen erschweren neue Minen in Europa, und der Aufbau alternativer Förder- und Verarbeitungskapazitäten benötigt in der Regel 10 bis 15 Jahre.
Für die Zivilgesellschaft muss das nichts Gutes bedeuten: Eine deutlich stärkere Verzahnung von Rohstoffsicherung und Verteidigungsindustrie würde weitere Schritte in Richtung einer militarisierten EU bedeuten.
Aktuell hat die EU-Aufrüstung durch die vorübergehende Entspannung bei den chinesischen Exportbeschränkungen wieder etwas Luft bekommen. Trotzdem sitzt China weiter am längeren Hebel und kann die westliche Rüstungsindustrie bei Bedarf ausbremsen.
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„Daisy“: Ich nutze seit Jahren ein VPN über „Proton-VPN“, welches den gesamten Rechner schützt und auch kostenlos verfügbar ist. Die Software herunterladen und registrieren. Funktioniert auch auf Linuxystemen. Kontrollieren kann ich das bei Standortsuche oder „wie ist meine ip“.
Und ich benütze seit Jahren VPN via Opera. Da musst du dich nicht registrieren lassen zum Schutz deiner Privatsphäre ;-)…Ich hab Internet seit 95, Achtung, ich bin ein Freak :-)
Mein Spott galt dem Google Account. Proton ist einer der letzten Anonym-Mail-Anbieter. Wenn Sie schlau waren, haben Sie Ihre Daten wenigstens nicht verraten.
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Vor allem verschwendet China sein Potential nicht auf Krieg & Waffen
Das ist die beste Nachricht ever: die im Kopfe Chaoten werden in ihrer Kriegstreiberei-Vorbereitung massiv ausgebremst. Wobei ich nicht sagen will, dass China besser ist.
Die Aufrüstungsphantasien der Linkssozialisten scheitern wegen: 1. Deindustrislisierung 2. Energieknappheit und -kosten 3. Fehlende Metallrohstoffe aus Russland 4. Fehlende Seltene Erden aus China 5. Grenzenlose Dummheit und Borniertheit der EU-Politiker
Ich glaub ja immer, die machen das absichtlich. Aber da ihnen ja die Rüstung ein Herzensanliegen ist – das hat jetzt Priorität neben der Klimarettung – komme ich zu dem Schluss, das muss Blödheit sein.
Haha, mein Firfox bietet mir VPN an… klick rein, darauf Login mit Mozilla Account by Google…hol dir dein Gratis VPN, hahahaaaa, für mehr Privatsphäre… klick fort. Opera hat einfach einen Button.
Pah, irrelevant!
Wir brauchen einfach mehr Ukraine-Israhell-Fähnchen in Facebook-Profilen, dann retten wir Ukraine und Demokratie…..
Funfact: der Wertewesten hat seinen 2. Folterbericht herausgebracht. Israhell kommt darin nicht einmal vor, nur „rückständige“ Staaten, kein Wertewesten, kein Abu Graib oder Guantanamo etc. Die schlimmsten Folterstaaten: Iran, Russland, Libyen……;))
(Bei uns heißt das „Erweiterte Verhörmethode“)
Die Chinesen müssen doch einsehen, dass wir die Waffen nur brauchen, um der Welt Freiheit und Demokratie zu schenken – und diese Bösen zu vernichten.
“ ……berichtete die Weltorganisation gegen Folter (OMCT) mit Sitz in Genf heute.“
Auf meiner Lieblingsseite: orf.at
Muss also zu 295% stimmen, würde wohl Annalenchen Brrrbock sagen.
Genau da habe ich das her……;))
Besonders amüsant die „Quellenangabe“ der „NGO“ von über 100 Informanten in den betreffenden Ländern. Das heißt also, 2-3 Leute aus jedem der 39 Länder dieses „Berichts“ haben etwas „berichtet“. Aber keine Verweise auf offizielle Stellen, oder was für „Informanten“ das sind und woher sie ihre „Informationen“ haben etc. Nicht einmal die „NGO“ oder den „Bericht“ selbst hat der ORF-„Artikel“ verlinkt.
Daher wird der ORF wie immer sagen: „wir haben nur zitiert“….;))
Man kann nur den Kopf schütteln bis zum Schleudertrauma.
Von einem Lieferanten komplett abhängig sein, aber genau diesen – noch dazu stolzen – Lieferanten belehren, provozieren und drohen.
Diese Kombination aus Arroganz, Dummheit und Größenwahn ist einmalig in der Geschichte.
Das Schlimme ist, wir haben es nur noch mit Leuten zu tun, die nicht bis Drei zählen können.
Ein großes Problem sind nicht nur die seltenen Erden, sondern auch die seltene Euphorie über den Kurs der Kriegstreiber hierzulande.
Die meisten Auserkorenen für diesen Selbstmord mit Ansage schaffen es physisch – speziell ohne Handy- nicht einmal über das Leithagebirge, psychisch maximal, bis ihnen das sinnlose Leid alle Eroberungsgelüste nachhaltig austreibt.
Gleichermaßen werden die ideologiegetriebenen naturzerstörenden Windmühlenprojekte und Elektroautos ausgebremst. Ein gute Entwicklung auf dem Weg zur Renaturierung Europas, aber die Bedämpfung des vom Hintergrund gesteuerten und befeuerten Kriegswahnsinns ist das wichtigste. Jetzt noch ein chinesisches EU-Exportverbot für die Drohnen-Steuerungs- und Navigationskomponenten und dann wird ein Schuh draus.