Der „Great Reset“ ist nicht tot – er hat sich nur maskiert

18. Mai 2026von 3,7 Minuten Lesezeit

Die Illusion, dass der Kampf gegen den globalistischen Zugriff nach dem Wahlsieg von Donald Trump beendet sei, ist Unsinn. Während die Öffentlichkeit erleichtert aufatmete und glaubte, die Gefahr einer technokratischen Weltherrschaft sei gebannt, ist genau das Gegenteil passiert und die zugrunde liegenden Systeme haben sich unbemerkt weiter verfestigt.

Die Great-Reset-Fans bei WEF und WHO haben nicht aufgegeben. Sie haben nur die Taktik gewechselt. Während die meisten glauben, der „Great Reset“ sei nach Corona und Trumps Wahlsieg 2024 gestorben, baut sich hinter den Kulissen genau das System auf, das Klaus Schwab schon 2020 in seinem Buch COVID-19: The Great Reset skizziert hat: Freiheiten werden zu Privilegien, die man sich mit digitaler Gefolgschaft verdienen muss. Wie Rechtsanwalt und Aufklärer Tom Renz in einem eindringlichen Gespräch darlegt, erleben wir derzeit nicht das Ende der Pläne für einen „Great Reset“, sondern dessen lautlose Implementierung durch die Hintertür.

Die Infrastruktur der Kontrolle

Renz warnt, wir dürfen nicht den Fehler begehen, die einzelnen Puzzleteile – massive Rechenzentren, erweiterte Überwachungssysteme und die zunehmende digitale Identitätsverifizierung – isoliert zu betrachten. Renz: „Sie haben uns gesagt, der Great Reset kommt. Statt ihn zu bekämpfen, führen wir ihn selbst ein.“ Die Infrastruktur dafür steht längst: riesige Datenzentren, lückenlose Überwachung, digitale Identitäten, Real-ID mit Biometrie, verpflichtende Handy- und App-Verifizierungen. Alles wird als „Fortschritt“, „Sicherheit“ oder „Bequemlichkeit“ verkauft. In Wahrheit entsteht ein lückenloses Track-and-Trace-System, das jeden Bürger rund um die Uhr kontrollierbar macht.

Öffentlich-private Partnerschaften – genau das Modell, das das World Economic Forum immer gepredigt hat – treiben das Ganze voran. Und das Erschreckende: Nicht nur die üblichen Verdächtigen aus der Oligarchen- und Plutokraten-Ecke, sondern auch Politiker aller Couleurs in den USA und in der EU machen fleißig mit. Renz nennt es beim Namen: „Public-private partnership ist das WEF-Modell des Great Reset.“ Die Systeme werden schrittweise eingeführt – erst ein bisschen Real-ID, dann ein bisschen digitale Verifizierung, dann KI-gestützte Zugangskontrollen in Auto, Bank, Gesundheitswesen und Alltag. Irgendwann ist alles miteinander vernetzt. Dann gibt es kein Zurück mehr.

Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen staatlicher Machtausübung und korporatistischem Interesse zunehmend. Die Regierung Trump hat ganz aktiv ein korporatistisches System aufgebaut, wie hier dargelegt. Und die politische Bedeutung von Korporatismus kennen wir aus der Geschichte. Wir haben es hier mit der engst-möglichen Verflechtung von Konzernmacht mit Staatsmacht zu tun, die immer das Ziel der Wirtschaftsform des Kapitalismus war und ist. Wie Benito Mussolini richtig sagte: Faschismus sollte zu Recht Korporatismus genannt werden, denn er ist die Verschmelzung von Unternehmens- und Regierungsmacht.“

Die Illusion der parteipolitischen Wende

Die Beobachtung von Renz, dass sich Teile der Republikanischen Partei aktiv an diesem Ausbau beteiligen, wird im Beitrag als überraschend und erschütternd dargestellt. Renz deutet an, dass die strategische Ausrichtung vieler Politiker kaum noch einen Unterschied zwischen den Lagern erkennen lässt, wenn es um die Etablierung grundlegender Kontrollmechanismen geht.

US-Tatsache ist, dass zwischen den Parteien schon seit Jahrzehnten kein Unterschied erkennbar ist. Beide sind für Krieg, Überwachung, Einschränkung der Grundrechte, Ausbau der Herrschaft der Oligarchen und ihrer NGOs, denn sie werden von diesen finanziert. In der EU ist es nicht anders, sieht man sich das Handeln der Kommission und der Unipartei im Parlament an.

Vorbereitung auf die nächste Phase

Die Lehren aus der COVID-Zeit sind eindeutig: Rechte wurden nicht durch offene Dekrete beschnitten, sondern durch „legale Umwege“ und die Verknüpfung von Dienstleistungen mit der Zustimmung zu staatlich definierten Normen.

  • Bedingter Zugang: Reisen, finanzielle Transaktionen und Gesundheitsversorgung werden zunehmend an digitale Compliance geknüpft.

  • Permanente Zustände: Die während der Pandemie geschaffenen Strukturen wurden nie abgebaut, sondern lediglich normalisiert.

Renz warnt eindringlich: Die nächste Welle von Lockdowns, sollte sie kommen, wird nicht mehr nur eine temporäre Notmaßnahme sein, sondern eine dauerhafte Veränderung unserer Gesellschaft markieren. Die Infrastruktur dafür wird jetzt gegossen. Wer glaubt, dass dieser Prozess von alleine anhält, weil die „richtige“ Partei an der Macht ist, täuscht sich. Die Wachsamkeit der Basis ist das einzige, was dem noch entgegensteht.

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