Omniwar: Der allumfassende Krieg gegen die Menschheit

21. Mai 2026von 4,8 Minuten Lesezeit

Kriege werden heute nicht bloß im territorialen Rahmen geführt. Militär und Wissenschaft haben in den letzten Jahrzehnten neue Technologien entwickelt, die praktisch jeden Bereich unseres Lebens waffenfähig gemacht haben. Das haben beim Omniwar-Symposium David A. Hughes, Patrick Wood, Lissa Johnson und Daniel Broudy als Vortragende und Forschern der Studiengruppe zu Technologie und Macht vorgestellt.

Am 21. September 2024 fand das von Catherine Austin Fitts (Solari Report) moderierte erste Omniwar-Symposium online statt. Die zentrale Botschaft lautete: Es gibt einen alles umfassenden Krieg, der in die Versklavung der Menschen und letztlich in ihre Abschaffung führt, indem der Mensch in einer Mensch-Maschine aufgeht. Das Symposium möchte grundlegendes Wissen vermitteln, das zur Selbstverteidigung in diesem Krieg notwendig ist.. Am 26. April 2025 fand bereits das zweite Omniwar-Symposium statt, in dem sich die vier Vortragenden auf das Thema „Battle for the Brain“ fokussierten.

Über das am 4. Oktober 2025 abgehaltene dritte Omniwar-Symposium zum Thema „The Digital Attack on Humanity“ berichtete TKP in diesem Artikel: Wenn der digitale Feudalismus den Menschen ersetzt

Das kritische Medienkollektiv „Pop Corn“ hat das erste „Omniwar“- Symposium auf Deutsch übersetzt und synchronisiert sowie die deutschen Transkripte in Heftform veröffentlicht.

Der Begriff Omniwar geht auf den britischen Wissenschaftler David A. Hughes zurück und bezeichnet die zeitgenössische zerstörerische Form der Technokratie als einen „Omniwar“. Er bestreitet auch den ersten Teil des Symposiums. Hughes hat sowohl in Politologie (Internationale Beziehungen) als auch in Germanistik promoviert. Er ist Autor der beiden 2024 erschienenen Bücher »Covid-19, Psychological Operations, and the War for Technocracy« und »Wall Street, the Nazis, and the Crimes of the Deep State«.

Hughes bezieht sich auf eine Aussage des NATO Joint Warfare Centre (laut v. d. Klaauw, Cognitive Warfare, 2023, S. 101):

„Der menschliche Verstand wird zum Schlachtfeld von morgen und das bedeutet, dass jeder Mensch als Ziel in Frage kommt. Kriegsführung ist kein rein militärisches Konzept mehr; sie ist viel umfassender und komplexer geworden. In Zukunft wird es in der Kriegsführung nur noch eine Regel geben, nämlich: Es gibt keine Regeln.“

Hier sein Vortrag:

Zweiter Teil des Symposiums mit Patrick M. Wood

„Technocracy’s War Cry: „We will assimilate“ lautete der Titel von Woods Vortrag. Es geht um Geschichte und Wesen der Technokratie, die mit der Ideologie des Transhumanismus propagiert wird. Technokratie und Transhumanismus haben nicht zuletzt im Nationalsozialismus und im eugenischen Denken Anklang und Ausdruck gefunden.

„Die UNO hat die Politik der Trilateralen Kommission und der Technokraten übernommen und daraus […] die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung hervorgebracht. Aber alles war aufgewärmte Technokratie aus den 1930er Jahren, einschließlich des Klimawandels und der Rolle der WHO.“

Zur Person:

Patrick M. Wood ist Ökonom, Autor und Finanzanalyst. Gemeinsam mit Antony C. Sutton Co-Autor von Trilaterals Over Washington, Vol I & II (1978/198

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Dritter Teil des Symposiums mit Lissa Johnson

Lissa Johnson mit „Transhumanism and Covid-19: Military Operations in Civilian Disguise?“ in deutscher Synchronisation. Hier geht es um den Kern der Sache, Beweismittel für den Omniwar. Ihrem Vortrag zugrunde liegen als Primärquellen: 1. Visionsdokumente des militärischen Geheimdienstes, 2. Dokumente der politischen Administration und 3. konkrete hochdotierte Forschungsprojekte zum ‚Transhumanismus’, sowohl für militärische Zwecke bestimmt als auch für den kommerziellen Einsatz.

„Im Jahr 2018 zeigte eine Forschungsgruppe, dass mit Antennen ausgestattete Sensoren injiziert und [die von ihnen ausgesendeten Signale] aus tiefem Gewebe bis zu 38 Meter außerhalb des Körpers drahtlos empfangen werden können.“

Zur Person:

Lissa Johnson ist Psychologin. Veröffentlichungen zu Julian Assange und zum Kampf gegen Wikileaks, zu sozialpsychologischen Aspekten der Covid-Ära, zur Rolle von Geheimdiensten und zum Transhumanismus.

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Vierter Teil des Symposiums mit Daniel Broudy

Daniel Broudy sprach über „The Convergence of Data and Flesh: The Financialization and Transformation of the Human ‚Herd‘. Broudy zeigte auf, was sich hinter dem Blendwerk der neoliberalen und transhumanistischen Begrifflichkeiten verbirgt. Menschen werden als ausbeutbare und handelbare Produkte betrachtet, die bis hin zu ihrem Erbgut instrumentalisier- und finanzialisierbar sein sollen. Die Einführung digitaler Identitäten ist die Grundlage dafür, dass der menschliche Körper zu Markte getragen wird.

„Umstellt von Angriffen aus den Konzernmedien sowie den Machtzentren der Politik und Pharmaindustrie, scheinen der menschliche Körper und die lebendige Natur in einen Hochtechnologiekäfig geführt zu werden — hinein in die vollkommene Gefangenschaft. „

Zur Person:

Daniel Broudy ist Professor für Rhetorik und angewandte Linguistik an der christlichen Universität von Okinawa, ehemals Bildanalytiker der Streitkräfte der Vereinigten Staaten, Co-Herausgeber von „Propaganda in Focus“

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Fünfter Teil des Symposiums

In der Abschlussdiskussion beantworten die vier Vortragenden David A. Hughes, Patrick Wood, Lissa Johnson und Daniel Broudy Fragen der Moderatorin und Fragen aus dem Publikum. An welchem Punkt haben Sie erkannt, dass hier etwas nicht in Ordnung ist, und den Antrieb verspürt, den Dingen auf den Grund zu gehen? Was könnte der nächste inszenierte Notfall sein, um die Technokratie weiter voranzutreiben? Wie können wir aktiv gegen den globalen technokratischen Putsch Widerstand leisten?

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Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.


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