Nur zwei neue Fälle: Hanta-Theater schon vorbei

20. Mai 2026von 2 Minuten Lesezeit

Ein neues Papier der WHO zum Hantavirus deutet auf ein Ende der Kampagne hin. Seit der letzten Veröffentlichung vor 10 Tagen wurden nur zwei weitere Personen positiv getestet.

Am Dienstag meldete die WHO eine Neubewertung zum Hantavirus. Es sieht so aus, als würde die Show still und leise begraben werden. Durchaus möglich, da die Kritik am WHO-Krisenmodus enorm war. Nicht nur bekannte Corona-Kritiker dekonstruierten die Show schnell, sondern auch weniger oppositionelle Wissenschaftler und Beobachter.10 Tage nach dem ersten Papier hat die WHO eine aktuelle Risikoeinschätzung veröffentlicht.

Stefan Homburg sieht darin ein Eingeständnis des Fehlalarms:

„Die WHO gesteht ihre Fehleinschätzung ein („reassessment“). Wozu auch Hanta, wenn neuerdings Ebola aktiviert wurde? Bei den Lohnschreibern hat sich die Neuigkeit aber noch nicht herumgesprochen. Hintergrund: Drei aus unklaren Gründen gestorbene ältere Menschen und ein paar PCR-Tests reichen nicht für weltweite Lockdowns und Impfzwang. Heute erschienen zwar neue Artikel über das grässliche Hantavirus, aber das wird jetzt auslaufen.“

Tatsächlich scheint das Hantavirus für eine größere Kampagne nicht mehr interessant zu sein. Meldete die WHO am 5. Mai noch 6 „bestätigte Fälle“ und zwei Verdachtsfälle, meldet sie nun 8 „bestätigte Fälle“ und 2 Verdachtsfälle. An den drei Toten hat sich nichts geändert. Man behauptet allerdings eine gesicherte Mensch-zu-Mensch-Übertragung an Bord des Schiffes – dies sei genetisch durch nahezu identische Virus-Sequenzen bestätigt. Das ist durchaus umstritten, da die Virologie in der Wissenschaft auch mit grundlegenden Gegenargumenten konfrontiert ist.

Anders als Stefan Homburg erklärt, blieb die Risikobewertung allerdings unverändert. Schon am 5. Mai sprach die WHO von einem niedrigen globalen Risiko und einem mäßigen Risiko für Passagiere. Das ändert freilich nichts daran, dass etwa medizinisches Personal in den Niederlanden für sechs Wochen unter Quarantäne gesetzt wurde. Würde man die Kampagne aber weiterfahren, hätte man die Risikobewertung wohl nach oben ändern müssen.

Die WHO lobt sich selbst: Durch die schnelle Ausschiffung und Kontaktverfolgung sei das Risiko einer weiteren Ausbreitung deutlich gesunken. Die WHO hat also wieder alles richtig gemacht. Ein starkes Argument bei der aktuellen WHO-Versammlung, mehr Geld zu fordern.


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2 Kommentare

  1. Jan 20. Mai 2026 um 16:51 Uhr - Antworten

    Probealarm, um zu sehen, wer sich weigert?

    • Gabriele 20. Mai 2026 um 17:37 Uhr - Antworten

      Sicher – und war ja nur zur Erinnerung. Die nächste Erinnerung kommt bald… dann die nächste … und die nächste… danach kommen die passenden „Impfungen“ (die es natürlich vorher schon gab).

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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