Wälder brennen: Sanktionen gegen Russland lassen Spanien ohne seine besten Löschhubschrauber

27. Juli 2026von 2,9 Minuten Lesezeit

Spanien steht mitten in einer schweren Waldbrandsaison und muss feststellen, dass seine wirkungsvollsten Löschhubschrauber am Boden bleiben. Schuld sind die EU-Sanktionen gegen Russland.

Die Kamov Ka-32 11BC – Maschinen, die über 5.000 Liter Wasser in Sekunden präzise abwerfen können und dank Doppelrotor-Design besonders wendig und schlagkräftig sind – dürfen nicht mehr fliegen. Der Grund: Es fehlen Ersatzteile und die russischen Spezialtechniker, die für die vorgeschriebenen Wartungen notwendig sind. Ohne diese ist ein legaler Betrieb im europäischen Luftraum unmöglich. Das berichten spanische Medien.

Die Flotte von rund acht bis zehn dieser Hubschrauber, die über Jahre an Basen in Andalusien, Aragonien, Extremadura und Guadalajara stationiert waren, steht still. Der spanische Betreiber Pegasus hat die Kamovs bereits aus dem Katalog gestrichen. Die Regierung in Madrid hat offiziell eine „erhebliche Minderung“ der Löschkapazität eingeräumt. Westliche Alternativen (etwa Airbus Super Puma-Typen) sind weniger manövrierfähig, besonders bei Hitze und Höhe, und deutlich teurer. Eine parlamentarische Initiative der Gruppe Sumar, zumindest eine technische Ausnahme für diese Notfall-Geräte zu erwirken, ist gescheitert. Madrid hat in Brüssel offenbar keine ernsthaften Schritte unternommen.

Das Ergebnis ist absehbar: In einer Saison mit zahlreichen Großbränden – teils mit Zehntausenden Evakuierten rund um Madrid und Ávila – fehlt genau die Kapazität, die Fachleute als besonders wirksam einstufen. Die Sanktionen, die Russland treffen sollten, treffen spanische Wälder, Dörfer und Feuerwehrleute.

Hier zeigt sich erneut die Logik der EU-Sanktionspolitik in Reinform: Geopolitische Symbolpolitik und ideologische Härte gehen vor pragmatischer Notwendigkeit. Während Brüssel und die nationalen Regierungen unermüdlich neue Sanktionspakete schnüren und Kriegsrhetorik pflegen, akzeptieren sie kollaterale Schäden an der eigenen kritischen Infrastruktur – in diesem Fall der Brandbekämpfung. Die gleichen Kräfte, die Energiepreise in die Höhe getrieben, Industrien abwandern lassen und Lieferketten zerrissen haben, nehmen nun in Kauf, dass effektive Löschmittel am Boden bleiben.

Es ist kein Zufall, dass ähnliche Probleme in anderen Ländern auftreten, die russische Technik für zivile Notfälle einsetzten. Die ideologische Priorität – Russland maximal isolieren – wiegt schwerer als der Schutz von Menschen und Natur vor Feuern. Spanien brennt, die besten Hubschrauber stehen in den Hangars, und in Brüssel feiert man weiter die eigene Entschlossenheit. Die Rechnung zahlen die Bürger und die Umwelt.

Politblogger Gerald Markel über den EU-Wahnsinn

Russophobie ist eine Geisteskrankheit
Und trägt Schuld an Tod und Vernichtung

Spanien
In Spanien toben auch heuer wieder im Sommer Waldbrände durch Brandstiftung
Heuer schlimmer denn je denn den spanischen Feuerwehren fehlen heuer 10 SpezialHubschrauber zur Bekämpfung der Brände im unwegsamen Gelände

Warum ?

Weil die Hubschrauber russische Spezialmaschinen sind und aufgrund der idiotisch/suizidalen Sanktionen gegen Russland können weder Ersatzteile noch Techniker für Wartungen aus Russland nach Spanien=Europa kommen !

Eine entsprechende Ausnahmegenehmigung wurde zwar beim zentralen Nexus der Russophobiepsychotiker in Brüssel angefragt aber nicht beantwortet

Folge ?
Die schlimmsten Waldbrände haben bereits Tausende Hektar Wald vernichtet und Tausende Feuerwehrleute riskieren ohne Unterstützung täglich ihr Leben

Russophobie ist eine Geisteskrankheit
In Europa schon epidemisch
Und mittlerweile ist diese Russophobiepsychose eine echte Katastrophe für Europa

Quelle: Telegram

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15 Kommentare

  1. Jurgen 28. Juli 2026 um 11:35 Uhr - Antworten

    Die EU Kommission arbeitet für den von ihr selbst gewählten Feind – soviel ist mittlerweile klar.

  2. Hanspeter 28. Juli 2026 um 0:10 Uhr - Antworten

    Die Kriege sind wichtiger, als Brände zu löschen. Viele Billionen für Waffen, das ist wichtig. Aber hunderttausende ha Wälder und Wohnsiedlungen, viele betroffene Menschen sind nachrangig. Russland hat die grössten und besten Löschhubschrauber. Leider nein. Ja,jetzt sehen die Bürger was von der Lobby EU haben. Die EU ist eine reine Lobbyorginisation, die nur die Interessen der Konzerne, Finanzoligarchen und der Kriegs-USA bedient. Was zählen da die Europäer und Europa.

  3. cwsuisse 27. Juli 2026 um 20:39 Uhr - Antworten

    Der Schuss ins eigene Knie ist eine EU-Spezialität.

  4. 1150 27. Juli 2026 um 12:59 Uhr - Antworten

    teure nibelungentreue,
    selbst schuld, wenn man als vasalle und lakai seine eigenständigkeit opfert

  5. federkiel 27. Juli 2026 um 12:39 Uhr - Antworten

    Unsäglich ist das. In Brüssel ist man unfähig, weiter als bis zum eigenen Nabel zu denken.
    Mir allerdings unverständlich, daß sich Spanien nicht darüber hinwegsetzt. Bei Trump ging Sanchez auch seinen eigenen Weg.

  6. VerarmterAdel 27. Juli 2026 um 11:28 Uhr - Antworten

    Das kann man alles nicht mehr glauben. Die gehören doch alle weggesperrt.

  7. Jan 27. Juli 2026 um 11:18 Uhr - Antworten

    Es besteht grundsätzlich immer die Möglichkeit, fantastische Mitarbeiter abzuwerben. Spanien ist ein tolles Land und warum sollten Techniker mit ihren Familien nicht in ein neues Land ziehen? Auch gibt es ja offenbar die Option alternativer Geräte, die nur teurer sind. Waldbrände allerdings erzeugen ebenfalls Kosten, die man dagegen abwägen muss. Vielleicht könnte man das Pipelinesprengen etwas billger einkaufen?

    Entweder gehts um quasi-religiöse Hintergründe und man will diese Brände oder die Managementfähigkeiten fehlen: Manchen zerfällt alles, was sie anfassen, zu Asche.

    • 1150 27. Juli 2026 um 13:02 Uhr - Antworten

      was nutzen die qualifizierten mitarbeiter, wenn die ersatzteile fehlen?
      in der schweiz fliegen auch einge kamov’s mit intakter ersatzteilversorgung

      • 1150 27. Juli 2026 um 13:11 Uhr

        ich muss mich korregieren,
        auch da stehen die hubschrauber mittlerweile wegen ersatzteilemangel und ohne service herum

  8. Andreas N. 27. Juli 2026 um 11:13 Uhr - Antworten

    Folgenabschätzung war ja noch nie Sache der EU-Spitze. Dass dieser unglaubliche Skandal, diese Fehlleistung der Sonderklasse den heimischen Qualitätsmedien keine Schlagzeile wert ist, wen wundert es noch.
    Die gleichen Pfeifen fördern Aufrüstung in extragigantischen Dimensionen, gehen aber bei der Waldbrandbekämpfung über Leichen. Über jegliche Ausgewogenheit braucht man nicht weiter zu forschen.

    • Hello 27. Juli 2026 um 11:18 Uhr - Antworten

      „Die gleichen Pfeifen fördern Aufrüstung in extragigantischen Dimensionen, gehen aber bei der Waldbrandbekämpfung über Leichen.“

      Und wofür dient diese Aufrüstung? Um später über Leichen zu gehen.

      • Andreas N. 27. Juli 2026 um 11:29 Uhr

        Tote zu vermeiden ist tatsächlich kein erkennbares Anliegen ;-) gibt’s überhaupt ein Beispiel?

  9. Glass Steagall Act 27. Juli 2026 um 11:01 Uhr - Antworten

    Kann man die Teile nicht über Indien oder China bestellen? Das geht doch beim Öl genauso! Ansonsten soll doch die Russenhasser-Bagage mit Leyen und Kallas aus Brüssel (mit Eimern) zum Löschen gezwungen werden! Sie sollen lernen, wie doof sie sind!

  10. Hello 27. Juli 2026 um 10:28 Uhr - Antworten

    „Es fehlen Ersatzteile und die russischen Spezialtechniker, die für die vorgeschriebenen Wartungen notwendig sind…..Eine parlamentarische Initiative der Gruppe Sumar, zumindest eine technische Ausnahme für diese Notfall-Geräte zu erwirken, ist gescheitert. Madrid hat in Brüssel offenbar keine ernsthaften Schritte unternommen….Spanien brennt, die besten Hubschrauber stehen in den Hangars, und in Brüssel feiert man weiter die eigene Entschlossenheit. “

    Man wird ja wohl für seine Werte Opfer bringen können. (Ironie)

    • W. Baehring 27. Juli 2026 um 11:27 Uhr - Antworten

      Zitat: „Man wird ja wohl für seine Werte Opfer bringen können. (Ironie)“

      Nicht ganz richtig.

      Besser: „Man wird wohl für seine Werte Opfer bringen MÜSSEN (Ironie)“

      Wie war das doch gleich mit dem „doppelten Pullover“, dem „Waschlappen“ und dem „Frieren für die Ukraine“?

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann. Benutzer haften für den Inhalt ihrer Kommentare.

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