
Warum sich Russland zurückversetzt fühlt in den 2. Weltkrieg, und das falsch ist
Leider kann es zu EU-Sanktionen führen, wenn man die Sichtweise russischer Menschen beschreibt, aber wie soll der Medienkonsument verstehen, warum der Krieg in der Ukraine tobt, wenn er ausschließlich die Sicht von NATO-Politikern und Medien liest. Ein Beispiel, um zu verstehen, was passiert, ist die Tatsache, dass sich Russland zurückversetzt fühlt. Damit, dies zu erklären, ist nicht gesagt, dass es zutreffend ist, im Gegenteil.
Ramzan Achmatowitsch Kadyrow, Kopf der Tschetschenischen Republik veröffentlichte in Sputnik eine Meinung, welche ausdrückte, was viele Russen empfinden.
Die Aussage
„Jeder sollte das wissen! Die Geschichte zeigt, dass die UdSSR 1941 nicht nur von Deutschland angegriffen wurde. Ganz Europa griff sie an, mit Ausnahme der Serben und Griechen. Spanische Divisionen und französische Legionen, die Armeen Italiens, Rumäniens, Ungarns, Finnlands, Teile der Tschechoslowakei, Kroatiens usw. kamen alle, um sich ein Stück der UdSSR zu nehmen.
Die Rumänen, Ungarn, Kroaten und Slowaken waren begierig, sich ein Stück der UdSSR abzureißen. In Guderians Panzern war fast jeder zweite Fahrer ein Tscheche. Und all das begingen sie mit Gräueltaten, die sogar schlimmer waren als die der Deutschen. Die sowjetischen Soldaten nahmen keine Gefangenen unter den ungarischen Bestrafungstruppen. Genau wie im Bürgerkrieg, als sie sich bereits als Monster erwiesen hatten. In Leningrad und Rschew begingen die niederländische SS-Division „Nord-Land“ Gräueltaten».
Dänemark und Spanien schickten sogar ihre Soldaten, ohne der Sowjetunion offiziell den Krieg zu erklären! Mit anderen Worten: Im Moment des Angriffs, bei ständiger Auffüllung der „Verluste“, befanden sich etwa eine Million Soldaten der mit dem faschistischen Deutschland verbündeten Länder – die heute Teil der NATO sind – in Hitlers Armee. Das berücksichtigt nicht die „geschickten Söldner“ oder Hilfstruppen.
Es bleibt ein historischer Fakt, dass bis 1943 die zahlenmäßige Überlegenheit an Personal an der sowjetisch-deutschen Front ständig auf der Seite der Staaten des faschistischen Blocks lag! (https://grozny-inform.ru)
(Über die gescheiterten Pläne des Feindes): Von Anfang der Spezialoperation an begannen die Bündnisländer, Waffen für einen langwierigen Konflikt mit Russland an die von ihnen selbst auf ukrainischem Boden aufgezogenen Nazigruppen zu liefern, in dem Glauben, dass unser Land eine schwache militärische Komponente habe.
Und das sind nur wieder eine Reihe von Fehltritten, in die die NATO mit bewundernswerter Regelmäßigkeit stolpert. Und wie viele Versuche gab es, einen Bürgerkrieg in Russland anzuzetteln. Alle sind sie fehlgeschlagen, weil es niemandem je gelungen ist, das russische Volk zu versklaven oder zu brechen.
Es ist an der Zeit, meine Herren, zuzugeben, dass Sie das militärische und menschliche Potenzial unseres Staates unterschätzt haben. Und Sie sollten besser zweimal nachdenken, bevor Sie Russland zu militärischen Maßnahmen zwingen.“
Die Widerlegung
Kadyrows Analyse basiert auf der Politik der Elite Europas. Aber er übersieht, dass die Masse der Menschen keineswegs freiwillig an die Front gehen wird. Die Bereitschaft der Gesellschaften, Krieg gegen Russland zu führen ist um ein Vielfaches geringer, als die Indoktrinationsbemühungen und Parolen der Politiker und Medien öffentlich herausposaunen. Sie können hunderte von Milliarden in die Taschen der Anleger von Rüstungswerten spülen, sie können Geld in ein Fass ohne Boden, den Extremismus in der Ukraine schütten. Aber ich bezweifle sehr stark, dass die Bereitschaft für einen offenen Krieg vorhanden ist.
Und ich glaube, dass auch der Kreml das weiß. Und dass das der Grund ist, warum die Provokationen der europäischen Eliten ins Leere laufen. Der Krieg wird ein einem Zentrum in Deutschland zwischen deutschen und ukrainischen Generälen geplant, die Drohnen werden in gemeinsamen Fabriken gebaut, deutsche Offiziere schwärmen für Schläge tief hinter „den feindlichen Linien“. Geheimdienstdaten und Zieldaten dienen der Ukraine und letztlich unendliche Geldmittel und ein nicht versiegender Fluss von Waffen und Munition zur Aufrechterhaltung des Krieges.
Überlegenheit der NATO
Die Aufrüstung der NATO-Länder seinerseits übersieht einen wichtigen Punkt. Schon heute wäre die NATO ohne jeden Zweifel in einem konventionellen Krieg Russland überlegen. Alleine auf Grund der ungeheuren industriellen Möglichkeiten in den USA und in Europa im Fall eines heißen Krieges. Deshalb würde ein Krieg der NATO gegen Russland sehr schnell zu einem Nuklearkrieg werden. Ein Atomkrieg könnte höchstens vermieden werden, indem China massiv mit Truppen und Waffen eingreift. Wohl wissend, dass nach einem Fall Russlands, China das nächste Ziel wäre.
Fazit
Es ist unwahrscheinlich, dass die Planer in der NATO das anders sehen. Daher ist anzunehmen, dass es in erster Linie um Befriedigung der Rüstungsindustrie geht, so wie es in der Plandemie um die Zufriedenstellung der Pharmaindustrie ging. Ob das allerdings unbedingt ein Grund ist, um sich keine Sorgen mehr zu machen, ist fraglich.
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Der Vergeltungsangriff Russlands nach Bombardierung des Internats
Nimmt Russland Drohnenproduktion der EU ins Visier?
Die Deutschen sind noch nicht so richtig kriegsbegeistert. Dieses Problem lässt sich aber mit bewährten Methoden lösen: Das Massenverarmungsprogramm wird jetzt intensiviert und wer nichts mehr zu beißen hat, verkauft seinen Körper gerne ans Militär. Wie auch schon der große Vordenker Lauterbach sinngemäß sagte: Nach dem Ausüben von genügend Druck, werden sie am Ende alle freiwillig mitmachen.
Dass es nur um die Gewinne des militärisch-industriellen Komplexes geht, das ist ein ziemlicher Fehlschluss, der sonstige wirtschaftliche Interessen ausblendet.
Natürlich ist es auch ein klassischer Verteilungskampf um die Überreste der Sowjetunion. Der Vergleich mit dem Zweiten Weltkrieg hinkt sehr, denn es geht weniger um einen ideologisch angetriebenen Vernichtungskrieg sondern um einen eher imperialistisch Angetriebenen Verteilungskampf, weshalb eher ein Vergleich mit dem Ersten Weltkrieg passend wäre.
EU und USA haben den von Rechtsextremisten gekaperten Euromaidan 2014 eben zur Durchsetzung des EU-Handelsvertrages offen unterstützt, um die ganze Ukraine für sich alleine zur wirtschaftlichen Ausbeutung zu sichern und Russland wirtschaftlich vollständig zu verdrängen. Das kann mensch ja auch in den Dokumenten der EU nachlesen:
https://www.ceps.eu/ceps-publications/deepening-eu-ukrainian-relations/
Selenskyj wurde ja von der EU euphorisch gefeiert, weil fast sein ganzes Ministerteam aus dem EU- und NATO-Stall kam
https://www.ceps.eu/the-strategic-potential-of-ukraines-zelenskyy/
Es geht um fette Beute, Rohstoffe, fruchtbare Böden, Handelswege usw.
https://www.renewablematter.eu/en/ukraine-all-lithium-reserves-and-mineral-resources-in-war-zones
https://www.oaklandinstitute.org/news-article/ukraine-die-ubernahme-der-landwirtschaft-durch-westliche-unternehmen
https://www.telepolis.de/article/Ukraine-zum-Interessengebiet-Europas-erklaert-CDU-Stiftung-wirft-Blick-auf-Bodenschaetze-9851862.html
Und an den von uns Steuerzahlern zu finanzierenden Wiederaufbau – je mehr kaputt geschossen wird, desto größer die Assets – erhoffen sich die Konzerne gesundzustossen …
Die Ukraine lag übrigens schon im Ersten Weltkrieg im wirtschaftlichen Blickfeld des deutschen Kapitals, weshalb auch am Ende des Krieges versucht wurde, die Ukraine sozusagen als deutsches Protektorat auszubeuten. Im Zweiten Weltkrieg noch viel brutaler.
Its Economy, stupid!
Ich frage mich, ob nicht auch der Iran-Krieg der Schwächung Russlands dient, denn Russland steckt seit Monaten viel Munition und Raketen nach Teheran und gleichzeitig im Donbass fest. Es hat fast keinen Vormarsch mehr geschafft, im Gegenteil, und Elendski verwendet neueste dt. Drohnen zur punktgenauen Zerstörung russ. Energieanlagen, was den „Bären“ so reizt, dass er damit gedroht hat, ihre Produktionsstätten in Deutschland zu vernichten. Was er sich aber nicht traut, denn die NATO wartet auf einen Kriegsgrund. Und das ist wohl auch der Grund, warum Putin immer so windelweich auf div. Provokationen reagiert.
Der Ausfall von Starlink konnte von Russland noch nicht ersetzt werden.
Zwar profitiert Russland von der Spxrre von Hormus, aber Lenski zerstört ja seine Raffinerien und Öllager…
Russland schafft es nach viereinhalb Jahren nicht, den Donbass zu „befreien‘. In letzter Zeit dreht sich dieser Prozess sogar um. Putins Drohnenhagel auf Kiew wird regelm. abgefangen. Putins Haselnüsse sind ohne Sprengköpfe, damit sich der Westen nicht allzusehr empört.
Der Westen ist natürlich auch ausgeblxtet. Deutschland hat sich selbst ruiniert, keine Frage, aber es hat gewiss noch ein paar gute Techniker, die noch nicht ausgewandert sind, vor allem ältere. Frankreich ist bzgl. Militar gut gerüstet, GB auch. Besonders aber auch Polen und die Türkei, Kanada und Australien, was zur NATO zu rechnen wäre. Die USA ist ausgelaugt, was konventionelle Waffen betrifft, aber technisch in der Lage, rasch zu produzieren. Was das Arsenal an wirklich schrecklichen Waffen betrifft, sind sie wohl weltspitze. Man darf nicht vergessen, dass dazu auch Cyberkrieg, B- und C-Waffen gehören könnten.
Wird der Russe dazu provoziert, in den Verteidigungsmodus zu wechseln, was bald der Fall ist, so spielt sich das mMn auf europ. Boden ab und zwar unter Einsatz von schweren Geschützern und auch A-Waffen. EUropa wird sowieso zerstört. Dass es einige gibt, die sich das auch noch wünschen, vergleiche ich mal mit den Narren, die in „Independance Day“ die Aliens begrüßten mit hippieartigen Bannern – love, peace and freedom…die Aliens aber waren riesige Wanderheuschrecken und das singende Hippievolk wurde als erstes eliminiert.
Russland hätte das kleine Zeitfenster im Vorjahr dazu nützen sollen, die Friedensangebote Trumps anzunehmen. Jetzt ist es zu spät.
Wenn Russland Ziele in der EU angreift, wird der Ami auch einschreiten, helfend, so wie das nun ja China und Russland im Bezug auf den Iran tun. Aber vorher wird man Russland noch mehr schwächen, wozu auch gehôrt, dass Putin wegen seiner zarten Antworten auf die Provokationen und sein langsames Vorwärtskommen im Donbass immer mehr unter Druck der eigenen Generäle steht…
Was die Unterstützung Russlands betrifft, sieht es auch nicht so gut aus. China opfert nichts. Dazu ist nur Nordkorea bereit. China kann vielleicht etwas verkaufen, aber es wird sich selbst nicht schaden und nichts verschenken. Dieses Verhalten war bis dato zumind. so.
Ich verstehe die Grundaussage des Autors in diesem Artikel nicht. Eine russische Wahrnehmung, eine Art zweiter Weltkrieg fände in unseren 20er Jahren seine Fortsetzung stimme nicht, weil nur die Eliten in der Nato diesen Krieg wollten und nicht die Bevölkerung?!? Sind es denn nicht immer die Eliten, die Kriege wollen und organisieren und die Bevölkerung wird dann jedesmal daran beteiligt, egal ob sie will oder nicht?
27% unserer Jugendlichen in Deutschland haben den Fragebogen der Militärs im Rahmen der Wiederaufnahme der Musterung ignoriert. Großartig, feierten manche Oppositionelle, unsere Jugendlichen werden nicht kämpfen! Ich kann Ihnen sagen was passieren wird: Die Militärs werden demnächst eine Mahnung mit Fristsetzung und einer saftigen Busgeldandrohung verschicken und dann bleiben von den 27% noch vielleicht 0,8% – wenn überhaupt.
„Schon heute wäre die NATO ohne jeden Zweifel in einem konventionellen Krieg Russland überlegen.“
Das halte ich für eine grobe Fehleinschätzung. Analysten mit militärischem Hintergrund wie Andrei Martyanov, Douglas MacGregor oder Thomas Gast kommen da zu ganz anderen Schlüssen. Und selbst wenn es so wäre, heißt das nicht, dass diese „Überlegenheit“ auch zu militärischen Erfolgen führen würde. Zählen Sie doch einfach einmal die Panzer, Schiffe und Flugzeuge der Nato und die des Irans ab und erklären Sie dann darauf basierend das Zwischenergebnis des aktuellen Krieges in Nahost.
„Deshalb würde ein Krieg der NATO gegen Russland sehr schnell zu einem Nuklearkrieg werden. Ein Atomkrieg könnte höchstens vermieden werden…“
Ein Atomkrieg könnte höchstens vermieden werden, wenn die Kriegsführung der Nato so gestaltet wird, das keine der Voraussetzungen der russischen Nukleardoktrin für einen Atomwaffeneinsatz erfüllt werden. Aber dann können sie (die Nato) es auch gleich sein lassen…
Die kritische Problematik, die ich sehe, ist eine andere, nämlich die der ungebremsten Eskalationsspirale, bei der mittlerweile auch gerne die Positionen Herrn Karaganovs angeführt werden:
Karaganov, der nicht für die russische Führung spricht, wird von einigen kompetenten Analysten mit militärischem Background wie Andrei Martyanov nicht ohne Grund schlicht als unseriös bezeichnet. Man braucht jedoch auch überhaupt keine Kenntnis von Karaganovs Positionen, sondern nur ein wenig gesunden Menschenverstand, um die grundlegende Abschreckungsproblematik zu verstehen und zu erkennen, dass die Kriegsparteien – allen voran die Nato – sich auf der Eskalationsleiter zielgerichtet der Stufe nähern, ab der es russische Gegenangriffe auf das Territorium von Nato-Staaten geben wird.
Auch sollte es klar sein, dass die einzige relevante Ebene für die militärischen Entscheidungen in Russland der Sicherheitsrat und die ihm angeschlossenen Organe sind. Viel zielführender als sich mit Karaganovs in Teilen manischen, in Teilen berechtigten Ideen zu beschäftigen, ist es beispielsweise die letzten Interviews mit Dmitry Polyanski, dem ehemaligen ersten stellvertretenden Botschafter Russlands bei der UNO inklusive Sicherheitsrat und jetzigem Botschafter bei der OSZE, mit Glen Diesen und anderen durchzuhören, denn das was uns dort gesagt wird ist die Position der russischen Führung.
Gänzlich unangebracht halte ich es, wenn militärische Laien wie Karagonov, Paul Craig Roberts, unsere politischen Lieblingsanalysten ohne militärischen Hintergrund oder wir selber auch wenn es gut gemeint ist der russischen Führung erklären möchten, was sie nun am besten tun und wo sie mit den Bombardierungen beginnen sollte ohne ihre Kalkulationen auch nur im Ansatz und ihre Ziele in der Gesamtheit zu kennen.
Auch dürfen wir das größere Bild nicht aus den Augen verlieren, welches in etwa folgendermaßen aussieht:
Niemand hat „seine“ Agenda für die neue Weltordnung auf Eis gelegt. Die Entwicklung dorthin verläuft wie geplant. Doch um sie zu verwirklichen, muss man die Alte zerstören, und genau das geschieht gerade.
Die Kontrolle über globale Öl-, Gas- und Düngemittelvorräte usw. ist eines der obersten Ziele. Eine weltweite Hungersnot ist fest eingeplant und wird derzeit vorbereitet oder eingeleitet, ebenso wie der Zusammenbruch der Volkswirtschaften der einzelnen Länder. Es zeichnen sich auch neue „Epidemien“ am Horizont ab…
Das dürfte die Weltbevölkerung zwar ordentlich reduzieren, aber nicht in dem gewünschten Ausmaß. Dafür braucht man einen richtigen, zerstörerischen Weltkrieg, in dem Hunderte Millionen, wenn nicht noch mehr auf einen Schlag umkommen würden, und der dieses Mal – und da geht es wieder los – von wem sonst als von germanischen Kreaturen (mit)ausgelöst wird.
Im Laufe der Geschichte haben sie sich als das geeignetste Volk für solche Unternehmungen erwiesen – leichter als die meisten anderen durch gehirnverfickende Propaganda zu militarisieren, gehorsam gegenüber höherem Befehl, leicht zu kontrollieren und von Natur aus aggressiv. Genau deshalb wurden sie immer wieder dazu benutzt, große Kriege zu beginnen.
US-Amerika steht bereits so gut wie unter der erforderlichen Kontrolle, und was das alte Europa angeht … das wird durch die sich unerbittlich steigernde Provokation Russlands erreicht werden (wieder einmal unter Einsatz Deutschlands, wenn auch nicht alleine) – damit Russland Europa in einem Vergeltungsschlag angreift und so dabei hilft, die alte Welt zu zerstören, damit die neue eingeführt werden kann, nachdem die Asche abgekühlt ist und sich der Staub gelegt hat.
Wie uns von „ihnen“ bereits mitgeteilt wurde, soll die Weltbevölkerung von Milliarden „nutzlosen Essern“ auf etwa 500 Millionen Sklaven reduziert werden – die sich durch die allgegenwärtige KI leicht kontrollieren lassen werden. Das ist die Agenda, an der „sie“ ununterbrochen arbeiten, um diese abgrundtief böse Dystopie in „unserer schönen Welt“ zu verwirklichen. „Sie“ haben sogar Bücher darüber geschrieben, und an ihren Plänen hat sich seitdem nichts geändert.
Die russische Führung ist sich all dessen sehr wohl bewusst und muss hier mit äußerster Vorsicht vorgehen, und nicht zuletzt deshalb darf es niemals irgendwelche „reflexartigen“ russischen Reaktionen auf Nato-Provokationen geben, wenn man bedenkt was auf dem Spiel steht.
Wenn es soweit ist, muss die Zielauswahl absolut stimmen und die Zielgenauigkeit äußerst präzise sein. Aber es bleibt immer noch ein „Spannungsfeld“ und es kann immer noch eine nukleare „Büchse der Pandora“ öffnen, die, einmal geöffnet, nicht wieder geschlossen werden kann.
Die allermeisten Menschen verstehen diese Vorsicht nicht, oder gar die Tatsache, dass Russlands Führung die entscheidendste Entscheidung aller Zeiten treffen muss – und um diese Position ist sie wahrlich nicht zu beneiden.
Aber Russland hat keine anderen Optionen mehr!
Die Diplomatie ist tot und Eskalation steigt unerbittlich weiter. Was bleibt, ist eine harte, schmerzhafte Vergeltung, die kommen wird, aller Wahrscheinlichkeit nach noch vor Wintereinbruch. Das steht außer Frage.
Abschließen möchte ich um nicht missverstanden zu werden mit der Feststellung, dass ich Jochen Mitschkas Arbeit und die seiner Kollegen sehr schätze und das nicht erst seit dem ausgesprochen hilfreichen Ticker zum US-israelischen Krieg im Nahen Osten.
@Vrbamrda
25. Mai 2026 um 23:36 Uhr
„Gänzlich unangebracht halte ich es, wenn militärische Laien wie Karagonov, Paul Craig Roberts, unsere politischen Lieblingsanalysten ohne militärischen Hintergrund oder wir selber auch wenn es gut gemeint ist der russischen Führung erklären möchten, was sie nun am besten tun und wo sie mit den Bombardierungen beginnen sollte ohne ihre Kalkulationen auch nur im Ansatz und ihre Ziele in der Gesamtheit zu kennen“
Sie haben völlig recht, und jegliche Besserwisserei in Unkenntnis der konkreten Situation(en) ist verzichtbar. Was sich im Rückblick vorsichtig sagen läßt, ist vielleicht Folgendes: eine bessere Unterstützung der Donbass-Bevölkerung nach dem Majdan-Putsch gegen die putschistischen Marionetten des westlichen Imperialismus hätte vielleicht viel Blut und einen Krieg sparen helfen. Aber hinterher sind alle klüger …
Russland wird sich einem konventionellen Angriff der Nato nicht lange aussetzen. Aber die Planspielchen im Westen müssen gleich in die Katastrophe führen, da Russland weder Kaliningrad noch Belarus „opfern“ werden, selbst dann nicht, wenn Lukaschenko irgendwann einmal die Segeln streicht. Nein, wir sind gleich bei einer nuklearen Antwort, wenn die russophoben Kriegtreiber im Westen nicht gezügelt werden. Es wird auch so sein, wie die Planspielchen der Amis das vorsehen. Schlachtfeld wird Europa werden und die Großmächte Russland und USA werden sich zunächst in der schrecklichen Vergeltung außen vor lassen, wenn die direkte Konfrontation nicht passiert und die Silos geschlossen bleiben. Vermutlich werden die Russen mit zehn bis fünfzehn Oreschniks nuklear bestückt alle EU-Seehäfen der Nato zeitgleich ausschalten, die ganze Logistik zum Kriegmachen ist dann dahin. Die Menschen haben schließlich andere Sorgen als sich den geistigen Ergüssen der Propagandisten weiter hinzugeben. Vermutlich wird in der ersten Phase des Nuklearkriegs sogar die Bundesliga noch weiterspielen können. Nur das was einmal eine leistungsstarke Wirtschaft war, wird es dann in der Form nicht mehr geben. Es muss zunächst wieder eine Kriegswirtschaft zur eigenen Stärkung entstehen. Alles was dann benötigt wird, muss aus dem eigenen Land kommen, von der Kartoffel, dem Liter Diesel, dem Halbleiterchip, der Carbonfaser und dem Spezialstahl für die ganze Tötungsmaschinerie. Sorry, ich bin skeptisch – gottlob. Deutschland kann aus meiner Sicht nicht einmal mehr eine konkurrenzstarke Fußballmannschaft zur WM schicken, geschweige denn eine Brigade mit kampfbeseelten Soldat*innen ins Feld.
Jetzt hat sich Herr Mitschka aber völlig verlaufen. Natürlich ist der Krieg in der Ukraine gegen Russland die Fortsetzung des 2. WK. Zu dieser Analyse kann man aber eben nur kommen, wenn man sich mit dialektischem Denken der Sache nähert. So lange man sich in der Komfortzone „Weißer Herrenmensch“ befindet, kann man solche Dinge nicht sehen.
Faschismus ist eben die Herrschaft der reaktionärsten und chauvinistischsten Kreise des Finanzkapitals und genau darin befindet sich der Westen. Leider haben sich Putin und seine Umgebung immer noch nicht von dem Gedanken verabschiedet, doch irgendwie zum Westen zu gehören. Man muss an dieser Stelle die ideologische Klarheit Stalins bewundern. Die KP Russlands hat das begriffen, die bürgerlichen Kreise um Putin allerdings immer noch nicht.
@triple-delta
25. Mai 2026 um 21:37 Uhr
„Leider haben sich Putin und seine Umgebung immer noch nicht von dem Gedanken verabschiedet, doch irgendwie zum Westen zu gehören. Man muss an dieser Stelle die ideologische Klarheit Stalins bewundern“
Stalin war ein proletarischer Revolutionär, illusionslos bezüglich der Gesetzmäßigkeiten von Kapitalismus und Imperialismus.
Putin ist – marxistisch gesprochen – ein „nationaler Bourgeois“, der Rußland souverän und nicht dem Ausland, dem westlichen Imperialismus ausgeliefert sehen will, wie auch die bürgerlichen Kreise um ihn. Diese Leute haben gesehen, wohin die sehr weit gediehene westliche Infiltration unter Jelzin geführt hat – bis zum drohenden Verlust der Eigenständigkeit. Aus seinem bürgerlichen Charakter folgen die politischen Halbherzigkeiten und Inkonsequenzen Putins, die sich auf den Verlauf des Krieges auswirken …
„Stalin war ein proletarischer Revolutionär, illusionslos bezüglich der Gesetzmäßigkeiten von Kapitalismus und Imperialismus.
Putin ist – marxistisch gesprochen – ein „nationaler Bourgeois“, der(…)Aus seinem bürgerlichen Charakter folgen die politischen Halbherzigkeiten und Inkonsequenzen Putins, die sich auf den Verlauf des Krieges auswirken …“
Diese politischen Halbherzigkeiten sind für mich Besonnenheit. Eine Besonnenheit, die nicht reflexartig reagiert, wie es sich vermutlich die EU wünscht. Diese Besonnenheit ist mir allemal lieber als ein illusionsloser kalter Stalin. Aber da waren wir immer schon verschiedener Meinung.
Manche hier reagieren so wie einstmals: Wollt ihr den totalen Krieg? Jaaaa!
Und sie wissen alle um soviel besser, was Putin tun muss – ohne je Verantwortung dafür übernehmen zu müssen und auch ohne wirklich Einblick zu haben, was Putin will – nämlich eine kriegerische Katastrophe zu verhindern (zumindest meiner Meinung nach)
Den Kommentaren von „Vrbamrda“ kann ich da nur zustimmen.
Aber, was immer Putin tut oder nicht tut – für die EU wird er immer der böse Feind bleiben, weil die derzeitige EU genau wie die USA einen Feind braucht, um zu überleben. Ignoriert Putin möglichst die Provokationen, so macht man sich über ihn lustig, weil er nicht ernst zu nehmen ist. Reagiert er wie jetzt, dann ist er verrückt oder verzeifelt, dass er solche Einsätze für nötig hält. Dass es eine Warnung sein könnte, kommt für die EU nicht in Frage, bestenfalls eine böse Drohung. Genau wie voriges Jahr die Warnung Irans an Isral und die USA. Sie wurde nicht als solche akzeptiert.
@Hello
26. Mai 2026 um 11:27 Uhr
„Manche hier reagieren so wie einstmals: Wollt ihr den totalen Krieg?“
Das stört auch mich sehr, und in diesem Sinn konnte mein Kommentar leider mißverstanden werden. Was ich wirklich meine, habe ich oben in meinem Kommentar zu @Vrbamrda (25. Mai 2026 um 23:36 Uhr) verdeutlicht, dessen Kommentar zum Ukrainekrieg ich auch sehr gut gefunden habe …
Es wird etwas komplett anderes passieren: Kurz vor dem Großen Marsch gen Osten werden sich Trump und Putin zusammen tun und den Hahn schließen. Dann bleiben die Panzer stehen und die Drohnen fliegen nicht und die Menschen machen in ihren modischen Jäckchen frierend Cruella die Hölle heiß.
Dann stehen Don und Vladi und Jin in einer Reihe und heben die Hand zum Gruße und rufen: „Alles Gute, oh du Selbstvergöttlichte!“ Und winken freundlich den Flammen der Selbstvernichtung, auf dass der Phönix wiederkehre.
„Schon heute wäre die NATO ohne jeden Zweifel in einem konventionellen Krieg Russland überlegen. Alleine auf Grund der ungeheuren industriellen Möglichkeiten in den USA und in Europa im Fall eines heißen Krieges. Deshalb würde ein Krieg der NATO gegen Russland sehr schnell zu einem Nuklearkrieg werden“
Wenn die NATO überlegen wäre (was schon das Dritte Reich von sich glaubte), würde sie längst schon offen Krieg gegen Rußland führen. Aber die NATO ist – ebenso wie es ein immer öfter gefordertes EU-Militärbündnis wäre – eine Militärorganisation „postheroischer Gesellschaften“ mit problematischer Altersstruktur, deren Menschen zu einem Großteil nicht mehr „kriegstüchtig“ sind. Deshalb schickt sie lieber ukrainisches Kanonen- oder Drohnenfutter auf die Schlachtfelder. Das ist der wirkliche Grund für das NATO-Zögern, nicht die Angst vor einem Nuklearkrieg …
Volle Zustimmung!
Ich darf ein bisschen Mathematik ergänzen: laut Grok hat Russland im Jahr 2025 grob 3.500 Marschflugkörper und ballistische Raketen auf die Ukraine abgeschossen.
Das hätte 7.000 Patriots benötigt, um jedes russische Geschoss abzufangen (nach standardisierter Methode), geliefert bekam die Ukraine insgesamt weniger als 1/4 davon (mit anderen Systemen kann man dennoch getrost davon ausgehen, dass mind. 50% der russischen Raketen ungehindert ihr Ziel erreichen).
Russland hält das schon 4 Jahre lang aufrecht und hat noch Bestände.
Die USA haben im 2. Anlauf 39 Tage geschafft und sind leergeschossen.
Dazu kommen all die wirtschaftlichen Details, die für eine Produktionssteigerung entscheidend sind. Während zB Iran und Nordkorea seit Jahrzehnten bedroht sind, haben sie diese Zeit fleißig produziert und gestapelt. Das Arsenal NKs muss mind. 5-stellig sein, da nie eingesetzt.
Der Westen, der zu gern auf Hightech vertraut, wird dafür erst die Betriebe umrüsten müssen, das Personal umschulen, neue Stätten errichten, neue Technologien entwickeln (das jetzige Zeugs ist den Russen ja bereits unterlegen) usw.
Und letztlich bleibt die Frage, womit man all das nötige Hightech herstellen will, wenn China auf den Ressourcen sitzt, die der Westen dafür bräuchte – wohingegen Russland diesbezüglich quasi autark ist.
Und mit Solar & Wind wird man diese Industrie auch nicht betreiben können, Atom- & Kohlekraftwerke wurden aber in D bereits gesprengt……(darunter das modernste und sauberste Kohlekraftwerk der Welt, was die Teutschen zu den unangefochten allergrößten Trotteln des Westens macht)
Es ist dasselbe hoffnungslose und auch sinnlose Unterfangen wie schon bei Napoleon und Adolf.
So hoffnungslos, dass es wiederum die Hoffnung beflügelt, dass wir bereits am Boden sind, bevor die Sache richtig losgehen kann.
Anders gesagt: bis unsere Produktion ausreichend ausgebaut ist, sitzt der Russe längst in unseren Heurigen und genießt einen strammen Uhudler.
Ein ganz allgemeines Faktum, warum der Westen hier abstinken wird:
Der Westen vertraut (wie vor 80 Jahren) auf seine Technik. So kommt es, dass eine Drohne das Langstreckenradar der Golfregion zerstörte.
Über 1 Mrd. teuer, über 8 Jahre Bauzeit – die Operation zur Zerstörung hat in Summe vlt 1 Mio gekostet und wenige Stunden gedauert.
Unsere Industrie kann noch so toll sein, das Kosten-Verhältnis von 1000:1 kann sie sich niemals leisten.
(Schon gar nicht bei dieser Korruptionsdichte in westl. Waffenindustrie)
Die „ungeheuerlichen Möglichkeiten “ der amerikanischen und europäischen Industrie sehe ich nicht. Im Gegenteil. Die USA hat heute keine nennenswerte Schwerindustrie mehr und Europa de-industrialisiert unter dem Diktat “ unserer Uschi“. Die Waffenberge der NATO, zusammengeklaubt auf der ganzen Welt, wurden von Russland in 4 Jahren in der Ukraine verschrottet. Heute hat die USA nicht mehr genügend Waffen um ihr Kriegsglück im Nahen Osten noch einmal mit Aussicht auf Erfolg zu suchen.
Als wäre Russland heute noch dasselbe wie die UdSSR damals. Äpfel und Birnen zu vergleichen macht kaum Sinn. Auch die EU ist, im Vergleich zu damals, militärisch eine Lachplatte. Kaum ein Mensch in Deutschland will diese Militärscheixe zurück. Ich bin froh drum, dass meine Kinder das nicht mitmachen mussten.
Nationen, das ist das „Teile und Herrsche“ auf dieser Welt. Ich bin aber Terraner, auch wenn ich das im Völkerrecht vielleicht so nicht umsetzen kann…
„Kriege werden nicht durch Diplomatie beendet, sondern durch wirtschaftliche Erschöpfung“ F. Merz, noch bevor er Kanzler war. Und er will den Krieg nicht beenden, nicht solange sich Volksvermögen in private Profite verwandeln läßt, überhaupt dürfte das sein wahres Kriterium für ‚wirtschaftliche Erschöpfung‘ sein.
Das Fazit ist richtig: daraus folgt ein kriegerisch-terroristischer Dauerzustand der völlig unakzeptable Lebensbedingungen schafft. Die mediale Berichterstattung zeichnet ein Bild das irgendwo zwischen Sportveranstaltung und Gaming pendelt. Nichts ganz Ernstes, Geplänkel ohne Bedeutung, das rechtfertigt die diplomatische Untätigkeit. Leichen und Opfer präsentiert man bewußt nicht. Denn das könnte die Augen öffnen, lassen wirs besser. Die Rüstungsindustrie verdient prächtig, am liebsten beim Spiel Bodenrakete vs. Luftabwehr. Wir konnten day Theater lange im sog. Nahen Osten verfolgen, jetzt auch in Europa, warum schon nicht bald auch in Deutschland/Baltikum/Polen?
Das ist nicht hinzunehmen, niemals.
Ich stimme zu, die Menschen sind (derzeit) in der Mehrheit weit weg von einem Kriegswillen.
Das ist aber auch das einzige – und selbst dazu gibt es ein großes ABER: hat der Autor Corinna vergessen und wie schnell eine ordentliche Panik die Menschen zu Lemmingen macht?
Die Nato ist militärisch überlegen, der Westen hat eine überlegene Wirtschaft und Produktion?
Es kommt mir eher so vor, als würde der Autor die russische Sichtweise bestätigen: genau wie damals überschätzt sich der Westen maßlos.
Hat der Autor zB bedacht, um wie viel einfacher es heute für Russland ist, diese „überlegene Industrie“ konventionell einzuäschern? Die „Haselnüsse“ befinden sich bereits seit Monaten in der Massenproduktion, just saying.
Ja, natürlich ist es jetzt nicht 1939, die Vorraussetzungen sind gänzlich anders, da die Stärken anders verteilt sind: heute ist die westliche Selbstüberschätzung daher noch größer als 1939.
Der Unterschied ist also „nur“, dass Russland dieses Mal schon vor der großen Schlacht dazu bereit ist und der Westen hinterherhinkt.
Was die russische Sichtweise auf das westliche Verhalten betrifft, so stimme ich den Russen vollinhaltlich zu: der Westen verhält sich exakt genau so wie damals. Derselbe Minderwertigkeitskomplex, den man mit Ignoranz und Machtphantasien zu kompensieren versucht.
„Weltmacht Europa“ hat das die Nato-Beate genannt, eine der größten Abriss-Dirnen der 2. Republik.
Ich kann dem Autor daher nur den besten Rat Scottt Rittters empfehlen: do the math.
Funfact-PS: die USA sind draufgekommen, dass sie mind. 6 Träger im Einsatz brauchen, um alle nötigen „Operationen“ beibehalten zu können. Bei so großen Schiffen ist das aber so, dass sie viel Wartung brauchen und auch viel Training – heißt nur 1/3 der Zeit sind sie auf See im Einsatz, 1/3 in Reparatur & Wartung, 1/3 für Systemtests und Personal-Drill (laut US-Navy-Plan).
Die USA haben 11 Träger……dividiert durch 3 ist nicht 6……(daher die zahlreichen Gebrechen)
Die Bauzeit in der EINZIGEN Werft des Westens, die solche großen Träger bauen (und auch warten!!) kann: bis zu 8 Jahre
Bauzeit in einer der Werften Chinas (ja, die haben auch in dieser Dimension mehrere): ab 1 Jahr.
Wer wird da wohl den Pokal für die überlegene Industrieproduktion gewinnen, Herr Mitschka?
Dürfte ein knappes Rennen werden, richtig spannend….
Danke für den Kommentar.
1. Ich habe von der industriellen Kapazität der NATO „im Kriegsfall“ gesprochen, und im Vergleich zu Russland. Wer behauptet, die sei gemeinsame Kapazität der möglichen Rüstungsproduktion der NATOländer unterschätzt das aber beachtlich.
Ich habe ausdrücklich gesagt, dass natürlich, wenn China aktiv in den Krieg gegen die NATO eingreift, es ein konventioneller Krieg bleiben könnte. Aber ob China das tut, steht auf einem anderen Blatt. China ist mehr als defensiv ausgerichtet. Möglicherweise wird es unterstützen, und die Nachschubwege sind schlecht durch NATO kontrollierbar. Aber auch das ändert sich. Siehe derzeit wie die NATO, pardon die Ukraine systematisch den Druck auf russische Nachschubwege erhöht.
Zerstören Sie nicht meine Hoffnung, dass die Mehrheit der Menschen Europas sich gegen einen Krieg auflehnen werden. Die Pandemie lief unter dem Motto „Rettet die Oma, indem du dich nebenwirkungsfrei impfen lässt“. Die Alternative im Krieg müsste lauten „Der Russe kommt, rette dich selbst, indem zu dich zum potentiellen Opfer machst“. Ob man das glauben wird?
Sie vergessen schon wieder etwas: auch Russland ist gesellschaftlich nicht im Kriegszustand, auch dort herrscht keine Kriegswirtschaft, die sich Kapazitäten für die Waffenproduktion einverleibt. Auch Russland hat also noch jede Menge mehr zur Verfügung, als jetzt, wenn man die zivile Wirtschaft umstellt. Dasselbe in China – aber Russland packt die Nato auch alleine, wenn es muss, da man sich vorbereitet hat (und ja auch schon jede Menge „abgearbeitet“).
Der Westen muss bereits umstellen (VW, Mercedes,…), um Russland bei jetzigem Stand nicht aus den Augen zu verlieren (und die Betriebe vor der Pleite zu bewahren), einholen geht so eh noch nicht, überholen schon gar nicht – nicht einmal wenn sich Russland nicht anpasst.
Vergessen Sie lieber ihre Hoffnung auf das Gute in den Menschen – die westliche Unfähigkeit und Selbstüberschätzung ist da weitaus verlässlicher zur Stelle. Hoffen Sie also lieber darauf, dass unsere „Demokratien“ noch vor dem Kriegseintritt in sich zusammenbrechen und das Kriegsgerede die politische Legitimation verliert..
Funfact: Russland hat in diesem Krieg schon einige Flieger verloren – hat aber dennoch eine größere (und neuere) Flotte als zu Beginn des Krieges.
Frage: die Stockpiles der USA sind in vielen Bereichen an der Schwelle der strategischen Reserve – mehr kann man davon jetzt nicht verballern, da man ansonsten bei einem Angriff auf die USA wehrlos wäre.
Wie lange wird es dauern, bis diese Bestände wieder so weit gefüllt sind, dass man damit eine Operation starten kann und wie lange würde das dann wieder halten: a) 12 Tage; b) 39 Tage; c) länger als das? (Von der tollen Hyperschallrakete der USA gibt es ja tatsächlich bereits 8 Prototypen…..)
Forget it! Die Nato besteht zu 80% aus USA und die USA besteht zu 80% aus Logistik, um die 1000 Basen around the globe zu versorgen – einsatzbereite Kämpfer kommen da recht wenig zusammen, in UK passen sie gar in ein einzelnes Fussball-Stadion.
@therMOnukular
Offenbar will sich Trump vom Kongress, in dem er die Mehrheit hat, keine AUMF holen. Eine Kriegserklärung könnte die Mehrheit ab 8. November zunichte machen. Danach kann er noch einmal 3 Monate „präventiv“ agieren, mit Mehrheit sowieso. Also beginnt der Krieg in Nahost Ende Jänner. Bis dahin werden wir pausenlos hören, wie großartig er sei, gräßlich! Und die Deutschen können nichts bauen, weil von nichts kommt nichts. Ich denke nicht, dass er Hormus aufhebt. Damit rutscht China auf 1% und muss konsolidieren. Putin kann sich zurücklehnen!
In Kriegsfall liefern Russland kein Öl und Gas mehr nach Westeuropa und schon sind hier alle Lichter aus.
Der Krieg zwischen Nato und Russland läuft bereits seit einigen Jahren. Die industriellen Möglichkeiten der europäischen Nato, relevante Militärgüter herzustellen liegen qualitativ und quantitativ deutlich unterhalb der russischen und ich glaube, dass selbst dann, wenn wir die nordamerikanische Nato dazunehmen, sich der Abstand lediglich verringert. Dass die Nato ihre Rüstungsproduktion noch steigern kann, steht außer Frage.
Ebenso außer Frage steht allerdings, dass das Vorgehen, riesige leere Lagerhallen anzumieten, dort Paletten mit Euro-Scheinen hineinzustellen, zuzusperren, nach zwei Wochen wiederzukommen und dann die gewünschten Rüstungsgüter zu entnehmen nicht funktionieren wird. Auch vermute ich stark, dass es einen Tag nach dem russischen Gegenangriff auf Deutschland die Firma Rheinmetall nicht mehr geben wird. Ihre Werke, ihre Vertriebsbüros, ihr Hauptsitz in Düsseldorf und alles andere was nicht 500 Meter tief unter Granit gebaut wurde wird zerstört sein, das Personal möglicherweise tot und ihre Aktie dürfte vom Markt genommen werden.
Die Überlegung rund um eine aktive chinesische Kriegsbeteiligung, die eine atomare Eskalation verhindern könnte, kann ich nicht nachvollziehen. In dem Moment in dem die Nato Russland frontal angreift ist der Krieg auf der atomaren Ebene und genau das ist der Grund, warum die Nato, die sich ja Russland gegenüber ach so überlegen fühlt, eben nicht frontal angreift. Wenn nur ein einziger der über 4000 einsatzbereiten russischen Atomsprengköpfe in Berlin explodiert – das hat Thomas Gast erst vor wenigen Tagen überzeugend ausgeführt – dann sind wir als Land fertig.
Der einzige Hebel, den wir Kriegsgegner möglicherweise noch haben, ist – so paradox es klingt – vor den aller Wahrscheinlichkeit nach katastrophalen Folgen eines russischen Gegenangriffs zu warnen. Wenn wir das nicht in die Köpfe der Bevölkerung bringen und ein ausreichender Teil der Bevölkerung darauf reagiert, dann wird fürchte ich alles seinen Gang gehen.
Das ist übrigens auch der Ansatz des wie ich fürchte letzten Versuches der russischen Führung, die Katastrophe noch zu verhindern: Nämlich unter anderem durch die Steigerung der Eskalation in der Ukraine, durch diplomatische Initiativen und durch großangelegte Übungen der Nuklearstreitkräfte zu verdeutlichen was nicht in vierhundert Jahren, nicht in vier Jahren, und auch nicht erst nächstes Jahr, sondern in den kommenden Wochen und Monaten auf dem Spiel steht und was für Nato/EU-Europa die Folgen sind, wenn es nicht gelingt, die Nato dazu zu bewegen ihre Eskalation gegen Russland zügig einzustellen.
Nur leider ist es so, dass wir Deutsche nicht nur bekanntermaßen die Besten der Welt im Bierbrauen, Wurstmachen, Autobahnbauen, Ameigenenwesengenesen und Fußballspielen sind, sondern vor allem auch im Wegschauen. Und genau das fürchte ich wird uns noch im Laufe dieses Jahres zum Verhängnis werden.
Zum Ersten bestehe ich darauf, die Sowjetunion vom Rußland nach 1991 abzugrenzen. Es ist ein himmelweiter Unterschied zwischen militantem, ja missionarischen Kommunismus und dem wieder christlich gewordenen Land.
Es wäre interessant zu prüfen, wie sich die Rote Armee in der Kriegführung von den Heeren der nationalen Sozialisten unterschied.
Suworow und weitere 8 Bände dazu bestätigen, daß Stalins Armeen auf Angriff aufgestellt waren und deswegen überrollt werden konnten.
Und deswegen die Ausrufung des „Großen Vaterländischen Krieg“es, der heute Staatsdoktrin ist
Ich plädiere dafür, daß sich Russland mal auf die Couch legt, und das Verdrängte unter Stalin hervorholt. Insbesondere die beleidigte „Madonna“ Putin. Um die Sache mal psychoanalytisch zu sehen.🤣