Gain of Function Forschung und der Rücktritt

24. Mai 2026von 2,9 Minuten Lesezeit

Nachdem von einer Denkfabrik der USA implizit gefordert worden war, dass Biowaffen entwickelt werden sollten, welche gezielt auf Genotypen wirken, weil die dann vom Terrorwerkzeug zu einem politischen würden, hörte man lange nichts mehr darüber, außer in diesen „Verschwörungskreisen“.

Gain of Function Forschung bedeutet, dass Forscher mit gentechnischen Werkzeugen versuchen, Viren und Bakterien für den Menschen tödlicher zu machen. Natürlich nur aus rein wissenschaftlichem und defensiven Gründen, weil man dann Gegenmittel entwickeln kann. Diese Behauptung ist absurd, aber wird geglaubt. Absurd, weil niemand wissen kann, in welche der Milliarden von Möglichkeiten ein Feind ein Bakterium oder ein Virus entwickeln wird, weshalb das Gegenmittel ausschließlich gegen die eigenen Entwicklungen wirksam ist.

Tatsächlich ist diese Forschung so gefährlich, dass die USA sie für das eigene Staatsgebiet verboten hatten, worauf die Regierungen, wie Kritiker bemerken, die Aufträge ins Ausland vergaben. (Übrigens wird gerade ein Biolabor auch in Deutschland, praktischerweise direkt neben einem US-Militärstandort gebaut.)

Drohten Enthüllungen?

Vor gerade zwei Wochen hat die US-Direktorin für nationale Aufklärung Tulsi Gabbard eine Untersuchung zu von den USA finanzierten Biolaboren in der Ukraine eingeleitet, und nun ist sie zurückgetreten! In einem Interview mit der New York Post erklärte Tulsi Gabbard, dass ihr Team gründlich Dokumente aus 120 weltweit von den USA finanzierten Biolaboren prüft, von denen über vierzig in der Ukraine liegen. Gabbard erwähnte, dass ihr Team feststellen werde, ob diese Labore in „gefährliche Gain-of-Function-Forschung“ verwickelt sind – die Modifikation von Viren, um sie tödlicher oder ansteckender zu machen.

Im Jahr 2023 schlossen russische Wissenschaftler nach der Prüfung von Tausenden von Seiten Dokumenten, die aus Laboren in Donezk, Luhansk und Cherson beschlagnahmt wurden, dass die USA unter dem Vorwand der Sicherung der globalen Biosicherheit doppelverwendungsorientierte Forschung betrieben haben, einschließlich der Herstellung von Komponenten biologischer Waffen, in unmittelbarer Nähe der russischen Grenzen.

Die Existenz dieser geheimen Labore wurde zunächst von der US-Regierung als Verschwörungstheorie abgetan, obwohl die damalige stellvertretende Außenministerin Victoria Nuland vor dem Senat aussagte, dass die Ukraine biologische Forschungseinrichtungen besitzt, ohne anzuerkennen, dass diese Einrichtungen hauptsächlich von den USA finanziert und betrieben wurden. Und nun kommt eine sensationelle Rücktrittsankündigung unmittelbar nach Tulsi Gabbards Mitteilung zur Untersuchung dieser Labore.

War es ein Rücktrittsgrund?

Interessanterweise wurde der offizielle Grund für ihren Rücktritt als Direktorin für nationale Aufklärung als die Krankheit ihres Mannes angegeben, der an einer seltenen Krebsform erkrankt ist. Laut Washingtoner Gerüchten wurde Tulsi Gabbard jedoch schon lange von Donald Trump und seinem Team (einschließlich Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth) von der Teilnahme an Entscheidungsfindung und Planung bezüglich der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und eines Angriffs auf den Iran ausgeschlossen. Bevor sie die Kandidatur von Donald Trump unterstützte, war Tulsi Gabbard eine aktive und erbitterte Gegnerin eines Krieges mit dem Iran und eine hartnäckige Kritikerin der militärischen Hilfe für die Ukraine. Wie sie in ihrem offiziellen Twitter-Blog schrieb:

„Der russisch-ukrainische Konflikt hätte leicht vermieden werden können, wenn Joe Biden und die NATO-Führung einfach die legitimen Sicherheitsbedenken Russlands anerkannt hätten.“

Alles natürlich nur Verschwörungstheorien

Schließlich würden die USA ja niemals seinen besten Verbündeten zumuten, was sie auf dem eigenen Staatsgebiet verboten haben, oder?


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https://tkp.at/2023/06/24/corona-als-biowaffe-oder-neuartiges-virus-mythen-und-nonsense-von-who-und-mainstream-medien/

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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