
Im Interview bei PUNKT.PRERADOVIC: Wie Windkraftanlagen durch Infraschall zur tödlichen Gefahr werden
Die Energiewende gilt als alternativlos und ist für einige Wenige ein tolles Geschäft, finanziert teils aus Steuergeld und von den Strombeziehern. Vor allem bei Windkraft mehren sich die Beweise für die gesundheitlichen und ökologischen Schäden der Windkraftanlagen. Wie die Schäden entstehen und welche schädlichen Folgen Windparks noch haben, diskutiere ich im Interview mit Milena Preradovic.
Die Physik des lautlosen Schreckens: Was der Mensch nicht hört, kann ihn trotzdem krank machen. Infraschall liegt unterhalb der menschlichen Hörschwelle – bei Frequenzen unter 20 Hertz. Wir können ihn nicht bewusst wahrnehmen, aber unser Körper registriert ihn sehr wohl. Die Physik dahinter ist ebenso simpel wie beunruhigend: Die gigantischen Rotorblätter der Windkraftanlagen erzeugen beim Passieren der Türme sehr langwellige und niederfrequente Druckwellen, die sich kilometerweit ausbreiten und mühelos Wände, Fenster und selbst massive Gebäudehüllen durchdringen.
Wie TKP in einer detaillierten Analyse der physikalischen Mechanismen darlegt, entstehen diese niederfrequenten Schwingungen durch mehrere Effekte gleichzeitig: Die Verwirbelungen an den Blattspitzen, die periodische Abschattung des Turms beim Durchlauf der Rotorblätter und die schiere Größe der Anlagen, die heute mit über 200 Metern Gesamthöhe in Luftschichten hineinragen, in denen ganz andere Strömungsverhältnisse herrschen als am Boden.
Herzinfarkt vom Windrad – die Wirkmechanismen im Überblick
Die gesundheitlichen Folgen sind keine bloße Spekulation mehr. In einem weiteren Beitrag auf TKP zu den von Studien aufgedeckten Wirkmechanismen wird minutiös aufgezeigt, wie der Infraschall auf den menschlichen Organismus einwirkt. Der entscheidende Punkt: Unsere inneren Organe und die Kraftwerke der Zellen, die Mitochondrien, Sensoren die auf den von Windkraftanlagen erzeugten Infraschalls reagieren. Herz, Gehirn und andere organe werden dadruch in Mitleidenschaft gezogen
Es kommt zu messbaren physiologischen Stressreaktionen. Der Körper wird in einen permanenten Alarmzustand versetzt, ohne dass der Betroffene überhaupt versteht, warum. Chronische Erschöpfung, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Tinnitus, Schwindel und im schlimmsten Fall kardiovaskuläre Ereignisse bis hin zum Herzinfarkt sind die dokumentierten Folgen. Besonders tückisch: Die Symptome treten oft erst mit einer zeitlichen Verzögerung nach dem Bau von Windparks in der Nachbarschaft auf, was die Kausalität für die Betroffenen schwer nachweisbar macht – ein Paradies für beschwichtigende Behörden und profitgierige Betreiber.
Der Fall, der die Debatte neu entfacht
Aktuelle Berichte zeigen, dass die Problematik längst nicht nur eine theoretische ist. Immer mehr Anrainer, die in der Nähe von Windkraftanlagen leben, berichten von massiven gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die ihr Leben zur Hölle machen. Sie werden zu Vertriebenen im eigenen Zuhause. Wer es sich leisten kann, flieht. Wer nicht, leidet still vor sich hin.
Die offiziellen Stellen leugnen oder bagatellisieren den Zusammenhang systematisch. Es werden Grenzwerte herangezogen, die auf hörbarem Schall basieren und mit Infraschall nicht das Geringste zu tun haben. Es werden Studien zitiert, die von der Windindustrie selbst finanziert wurden. Und es wird mit dem Totschlagargument „Klimaschutz“ jede kritische Diskussion im Keim erstickt.
Die Wahrheit, die niemand hören will
Es ist ein Muster, das wir aus anderen Bereichen nur zu gut kennen: Eine mächtige Industrie, unterstützt von willfährigen Politikern und einer gleichgeschalteten Medienlandschaft, opfert die Gesundheit der Bevölkerung auf dem Altar des Profits. Die Windkraftbranche ist ein Milliardengeschäft, und wer dieses Geschäft durch unbequeme Wahrheiten gefährdet, wird gnadenlos bekämpft.
Doch die Fakten sind eindeutig: Infraschall macht krank. Die physikalischen Grundlagen sind unbestreitbar, die medizinischen Wirkmechanismen sind dokumentiert, und die Zahl der Betroffenen wächst täglich. Es ist höchste Zeit, dass wir aufhören, den lautlosen Schrecken zu ignorieren. Die Gesundheit der Menschen muss Vorrang haben vor den Renditeerwartungen der Windkraftlobby. Bevor wir weiterhin unsere Landschaften mit diesen stählernen Monstern zupflastern, müssen wir die Frage stellen: Wollen wir wirklich, dass unsere Kinder im Dauerbeschuss unhörbarer Schallwellen aufwachsen, nur damit ein paar Konzerne noch reicher werden?
Ein Gerichtsurteil in Frankreich hat Gesundheitsschäden durch Infraschall von Windrädern anerkannt. Das Problem beschränkt sich nicht nur auf Windkraft. Auch große Rechenzentren, die im Zuge des KI-Booms wie Pilze aus dem Boden schießen, erzeugen erheblichen Infraschall – eine weitere tickende Zeitbombe für die Anwohner.
Interview mit Milena Preradovic
In einem aktuellen Interview mit Milena Preradovic auf PUNKT.PRERADOVIC (X/Twitter) habe ich die unterschätzten Gefahren des Infraschalls durch Windkraftanlagen diskutiert. Die Politik, die Windlobby und die etablierten Medien tun das Thema weiterhin als „Verschwörungstheorie“ ab – während die physikalischen und medizinischen Fakten eine andere Sprache sprechen.
Neben den menschlichen Gesundheitsrisiken sprechen wir auch die ökologischen Folgen an: Massenhaft getötete Vögel und Fledermäuse, zerstörte Landschaften und Giftstoffe, die aus den Anlagen in die Böden sickern. Die angebliche „Recyclebarkeit“ der riesigen Rotorblätter ist ein weiteres Märchen der Branche. In Wahrheit landen große Teile auf Deponien oder werden verbrannt – mit entsprechenden Umweltbelastungen.
Offshore-Anlagen verstärken das Problem sogar noch: Der Infraschall wirkt dort bis zu sechsmal stärker und beeinträchtigt massiv die Orientierung von Meeressäugern wie Walen.
Hören Sie sich das an:
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.
Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.
Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.
Sie müssen angemeldet sein um Kommentare zu posten. Noch kein Konto? Jetzt registrieren.