Expertenrat zerlegt Ampel- und GroKo-Klimapolitik: „Energiewende“ ein Flop

23. Mai 2026von 2,9 Minuten Lesezeit

Politik und die Mainstream-Medien beharren noch immer auf einer angeblich erfolgreichen „Energiewende“. Aber der eigene Expertenrat für Klimafragen liefert nun ein vernichtendes Urteil ab. Die deutsche Klimapolitik ist nicht nur teuer – sie ist weitgehend wirkungslos. Milliarden werden versenkt, die Industrie blutet aus, die Strompreise bleiben hoch und die Klimaziele rücken in immer weitere Ferne.

Das berichtet Blackout News in einer aktuellen Analyse: Expertenrat zerlegt Klimapolitik: Milliarden verpuffen, Wirtschaft leidet, Klimaziele scheitern. Der Expertenrat für Klimafragen, eigentlich als Kontrollorgan der Bundesregierung gedacht, macht nun genau das Gegenteil: Er rechnet die optimistischen Projektionen des Umweltbundesamtes (UBA) gnadenlos zusammen. Statt der behaupteten kleinen Lücke von nur 4,5 Millionen Tonnen CO₂ droht eine massive Überschreitung von 60 bis 100 Millionen Tonnen bis 2030. Wobei davon kein Einfluss auf das Klima zu erwarten ist.

Die Aussage des UBA-Präsidenten Dirk Messner, die Ziele seien „weiter erreichbar“, entpuppt sich damit als reiner Zweckoptimismus. Die Realität sieht anders aus: Trotz 67 neuer Maßnahmen und weiteren acht Milliarden Euro frischem Geld wird das Klimaschutzprogramm 2026 die Ziele deutlich verfehlen.

Teure Symbolpolitik ohne Wirkung

Im Verkehrs- und Gebäudesektor, zwei zentrale Bereiche, tut sich trotz milliardenschwerer Subventionen für E-Autos und Wärmepumpen kaum etwas. Die Emissionen sinken viel zu langsam. Gleichzeitig muss Deutschland nach der europäischen Lastenteilungsverordnung in mehreren Sektoren die Emissionen gegenüber 2005 halbieren – eine Vorgabe, die immer unrealistischer wird.

Deutschland pumpt jedes Jahr rund 30 Milliarden Euro allein in die Stützung des Energiesektors, um die Strompreise einigermaßen erträglich zu halten. Dennoch gehört Deutschland zu den teuersten Stromstandorten Europas. Die Folge: Abwanderung von Industrie, Standortnachteile und wachsende Verunsicherung bei Unternehmen und Bürgern.

Nach 26 Jahren Energiewende stammen immer noch rund 78 Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus fossilen Quellen. Eine ernüchternde Bilanz für ein Land, das sich jahrelang als Vorbild der Welt inszeniert hat.

Von der Blaupause zum Mahnmal

Was als leuchtendes Beispiel für andere Länder gedacht war, entwickelt sich immer mehr zum abschreckenden Mahnmal. Deutschland gibt jährlich rund zehn Milliarden Euro an internationalen Klimahilfen aus – während zu Hause die eigenen Ziele krachend scheitern. Der eigene Anteil an den globalen CO₂-Emissionen liegt bei nur etwa 1,6 Prozent. Der Aufwand steht in keinem vernünftigen Verhältnis zum globalen Nutzen.

Der Expertenrat fordert nun eine Überarbeitung des Klimaschutzprogramms. Doch statt die Politik grundsätzlich zu hinterfragen, werden wohl bald neue, noch schärfere Maßnahmen und Belastungen für Bürger und Wirtschaft gefordert werden.

Fazit: Ideologie schlägt Realität

Die Kombination aus ideologisch getriebener Politik, gigantischen Subventionen und mangelnder technischer Machbarkeit führt zwangsläufig zu genau diesem Ergebnis: hohe Kosten, geringe Wirkung, zerstörte Landschaften und eine geschwächte Volkswirtschaft.

Es wird Zeit, dass die Politik endlich ehrliche Bestandsaufnahme betreibt statt immer neuer Versprechen und Milliardengräber. Die Bürger und die Wirtschaft haben ein Recht auf bezahlbare Energie und eine rationale, evidenzbasierte Energiepolitik – statt ideologisch motivierter Symbolhandlungen.

Die Klimapolitik der letzten Jahre war ein teures Experiment auf Kosten von Wohlstand und Versorgungssicherheit. Der Expertenrat hat jetzt schwarz auf weiß bestätigt, was kritische Stimmen seit Langem sagen: Es funktioniert nicht.

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Bild von VP68 auf Pixabay


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Ein Kommentar

  1. Der Zivilist 23. Mai 2026 um 10:54 Uhr - Antworten

    Ja, die Klimareligion, nur ein anderer künstlicher Markt, Konsumzwang, die Umverteilung ist der Sinn der Sache

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