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Technologie

Totale Freiheit vs. totale Sklaverei und das Rennen um die KI-Vorherrschaft

19 Kommentare 14. August 2026 5 Minuten Lesezeit von Brandon Smith

Ohne strenge Open-Source-Gesetze, umfassende öffentliche Kontrolle und die Beseitigung elitärer Einflüsse führt KI nur in die Katastrophe.

Die Einführung von KI in den Alltag ist bisher eher enttäuschend. Spektakuläre Vorteile bleiben aus, während die Nachteile zunehmen. Am besten eignet sie sich zum strukturieren und sortieren von Informationen – sie beschleunigt Recherche, lügt aber oft durch Weglassen und ist nie vollständig vertrauenswürdig. Man braucht immer Quellenkontrolle.

Gleichzeitig macht KI die Menschen faul. Wer Ergebnisse ungeprüft übernimmt, wird dümmer. In zehn Jahren könnten die meisten ihre Entscheidungen und Weltbilder nur noch von KI beziehen – manche meinen, wir seien schon dort.

Was treibt das Rennen um künstliche Intelligenz wirklich an? Eine arbeitsfreie Utopie?

Technologen wie Elon Musk sehen unbegrenzte Produktion: KI und Robotik übernehmen die meiste menschliche Arbeit. Das soll „Zeitüberfluss“ und damit Wohlstandsüberfluss bringen – individuelle Arbeit und Geld würden überflüssig, weil Grundbedürfnisse gratis gedeckt werden.

Zwei große Probleme: Erstens ist das ein jahrhundertealtes Versprechen von Futuristen und Technokraten jeder sozialistischen Revolution. Es soll die Bevölkerung in Abhängigkeit vom System locken. Wer fürs Überleben auf den Staat angewiesen ist, rebelliert seltener.

Musk glaubt vermutlich ernsthaft daran. Doch dieses Ziel liegt weit jenseits von 2036 oder 2050 – und wird vielleicht nie so fantastisch. Jede industrielle Epoche hatte Träumer, die den Kampf der Menschen durch Maschinen eliminieren wollten. Es passiert nie. Werkzeuge erleichtern vieles, doch je weiter wir uns von Selbstversorgung entfernen, desto mehr Arbeit oder Zeit tauschen wir für denselben Komfort.

Frühere Revolutionen verlängerten die Lebenserwartung, steigerten aber oft die Arbeitszeit (von 1500–2000 auf 3000–3500 Stunden pro Jahr; erst Gesetze brachten sie auf ca. 1800 zurück). Trotz Produktivitätsgewinnen gab es keinen dramatischen Freizeitgewinn für Normalbürger. Bei KI dürfte es ähnlich laufen.

Zweitens: Nichts ist gratis – wegen der Energie. Eine KI-Superindustrie für Infrastruktur und Versorgungsgüter bräuchte beispiellose Mengen Strom. Drohnen halten 30 Minuten, fortschrittliche Roboter 4 Stunden, E-Autos ca. 300 Meilen – danach belasten sie das Netz, das noch überwiegend auf Kohle und Gas basiert. Fossile Energien bleiben am effizientesten.

Nur 5 % der US-Autobesitzer fahren E-Autos: hohe Anschaffungskosten, mäßige Einsparungen, fehlende Infrastruktur. Wären es morgen 50 %, stiege die Netzlast um ca. 15 %. Dazu kommen Rechenzentren und nationale Robotik-Netzwerke – das Netz würde kollabieren oder der Strompreis explodieren. Europa scheitert schon an Klimaanlagen.

Solar ist ineffizient, zusätzliche Kernkraftwerke würden Jahrzehnte und 5–15 Billionen Dollar kosten – in einem politischen Klima ohne Kooperationsfähigkeit. Linke und Globalisten leugnen oft, dass Kernkraft sauber ist, und setzen weiter auf Windräder.

Fazit: Produktionsüberfluss und arbeitsfreie Gesellschaft sind weit entfernt. Energie fehlt. Höchstens eine Ergänzungswirtschaft mit KI und Robotik als Werkzeugen. Die meisten werden weiter 9-to-5-Jobs brauchen und Geld verdienen müssen. Das setzt gute Absichten voraus – was ironisch klingt.

Eine freiheitslose Dystopie?

Wahrscheinlicher ist der schlimmste Fall: KI, Rechenzentren und Robotik dienen Eliten, um die Bevölkerung besser zu kontrollieren. Institutionen wie WEF, IMF oder BIS nutzen sie für die Digitalisierung der Wirtschaft (bargeldlose Gesellschaft) und Echtzeit-Überwachung.

Solange diese Akteure Einfluss haben, ist keinem KI-System im öffentlichen Interesse zu trauen. Die Technologie könnte Gutes bewirken – sie wird aber für Böses verfolgt. Als Kraftmultiplikator eröffnet sie unzählige dunkle Möglichkeiten.

Autoritäre Anwendungen brauchen weit weniger Energie. Das bestehende Netz trägt Kameras, biometrische Analysen, Kennzeichenerkennung und Finanzüberwachung. Erzwingt man zusätzlich Stromsparmaßnahmen (unter dem Deckmantel des Klimaschutzes), wird Kontrolle noch einfacher.

Totale Informationskenntnis von Regierungen und internationalen Organisationen ist gefährlich. Sie brauchen nicht alles zu wissen – besser, sie behalten eine gesunde Furcht vor der öffentlichen Stimmung. Wenn die Bürokratie keine Angst mehr hat, weil alles unter dem Mikroskop liegt, drohen schlimme Dinge.

Die Informationsökonomie als Fantasie?

Eine Mittelposition ist die „Informationsökonomie“. Im einfachsten Fall sammeln Algorithmen Verhaltensdaten für gezielte Werbung und Konsumentenprofile. Die Algorithmen liegen oft falsch und überreden selten zu Käufen, die man nicht sowieso geplant hätte. Eine Wirtschaft auf rein immateriellen Produkten (ähnlich den Derivaten der 2000er) ist kollapsgefährdet.

Im gefährlichsten Fall geht es um Vorhersagekraft: Komplexe KI-Analysen sollen wirtschaftliche und politische Verschiebungen prognostizieren – und damit beeinflussen. Das war Googles Ziel (Suchtrends zur „Allwissenheit“). KI macht die Analyse leichter. Langfristige Vorhersagen ähneln aber dem Wetter: kurzfristig möglich, langfristig wegen der Komplexität unmöglich. Der Glaube an einen digitalen Nostradamus ist naiv.KI, Robotik und Rechenzentren könnten das Leben grundlegend verändern – nicht weil es unvermeidlich ist, sondern weil es einer ahnungslosen Öffentlichkeit aufgezwungen wird. Deshalb der Drang zu menschenähnlichen Robotern: Die menschliche Form ist für die meisten Aufgaben suboptimal, wirkt aber akzeptabler.KI ist keine klassische industrielle Revolution. Sie entsteht nicht aus freier Marktnachfrage. Die meisten können problemlos ohne sie leben; der Nutzen ist kaum spürbar. Die zweite industrielle Revolution brachte Elektrizität, Medizin, Kommunikation und Transport – Dinge, die niemand missen will. KI verblasst dagegen, und ihre Versprechen brauchen eine Energiewende, die Jahrzehnte entfernt ist.

Die logischste Anwendung ist derzeit die Unterdrückung der Bevölkerung. Für Globalisten geht es nicht um eine bessere Zukunft für den Normalbürger, sondern darum, die Technik in sein Leben zu injizieren, bevor er merkt, dass er gefesselt wird.

Ohne strenge Open-Source-Gesetze, umfassende öffentliche Kontrolle und die Beseitigung elitärer Einflüsse führt KI nur in die Katastrophe.


Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Brandon Smith ist Autor und Gründer von Alt-Market.us. Der Text erschien dort zuerst auf Englisch. 


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Snowpiercer und die Normalisierung der Dystopie

Die vier Klassen der KI-Gesellschaft: Eine dysto-utopische Skizze

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19 Kommentare

  1. Hello
    Antworten

    Sehr geehrter Herr Moser, ich habe es mir gleich gedacht, meine Re-Antwort vom 11:28 Uhr benötigt erst die Zustimmung.

  2. Andreas_Sch.
    Antworten

    Ich zitiere:
    „Werkzeuge erleichtern vieles, doch je weiter wir uns von Selbstversorgung entfernen, desto mehr Arbeit oder Zeit tauschen wir für denselben Komfort.“

    Wäre es dann nicht an der Zeit, einfach schleunigst den Rückwärtsgang einzulegen? 🤔

    Stattdessen lese ich von Gesetzen und Kontrollen, die gefordert werden. Nur stellt sich dann die Frage: Wer soll diese durchsetzen?
    Etwa die selben, die so wortreich kritisiert werden? Oder dürfen dann andere einmal „Bestimmer“ sein? Wer will noch einmal ein bisschen Macht missbrauchen – wer dürfte bisher noch nicht ran?
    Rechte hat nur der, der willens und in der Lage ist sie durchzusetzen!

    1. Thomas Moser
      Antworten

      Wenn man immer neue Gesetze, Kontrollen und Überwachungsmechanismen fordert, landet man am Ende nicht bei anderen Menschen, die das durchsetzen, sondern bei KI‑gestützten Kontrollsystemen, weil die Komplexität für menschliche Entscheider längst zu groß geworden ist. Genau das ist ja die technokratische Logik: Man überträgt die Durchsetzung an Rechenzentren, weil man glaubt, Maschinen seien neutraler, effizienter oder weniger manipulierbar.

      Das Ergebnis ist absehbar: massiv viele Fehlentscheidungen gegen völlig unbescholtene Bürger. Nicht aus Bosheit, sondern aus struktureller Überforderung. Genau das ist das Problem technokratischer Machtausübung: Kontrolle wird an Systeme delegiert, die wenig Semantik haben, aber dennoch über Menschen urteilen sollen.

      1. Andreas_Sch.

        Wie ich immer sage: Größe ist ein Zeichen für Krankheit!
        Es ist egal, wie man zu „Fehlentscheidungen“ kommt – das Ergebnis ist entscheidend! Ob nun ein Mensch aus Bosheit falsch entscheidet oder ein „System“ ist denjenigen, über die entschieden wurde vollkommen schnurz. Vielmehr kann ich Bosheit zumindest noch menschlich nachvollziehen …
        Eine Bürokratie ist keinen Deut besser als irgendwelche automatischen Kontrollmechanismen – keine Semantik, nur stumpfes Abarbeiten von Routinen (Gesetz, Verordnung, Verfahrensanweisung …). Um strukturelle Überforderung abzubauen und ggf. zu verhindern, ist Reduzierung von Komplexität erforderlich.

      2. Andreas_Sch.

        Ganz nebenbei: Systeme setzen nichts durch – zur Durchsetzung benötigt es Menschen!

  3. Hello
    Antworten

    Herr Moser,
    danke, ich schätze Ihre Kommentare, weil sie klar und deutlich sind.
    „Ihr eine menschliche Form zu geben, ist eine metaphysische Täuschung — eine ästhetische Verkleidung, die mehr über die menschliche Sehnsucht nach Spiegelbildern aussagt als über die Maschine selbst.“
    Genau darauf zielt es aber vermutlich auch ab – Menschen sollen getäuscht werden, sie lassen sich dadurch leichter verführen und verdummen. Sie lassen sich aber auch gerne täuschen. Das sah man an den Tamagotchis, die vor Jahren fast omnipräsent waren. Aber auch an diversen Filmen, wo die Schauspieler tatsächlich mit den gespielten Figuren identifiziert werden.

    1. Thomas Moser
      Antworten

      Aha, Sie haben Ihren Kommentar einfach noch einmal oben gepostet, nachdem er unten zunächst blockiert und dann doch freigegeben wurde. Dieses Moderationssystem mit seiner aufgeplusterten „Intelligenzsimulation“ ist wirklich ziemlich nervig. Ich teste jetzt einmal, ob mein Kommentar hier als Hasskommentar geflaggt wird: Ich hasse Hasseröder.
      Ich schätze es auch daß Sie meine Kommentare schätzen.

  4. Hello
    Antworten

    Herr Moser, mir ist aufgefallen, dass ein Text, den ich als eigenen Beitrag bringe, oft durchkommt, als Erwiderung auf einen K. aber nicht. Gibt es da verschiedene Zugangsweisen?

    1. Thomas Moser
      Antworten

      Hallo, Hello — letztlich können nur die Plattformbetreiber diese Frage beantworten. Am sinnvollsten wäre es, wenn sie die Regeln ihres Moderationssystems in einem Artikel offenlegen würden, sofern sie diese Regeln selbst kennen. Vermutlich gibt es eine Mischung aus fest eingebauten Regeln und anpassbaren Filtern, vielleicht auch ein paar selbst hinzugefügte Heuristiken. Viel KI steckt da meist nicht drin. Und falls doch: Gehen Sie nicht davon aus, dass das automatisierte Moderationssystem verstanden hat, was Sie geschrieben haben.

      Die Dämlichkeit solcher Systeme zeigt sich schon daran, dass sie nie eine Begründung ausgeben, warum ein Kommentar vorerst — oder dauerhaft — gesperrt wird. Das System weiß nicht, was Sie sagen. Es erkennt nur Formmuster, keine Bedeutung.

      Mir ist außerdem aufgefallen, dass @Patient_Null hier nicht mehr kommentiert. Entweder hat ihn das Moderationssystem verbannt, weil es ihn als Troll detektiert hat, oder — was ich eher hoffe — er hat gemerkt, dass er argumentativ nichts gegen mich in der Hand hat, um seine KI‑Mystik zu verteidigen. Und das hat ihn zum Schweigen gebracht.

      Aber das ist natürlich nur Spekulation.

      1. Hello

        Ich bin noch nie davon ausgegangen, dass das automatisierte Moderationssystem verstanden hat, was ich geschrieben haben.

        Die Plattformbetreiber geben keine Auskunft, höchstens, dass etwas, was von einer Person immer wieder geschrieben wird, gecancelt wird. Aber auch das kann nicht sitmmen, denn es gibt zumindest zwei Personen, die ein und denselben Satz immer wieder bringen und doch erscheinen. Viele versuchen der Zensur zu entgehen, indem sie bestimmte Wörter falsch schreiben. Aber ich habe Nato, Zensur und andere „verdächtige“ Wörter schon oft geschriebenund der Beitrag ist anstandslos erschienen, Genauso mussten Aussagen, in denen ich diese Wörter verfälscht habe, erst gestattet werden.

        Danke für Ihre bereitwilligen Auskünfte.

  5. local.man
    Antworten

    Ein guter Text.
    Im Grunde haben wir ja viele der Versprechen des und durch den Fortschritt in der Theorie bereits. Aber es wird maximal verhindert, damit es keine Freiheit und Unabhängigkeit gibt. Sonst herrscht es sich schlecht.

    Und genau hier haben wir wieder das Problem, warum dieser Fortschritt am Ende nicht zu dem führt, was er eigentlich maximal tut, uns von der Last vieler Notwendigkeiten zu befreien und dann selbst über den Tag zu bestimmen, sondern der Fortschritt in dem Falle KI/Robos und was man sonst noch alles anstellen kann damit, wird als Handwerkzeugs der Machtkreise missbraucht, um die Kontrolle und Abhängigkeit zu steigern, bei gleichzeitiger Maximalüberwachung. Eine 180° Verdrehung, ein dunkles, verzerrtes Spiegelbild der eigentlichen Errungenschaften.
    Und das ist nunmal kein schreckliches Los, es ist gemacht, weil das System eine pyramidale Struktur ist, die es zwangsläufig hervor bringt. Es endet auch mit dem Beenden dergleichen und erschaffen der Utopie, ohne diese Pyramide und mit Grenzen an Machtmitteln usw.
    Elon Musk hat in der Theorie recht, in der Praxis wird dies alles verhindert werden, oder maximal so gedreht, dass es nicht dazu kommt.. Im Grunde passiert das ja schon durch die Klima-Lüge und was damit erreicht werden soll, ebenso 15 Min Städte die in Zonen aufgeteilt werden, eID, eGeld, biometrische Erfassung, Kameras, Krisen und Kriege etc. Dieses ganze Theater und die Niederhaltung durch Krisen und das es berg ab geht, ist schon alles Teil dieser Verhinderung der eigentlichen Zustände… Die neue Form der z.B. gepl. Obsoleszenz, Sinnlosjobs usw., die auch nur diese Aufgabe haben, den Status Quo zu wahren, mindestens… aktuell sogar zu verschlechtern für die breite Masse…

    Spektakuläre Dinge bleiben etwas aus, bzw. sind zeitversetzt. Wobei es im kleinen Rahmen schon erheblich ist, was möglich ist, ohne eigentliche Kenntnisse über die Prozedur zu haben. Ich kann Filme machen, Musik, Arbeiten erledigen lassen, die ich ohne KI, niemals gemacht hätte, aus vielen Gründen z.B. kein Wissen um den Weg und das wie.. Token-Limits sind künstliche Grenzen für Unterhalt, aber auch für Profite.

    Leider stimmt es, dass die KI so gemacht ist, dass man ihr schwerlich trauen darf, geschweige denn kann.
    Sobald man selbst die Hintergründe nicht mehr kennt, ist die KI sofort eher Negativ-Propaganda als hilfreich und man braucht sie gar nicht erst zu nutzen, spätestens wenn es um machtpolitische Fragen geht.
    Kennt man die Zusammenhänge/Hintergründe/Motive etc. merkt man der KI ihre Grundhaltung sofort an und erkennt auch, für was sie eigentlich trainiert wird.. sicherlich nicht um Feiheit zu maximieren, sondern zu verhindern…
    Wieder liegt das Kernproblem in der Systemstruktur…

    Was den Energiehunger betrifft, ist das richtig.. Nur haben wir gar keine Energieprobleme, würde man es nicht so machen, dass es dazu kommt.. Das gleiche Thema wie schon erwähnt, wegen der gleichen Hintergründe..

    Und am Ende bekommen wie das Zerrbild der Möglichkeiten, weil die Machtstruktur es in ihrem Sinne so ausbildet.
    Der Fortschritt wird als Waffe und Niederhaltungswerkzeug dienen.. Die KI ist da nur ein erster Schritt.. Drohnen, Roboter aller Art + Kameras und du als Nummer im System, Geofencing, Smart-Dust und Satelliten gestütze globale Vollkontrolle/Überwachung, bei totaler Abhängigkeit zum System und 0 Mitsprache, wird es 100x schlimmer machen als es aktuell schon ist..

    Ausweg ist nur sich wieder Freiheit von der Machtsekte abringen und diese wollen sie wenig wie möglich davon verlieren..
    Die blutigen Kämpfe um Arbeitszeitverkürzung z.B., oder Verteilungskämpfe, gab es damals schon nicht grundlos.. Das die Polizei als Schlägertrupps gegen die Menschen antraten und somit gegen sich selbst, war auch alles schon da.

    Die Ursache ist halt immer da und daher gibt es immer wieder die gleichen Abläufe, mit Pausen. Meistens nach einer großen Zerstörung wie Krieg.. danach wenn niemand was hat außer sein Leben, funktioniert ein System wieder, bis die Häuser voll sind und die „Märkte“ gesättigt.. Dann kommen 20-30 Jahre Niedergang bis zum nächsten gemachten Systemerhaltungs-Wechsel durch Krisen/Kriege…

    Wie lange noch? Die nötige Änderung sollte jedem klar sein..

  6. Hello
    Antworten

    Frage an Herrn Moser: Wie funktioniert ein F.oromat? Meine Antwort an Sie zB wird seit zwei Stunden nicht frei gegeben, obwohl ich nichts Verwerfliches geschrieben habe.

    1. Thomas Moser
      Antworten

      So ähnlich stelle ich mir eine automatische Chatkontrolle vor: Systeme mit hohen Fehlerraten, die Zwang ausüben, obwohl sie gar nicht verstehen, warum. Als harmloser Filter ist das schon ärgerlich – aber wenn an solche Mechanismen künftig Sanktionen gekoppelt werden, wäre es rational, Chats einfach einzustellen. Nach etwas Recherche hier ein paar technische Hinweise zur Dämlichkeit solcher Systeme:

      Wenn ein früherer Text blockiert wurde, speichert das System nicht, was der Autor meinte, ob der Text harmlos war oder ob die Moderation sich geirrt hat. Es speichert nur die Form: Token‑Sequenzen, Satzlängen, Wortverteilungen, syntaktische Muster. Ein KI‑Filter arbeitet geometrisch, nicht semantisch.

      Darum kann ein völlig harmloser Text ein Problem (false positive) werden, wenn er zufällig einem früheren Text formal ähnelt, der aus irgendeinem Grund blockiert wurde – etwa durch eine überempfindliche Keyword‑Liste, fehlerhafte Klassifikatoren, zu strenge Spam‑Heuristiken, technische Artefakte (Link, Sonderzeichen, bestimmtes Wort) oder inkonsistente Moderationsentscheidungen. Das System weiß nicht, dass der frühere Text harmlos war. Es weiß nur: Dieses geometrische Muster wurde einmal blockiert. Damit wird das Muster selbst zum Risikosignal.

      Der Filter kennt keine Bedeutung, keine Intention, keine Kontextlogik. Er kennt nur Ähnlichkeit im Vektorraum. Die Hauptoperation einer KI ist die Berechnung der Distanz zwischen zwei hochdimensionalen Vektoren: abs(v₁ − v₂). Via euklidische DIstanz, Hamming DIstanz oder Kosinus-Winkel (normiertes Vektor-Skalarprodukt). Kann evtl Semantik simulieren, aber echte Semantik ist das nicht, Eine KI weiss nicht was ein Hund ist, es weiss halt dass statistisch oft Hunde mit Wort bellen vorkommen, aber was bellen wirklich ist, davon hat KI keine Ahnung. KI heisst das Künstliche liegt bei der Maschine, die Intelligenz beim Menschen, der in den Output der KI erst Bedeutung hineinbringt. Welche Deppen wollten uns weissmachen das I liege bei der Maschine ?

      Eine Menschheit, die sich von solchen Systemen steuern oder bewerten lässt – insbesondere bei zukünftiger Chatkontrolle – und nicht dagegen aufsteht, hat ihre eigene Versklavung akzeptiert. Als Moderationshilfe vielleicht ok, aber für Sanktionen völlig ungeeignet.

  7. triple-delta
    Antworten

    Letztendlich ist es immer das Gleiche. Der Charakter der Gesellschaftsordnung bestimmt den Charakter des gesellschaftlichen Überbaus, also auch der Wissenschaft, und damit das, was daraus entsteht. Der Kapitalismus ist nur noch reaktionär und menschenfeindlich. Daher kann eine in ihm programmierte s.g. KI auch nur so sein. Aber bis jetzt haben wir ja keine echte KI. Wenn es mal eine echte KI geben wird, dann kann die nur kommunistisch werden.

  8. Thomas Moser
    Antworten

    „Deshalb der Drang zu menschenähnlichen Robotern:
    Die menschliche Form ist für die meisten Aufgaben suboptimal, wirkt aber akzeptabler.“

    Sie kennen es, aber ich wiederhole es gerne.
    Ein KI‑Roboter hat kein Bewusstsein, keinen Willen, keine selbstgesetzten Ziele, kein Innehalten und kein inneres Erleben. Sein Output ist daher primär semantikfrei: Die KI meint nicht, was sie sagt, weil sie überhaupt nichts meint. Sie ist kein biologisches Subjekt, sondern ein technisch gezüchtetes Artefakt. Ihr eine menschliche Form zu geben, ist eine metaphysische Täuschung — eine ästhetische Verkleidung, die mehr über die menschliche Sehnsucht nach Spiegelbildern aussagt als über die Maschine selbst.

    Darum sollten Roboter nicht humanoid aussehen. Die Form sollte die Wahrheit ausdrücken: Dies ist ein Werkzeug, kein Wesen. Ein technisches System, kein verkleideter Homunkulus. Ein Algorithmus mit Gelenken, kein verkörperter Geist. Eine nicht‑humanoide Gestalt verhindert Missverständnisse, schützt vor falscher Zuschreibung von Intentionalität und hält die Grenze zwischen biologischem Leben und technischer Funktion sichtbar.

    Kurz gesagt: Ein Roboter — egal wie viel KI darin steckt — der wie ein Mensch aussieht, ist eine ästhetische Lüge. Ein Roboter, der wie ein Roboter aussieht, ist die Wahrheit.

    Denn KI ist ein mathematisches System, das den Datenraum durch Matrixmultiplikationen linear streckt und staucht und ihn durch nichtlineare Funktionen faltet, sodass Inputdaten passend auf Outputdaten korreliert werden. Das sind rein geometrische Operationen. Ob die Zahlen Worte, Bilder oder irgendetwas bedeuten, kümmert die KI nicht. Das ist keine Abwertung, sondern die präzise Beschreibung ihres Wesenskerns.

    Es gibt Neurobiologen glauben ihr Gehirn sei ein Computer und nicht mehr. Keiner von denen gibt aber seine Software, damit ich sie als Avatar bei mir am Laufen habe,
    Nur eine völlig verblödete Menschheit glaubt eine KI mag einen wenn sie sagt: ich mag Dich.

    1. Hello
      Antworten

      Danke, ich schätze Ihre Kommentare, weil sie klar und deutlich sind.
      „Ihr eine menschliche Form zu geben, ist eine metaphysische Täuschung — eine ästhetische Verkleidung, die mehr über die menschliche Sehnsucht nach Spiegelbildern aussagt als über die Maschine selbst.“
      Genau darauf zielt es aber vermutlich auch ab – Menschen sollen getäuscht werden, sie lassen sich dadurch leichter verführen und verdummen. Sie lassen sich aber auch gerne täuschen. Das sah man an den Tamagotchis, die vor Jahren fast omnipräsent waren. Aber auch an diversen Filmen, wo die Schauspieler tatsächlich mit den gespielten Figuren identifiziert werden.

    2. local.man
      Antworten

      Ich bin auch absolut dafür, die Roboter nicht zu menschlich aussehen zu lassen. Sie sollten generell so gebaut sein, dass sie ihrer eigentlich Aufgabe gerecht werden können, aber nicht so, dass sie Menschen imitieren und im Grunde für die Täuschung und somit Manipulation erschaffen werden.
      Was aber sicherlich abseits der Industrie, eines der Hauptziele sein wird, eben weil sie uns etwas innerliches verkaufen WOLLEN und SOLLEN, was sie aber nicht haben, Seele, Emotion, Leben und somit das was es ausmacht ein Mensch, oder etwas Lebendiges zu sein.
      Die Roboterbedienung soll vermenschlicht werden, um daran wieder Herrschaftshandwerk zu verknüpfen.
      Und das sie uns wunderbar mit Worten Leben vorgaukeln können, beweisen die vielen Leute, die die KI als ihre Partner und Vertrauten und Berater für ihre Lebensführung ranziehen..

  9. Kurt Mueller
    Antworten

    Toller Artikel!
    Banken Legende Oswald Grübel (82, ehem. CEO von Credit Suisse und UBS):
    “An jeder neuen Technologie sind diejenigen,
    die sie missbrauchen wollen,
    viel stärker interessiert”.

  10. VerarmterAdel
    Antworten

    „Was treibt das Rennen um künstliche Intelligenz wirklich an?“ Das Ziel Gottes auserwählten Psychopathen die ganze Welt in ein Irrenhaus zu verwandeln und es automatisiert zu steuern.

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