
Hohe Verluste israelischer Elite-Einheiten durch Hisbollah-Drohnen: Die verwundbare „unbesiegbare“ Armee
Neueste Berichte vom Angriffskrieg Israels gegen den Libanon und Videomaterialien zeigen, dass Hisbollah mit einfachen, aber hoch effektiven FPV-Drohnen israelische Frontlinien-Einheiten schwer trifft – inklusive hoher Personalausfälle bei der Versorgung schwerer Artillerie.
Am 30. April 2026 traf ein FPV-Drohnenangriff der Hisbollah ein israelisches M548 Kettenfahrzeug, das 155-mm-Munition für US-gelieferte M109-Panzerhaubitzen transportierte. Die Folge: eine massive Explosion mit anhaltenden Sekundärdetonationen und 12 israelischen Verlusten. Videos aus dem südlichen Libanon dokumentieren, wie offen gelagerte Granaten und Ladungen sowie die Geschütze selbst in hoch exponierten Stellungen standen – ein klassisches Beispiel für mangelnde Tarnung und Unterschätzung des Gegners.
FPV-Drohnen als Gamechanger – trotz Trophy-System
Hisbollahs FPV-Drohnen geben praktisch keine akustische Vorwarnung und umgehen die modernisierten Active-Protection-Systeme (Trophy) an Merkava-IV- und Merkava-V-Panzern sowie Namer-Schützenpanzern. Die Angriffe zielen präzise auf Schwachstellen: Kanonenrohre, Luken oder direkt in die Geschützöffnungen. Besonders wirksam sind faseroptisch gesteuerte Drohnen, die elektronische Störversuche unterlaufen – Know-how, das offenbar aus den Erfahrungen des Ukraine-Konflikts stammt.
Militäranalysten vermuten einen Wissenstransfer über Iran oder Nordkorea. Russland wird ebenfalls als möglicher indirekter Lieferant von taktischem Wissen genannt. Die Hisbollah kombiniert diese Low-Cost-Drohnen mit bewährten Systemen wie russischen Kornet-Panzerabwehrraketen und fortschrittlicheren „Javelin-ähnlichen“ Lenkwaffen für größere Distanzen.
Historisch hohe Verluste – die „Merkava-Legende“ bröckelt
Der aktuelle Konflikt, der am 1. März 2026 eskalierte (einen Tag nach den US-israelischen Angriffen auf Iran), gilt als der intensivste in der Geschichte der Auseinandersetzung. Allein am 26. März sollen 21 Merkava-Panzer in nur 24 Stunden zerstört worden sein. Hisbollah führt erfolgreiche Hinterhalte durch und nutzt die Geländegegebenheiten des südlichen Libanon meisterhaft.
Die Bilder erinnern an die schweren Verluste der israelischen Armee in früheren Libanon-Einsätzen – nur dass die Technologie heute eine andere ist. Statt teurer High-Tech-Dominanz zeigt sich eine verwundbare Logistikkette und eine Armee, die offenbar Probleme hat, sich gegen asymmetrische Drohnenbedrohungen zu schützen.
Die israelischen Angriffe richten sich vor allem gegen Zivilisten, Wohnhäuser, Infrastruktur, Spitäler, Schulen und Einrichtungen von allen religiösen Gemeinschaften, die zu über 50% christlich sind. Es handelt sich wieder wie seit 1948 in Palästina und in Gaza um Genozid und ethnische Vertreibung. Wo die vertrieben Ethnie Semiten sind, die Angreifer aber weiße Einwanderer überwiegend aus Osteuropa und den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, die jedenfalls zwar jüdischer Religion aber keineswegs Semiten sind. Die Libanesen blicken hingegen auf über 9000 Jahre dokumentierter Geschichte zurück und über Jahrtausende hoher kultureller Standards, wie etwa einer Dokumentation des TV-Senders ARTE zu entnehmen ist.
Militärische Lehren aus Gaza, Libanon und der globalen Drohnenkriegsführung
Der Einsatz billiger FPV-Drohnen mit Raketengranaten erinnert stark an die Taktiken in der Ukraine. Dort haben beide Seiten gelernt, dass moderne Panzer ohne ausreichende Infanterie-Begleitung, Tarnung und elektronische Gegenmaßnahmen zu leichten Zielen werden. Die Hisbollah, die über ein großes Arsenal an Drohnen und Präzisionswaffen verfügt, scheint diese Lektionen perfekt umzusetzen.
Während israelische Sprecher weiter von „Zielen der Hisbollah-Infrastruktur“ sprechen, zeigen die Vidoeaufnahmen etwas anderes: eine zermürbende Abnutzungsschlacht, in der die technologische Überlegenheit der IDF bröckelt. Die hohe Zahl an Personalausfällen bei relativ „einfachen“ Nachschubeinheiten deutet auf systemische Probleme hin – von unzureichender Deckung bis hin zu einer möglichen Überschätzung der eigenen Abwehrsysteme.
Fazit: Der Konflikt im Libanon unterstreicht einmal mehr, dass Kriege der Gegenwart nicht mehr allein durch teure Waffensysteme entschieden werden. Drohnen, Präzision und Anpassungsfähigkeit zählen. Die israelische Armee zahlt derzeit einen hohen Blutzoll für die Lektion, dass auch „unbesiegbare“ Panzer und hochgerüstete Einheiten gegen einen entschlossenen, technisch versierten Gegner verwundbar sind. Die Bilder aus dem Süden Libanons sprechen eine klare Sprache – eine Sprache, die in westlichen Hauptstädten nur ungern gehört wird.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Elite-Einheiten ? Pfui Deibel. Israel war keine gute Idee und die Zionisten sind weder Semiten noch Juden.
Die Hezbollah wie die Hamas werden in der westlichen Propaganda nach israelischer Sprachregelung als „Terroristen“ bezeichnet, was auch hier in manchen von antiislamischen Ressentiments „inspirierten“ Kommentaren nachgeplappert wird, von Papageien der Boulevardmedien.
„Ich habe die erste klassische Definition von Terroristen geschaffen, nämlich: Der Unterschied zwischen Terroristen und Freiheitskämpfern ist: Die Freiheitskämpfer sind auf meiner Seite, Terroristen auf der anderen“, wie der bekannte Israel-Kritiker Uri Avneri einmal ironisch vermerkte.
Israel gerät mit seinem brutalen Bombenkrieg im Libanon immer mehr in die nächste Sackgasse.
„With US and Israeli officials constantly insisting everything that is happening in southern Lebanon is Hezbollah’s fault, there was an underlying assumption that there would be a public backlash against Hezbollah as locals lives got progressively worse. While there were early reports that people resented Hezbollah’s role in the war during the early days, that view seems to be shifting as the destruction continues to scale. Occupied by Israel, and watching Israeli military bulldozers destroy their homes and villages, many … are instead turning to Hezbollah for protection, as the only faction that is in any way resisting the ongoing attacks“
(„Antiwar.com“, May 1, 2026)
Ben Gvir, isr, Minister, hat kürzlich Geburtstag gefeiert und eine ganz besondere Torte erhalten, auf der ein Galgenseil aufgezeichnet war. Die Widmung ließ keine Zweifel, dass damit das kürzlich beschlossene „Gesetz“ gemeint war, das quasi jedwede Ermordung von Palästinensern legitimiert und für dessen Durchsetzung Ben Gvir sehr engagiert war und den „Erfolg“ noch im „Parlament“ mit Sekt begoss.
Man erntet, was man säht….
Und ich bin mit Mitleid fertig, ich habe keines mehr für diese Schwerstverbrecher an der Menschlichkeit. Ich drücke vielmehr der Hisbollah die Daumen, dass sie unbeschadet bleiben und siegreich sind.
Wenn Hisbollah wie die russische Armee 1-2 Millionen der Gegner schaffen würde, bricht dann „Isr“ zusammen? Der Rest kann gerne ins Trumpistan fliehen.
So groß ist die IeDeEff gar nicht. Wenn es so weitergeht wie bisher, ist es nur eine Frage der Zeit. Immer weniger wollen in der IeDeEff dienen und erscheinen nicht zur Einberufung, immer mehr nehmen sich gleich selbst das Leben. Sobald die Isr. begreifen (trotz Zensuhr und Propaganda), dass sie im Libanon hauptsächlich sterben werden, wird der Staat befehlen können was er will, es wird ihm keiner mehr folgen.
Und dann bricht alles zusammen. Kann nicht mehr allzu lange dauern.
„Kann nicht mehr allzu lange dauern.“
Wenn das stimmt und es passiert, dann mache ich mit Ihnen allen hier ein (zwar virtuelles) Flascherl besten Weines auf.
Hoffentlich bald..
@therMOnukular
3. Mai 2026 um 17:16 Uhr
„The suicide rate among Israeli soldiers is on a continuous rise … Haaretz newspaper reported on 29 April, after nearly 10 soldiers ended their lives in recent weeks … This trend began after 7 October 2023 and the start of Israel’s genocide against Palestinian civilians in the Gaza Strip, Haaretz highlights … A senior Israeli military official said, “At the beginning of the war, we thought we had the situation under control and it blew up in our faces.” Prolonged fighting across multiple fronts has contributed to the mental health crisis plaguing the Israeli army, according to the newspaper“
(„The Cradle“, APR 29, 2026)
Offenbar richtet sich Europa auf 3,5 Mio Flüchtlinge alleine aus dem Iran ein.
Hau wech die scheixe. Fluchzeuchdräger zu Poseidon auf den Meeresgrund…
Was für ein Alptraum in den Medien aus EUSrael. Da lob ich mir doch das beschauliche wässern meiner kürzlich neu ausgesäten Bio-Gartengewächse…
bin gespannt, wann man der hisbollah einen neuen holocaust an den israelischen besatzern andichtet.