Gamechanger Vitamin D im Video erklärt

2. April 2022von 1.6 Minuten Lesezeit

Wer Naturwissenschaft ernst nimmt, in dem Fall Biochemie, weiß schon längst, dass Vitamin D der Gamechanger ist für viele Krankheiten. Selbstverständlich für alle Autoimmunerkrankungen beginnend bei Diabetes Typ I oder MS – siehe Coimbra Protokoll – und natürlich den einfacheren wie Psoriasis, weiter über Krebs und natürlich alle Atemwegsinfektionen samt den damit zusammenhängenden Erkrankungen. Das wird allerdings von vielen Ärzten nicht verstanden und teils sogar aktiv verleugnet.

Dazu tauchen auch immer wieder Studien auf, die „beweisen“ wollen, dass Vitamin D nicht hilft. Erst kürzlich wurde wieder eine veröffentlicht, wo das Studiendesign das von der Pharmaindustrie gewünschte Resultat brachte. Der Trick ist einfach. Man supplementiere eine viel zu geringe Dosis und achte nicht, was durch die beiden anderen Aufnahmewege Sonne und Nahrung in den Körper kommt. Bei auftretenden Infektionen bzw Erkrankungen, wird nicht der Vitamin D Spiegel der betroffenen Person herangezogen, sondern das Mittel einer großen Gruppe der sie angehört. Der Fälschung ist damit perfekt Tür und Tor geöffnet. Und die an Pharma Werbung hängenden Mainstream Medien schreiben dann wieder, das sei Beweis für Unwirksamkeit.

Aber wir wissen ja dank Forschungen von Biochemikern und anderen Naturwissenschaftlern wie Vitamin D funktioniert und kennen daher die Kausalität. Wir wissen auch, welche Blutspiegel notwendig sind, damit Vitamin seine volle Wirksamkeit entfalten kann – bei mir und nicht bei irgendwelchen anderen Mitgliedern einer zufällig zusammengewürfelten Gruppe.

Kürzlich ist auf TKP ein Beitrag erschienen von Gastautor PD. Dr. med. Michael Nehls mit dem Titel Das unnötige Sterben, in dem die funtkion von Vitamin D ausführlich erläutert wird und das Buch „Herdengesundheit“ vorgestellt wird.

Das folgende Video mit der wunderbaren Milena Preradovic ist praktisch das audiovisuelle Gegenstück.


Studie beweist neuerlich Wirksamkeit von Vitamin D gegen Infektion und Erkrankung

Floridas Gesundheitsminister fördert Prophylaxe und Vitamin D

Vitamin D Studie: Musterbeispiel für unwissenschaftliche Studiendesigns und Auswertungen

9 Kommentare

  1. Aurelian 6. Mai 2022 at 0:05Antworten

    Hier eine weitere neue Studie, dass hochdosiertes Vitamin D + Omega-3 + körperliche Betätigung das Krebsrisiko von Über-70-Jährigen um 61% senkt
    https://www.medinside.ch/de/post/forschungsteam-um-heike-bischoff-ferrari-erlangen-wichtige-erkenntnis

  2. thinkpositv 3. April 2022 at 18:03Antworten

    Vielen herzlichen Dank auch noch für das sehr informative Video. War wirklich sehr spannend. Habe wieder etwas dazu gelernt.

  3. HelmutK 3. April 2022 at 13:26Antworten

    Zu hohe Dosierung von Vitamin D: Da gab es doch mal einen Pillenhersteller, der seine eigenen Vitamin-D Tabletten an sich getestet hat. Doch leider waren die Abfüllmaschinen um den Faktor 1000 zu hoch eingestellt gewesen. Statt ein paar Tausend IE gab er sich die Kante mit mehreren Millionen IE. Da der menschl. Körper keinen Mechanismus zum Abbau überschüssigem Vitamin D hat, musste er zur Beobachtung für ein paar Wochen ins Krankenhaus. Dauerhafte Schäden hat er aber nicht davon getragen.

    Bei Vitaminen gilt ja grundsätzlich: Wenn es einen Fall von Überdosierung gab der schlimm endete, dann wird der in Dauerschleife durch die Presse gejagt. DIe Millionen Menschen die stark davon profitiert haben werden unterschlagen.

    Bei Impfungen ist es genau umgekehrt: Der eine der davon profitiert hat, wird in Dauerschleife in den Medien interviewt. Die zig Tausenden die wegen der Impfung im Grab landeten werden dagegen totgeschwiegen.

    Orientieren kann man sich mit der dauerhaften Dosierung an der Menge der bei einem ausgiebigen Sonnenbad in der Haut produzierten Menge von etwa 4.000 bis 20.000 IE (bräunungsabhängig und in Badehose zur Mittagszeit im Sommer ohne Nutzung von Sonnencreme nach ca. 30 Minuten gebildet, und KEINER Dusche hinter die das an der Hautoberfläche gebildete Vitamin D in den Abfluß befördern würde).

  4. Bugo 2. April 2022 at 21:19Antworten

    @tkp

    Sie sollten immer eine Warnung hinzufügen.Zuviel ist nie gut.
    Wenn selbst Kühe durch normale Pflanzen(also nicht konzentriert)mit viel Vitamin D krank werden,kann das beim Menschen nicht gut sein.

    „Goldhafer wird gefördert, doch für Wiederkäuer und Pferde ist das Gras giftig“
    https://www.bauernzeitung.ch/artikel/tiere/goldhafer-wird-gefoerdert-doch-fuer-wiederkaeuer-und-pferde-ist-das-gras-giftig-403308

    Die Menge machts.Jeden Tag ein Glas Bier senkt ihren Cholesterinspiegel(sagt ihnen auch kein Arzt).Jeden Tag ne Kiste dürfte nicht gesund sein.

    Als die Vitaminsäfte aufkamen versuchte sich jemand auch nur davon zu ernähren,er lebte nicht lange…

  5. arnulf 2. April 2022 at 18:23Antworten

    ja und Fauci nimmt wohl 6000 IE am Tag – wie im nachfolgenden Link anhand von E-Mail erläutert wird, was auch glaubwürdig erscheint. Ich habe das schon mal vor einem Jahr irgendwo gelesen.

    https://tobefree.press/2021/07/24/proof-fauci-recommended-6000-iu-vitamin-d-to-a-swedish-phd-but-wont-tell-the-world/

    wie heißt es bei H.Heine “ Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
    Und predigten öffentlich Wasser. „

  6. EM 2. April 2022 at 18:06Antworten

    Selbstverständlich für alle Autoimmunerkrankungen beginnend bei Diabetes Typ I oder MS.

    Das alle scheint mir hier deutlich zu optimistisch. Während sich zu MS vorsichtig positive Ergebnisse im Netz finden lassen, konnte ich keine einzige Studie und keinen einzigen Fall finden, dessen Typ1-DM dadurch verbessert wurde, denn zerstörte Pankreas-Zellen können sich nicht regenerieren.

    • anamcara 2. April 2022 at 19:41Antworten

      @EM
      „Diabetes und Vitamin D”

      ..Nach aktuellen Studien dürfte eine unzureichende Versorgung mit Vitamin D nicht nur die allgemeine und die kardiovaskuläre Mortalität erhöhen, sondern auch ein wichtiger ätiologischer Faktor bei der Pathogenese zahlreicher chronischer Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 sein

      1.Sowohl In-vitro- als auch In-vivo-Studien belegen, dass Vitamin D in seiner hormonaktiven Form 1,25-(OH)2 -D (Calcitriol) in der Lage ist, die Zerstörung der Insulin-produzierenden Betazellen im Pankreas zu verhindern und somit die Prävalenz des Typ-1-Diabetes, der durch eine Autoimmunreaktion ausgelöst wird, zu verringern. Dies dürfte überwiegend auf der immunmodulierenden Wirkung des 1,25-(OH)2-D auf die Immunantwort der T-Helfer(Th)-Zellen und der Suppression von proinflammatorischen Zytokinen wie TNF-α beruhen.

      Die 25-OH-D- und 1,25-(OH)2-D-Spiegel korrelieren invers mit der Produktion von TNF-α. TNF-α beeinträchtigt die Insulinsekretion und fördert die Insulinresistenz. 1,25-(OH)2 -D scheint die Th2-Immunantwort zu begünstigen und somit einer Zytokin-induzierten Zerstörung von Inselzellen des Pankreas entgegenzuwirken. Eine Normalisierung des Vitamin-D-Status könnte bei Diagnose eines Typ-1-Diabetes dazu beitragen, die noch vorhandenen Betazellen vor der weiteren Zerstörung zu schützen [1, 3, 6].

      -In einer finnischen Kohortenstudie mit 12.058 Kindern wurde der Einfluss der Supplementierung von Vitamin D im ersten Lebensjahr auf die Diabetesinzidenz über einen Zeitraum von 30 Jahren verfolgt. Dabei zeigte sich, dass Neugeborene, denen im ersten Lebensjahr täglich 2.000 I.E. Vitamin D zur Rachitis-Prophylaxe gegeben wurden, im Vergleich zu denjenigen mit geringer dosierten Supplementen ein 78% niedrigeres Risiko für Diabetes mellitus Typ 1 hatten. Kinder, bei denen im ersten Lebensjahr Rachitis auftrat, hatten im Vergleich zu nicht erkrankten Kindern ein 3-fach höheres Risiko für Typ-1-Diabetes [4]. In einer Metaanalyse von vier Fall-Kontroll-Studien war das Risiko für Typ-1-Diabetes bei Säuglingen, die ein Vitamin-D-Supplement erhielten, im Vergleich zu denen, die kein Vitamin D bekamen, um 29% verringert (Odds Ratio 0,71; 95%-KI 0,60 bis 0,84).

      -In einer randomisierten, kontrollierten Studie, an der 35 Erwachsene mit einem latenten Autoimmun-Diabetes (LADA) teilnahmen, führte die zusätzliche Therapie mit 1α-OH-D (Alfacalcidol) zu einem höheren Anstieg der C Peptid-Plasmaspiegel im nüchternen Zustand als die alleinige Therapie mit Insulin. Die Sekretion des C-Peptids erfolgt im stöchiometrischen Verhältnis zu Insulin und spiegelt daher die endogene Insulinsekretion wider. Die Ergebnisse dieser Studie lassen vermuten, dass die Kombination von Insulin mit 1α-OH-D bei Patienten mit LADA die Betazell-Restfunktion im Pankreas erhalten kann [6]….

      https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2012/daz-31-2012/diabetes-und-vitamin-d

  7. Maria Hübner 2. April 2022 at 13:41Antworten

    Achtung, damit es nicht zu Missverstädnissen bei der Höhe des Vitamin D-Spiegels kommt, ist unbedingt die Angabe der Einheit zu beachten! Dr. Michael Nehls spricht von nmol/l.
    125 nmol/l = 50 ng/ml Die Umrechnungszahl ist 2,5.
    Bei Selbstestkits von Cerascreen wird der Wert in ng/ml angegeben und eine sehr gute Vitamin D-Versorgung damit sogar noch höher angesetzt (61-90ng/ml ) als von Dr. Michael Nehls.

  8. HelmutK 2. April 2022 at 11:15Antworten

    Eine weitere Möglichkeit zum Fälschen von Studien, wäre es bereits erkrankten Patienten statt des aktiven Vitamin D das freiverkäufliche inaktive Vitamin D zu verabreichen. Bis das dann in die aktive Form umgewandelt wurde, ist es wohl häufig zu spät.

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