Noch mehr positive Erfahrungen mit Vitamin D in Altersheimen

Wir erinnern uns an das „Wunder von Elgg“ im Pflegeheim Eulachtal im Kanton Zürich. Bei insgesamt 56 Personen wurden Infektionen festgestellt, darunter 25 hochbetagte mit entsprechenden Vorerkrankungen. Bei keinem einzigen Fall war Hospitalisierung erforderlich und es verstarb auch niemand. Des Rätsels Lösung enthüllte die Heimleiterin, die die Abgabe von der an sich eher geringen Dosis von 5600 IE Vitamin D pro Woche bestätigte.

Infosperber.ch berichtet nun von einem anderen Fall, wie dem Altersheim Muotathal. Hausarzt Matthias Gauger betreut die 65 Bewohner. Alle bisher positiv Getesteten, die Vitamin D einnahmen wurden nicht schwer krank:

Meine Erfahrungen im Muotathal gehen in die gleiche Richtung. Ich betreue hausärztlich die 65 Bewohner des Altersheims Buobenmatt in Muotathal. Die meisten, doch nicht alle Bewohnener und Bewohnerinnen, waren oder sind mit einer medikamentösen Vitamin-D-Mangel-Behebung einverstanden. Bis heute gab es seit Beginn der Pandemie im Altersheim Muotathal nur ganz wenige Corona-Fälle. Kein einziger der Bewohner, welcher eine gute Vitamin-D-Versorgung hatte, wurde schwer krank.“

Eine spanische Studie hatte erhebliche Erfolge bei der Behandlung mit Vitamin D in Fomr der bioaktiven Variante Calcifediol ergeben. Bei einer Studie ergab sich, dass die Gruppe, die damit versorgt wurde, um 96% weniger Aufnahmen in die Intensivstation hatte und um 100% weniger Todesfälle.

Man fragt sich, warum diese Behandlung nicht öfter eingesetzt wird, die ganz klar die Belastung von Spitälern und Intensivstationen reduzieren und die Zahl der Todesfälle drastisch senken könnte. Ein Artikel im The BMJ versucht darauf eine Antwort zu geben.

Viele positive Effekte von Vitamin D in Studien bestätigt

Studien deuten darauf hin, dass die „D“-Effekte groß sind – 50% weniger Infektiosität – um ein Vielfaches geringere Intensivstations- und Sterblichkeitsrate.

Vitamin D ist ein Steroidhormon, das auch in begrenzten Nahrungsquellen vorkommt. Für die meisten ist die wichtigste D-Quelle die Exposition der Haut gegenüber UVB im Sonnenlicht, das saisonal zu- und abnimmt. Eine Supplementation ist die einzige andere Möglichkeit. Die Nebenwirkungen sind minimal.

Regionen mit einer proaktiven Vitamin-D-Politik, Aufklärung, Nahrungsergänzung und/oder größerer UVB-Exposition weisen eine viel geringere COVID-19-Infektions- und Sterblichkeitsrate auf; z.B. Finnland, Norwegen, Neuseeland und Äquatorialafrika (trotz Armut / hoher städtischer Mehrpersonenwohnungsbesetzung).

Die Risiken einer angemessenen Vitamin-D-Supplementierung sind gering: die Belohnung ist groß. Eine In-vitro-Studie stellt fest: „Vitamin D, Calcitriol, zeigt eine signifikant starke Aktivität gegen SARS-CoV-2“.

Insgesamt deuten die Studien stark darauf hin, dass das essentielle Prohormon und der Nährstoff Vitamin D eine weitaus wirksamere potenzielle COVID-19-Behandlung darstellt als jedes bisher verfügbare additive Arzneimittel.

Es gibt also allen Grund, stationäre COVID-19-Patienten auf Vitamin D zu testen. Angesichts der bisherigen Studienergebnisse ist es wohl Nachlässigkeit, dies nicht zu tun.

Finanzierung für Studien fehlt

Allerdings fehlte es an Dynamik und Finanzierung auf hoher Ebene, was durch den Ausschluss des Wellcome-Gates-Accelerators von der Finanzierung von „D“ noch verschärft wurde. Infolgedessen schlossen Forschungseinrichtungen Studien der Kategorie D aus und konzentrierten sich stattdessen auf die Umnutzung und neue Medikamente, auch in Pflegeheimen. D-Studien würden den Patientenstamm der Studie reduzieren: weitere erfolgreiche D-Studien könnten die Finanzierung von Long-Shot-Studien verringern.

Vitamin D ist eine nicht patentierbare Produktfamilie, die durch die Evolution entstanden ist. Wenn sich die Informationstiefe und die Anzahl der Studien zu D, die durchweg in die gleiche Richtung weisen, auf ein neues COVID-19-„Medikament“ mit minimalen Nebenwirkungen bezogen hätten, wäre es insgesamt auf den ersten Seiten aller Medien zu lesen gewesen. Zusätzliche klinische Forschung wäre mit Entschlossenheit und Schnelligkeit priorisiert worden, und „D“ wäre inzwischen als Standard-Behandlungsprotokoll zugelassen worden.

Kurz zusammengefasst: Vitamin D ist für die Pharmaindustrie uninteressant, damit kann kein Geld verdient werden, ja es behindert sogar Umsatz und Profit, denn wenn niemand mehr ins Spital muss oder stirbt ist auch das Thema Impfung vom Tisch. Aber das ist ein Trend, der im gesamten Gesundheitswesen zu beobachten ist – die Reparaturmedizin der pharmazeutischen Industrie triumphiert über Prophylaxe zur Erhaltung der Gesundheit. Und das wird so bleiben, solange medizinische Forschung von der Industrie finanziert wird statt von der öffentlichen Hand.


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