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Politik

„Aber Selenskyj ist doch Jude“ als Grund, warum Ukraine nazifrei ist?

37 Kommentare 13. September 2026 5 Minuten Lesezeit von Jochen Mitschka

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verucht auch aktuell wieder zu erklären, dass die Nazis in der Ukraine keine Rolle spielen würden, was man doch schon daran erkennen könne, weil er jüdischer Herkunft sei. Auch dieses Argument ist komplizierter, als es auf den ersten Blick erscheint.

Wolodymyr Selenskyj ist jüdischer Herkunft; mehrere Angehörige seiner Familie wurden während des Holocaust ermordet. Das macht ihn natürlich nicht automatisch zum politischen Gegner jeder Form von Nationalismus oder Rechtsextremismus. Ebenso wenig macht seine jüdische Herkunft die Existenz ukrainischer Rechtsextremisten unmöglich.

Der Satz „In der Ukraine kann es keine Nazis geben, weil der Präsident Jude ist“ ist tatsächlich kein überzeugendes Argument. Die politische Haltung eines Staates lässt sich nicht aus der Religion oder Herkunft seines Präsidenten ableiten. Aber daraus folgt auch nicht der umgekehrte Schluss, Selenskyjs Zionismus oder jüdische Herkunft beweise eine Verbindung zwischen seiner Regierung und nationalsozialistischer Ideologie.

Gerade hier muss man zwischen Judentum, Zionismus, jüdischer Identität und Nationalsozialismus unterscheiden. Diese Begriffe sind historisch nicht austauschbar.

Die eigentliche interessante Frage

Die spannendere Frage lautet deshalb nicht: „Sind Zionisten Nazis?“ oder „Ist die Ukraine ein Nazistaat?

Sondern:

Wie gehen Staaten und politische Bewegungen mit widersprüchlichen historischen Erbschaften um?

Das betrifft nicht nur die Ukraine. Auch Israel, Deutschland, Polen, Russland und zahlreiche andere Staaten haben mit historischen Bewegungen zu tun, deren Anhänger zugleich Widerstandskämpfer, Nationalisten, Kollaborateure oder Täter gewesen sein können – je nachdem, welche Person und welchen Zeitraum man betrachtet.

In der Ukraine ist diese Auseinandersetzung inzwischen wieder besonders sichtbar. 2026 sorgte etwa die staatliche Rehabilitierung beziehungsweise Ehrung des OUN-Führers Andrij Melnyk für erhebliche Kritik. Selbst die ukrainische Präsidialverwaltung bezeichnete Melnyk als eine „ikonische“ ukrainische Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts, obwohl er als einer der Führer der OUN für die schlimmsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich gemacht wird.

Kollaboration und Beteiligung am Holocaust

  • Die Ukrainische Hilfspolizei: Mitglieder der OUN-M stellten nach dem Einmarsch der Wehrmacht im Sommer 1941 einen Großteil der lokalen Hilfspolizei im besetzten Kyjiw (Kiew) und anderen Regionen. Diese Einheiten unterstützten die deutschen Einsatzgruppen aktiv bei der Erfassung, dem Zusammentreiben und der Bewachung von Juden.
  • Das Massaker von Babyn Jar (September 1941): Bei der Ermordung von über 33.000 jüdischen Männern, Frauen und Kindern in der Schlucht von Babyn Jar fungierten von der OUN-M mitorganisierte ukrainische Polizeieinheiten als Absperr- und Hilfstruppen. Zudem stellten Melnyks Unterstützer die Kiewer Stadtverwaltung unter dem Bürgermeister Wolodymyr Bahasij, die Propagandamaterial druckte, das zum Hass gegen Juden aufrief.

2. Politische und militärische Mitschuld

  • Beteiligung an NS-Sicherheitsdivisionen: Melnyk unterstützte (anders als der radikalere Flügel um Stepan Bandera, der zeitweise einen eigenen Staat ausrief) eine engere, formelle Kooperation mit dem Dritten Reich. Er befürwortete später unter anderem die Aufstellung der 14. Waffen-Grenadier-Division der SS (galizische Nr. 1) im Jahr 1943, deren Angehörige ebenfalls mit Kriegsverbrechen gegen Zivilisten (vor allem Polen und Partisanen) in Verbindung gebracht werden.

3. Beteiligung an ethnischen Säuberungen gegen Polen

  • Während die berüchtigten Massaker an der polnischen Zivilbevölkerung in Wolhynien und Ostgalizien (1943–1944) primär von der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) begangen wurden – die vom konkurrierenden Bandera-Flügel (OUN-B) kontrolliert wurde –, operierten in einigen Regionen auch Einheiten der Melnyk-Fraktion. Diesen wird vorgeworfen, in geringerem, aber dennoch nachweisbarem Umfang an den ethnischen Säuberungen und Vertreibungen polnischer Dörfer beteiligt gewesen zu sein.

Gerade solche Vorgänge wie die Ehrung eines Kriegsverbrechers zeigen, warum man die ukrainische Erinnerungspolitik kritisch untersuchen sollte. Die Tatsache, dass die heutige Ukraine scheinbar demokratische Wahlen abhält und rechtsextreme Parteien „nur“ eine Minderheit der Stimmen erhalten, beantwortet noch nicht die Frage, welche historischen Figuren der Staat ehrt, welche Symbole im öffentlichen Raum auftauchen und wie die Vergangenheit des ukrainischen Nationalismus bewertet wird.

Fazit

Das Ha’avara-Abkommen ist ein reales historisches Beispiel dafür, dass es zwischen zionistischen Organisationen und dem nationalsozialistischen Deutschland zeitweise konkrete Kooperation gab. Es beweist jedoch nicht, dass Zionismus und Nationalsozialismus dieselbe Ideologie waren.

Ebenso ist es eine Tatsache, dass ukrainische nationalistische und teilweise faschistische beziehungsweise antisemitische Bewegungen während des Zweiten Weltkriegs existierten und dass deren Erbe bis heute politisch umkämpft und „umstritten“ ist.

Es wäre aber genauso falsch, daraus abzuleiten, die heutige Ukraine sei ein von Nazis regierter Staat. Der Wahlerfolg der ukrainischen Rechtsextremen war auf nationaler Ebene gering, während einzelne rechtsextreme Bewegungen dennoch überproportionalen Einfluss in bestimmten gesellschaftlichen und militärischen Bereichen entwickeln konnten, und rechtsextreme Persönlichkeiten durch Austritt aus belasteten Parteien Karriere machten, bis hin zum Vorsitzenden des Parlaments.

Die historische Realität ist damit weder die einfache Geschichte „Zionisten und Nazis waren Verbündete“ noch die ebenso einfache Geschichte „In der Ukraine gibt es keine Nazis“. Und ganz besonders irreführend ist die Behauptung, weil ein Präsident jüdischer Herkunft sei, wäre es unmöglich, dass ein Land rechtsextremistisch regiert, oder von Nazis beeinflusst wird.

Welchen Einfluss Nazis in der Gesellschaft haben, zeigt sich jedoch an der Verehrung von Personen wie Bandery oder Melnyk, an Fackelumzügen, die große Ähnlichkeiten mit denen der Nazis aufweisen, mit Zeichen, wie Hakenkreuzen oder anderen Nazi-Symbolen, welche in Deutschland strikt verboten sind, und letztlich mit Gesetzen, die diskriminieren und mit Aussagen von Politikern und Medienschaffenden, welche hasserfüllt sind und Vernichtungsfantasien ausdrücken.

Bild: Screenshot von Video über „Nazis in der Ukraine

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Die Ehrung eines Nazis in der Ukraine: Chronik eines Protests

Die Rehabilitierung von Nazismus in der Ukraine

Entnazifizierung der Ukraine?

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37 Kommentare

  1. Sting2
    Antworten

    Polnischer EU-Abgeordneter zertrümmert ukrainisches Nazi-Denkmal

    https://t.me/ostnews_faktencheck/23817

    Der polnische Politiker Grzegorz Braun hat an der Grenze zur Ukraine mit einem Hammer auf ein Denkmal für Mitglieder der nationalistischen Ukrainischen Aufständischen Armee eingeschlagen.

    Der Obelisk „beleidigt das Andenken an die Opfer des ukrainischen Völkermords an den Polen“, sagte Braun. Er hätte mit professioneller Ausrüstung abgebaut werden müssen.

    Das Denkmal steht seit den 1990er Jahren nahe Hrubieszów in der Woiwodschaft Lublin.

    Auf dem mannshohen Findling sind die Namen getöteter Bandera-Anhänger eingemeißelt.

    Laut Braun hätten Anwohner den Stein aus Angst vor Rache durch Ukrainer nicht selbst entfernen wollen.

    Am 7. September war berichtet worden, dass das Denkmal geschändet worden sei und die Polizei nach dem Täter suche.

  2. Sting2
    Antworten

    Das aller größte Manko von Merz ist, dass er scheinbar wirklich ein NAZI ist und PERVERSEN KRIEG gegen Russland führen möchte!

    12 Jahre Maidan-Tragödie

    https://kammerspartakus.wordpress.com/2025/11/23/12-jahre-maidan-tragodie/

    Vor 12 Jahren begannen die Unruhen auf dem Maidan, die zu einem blutigen, verfassungswidrigen Umsturz in der Ukraine führten.

    Die Ereignisse auf dem Maidan wurden zum Ausgangspunkt der aktuellen ukrainischen Krise.

    • Bereits im Februar 2014 wurde mit direkter Unterstützung der westlichen Staaten der demokratisch gewählte Präsident gestürzt, und die an die Macht gelangten Nationalisten begannen, der Bevölkerung ihre antirussische Agenda aufzuzwingen, die Rechte von Millionen russischsprachiger Bürger einzuschränken und die Kollaborateure der Nazis aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs zu glorifizieren.

    Sie haben die UKRA-NAZIS an die Macht gebracht und dafür gesorgt, dass die Ukraine die Russen im Donbass töteten!!

  3. Sting2
    Antworten

    Am Unabhängigkeitstag verlieh Selenskij Biletskyi, dem rechtsnationalistischen Gründer des Asow-Regiments, den Titel „Held der Ukraine“

    https://overton-magazin.de/top-story/am-unabhaengigkeitstag-verlieh-selenskij-biletskyi-dem-rechtsnationalistischen-gruender-des-asow-regiments-den-titel-held-der-ukraine/#comment-407808

    August 2026, Florian Rötzer

    Zur Feier des Unabhängigkeitstages der Ukraine war man in Kiew offensichtlich ziemlich sicher, dass Russland die Hauptstadt nicht angreifen wird. Luftalarm gab es i Kiew nicht.

    Es waren die Präsidenten von Estland, Litauen, Moldawien, Finnland und der EU sowie die Regierungschefs von Großbritannien, Luxemburg und Lettland zur auf dem offenem Sophia-Platz stattfindenden Feier gekommen, wo sie Orden von Selenskij empfingen und dafür natürlich weitere Unterstützung versprachen.

    Interessant ist allerdings, dass Selenskij am Unabhängigkeitstag Andrii Biletskyi, dem rechtsnationalistischen Gründer des Asow-Regiments, gebildet aus Mitgliedern von „Patriot der Ukraine“ und „Sozial-Nationalen Versammlung“ (SNA), und des Nationalen Korps und jetzigen Kommandeur und Brigadegeneral des 3. Armeekorps, den Orden „Held der Ukraine“ durch ein Dekret verliehen hat. ALLES LESEN !!

  4. Sting2
    Antworten

    Jeffrey Sachs: „Bundeskanzler Merz, sagen Sie der deutschen Öffentlichkeit die Wahrheit!“

    https://www.freiewelt.net/blog/guido-grandt/jeffrey-sachs-bundeskanzler-merz-sagen-sie-der-deutschen-oeffentlichkeit-die-wahrheit/44295#comment-19987

    Veröffentlicht: 10. Juni 2026 | Einführung

    „Ein auf der Neutralität der Ukraine basierender Verhandlungsfrieden ist der realistische Weg aus der Katastrophe, und die Wiederherstellung normaler Wirtschaftsbeziehungen mit Russland ist der realistische Weg aus dem industriellen Niedergang Deutschlands.“

    Jeffrey Sachs zählt zu den renommiertesten Ökonomen der Welt. Der Professor der Columbia University war Sonderberater der UN, arbeitete für IWF, Weltbank, OECD und WTO und beriet zahlreiche Staaten des ehemaligen Ostblocks wirtschaftspolitisch.

    Nun fordert er in einem Offenen Brief an Bundeskanzler Merz dringend eine diplomatische Initiative gegenüber Russland, um eine weitere Eskalation des Ukrainekriegs bis hin zu einem direkten Krieg zwischen Europa und Russland zu verhindern.

    Nachfolgend der Offene Brief im Wortlaut – eine Ohrfeige für all jene Politiker und Medien, die weiterhin auf Eskalation statt auf Diplomatie setzen.

    Vor allem aber für Friedrich Merz und seine Außenpolitik, die Deutschland immer tiefer in den Konflikt hineinzuziehen droht. UNBEDINGT WEITER LESEN HIER WERDEN ALLEN LÜGEN DIESER REGIERUNG AUFGEZEIGT !!

  5. Sting2
    Antworten

    Asow-Vertreter mit SS-Symbolik in Deutschland – Bundesregierung windet sich und verweigert Stellungnahme

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=129606

    März 2025 um 13:26 , Ein Artikel von: Florian Warweg

    Die 12. Spezialbrigade „Asow“ der ukrainischen Nationalgarde hatte im Februar ihr internationales Bataillon in Schloss Diedersdorf bei Berlin einquartiert.

    Bei einem Interview der BILD-Zeitung mit dem Asow-Pressesprecher sah man in den Hintergrundbildern das Wolfsangelsymbol auf den Uniformen der Einheit, ursprünglich das Wappen der SS-Panzerdivision „Das Reich“.

    Die NachDenkSeiten wollten vor diesem Hintergrund wissen, wer diese nach wie vor offen mit NS-Symbolik agierende Spezialbrigade nach Deutschland eingeladen und deren Aufenthalt finanziert hat sowie ob die zuständigen Ministerien die gerichtliche Einschätzung teilen, dass dieses Symbol in Deutschland als „grundsätzlich verbotenes Kennzeichen“ gilt.

    Für Schloss Diedersdorf, 27 Kilometer von Berlin-Mitte entfernt, wird sonst mit „größtes Oktoberfest der Region“ sowie „Kindergeburtstag in einem Schloss feiern, ist das nicht ein Traum?“ geworben und dessen Besitzer, Thomas Worm, erklärt gegenüber der Presse:

    „Ich vermiete keine Räume an die AfD“.

    Aber im Gegensatz zur AfD scheint der Schlossherr mit der 12. Spezialbrigade „Asow“ der ukrainischen Nationalgarde, die bis heute offen Symbolik mit SS-Referenzen auf ihren Uniformen trägt, keine Probleme zu haben. ALLES LESEN !!

  6. Jochen Mitschka
    Antworten

    Kann es sein, dass Waldgängerin ein agent provocateur ist? Das Versuchen, Judentum mit den Verbrechen von zionistischer Aggression zu verknüpfen ist so offensichtlich, dass man sich das fragen sollte. Tatsache ist: Auch wenn einige der reichsten Menschen der Welt Juden sind, und einige davon auch Zionisten und den Völkermord in Gaza unterstützen, heißt das nicht, dass Menschen, welche sich zum Judentum als Religion bekennen, automatisch zu dieser Gruppe gehören. Etwas Anderes so offensichtlich und provokant zu verbreiten, sollte nicht dazu verleiten, diese Kommentare zu unterstützen oder zu verbreiten.

    1. Hello
      Antworten

      Selbst wenn sich Juden als Ethnie begreifen sollten, heißt das nicht, dass alle kriminell handeln, nur weil viele reiche Juden und Zionisten es tun. Abgesehen davon wird das Jüdischsein von der Mutter auf das Kind übertragen, nicht vom Vater. Da aber Rut als Stammmutter von David usw selbst nicht jüdisch war, fällt dieses ganze Gefasel von Jüdischsein ohnehin zusammen. Das wird auch im Christentum gerne übersehen. Noch weiter zurückgegangen: Auch Juda hatte zwei nicht-jüdische Frauen. Also ist dieser Stammbaum schon nicht mehr jüdisch.

    2. Daisy
      Antworten

      Ja, es gibt Provokateure, die dem Blog schaden wollen, indem sie totale Verschwörungstheorien verbreiten.

    3. Varus
      Antworten

      @“Das Versuchen, Judentum mit den Verbrechen von zionistischer Aggression zu verknüpfen ist so offensichtlich, dass man sich das fragen sollte.“

      Gerne könnte man öfter etwa Max Blumenthal zitieren, der laut Wikipedia Jude ist und in den Ungeschnittenen öfter mit Mileikowskistan-Kritik zitiert sind. Nach Umfragen sollen über 60% der US-Juden ähnliche Ansichten haben.

      1. rudifluegl

        Darum wählen 70% demokratisch.

    4. Waldgaengerin
      Antworten

      Daß ihr die Wahrheit hier weg zensiert, ist hiermit bewiesen.

      Der gesamte „Blog“, oder was auch immer das hier ist, ist kontrollierte Opposition.

      Mit der Wahrheit habt ihr es nicht so genau. Ein bisschen Wahrheit reicht euch. Die wahren Täter verheimlicht ihr und seid somit Mit-Täter.

      Die Liste der Menschen in Führungspositionen, die Juden sind, reicht Ihnen offensichtlich nicht. Ich erspare mir deshalb weitere Bemerkungen über Ihren Verstand.

  7. Jan
    Antworten

    „Nazi“ bezeichnet eine bestimmte historische Gruppe oder jene, die sich deren Renaissance wünschen. Ich tue mir schwer damit, Vertreibung, Massenmord, Genozid, Kriegstreiberei, Apartheid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit generell als „Nazi“ zu bezeichnen, auch wenn die historischen dieser Verbrechen schuldig waren. Vielmehr scheinen es mir ächtenswerte aber nichtsdestotrotz historisch ubiqitäre politische Methoden zu sein, ohne damit Vergleiche hinsichtlich Schwere und Schuld treffen zu wollen. Und natürlich sind Täter individuell zu beurteilen.

    Das bedeutet, dass jemand an seinen konkreten Taten und Einstellungen gemessen werden muss und nicht an seiner Zugehörigkeit zu einer Täter- oder Opfergruppe.

    Krieg, Mord und Vertreibung ist zu stoppen, egal welche Gruppe dies durchführt. Die Frage ist eher: Wie und zu welchem Preis?

  8. therMOnukular
    Antworten

    Alle Fragen des Artikels sind leicht zu beantworten:

    Wer die Ukraine regiert kann man so feststellen, indem man die „Protestmärsche“ vor/seit 2014 betrachtet und sich auf die Symbolik auf den Fahnen der heutigen „Regierungsanhänger“ (Nationalisten) konzentriert. Es ist die heutige offizielle Staats-Symbolik der Ukraine (siehe die Pullover des Schneehaserls).

    Und wie geht der Wertewesten damit um? Na verlogen natürlich, was für eine Frage.

    Warum ist das so?
    Weil sich die „Elite“ gerne Vasallen sucht, findet man diese nicht unter den ehrlichen Menschen. Wenn ich also einen Totschläger brauche, dann bediene ich mich solcher Subjekte, wie man sie zu Hauf in der ukr. und isr. „Regierung“ findet (oder bei uns). Diese Leute sind offiziell an der Macht, weil sie skrupellos genug sind, die perversen Phantasien ihrer Strippenzieher umzusetzen. Fällt die Maske, kann man immer noch behaupten, von diesen Bösen getäuscht worden zu sein, oder geopolitisch keine andere Wahl gehabt zu haben. Ist aber am Ende auch egal, weil sie als Marionetten ja austauschbar sind.

    Die Nazionisten haben sich einfach eine „Religion“ ausgesucht und sich dadurch eine Opferrolle verpasst, wie es für Soziopathen solchen Typs klassisch ist. Und da der Nazionismus ausschließlich seinen eigenen Vorteil akzeptiert, hat er auch keinerlei Berührungsängste bzw. hält nicht einmal seinen Pakt mit dem Teufel ein.

    Fazit:
    Alle „Eliten“ und ihre Marionetten in eine Anstalt für geistig abnorme Verbrechen.

    1. Waldgaengerin
      Antworten

      Jemand, dem das wichtigste Wissen fehlt, kann solche Fragen nicht beantworten.

      Eliten = Codewort für Juden und ihre Handlanger (auch Christen und Muslime dabei).

      Leute die sich diesem Wissen verweigern und permanent bzw.. starrsinnig andere Ausdrücke für Schwerverbrecher verwenden, sind Mit-Täter.

  9. Daisy
    Antworten

    Jedenfalls ist er der äh Mann, der zuviel weiß. Deswegen kriegen sie ihn nicht los. Er ist ein guter Freund von Bibi und hat auch bestimmt Zugang zu den Epstein Files, die wir noch nicht kennen…

    Das Verehren von Nadsis und Nadsisymbolen etc. ist verboten. Auch für Jxden… Wann endlich schleicht er sich und seine ganzen Busenfreunde detto? Dann hättma endlich an Frieden…

    1. Varus
      Antworten

      @“Wann endlich schleicht er sich und seine ganzen Busenfreunde detto?“

      Wenn er weder Geld noch Waffen mehr kriegt. Die Ungeschnittenen bringen heute von Ex-CIA Larry Johnson: „Der lange Weg hinein und der kurze Weg hinaus: Wie der Westen die Ukraine zu einer Waffe gegen Russland machte“ – Demnach suchen die westlichen Herrschaften dahinter bereits die Tür zurück. Johnson nach wird das instrumentalisierte Land nicht mitgenommen, aber irgendwann kann mir das egal sein – eigenes Überleben zuerst. 2022 haben am Dnepr noch Viele gejubelt, zum Beispiel als der Kreuzer „Moskwa“ versenkt wurde. Hoffentlich wird es den anderen Ländern Mahnung genug sein und die anderen aufpassen.

      1. Varus

        Ergänzung – kürzlich habe ich woanders gelesen, dass Polen nach langem Betteln darum plötzlich keine „nukleare Teilhabe“ mehr haben will – keine westlichen Nuklearwaffen auf eigenem Territorium. Die Mahnung scheint zu wirken?

      2. Daisy

        Trump gibt Selenskyj öffentlich die Schuld am Dieselmangel, obwohl er persönlich die Angriffe auf russische Ölraffinerien, die ihn verursacht haben, autorisiert hat. Irre..

        Saudiarabiens Fördermenge sinkt auf null. Trump hat offenbar wieder eine Erleuchtung, nämlich, dass die Ukr. nicht gewinnen wird..;-) Aber weiterhin versuchen natürlich die Willigen, ihm vom Gegenteil zu überzeugen. Bis zum letzten Ukrainer, bis zum totalen Ruin. Schland zahlt…

        Was die Dieselsache betrifft, so ist das sehr ernst. Denn es geht um die Lebensmittelproduktion. Und es trifft zuerst die Armen.

        Es war Zeit, dass Russland die Eisenbahnverbindung endlich angegriffen hat. Polen kann sich sicher sein, dass ihnen die Amis nicht helfen. Auch kann die EU-NATO vergessen, dass die Amis auf den Bündnisfall reagieren würden. Sie werden höhstens noch irgendwelche Raketen verkaufen.

        Bzgl. Dieselknappheit haben wir wieder eine Hoffnung. Vielleicht stopp Trump Schneelenski jetzt ganz? Er soll endlich die Geheimdienstinformationen abdrehen!

        Wir hier sollten uns einen Vorrat zulegen. Man denkt am besten an alles, denn die EU hat schon Pläne für einen Energie-Lockdown.

  10. Der alte Marxist
    Antworten

    Wolodymyr Selenskyj ist eine korrupte, gekaufte Marionette. Der würde nicht nur seine sprichwörtliche „eigene Großmutter verkaufen“, sondern befördert auftragsgemäß Millionen Ukrainer in den Tod. Es ist daher völlig irrelevant, ob er Jude ist oder nicht. Wesentlich ist, dass sich seine Macht nicht unerheblich auf Ultra-Nationalisten stützt, die nach wie vor Nazi-Kollaborateure verehren.

    1. therMOnukular
      Antworten

      Richtig, stimme zu 100% zu.

      Es ist nicht nur irrelevant, welcher Religion diese Menschen angehören, es ist darüber hinaus eine gefährliche Projektionsfläche, wie man an der Waldgängerin sieht. So entstehen nur pauschale Vorurteile und Ressentiments.

      1. Waldgaengerin

        Du bist ein Desinformant.

        Fakten:

        Last not least: „Jüdisches Leben“

        Warum fand dieses Jahr eine CDU-Präsidiumssitzung in einer Synagoge statt und was für ein Leben führt Larry Fink, der CEO von BlackRock? – Antwort: Larry Fink führt ein „jüdisches Leben in Amerika“. Was für ein Leben führt der Ex-US-Außenminister Anthony Blinken? – Auch er führt ein „jüdisches Leben in Amerika“. Selenskyj führt ein jüdisches Leben in der Ukraine. Die Frau des polnischen Außenministers Sikorski, Anne Applebaum, führt ein „jüdisches Leben in Polen“. Ihr Ehemann bedankte sich am Tag nach der Nordstream-Sprengung auf Twitter bei den USA – „Thank you, USA!“. Am selben Tag nahm die „Baltic Pipe“ zwischen Norwegen und Polen ihren Betrieb auf. Was für ein Leben führt Benjamin Netanyahu? – Blöde Frage. Was für ein Leben führen George Friedman von „Stratfor“, Trumps Großspenderin Miriam Adelson, Larry Ellison, Mark Zuckerberg und Jared Kushner? Welches Leben führte Jeffrey Epstein? – Allesamt führen und führten sie ein „jüdisches Leben“. Mit welchem Leben ist Victoria „F*ck the Eu!“ Nuland verheiratet, die US-Beauftragte für den Maidan-Putsch in der Ukraine 2014? – Sie ist mit dem „jüdischen Leben“ von Robert Kagan verheiratet. Hat Robert Kagan einflußreiche Geschwister bis hinein in den US-Supreme-Court? – Hat er. Alle „jüdisches Leben“ in den USA.

        Kann es sein, daß sich „jüdisches Leben“ Goys einkauft, die dann zu Edelgoys aufsteigen? Oder haben die Einkäufer ein „zionistisches Leben“, welches sie hinter ihrem jüdischen Leben verstecken? Argentinien: „Javier Milei ist getaufter Katholik, lehnt jedoch die Autorität der römisch-katholischen Kirche ab und zeigt eine starke Faszination für das Judentum.“ (Wikipedia) – ist Milei ein solcher Edelgoy? Ist Merz einer?

        Das sind alles so Fragen, wenn man bedenkt, daß das „jüdische Leben in der Welt“ insgesamt nur 0,2 Prozent einer Weltbevölkerung ausmacht, deren eine Hälfte aus etwa zwei Milliarden Christen und zwei Milliarden Muslimen besteht. Das ist nämlich verdammt viel „jüdisches Leben in internationalen Entscheiderpositionen“. Da stellt sich dann auch die Frage, wer etwas zu gewinnen hätte, wenn sich Christen und Muslime in die Haare bekommen und ob es schon einmal jemanden gegeben hat, der in einem Krieg beide Seiten finanziert hat. Wer hat nochmal Al Qaeda, den IS und die Hamas finanziert? Und wer hat dafür gesorgt, daß er es tut? Ist der „War On Terror“ nach 9/11 in Wahrheit ein noch laufender „War Of Terror“? Wenn ja, zu wessen Gunsten? Welches Leben führte Larry Silverstein, der das WTC kurz vor seinem Einsturz erworben hatte und hernach eine gigantische Versicherungssumme kassierte? – Ein „jüdisches Leben“ führte Larry Silverstein. Wer berichtete dieser Tage – nicht als erster – über Netanyahus Kenntnis eines bevorstehenden Angriffs am 7.Oktober 2023? – Die israelische Zeitung „Ha’aretz“. Für wen arbeitet Friedrich Merz?

        Und warum konnte Alice Weidel in ihrem mißglückten Live-Talk mit Elon Musk Anfang 2025 das englische Wort für „Gazastreifen“ nicht korrekt aussprechen, obwohl sie es zu dem Zeitpunkt seit mindestens 14 Monaten tagtäglich hätte vernommen haben können? Es hätte ihr eigentlich sehr flüssig über die Lippen kommen müssen. „Pronunciation“ hätte sie bspw. falsch aussprechen können, aber doch nicht „Gaza Strip“. Nicht Anfang des Jahres 2025. Wer regiert die westliche Wertewelt – und in wessen Auftrag werden ihre sufferänen Bewohner abgezockt?

  11. Varus
    Antworten

    Manchmal bekommt man den Eindruck, die Natsis seien in eine gewisse Siedlerkolonie im Nahen Osten geflohen, wo die weiter ihr Unwesen treiben würden.

  12. Hello
    Antworten

    Soweit ich es beobachten konnte, war es früher eher unbekannt, dass Selenski Jude ist. Erst als Selenskis Unterstützung der Banderas in die Kritik kam, erinnerten sich die Medien und die Politik, dass Selenski selbst jüdischer Abstammung sei und daher keinesfalls ein Natsi sein konnte. Plötzlich konnte man überall darüber lesen.

    „Es wäre aber genauso falsch, daraus abzuleiten, die heutige Ukraine sei ein von Nazis regierter Staat. “

    Ob der Wahlerfolg der ukrainischen Rechtsextremen niedrig war oder nicht, spielt eigentlich kaum eine Rolle. Es kommt darauf an, was die Rechtsextremen daraus machten – wie Sie es, Herr Mitschka, auch ansprachen. Zudem wird die Hälfte der Abgeordneten im ukrainischen Parlament als Direktkandidaten in den verschiedenen Wahlkreisen gewählt. Sie müssen keiner Parteie angehören und können daher nicht an der Fünfprozenthürde scheitern.

    1. therMOnukular
      Antworten

      Schaut nach einem „Wahlsystem“ aus, das man hervorragend manipulieren kann – und am Ende sitzen lauter einzelne Günstlinge im Parlament, die als Einzelpersonen per se keine Macht mitbringen und auch untereinander Konkurrenten sind.

      Wer auch immer die Ukraine regiert, kann nur ein A..loch sein. So viel ist sicher.

  13. VerarmterAdel
    Antworten

    „Die eigentliche interessante Frage“ ist, wer geht den Lügen gewisser Leute nicht auf den Leim?

    1. Waldgaengerin
      Antworten

      Na ja wer wohl hier; hier fast alle
      Genau so wie man meine Kommentare bewußt NICHT frei schaltet damit die Lüge hier noch länger öffentlich gemacht werden kann.

      1. therMOnukular

        Oh ja, natürlich…..;))

        Aber Achtung: Paranoiker haben auch echte Feinde.

      2. Daisy

        Waldi, Tipp: Schreiben Sie Kxmenntxre, da gehts sofort ;-)

  14. VerarmterAdel
    Antworten

    NaZi. Alles klar?

    Russland und Ukraine und ISrahell und viele andere Länder der Welt werden von der Chabad-Mafia kontrolliert. Nur so ist auch geisteskranke Terror überall zu erklären.

    „Wolodymyr Selenskyj ist jüdischer Herkunft; mehrere Angehörige seiner Familie wurden während des Holocaust ermordet.“

    Ach was? Sagt er das?

    Gehörten sie zu den „300.000 Menschen verschiedenster Nationen, die im Konzentrationslager Auschwitz umkamen“?

    „Unter dem Titel „Sühne für Auschwitz“ berichtet „Welt im Film“ über die Urteile im Krakauer Auschwitz-Prozeß von 1947/48.
    O-Ton: „Insgesamt kamen nahezu 300.000 Menschen verschiedenster Nationen im Konzentrationslager Auschwitz um. (…) Das Konzentrationslager Auschwitz bleibt als Mahnmal der Schande so erhalten, wie es heute steht. Zum bleibenden Gedenken an seine 300.000 Opfer.““
    — „Welt im Film 137/1948“

    Es dürfte nichts geben, was sich die kranken Verbrecher gewisser Kreise nicht trauen. Wer denkt, so etwas würde doch niemand tun, so bösartig und menschenverachtend kann doch niemand sein, hat die Rechnung ohne diese von Raff- und Machtgier zerfressenen Psychopathen gemacht, und ich hoffe, ich erlebe noch, dass sie dafür bezahlen, jeder einzelne, der bei dieser Nummer aktiv mitgemacht hat.

  15. Waldgaengerin
    Antworten

    Dummer teile-und-herrsche-Artikel ohne Hintergründe,

    eines Nachrichtenportals welches immer noch Kommentare zensiert.

    Logisch daß man sich schwertut mit Hintergründen, wenn man nichts von ihnen weiß bzw. sich den notwendigen Infos kategorisch verweigert.

  16. rudifluegl
    Antworten

    Und Netanjahu ist Ukrainer!

    1. 1150
      Antworten

      @flügellahmer,
      nein, ursprünglich stammen diese prachtstücke aus der umgebung von vilna, lettland

      1. 1150

        schon sein grossvater, nathan mileikowsky, war schon ein radikaler zionist

      2. rudifluegl

        Ah jah.. Sie Großkaliber!
        Da gibt es ja tatsächlich Abstammungsverhältnisse, die ich gar nicht erforschte, da mir Abstammungen prinzipiell so etwas von wurscht sind.
        Ich habe die eingefahrenen Denkweisen nicht mitbedacht, die so etwas wie paradoxe Interventionen nicht kennen!
        Für manche erklärt eben Jude sein alles. Wie eben Ukrainer als korrupt, kriegsgeil gesehen werden,
        1150er zu sein erklärt mir aber doch inzwischen vieles.

      3. 1150

        @flügellahmer,
        paolo conti skizzierte deinesgleichen schon vor langer zeit in einer textzeile:
        weil es so poetisch klingt, in italienisch:
        ….. sei un makkako senza storia ……

  17. cwsuisse
    Antworten

    Wenn in Deutschland in der Ausbildung befindliche ukrainische Soldaten zurückgeschickt werden müssen, weil sie Nazi-Embleme auf ihre Uniform genäht haben, dann ist das natürlich nur ein Zufall.

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