In Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des freiheitlichen EU-Abgeordneten Gerald Hauser bestätigt die EU-Kommission, dass investiert wurde, „bevor es sicher war, ob die betreffenden Impfstoffe erfolgreich sein würden“ – und dass gleichzeitig die Haftungsrisiken der Hersteller auf die Mitgliedstaaten abgewälzt wurden. Das Risiko wurde sozialisiert, der Gewinn privatisiert.
Die Anfrage zur schriftlichen Beantwortung E-002576/2026 des Abgeordneten Gerald Hauser (PfE) an die Kommission wurde beantwortet – und die Antworten „haben es in sich“, wie Hauser formuliert. Der Kern der Anfrage: Der Vertrag zwischen der Kommission und Moderna vom 4. Dezember 2020 (SANTE/2020/C3/054 – SI2.838958), unterzeichnet von Moderna-CEO Stéphane Bancel und der damaligen Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides.
Darin erkannten die Unterzeichner an, dass Moderna wegen der „beschleunigten Fristen“ für Entwicklung, Produktion und Lieferung der mRNA-Gen-Impfung unter keinen Umständen garantieren oder irgendeine Haftung dafür übernehmen konnte, dass die Impfung ausreichend wirksam oder frei von „inakzeptablen Nebenwirkungen“ war.
Die Folge: Moderna wurde von jeglicher Haftung für Impfschäden freigestellt – bei Tod, körperlicher, geistiger oder seelischer Verletzung, Krankheit oder Behinderung, bei Angst vor Verletzung, bei Sachverlust und sogar bei Betriebsunterbrechung eines Geimpften. Die Mitgliedstaaten übernahmen diese Risiken – wie auch beim Biontech/Pfizer-Impfstoff.
Die drei Fragen Hausers – und die brisanten Antworten
Hauser stellte der Kommission drei Fragen:
- Warum akzeptierte die Kommission das Risiko, dass die Gen-Impfung von Moderna unwirksam war und „inakzeptable Nebenwirkungen“ hatte?
- Warum wurde Moderna von jeglicher Haftung für Impfschäden freigestellt?
- Wusste auch die Kommission bereits 2019, dass im Jahr 2020 eine Pandemie kommen würde?
Die Antworten sind, wie die FPÖ in ihrer Analyse festhält, von erheblicher Sprengkraft.
Zum entscheidenden Punkt der Investitionen und der Haftung zitiert Hauser aus der offiziellen Antwort der Kommission: Die Investitionen hätten „in der Tat stattgefunden, bevor es sicher war, ob die betreffenden Impfstoffe erfolgreich sein würden“.
Zugleich seien die Mitgliedstaaten bereit gewesen, „die mit der Haftung für nachteilige Auswirkungen verbundenen Risiken für die Hersteller zu verringern“, um ausreichende Anreize für den Markteintritt zu schaffen.
Risiko sozialisiert, Gewinn privatisiert
Hausers Schlussfolgerung:
„Das bedeutet im Klartext: Das Risiko wurde sozialisiert, während der Verkauf forciert wurde! Das ist kein normales unternehmerisches Risiko. Die Allgemeinheit übernahm Risiken, damit Pharmaunternehmen einen Anreiz für den möglichst schnellen Markteintritt erhielten.“
Damit ist genau das dokumentiert, was Kritiker seit Jahren sagen: Die COVID-19-Impfkampagne war für die Pharmaindustrie ein maximal einträgliches Geschäftsmodell, bei dem das unternehmerische Risiko – das normalerweise jeder Hersteller trägt – vollständig auf die Steuerzahler abgewälzt wurde.
Ein normales Unternehmen, das ein Produkt auf den Markt bringt, haftet für Schäden. Genau diese Haftung ist der marktwirtschaftliche Mechanismus, der Qualität und Sicherheit erzwingt. Genau dieser Mechanismus wurde hier systematisch ausgehebelt.
Die Frage nach dem Vorwissen: Bancel und das Jahr 2019
Besonders bemerkenswert ist die dritte Frage Hausers. Hintergrund sind Aussagen von Moderna-CEO Stéphane Bancel, wonach sich sein Unternehmen bereits 2019 auf eine Pandemie im Jahr 2020 und die Produktion von Milliarden Impfstoffdosen vorbereitet habe.
Bancel hatte dies öffentlich erklärt – unter anderem im Umfeld des Weltwirtschaftsforums, wie TKP berichtete. Moderna hatte demnach 2019 schon 100.000 Impfdosen erzeugt.
Die Antwort der Kommission darauf ist ebenso aufschlussreich wie ausweichend: Sie ging auf diese Aussagen nicht näher ein und behauptete lediglich, ihr sei – anders als Bancel beziehungsweise Moderna – nicht bekannt gewesen, dass es 2020 zu einer Pandemie kommen würde.
Wobei die EU-Kommission schon früher ein eigenes Pandemie-Planspiel im Jahr 2019 zugegeben hatte.
Das heißt im Umkehrschluss: Die Kommission bestreitet nicht einmal, dass Moderna es wusste. Sie bestreitet nur ihr eigenes Vorwissen, was offenbar auch sehr fragwürdig ist. Eine bemerkenswerte Konstellation.
Die offenen Fragen – Hauser will weitergraben
Hauser kündigt an, die Angelegenheit nicht auf sich beruhen zu lassen:
„Warum wurden solche Vertragsbedingungen akzeptiert? Wer hat entschieden, dass die Allgemeinheit die Risiken übernehmen soll? Und warum wurde dieses System derart abgeschirmt? Das will ich als Nächstes mit einer weiteren Anfrage von der EU-Kommission wissen. Es geht um Milliarden an Steuergeld, um Haftung und letztlich um die Gesundheit der Bürger. Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, wer diese Entscheidungen getroffen hat und wem sie tatsächlich genutzt haben.“
Fazit
Was dieses Dokument leistet, ist ein offizielles Eingeständnis der strukturellen Bedingungen, unter denen die COVID-19-Impfstoffe beschafft wurden:
- Investiert wurde vor dem Nachweis der Wirksamkeit
- Gehaftet wurde für nichts – weder für Unwirksamkeit noch für „inakzeptable Nebenwirkungen“
- Das Risiko trug die Allgemeinheit, den Gewinn die Pharmaindustrie
Damit ist die entscheidende Frage nicht mehr ob die COVID-Impfkampagne als Geschäftsmodell zugunsten der Industrie konstruiert war – sondern wer diese Entscheidungen getroffen hat und wem sie tatsächlich genutzt haben.
Die Antworten darauf stehen noch aus. Aber die Richtung, in die Gerald Hauser gräbt, dürfte den Verantwortlichen in Brüssel zunehmend unangenehm werden.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
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EU-Kommission gibt eigenes Pandemie-Planspiel im Jahr 2019 zu
Moderna CEO: Wir haben 2019 schon 100.000 Impf-Dosen erzeugt
Moderna-Wissenschaftler: mRNA-Spritzen haben Toxizitätsrisiko
4 Kommentare
Ich meine, mich erinnern zu können, dass ich irgendwo gelesen habe, dass vor dem ersten Atomwaffentest ernsthafte Bedenken geäußert wurden, dieser könne eine kaskadierende Kette von Ereignissen auslösen, die letztlich Leben auf der Erde unmöglich machen würde … Man hat ihn dennoch durchgeführt. Hier liegt das Risiko für die Initiatoren doch umso günstiger. Es ist doch geschäftlich vollkommen nachvollziehbar, dass, wenn man das eigene Risiko auf nahezu null senkt und eine 100 % Gewinnzusage hat, man geradezu fahrlässig handeln würde, wenn man nicht investiert. Ich hätte meinen Vermögensberater gefeuert, wenn er mir nicht zumindest unterbreitet hätte, dass es diese Möglichkeit gibt. Dazu kommt noch, dass die Gentechnik ungeahnte Möglichkeiten eröffnen könnte, wenn nur diese lächerlichen ethischen Bedenken nicht wären …
Zitat:
„Damit ist die entscheidende Frage nicht mehr ob die COVID-Impfkampagne als Geschäftsmodell zugunsten der Industrie konstruiert war – sondern wer diese Entscheidungen getroffen hat und wem sie tatsächlich genutzt haben“
Fangen wir mit der letzten Frage an:
Genutzt haben diese „Entscheidungen“ vor allem denjenigen Aktionären, die kräftig in die modRNA-Mafia investiert haben, darunter auch unser „philanthropischer“ Menschheitsretter Bill Gates und seine Kumpane aus der mächtigen Finanzindustrie, die sich schnelle und prächtige Gewinne erhofft hatten (Verluste waren aufgrund des Persilscheins in den Lieferverträgen, genannt „Risiko-und Haftungsfreistellung“ sowie Abnahmegarantien, ohnehin nicht zu befürchten).
Zur vorgelagerten Frage:
Ich würde hier nicht mehr von „getroffenen Entscheidungen“ sprechen:
Denn die Zulassungsbehörden waren durch Lobbyismus und Korruption schon vorher sturmreif geschossen worden und hatten keine wirkliche Entscheidungsgewalt bzw. Entscheidungsfreiheit mehr.
Und mit der künstlich geschaffenen „weltweiten pandemischen Notlage“ und den daraus resultierenden, alternativlosen „Impfstoff“-Lieferverträgen, die aber eher einem Blanko-Scheck ausschließlich zugunsten der Hersteller entsprachen (siehe oben) wurde auch den letzten Zweiflern die Zustimmung zu den Lieferverträgen abgenötigt.
Die praktische, politisch-mediale Umsetzung der Impfkampagne erfolgte dann durch die gleichen Steuerungsmittel, also Lobbyismus und Korruption auf der nächstniedrigeren (nationalen) Ebene, also in den Regierungen und ihren untergeordneten (und damit alles andere als unabhängigen) Gesundheitsbehörden und in „DER Wissenschaft“ innerhalb der Mitgliedsstaaten.
Für ein Schlangenöl, das gar keine positive Wirkung hat, muss man auch kein Risiko eingehen. Kochsalzlösung mit Handauflegen hätte genügt. Die einzige Wirkung der Glücksspritzelein war die Schadwirkung. Das geht über „follow the money“ hinaus!
Man erkenne, dass die EU eine reine Organisation im Handelsrecht ist und jedweder Übergriff auf den Bürger nur auf „freiwilligen“ Verträgen basiert. Wer das nicht verinnerlicht hat, der ist bereits jetzt ein Sklave und hat seine Macht an die Teufel abgegeben.
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