Nachdem sich der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages in einer öffentlichen Anhörung mit der Petition zur Aufhebung des Masernschutzgesetzes befasst hat, zieht Dr. Ronald Weikl, stellvertretender Vorsitzender der MWGFD und Koordinator der Arbeitsgruppe „Masernschutzgesetz“, in einem offenen Brief Bilanz.
Der Brief, der an die an die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Christiane Schenderlein sowie an die Mitglieder des Petitionsausschusses und die interessierte Öffentlichkeit gerichtet ist, greift zentrale Aussagen und Kontroversen der Sitzung erneut auf und diskutiert sie.
Im Brief bilanziert Weikl, dass er und die Rechtsanwältin Beate Bahner hätten trotz des engen Zeitrahmens den Großteil der Argumente der Arbeitsgruppe vortragen können. Der Brief fasst diese erneut zusammen und fordert die sofortige Aufhebung des Gesetzes sowie ein grundsätzliches Überdenken der Masern- bzw. MMR(V)-Impfung. Die MWFGD hat den offenen Brief veröffentlicht und ist hier zu finden.
Eine (ki-unterstützte) Zusammenfassung des Briefes:
Die Nachweispflicht belaste Tausende Menschen erheblich, die sich oder ihre Kinder nicht den als nebenwirkungsreich beschriebenen Impfstoffen aussetzen wollten. Verfügbar seien nur Drei- oder Vierfachimpfstoffe, die auch Erreger umfassten, die seit Jahren als eliminiert gälten. Die strafrechtliche Verfolgung und Diffamierung von Ärzten, die nach Anamnese und unter Verweis auf ein aus Sicht der Autoren ungünstiges Nutzen-Schaden-Verhältnis Atteste ausstellten, sei nicht länger hinnehmbar. Kita- und Schulleitungen, Gesundheitsämter und Amtsgerichte seien mit den Regelungen überfordert.
Das Kernargument bleibt ein deutlich negatives Nutzen-Risiko-Verhältnis: Das Schadensrisiko durch die Impfung liege um ein Vielfaches über dem durch die Erkrankung und stelle bereits eine Kontraindikation dar. Die Todesfallrate im Zusammenhang mit Masern sei lange vor den Impfprogrammen auf annähernd null gesunken; das gelte auch für andere Kinderkrankheiten ohne Impfstoff. Eine schnellere Abnahme der Fallzahlen durch die Impfung lasse sich in den letzten 50 Jahren nicht nachweisen.
Masern seien in den allermeisten Fällen eine harmlose Kinderkrankheit gewesen, die früher nahezu alle Kinder zwischen dem vierten und zehnten Lebensjahr durchgemacht hätten. Daraus resultierten lebenslange Immunität und weitere Vorteile, etwa ein geringeres Risiko bestimmter Krebs- oder Autoimmunerkrankungen, Entwicklungssprünge oder das Verschwinden anderer Erkrankungen. Nur die natürlich durchgemachte Infektion hinterlasse dauerhaften Schutz; Impfungen schützten allenfalls temporär und könnten keine Herdenimmunität erzeugen. Die Erkrankung erfordere außer Bettruhe und Zuwendung keine besondere Behandlung; medikamentöse Fiebersenkung sei zu vermeiden, weil sie Komplikationen begünstige.
Säuglinge ungeimpfter Mütter seien durch Nestschutz geschützt; vulnerabel würden sie vor allem, wenn dieser bei geimpften Müttern unzureichend sei (Verweis auf den ECDC-Measles-Report 2024). Erwachsene erkrankten erst seit Einführung der Impfungen, weil diese keine dauerhafte Immunität erzeugten. Studien und ECDC-Zahlen zeigten, dass etwa 20 bis 30 Prozent der Erkrankungen Geimpfte beträfen. Eine Ausrottung sei so nicht möglich; man solle aus dem Programm aussteigen, solange noch 40 bis 50 Prozent der Bevölkerung über natürlichen Schutz verfügten.
Schäden seien im PEI-Report 2012 dokumentiert, der nach eigener Angabe des Instituts nur einen Bruchteil erfasse; tatsächliche Beeinträchtigungen lägen um mehr als den Faktor 20 höher.
Zur Anhörung kritisiert der Brief „vorformulierte Gefälligkeitsfragen“ von Abgeordneten der Regierungsparteien. Schenderlein und begleitende Mitarbeiterinnen des Bundesgesundheitsministeriums hätten die Argumente für das Gesetz kaum formulieren können und die Zahlen der Petenten ohne eigene Belege als jeder Grundlage entbehrend zurückgewiesen. Unerklärt bleibe, wie ein Impfstoff ohne dauerhafte Immunität die Masern eliminieren solle. Angeführt werde eine Todesfallrate von 1:1000, die mit den Zahlen der letzten zehn Jahre nicht übereinstimme, während Impfrisiken auf behandelbare allergische Reaktionen von 1 bis 4 pro Million reduziert würden.
Zur Richtigstellung: Allergische Reaktionen träten mindestens mit 1:1000 bis 1:10.000 auf; die genannte Rate betreffe schwere Anaphylaxien. Das Cochrane-Review 2020 nenne zudem aseptische Meningitis (1:8000, bei geschätzt 1,2 Millionen Impfungen jährlich rund 150 Betroffene) und Fieberkrämpfe (1:1500, rund 800 Betroffene) sowie Autoimmunerkrankungen wie ITP, Purpura Schönlein-Henoch, entzündliche Darmerkrankungen, Ekzeme, Allergien, Asthma, Typ-1-Diabetes und Autismus-Spektrum-Störungen. Das Review 2021 stufe die Evidenz zur Sicherheit der MMR-Impfung als niedrig bis mäßig ein und vermisse langfristige sowie placebokontrollierte Studien.
Masern spielten seit Jahren weder in Deutschland noch in der EU eine nennenswerte Rolle; in den letzten sieben Jahren gebe es hier keine Berichte über Todesfälle oder bleibende Schäden. Eine epidemische Lage, die Grundrechtseingriffe rechtfertige, liege nicht vor. Eine Risikoanalyse von Prof. Werner Bergholz sehe keine Basis für den Kita-Ausschluss.
Die Pflicht sei mit Art. 2 Abs. 2 GG (körperliche Unversehrtheit) und Art. 6 Abs. 2 GG (Elternrecht) unvereinbar. Der Ausschluss nicht geimpfter Kinder verstoße gegen das Diskriminierungsverbot der UN-Kinderrechtskonvention. Gesetzgeber und Bundesverfassungsgericht missachteten damit Völkerrecht, Grundgesetz und EU-Charta; das Urteil von 2022 ändere daran nichts. Nach sechs Jahren Nachweispflicht fehlten weiterhin Daten zur Begründung. Ein wachsender Teil der Bevölkerung durchschaue die Pflicht; die Impfquoten würden weiter sinken.
Der Brief fordert die schnellstmögliche Aufhebung des Masernschutzgesetzes, das Ende der Impfpflicht und die Verhinderung weiterer Impfpflichten. Unterzeichnet ist er von Weikl im Namen der Arbeitsgruppe, deren Mitglieder unter anderem Beate Bahner, Prof. Dr. Werner Bergholz, Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Prof. Dr. Paul Cullen, Prof. Dr. Andreas Sönnichsen und Dr. Wolfgang Wodarg sind.
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Bundestagspetition gegen Masern-Impfpflicht
9 Kommentare
Niemand darf sich, in welcher Form auch immer, etwas verabreichen lassen, was er nicht will und niemand sollte etwas glauben, nur weil nadere es tut. Das ist etwas grundsätzliches für ein selbstbestimmtes Leben in Gesundheit.
Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, was so schwer daran zu akzeptieren ist, dass die Wissenschaftlichkeit in der Virologie überhaupt nicht gegeben ist. Die Viren Lüge ist im Grunde weitaus einfacher zu durchschauen als jene die den Klimanotstand betrifft. (Fehlende Kontrollexperimente, Elektronenmikroskopische Aufnahmen, die genauso aussehen mit oder ohne ‚viralem‘ Material etc.) Es liegt wahrscheinlich daran, dass sie ganz einfach älter ist und entsprechend tief verankert ist. Ich freue mich jedenfalls über die Beharrlichkeit von Verarmter Adel, denn er hat Recht, soweit ich das sehe.
Bei Masern sind die roten Hautflecken typische Symptome. Können Sie mir bitte erklären, wieso sie Kinder nacheinander bekommen, wenn sie beisammen waren und eines damit angefangen hat? Haben alle in Abständen von ein paar Tagen denselben Giftstoff im Essen oder Trinken zu sich genommen? Oder alle irgendeinen Hygienefehler begangen – auch innerhalb von ein paar Tagen den jeweis gleichen?
Die Impfung ist ein Lebendimpfstoff. Was wird da geimpft?
Nur ständig zu betonen, dass es keine Viren gäbe, ohne ein anderes Modell zu liefern, ist ein bisschen zu wenig. Auch wenn diese Behauptung oft mit vielen Rufzeichen untermauert wird.
Das ist ein berechtigter Einwand und ich kann Ihnen Ihre Fragen auch nicht beantworten. Auch in meiner Wahrnehmung gibt es Ansteckung, das Problem ist nur, dass sie bisher unter kontrollierten Laborbedingungen niemals reproduzierbar war. Grundsätzlich finde ich es legitim, auf ein nicht zutreffendes Modell hinzuweisen, auch ohne ein besseres Alternativmodell anbieten zu können. Denn das Virenmodell betrifft unser aller Leben und prägt uns geistig-spirtuell in einer sehr unerfreulichen Weise und hat bereits immensen Schaden in vielerlei Hinsicht angerichtet. Darum würde ich es vorziehen, ganz einfach zuzugeben, dass wir die Ursachen von Krankheit noch kaum verstanden haben. Es gibt nicht immer eine plausible, einfache Erklärung, das durch ein Modell abgebildet werden kann.
„Grundsätzlich finde ich es legitim, auf ein nicht zutreffendes Modell hinzuweisen…“
Wer sagt denn, dass dieses Modell nicht zuftrifft?
Ist derjenige, der das sagt, die einzig richtige Kapazität auf diesem Gebiet? Alle anderen Virologen sind Tro…? Bhakdi, Haditsch und viele andere? Wozu das Geschrei, es gäbe keine Viren, wenn nichts anderes angeboten wird? Dann kann das Viren-Modell doch als momentanes Modell stehen bleiben. Wenn etwas angeblich in kontrollierbaren Laborbedingungen nicht reproduzierbar ist, dann gibt es das auch nicht? Dann gibt es Bakterien erst seit der Entwicklung des Mikroskops und der Anzüchtung in Petrischalen?
Wenn es Ansteckung gibt, weshalb ist es dann so wichtig, das Virus-Modell abzulehnen? Was ist der Nutzen davon? Wieso ist der Adel derart verarmt, dass seine einzigen Argumente Rufzeichen sind? Wo er doch sonst ganze Elaborate von sich gibt (ich lese sie nicht)?
Genau so ist es! Um eine wissenschaftliche Hypothese zu verwerfen, muss man selbst keine bessere haben. Ansonsten müsste man sich auf ewig mit der erstbesten Hypothese herumschlagen, die mal irgendwann Anklang gefunden hat. Vielmehr bedeutet das Widerlegen einer Hypothese, dass man wieder auf den Anfang zurückgeht: Wir wissen es einfach nicht.
Zu „Masernausbrüchen“ gibt es den Verdacht, dass diese Ausbrüche nur statistische Artefakte sind, die nur dadurch entstehen, dass das Gesundheitsamt nach einem ersten Masernfall die Einrichtungen an die Meldung von Masernfällen erinnert und daraufhin alle ihre Fälle nachmelden. Und nach einer Woche kehrt wieder das normale Tagesgeschäft ein, Masernfälle werden nicht mehr gemeldet, und der „Ausbruch“ ist scheinbar beendet.
Ich habe diesen Verdacht einmal überprüft und bestätigt gefunden, indem ich beim Gesundheitsamt nach einer Pressemeldung über einen Masernausbruch nachgefragt habe. Jeder kann das in seinem Ort tun.
Also dass Masern sehr ansteckend sein sollen, weil es immer wieder zu Ausbrüchen komme, muss man mit einem großen Fragezeichen versehen.
„Zu „Masernausbrüchen“ gibt es den Verdacht, dass diese Ausbrüche nur statistische Artefakte sind, die nur dadurch entstehen, dass das Gesundheitsamt nach einem ersten Masernfall die Einrichtungen an die Meldung von Masernfällen erinnert und daraufhin alle ihre Fälle nachmelden. “
Dass Schindluder betrieben wird, ist gerade in der heutigen Zeit leider anzunehmen. Es ist auch ziemlich egal, ob Masern sehr stark oder weniger stark ansteckend sind, solange diese Kinderkrankheiten harmlos sind – und das waren sie, bis es eine Impfung dafür gab. Diese Impfsucht ist es, die zu bemängeln ist, nicht das Virus-Modell.
Noch einmal zu meiner Frage: Was impft man eigentlich, wenn es keine Viren sind? Nicht zu vergessen, dass gegebenfalls auch seriöse Ärzte impfen. Die spritzen einfach etwas, das sie nicht kennen?
Haben sie ein Virus? Nein! Worüber reden wir dann? Sind alle bekloppt in diesem Land?
Damit erreichen Sie leider keinen.
Dazu kommt, dass die Leute krank werden, ohne zu verstehen, dass dies idR. nur eine schlechte Ernärunsgweise und Lebensführung ist, zumindest was diese Virensache angeht. Bakterien ist eine andere Sache..
Es hilft also nichts, Themen von Überübermorgen in den Mittelpunkt zu schieben.
Diese Bilanz die gezogen wird, kann man auch von mir haben.. Es ist organisierte Kriminalität.
Und dahinter verbergen sich ganz andere Gründe und Ziele… Aber absolut andere.. Nicht nur ein wenig..
Diese Dinge sind Vorbedingungen für den eigentlichen Aufbau einer anderen Welt..
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