Der jährliche Preisregen aus Stockholm honoriert selten gemäß Stiftungszweck den „größten Nutzen für die Menschheit“. Preisträger sind eher Galionsfiguren für zukünftige Anschläge auf die Menschheit. Der diesjährige Medizinpreis lässt Bedrohliches erwarten.
Eigentlich sollte Medizin eine angewandte Wissenschaft sein, die der Verhütung, Linderung oder Beseitigung von Krankheiten dient. Dies war und ist jedoch nicht der Fokus des Nobelpreiskomitees. Die Nobelpreise ehren weder tatsächliche Fortschritte in Diagnostik und Therapie, noch tragen sie wirklichen Krankheitsursachen Rechnung. Werden die Erkenntnisse der Preisträger immer mikroskopischer, als könnte man Krankheiten auf einen einzigen Mechanismus zurückführen, muss Medizin für das Preiskomitee anderen Zwecken dienen.
Das Missverhältnis zwischen Preisen und Nutzen offenbart die bisherige Liste der Nobelpreise: ganze 11 aller seit 1901 geehrten 232 Personen befassten sich mit einer irgendwie wirksamen Therapie.
Lediglich 7 Preisträger wurden für nützliche diagnostische Verfahren ausgezeichnet. Chirurgische Fortschritte tauchten überhaupt nur drei Mal auf! Alle übrigen Preisvergaben prämierten nebulöse biochemische und physiologische Erkenntnisse, die nur Voraussetzungen für Eingriffe in die Biologie schaffen könnten. Im Gegensatz zu anderen Organisationen wurde in Stockholm nie eine Preisvergabe annulliert.
Gefährliches ist preiswürdig
Wenigstens 9 der bisherigen Nobelpreise muss man der Kategorie „Betrug oder grober Unfug“ zuordnen. Darunter 1907 der Irrsinn, bei Schilddrüsenknoten die gesamte Schilddrüse zu entfernen, um dann eine potentiell tödliche Unterfunktion feststellen zu müssen; Organtransplantationen im Jahr 1912, die alle zum Tod führten oder eine Gehirnverstümmelung mit einem pickelartigen Instrument zur Behandlung der Epilepsie 1949.
Zwei Nobelpreise zur Befeuerung der Geldmaschine „Cholesterinsenkung“. Ein Nobelpreis für eine Krankheitserklärung, die seit 40 Jahren spekulativ ist: „Prionen“. 2023 gar noch ein Nobelpreis für Forschungen zu den „wirksamen Covid-19-Impfstoffen“.
Der medizinisch-industrielle Komplex führt das Zepter
in diesem Jahr geht der Nobelpreis für Medizin an die beiden Deutschen Peter Hegemann und Georg Nagel sowie den Amerikaner Karl Deisseroth für ihre Forschungen zu lichtgesteuerten Ionenkanälen, um Zellen – vorrangig Nervenzellen – mit Hilfe von Licht an- oder abzuschalten. Aktivitäten von Lebewesen sollen dadurch gezielt gesteuert werden. Dafür entdeckten Hegemann und Nagel das Protein Kanal-Rhodopsin, das Zellen empfindlich für Licht macht. Deisseroth setzte das Gen für dieses Protein in Neuronen von Ratten ein. Nervenzellen konnten dadurch mit Licht aktiviert werden.
Nicht nur, dass damit zum wiederholten Mal Maßnahmen dekoriert werden, die in unser Heiligstes, den Binnenraum unserer Zellen und unser Erbgut eingreifen. Spätestens seit den mod-mRNA-Giften sollte jeder wissen, dass die Einschleusung von irgendwelchen Substanzen in das Innere unserer Zellen nur mit hochgiftigen kationischen Lipiden möglich ist und jede körperfremde Struktur dort vom Lebewesen bekämpft wird.
Eine schwere Gesundheitsbeeinträchtigung ist die Voraussetzung für die angeblich preiswürdige Neuerung. Hat man deswegen im vergangenen Jahr schon einmal den Nobelpreis an drei Forscher vergeben, die sich damit beschäftigten, wie Menschen vor ihrem eigenen Immunsystem „geschützt“ werden können?
Die Veränderung des Erbguts zur Lichtempfindlichkeit erlaubt jedenfalls Manipulationen von außen. Auch nach längerem Nachdenken fällt mir als Mediziner allerdings keine Anwendung ein, die der Gesundheit des Betroffenen dienen könnte. Es kann sich einzig um eine externe Steuerung handeln, die durch Lichtreize die Gesundheit schlagartig oder chronisch beeinträchtigt. Sicher sehr nützlich, wenn man von „unnützen Essern“ auf diesem Planeten ausgeht oder Störenfriede ausschalten will.
Fazit
Medizin-Nobelpreise dienen nur selten der Behandlung von Krankheiten, sondern befeuern die Nutzung von Mensch und Tier als Rohstofflieferanten und Absatzmärkte. Die diesjährige Ehrung zeigt den Weg auf, Lebewesen über ihren genetischen Code mittels äußerer Reize in steuerbare Bioroboter zu verwandeln.
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Bild: Nobelpreiskomitee
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Univ.-Doz.(Wien) Dr. med. Gerd Reuther ist Radiologe, Medizinaufklärer und Medizinhistoriker. Er hat eine reihe von Büchern veröffentlicht. Darunter „Heilung Nebensache. Eine kritische Geschichte der europäischen Medizin“, „Hauptsache krank?“ und „300 Jahre Immunisierungsversuche„.
5 Kommentare
Natürlich ist diese Technologie nobelpreiswürdig – erstens erklärt sich dadurch „Ihm ging ein Licht auf“, zweitens haben wir bei Sleepy Joe gesehen, wie weit fortgeschritten diese Technologie bereits ist und drittens erwartet bei „Nobel“ sowieso jeder, dass das Gegenteil wahr ist, seit sie lauter Kriegstreiber und die EU mit dem Friedenspreis prämiert haben!
Wollen die irgendwann echte Vampire erschaffen, die tagsüber im dunklen Sarg liegen müssen? Die Entwicklungen der letzten 20 Jahre sind ingesamt nur noch kran zu nennen.
Ich bleibe bei Mutter Natur und ihren Heilpflanzen, esse weiterhin nur Bio angebaute alte Getreidesorten, vermeide Pflanzenöle, Soja, Weizen und Zucker, gönne mir aber vor allem auch die gesunden tierischen Fette, Milch, Butter und Eier. Kaufe aber beim Bauern direkt, weil manches wo Butter drauf steht schon nicht mehr nach Butter schmeckt…
Medizin Nobelpreis 1995
Christiane Nüsslein-Volhard
VIELE GESCHLECHTER? DAS IST UNFUG!
2022_08_22
https://www.emma.de/artikel/viele-geschlechter-das-ist-unfug-339689
Queerbeauftragter „hat den Grundkurs in Biologie verpasst“, sagt Nobelpreisträgerin
2022_08_22
https://www.welt.de/politik/article240616385/Gender-Debatte-Queerbeauftragter-hat-den-Grundkurs-in-Biologie-verpasst-sagt-Nobelpreistraegerin.html
Ich kann dem Schreiber nicht ganz zustimmen.
Die beiden australischen Ärzte, Marshall und Warren, die 2005 den Nobelpreis bekamen, beendeten 1994 für mich und viele anderen einen Leidensweg.
Ich litt über vierzig Jahre immer wieder an schmerzlichen Magenschleimhautentzündungen und Zwölffingerdarmgeschwüren!
Die beiden damals jungen Ärzte entdeckten durch Zufall 1983 den Helicobacter Pilori, den aus laut „Wissenschaft“ nicht geben durfte!
Die „Wissenschaft“ und die Ärzteschaft bekämpften 10 Jahre lang die beiden Ärzte.
Mir half dies, dass ich ungeumpft blieb!
„Wissenschaft“ „Corona“ . . .
Mein Tierarzt hat mir mit unserm Hund gleich erklärt, dass Imfungen für ihn ein gutes Geschäft wären – Zitat: „An den Folgen kann ich viel mehr Geld verdienen“ – aber dass es keine braucht.
Was aber diesen injizierbaren MKUlta-Kram betrifft gibt’s halt keine guten Absichten.
https://www.theguardian.com/science/neurophilosophy/2016/mar/24/magneto-remotely-controls-brain-and-behaviour
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