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Politik

Kein Pest-Ausbruch in Irkutsk: Was hinter der Medienhysterie stecken könnte

1 Kommentare 7. Oktober 2026 4 Minuten Lesezeit von Thomas Oysmüller

Vor allem US-Medien versuchen, Panik wegen der angeblichen „Lungenpest“ zu verbreiten – Moskau dementiert mittlerweile entschieden. Findet sich der Grund der medialen Propaganda wieder einmal bei Impfstoffen? Das US-Verteidigungsministerium arbeitet seit Jahren an einem Pest-Impfstoff.

Russische Behörden teilten der WHO am Dienstag mit, dass es keine Pestfälle gibt, der Tod der Laborarbeiterin (TKP hat berichtet) auf eine „normale“ Lungenentzündung zurückgeht, es keine Folgeinfektionen gibt und alle Tests auf gefährliche Erreger negativ ausgefallen seien. 60 Prozent der vorsorglich unter Quarantäne gestellten Kontaktpersonen wurden bereits entlassen. Die Überwachung und die Beschränkungen in Krankenhäusern sind bereits wieder zurückgefahren worden. Moskau erklärt also: Es gibt keine Seuchengefahr.

Washington macht daraus ein größeres Thema als Moskau. Die CDC meldete sich mit einem umfassenden Statement, in dem aber letztlich auch relativiert wird. Die Behörde, die letztlich Kennedy unterstellt ist, erklärt:

„Das CDC ist sich der Berichte über einen Verdachtsfall von Lungenpest in der Region Irkutsk in Russland bewusst, der zu einem Todesfall geführt hat, und überwacht diese genau. Wir arbeiten im gesamten US-Regierungsapparat daran, Entwicklungen zu bewerten, sobald weitere Informationen verfügbar werden. Obwohl die Umstände dieses gemeldeten Falls noch unbestätigt sind, ist die Pest eine schwere bakterielle Erkrankung, die mit Antibiotika behandelbar ist, insbesondere wenn sie früh erkannt und behandelt wird. Lungenpest kann sich von Person zu Person durch Tröpfcheninfektion über die Atemwege bei engem Kontakt ausbreiten, weshalb die schnelle Identifizierung und Behandlung infizierter Personen sowie die Überwachung potenziell exponierter Personen wichtige Maßnahmen des öffentlichen Gesundheitsschutzes sind. Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine breitere Bedrohung für die Vereinigten Staaten, aber das CDC und unsere behördenübergreifenden Partner sind vorbereitet und werden die Lage weiterhin genau beobachten.“

Ein reichweitenstarker US-Beobachter, der auf Biolabore spezialisiert ist, schrieb am Dienstag mit Blick auf die US-Medien:

„Zum jetzigen Zeitpunkt steht fest: Es gibt keinen Ausbruch der ‚Lungenpest‘. Die Mainstream-Medien treiben ihre Angstkampagne trotzdem weiter und scheinen geradezu darauf zu hoffen, dass daraus wieder eine Pandemie wird. Bis auf Weiteres ist diese von den Medien erzeugte Panik um die ‚Lungenpest‘ ein Hoax.“

Allerdings kursieren auch auf der anderen Seite Propaganda und Desinformation. Corona-Kritiker und Oppositionelle weisen darauf hin, dass das US-Verteidigungsministerium kürzlich einen Pest-Impfstoffkandidaten bei Dynavax vollständig finanziert habe. Das stimmt nur teilweise.

Denn die Arbeit des Verteidigungsministeriums mit Dynavax läuft seit Oktober 2021, also bereits seit fünf Jahren. Damals schloss das Unternehmen eine Vereinbarung über rund 22 Millionen Dollar für zweieinhalb Jahre. Es geht aber konkret um biologische Kriegsführung. Ziel ist eine Impfung für US-Soldaten bei einer möglichen absichtlichen Freisetzung von Yersinia pestis, dem Erreger der Pest, insbesondere der Lungenpest. Es ist also richtig, dass daran geforscht und gearbeitet wird, allerdings schon seit fünf Jahren.

Schon im September 2022 begann die erste Phase-2-Studie mit einem Zwei-Dosen-Schema. Auf Basis der Ergebnisse schlossen Dynavax und das DoD im Februar 2025 eine weitere Vereinbarung über etwa 30 Millionen Dollar bis ins erste Halbjahr 2027. Sie deckt zusätzliche klinische und Herstellungsarbeiten sowie eine weitere Phase-2-Studie ab, die im dritten Quartal 2025 starten sollte. Dynavax selbst bezeichnete den Kandidaten ausdrücklich als vollständig vom DoD finanziert.

Das Programm ist also kein Produkt der aktuellen Schlagzeilen, wie manche Kanäle in den Raum stellen. Es gehört seit Jahren zur US-Biodefense gegen potenzielle biologische Angriffe. Der Tod der Labormitarbeiterin in Irkutsk dürfte nicht in einem direkten Zusammenhang stehen, zumindest gibt es dafür keine eindeutigen Indizien.


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1 Kommentar

  1. VerarmterAdel
    Antworten

    Mike Health Ranger Adams, der die Virus-Lüge immer noch nicht wirklich zugeben mag, sagte gestern, dass ein Israhellisches Unternehmen letztes Jahr wohl einen Impfstoff gegen diese Krankheit entwickelt hat. Ein Schelm, der was auch immer dabei denkt.

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