23 Bisons verwandeln tote Chihuahua-Wüste in blühendes Grasland

18. Mai 2026von 4,5 Minuten Lesezeit

Die Rockefeller-Grünen verweigern alten Menschen in Heimen ausreichende Fleisch-Portionen – alles zum „Klimaschutz“. Tiere spielen aber eine entscheidende Rolle um dass Gleichgewicht der Natur aufrecht zu erhalten.

Filmemacher und TKP-Gastautor Moritz Enders hat mir gestern geschrieben: „Lese gerade Ihren Artikel „Die große Methan-Lüge“. Leite Ihnen dazu gleich ein interessantes Video weiter“. Es zeigt, was passiert, wenn man große Pflanzenfresser in ein scheinbar totes Ökosystem zurückbringt – und zwar nicht mit Modellen und Computer-Simulationen, sondern in der realen Natur. Das Faszinierende daran: Systeme der Natur, die von menschlichen Aktivitäten zerstört wurden, sind in der Lage sich selbst zu reparieren, wenn man ihnen den richtigen Anstoß gibt. In diesem Fall mit der eher unscheinbar wirkenden Zahl von 23 Grasfressern, die allerdings sehr groß und schwer sind.

Im Jahr 2010 wagten Naturschützer im mexikanischen Biosphärenreservat Janos ein scheinbar verrücktes Experiment: Sie setzten 23 genetisch ausgewählte, krankheitsfreie Bisons tief im Kerngebiet der Chihuahua-Wüste aus. Kein Futter, kein Bewässerungssystem, keine künstliche Hilfe. Die Expertenprognose war einhellig: Das Projekt würde innerhalb weniger Monate scheitern.

Ein fast eine Tonne schweres Säugetier, das täglich Dutzende Liter Wasser braucht, in einer der trockensten Wüsten der Erde – das konnte nur in einer Katastrophe enden.

Zehn Jahre später zeigen Satellitenbilder das genaue Gegenteil. Genau an den Koordinaten, wo die Herde weidete, explodiert ein breiter Streifen frischer, dichter Vegetation. Die Wüste wird grün. Der Boden wird wieder lebendig. Die gesamte Nahrungskette kehrt zurück – von Mikroorganismen über Insekten, Vögel, Nagetiere bis zu Kojoten und Greifvögeln. Das ist sozusagen das Gegenteil der Windparks um Adler zu killen.

Wie ist das möglich? Die Bisons wirken als ökologische Ingenieure. Im Gegensatz zu stationärem Vieh ziehen sie ständig weiter, grasen nur die oberen Grasschichten ab und lassen den Boden nicht verdichten. Ihre tonnenschweren Hufe brechen die harte Kruste auf, schaffen Poren und Mulden. Bei Regen sickert das Wasser tief in den Boden statt oberflächlich abzufließen. Die Staubbade-Mulden werden zu kleinen Wasserspeichern. Der Kot der Herde (pro Tier 10–12 Tonnen pro Jahr) düngt und sät gleichzeitig Samen aus. Binnen drei Jahren stieg die mikrobielle Aktivität im Boden auf das Dreifache.

Das Ergebnis ist nicht nur mehr Gras – es ist ein komplett wiederhergestelltes Ökosystem. Und genau hier wird die Klimahysterie ad absurdum geführt. Die gleichen Politiker und NGOs, die Rinder und Schafe als Klimakiller brandmarken und Methan-Steuern fordern, ignorieren diese Realität völlig.

Denn Bisons und Rinder sind biologisch fast identisch. Beide sind Wiederkäuer. Beide produzieren Methan. Und doch zeigt dieses mexikanische Experiment: Große Pflanzenfresser binden langfristig massiv Kohlenstoff. Durch das ständige Abbeißen und Nachwachsen der Gräser sterben Wurzeln ab und werden zu stabilem Humus.

Bis zu 80 Prozent der Biomasse von Grasland liegt unter der Erde – sicher vor Feuer und Oxidation. Grasländer speichern weltweit bis zu einem Drittel des terrestrischen Kohlenstoffs. Die Bisons haben die Chihuahua-Wüste zur Kohlenstoffpumpe gemacht.

Genau das hat der TKP-Artikel „Die große Methan-Lüge“ bereits aufgezeigt: Selbst wenn man alle Rinder und Schafe der Erde schlachten würde, würde die globale Temperatur nur um lächerliche 0,04 Grad sinken. Der Effekt von Methan aus der Landwirtschaft ist im natürlichen Kohlenstoffkreislauf marginal.

Die mexikanischen Bisons beweisen jetzt das Positive: Große Pflanzenfresser heilen degradierte Böden, erhöhen die Wasserspeicherung, fördern Biodiversität und binden CO₂ – und zwar deutlich effektiver als teure technische „Carbon-Capture“-Anlagen.

Die „Klimaschützer“ wollen uns weismachen, weniger Fleisch und weniger Weidetiere seien die Lösung. Die Natur zeigt das Gegenteil: Mehr heimische große Pflanzenfresser in den richtigen Gebieten sind Teil der Lösung. Seit Jahrhunderten treiben die Bauern die Rinder auf die Hochweiden in den Alpen. Der Name eines der Gletscher von Österreichs höchsten Berges ist Pasterze. Und das ist ein slawisches Wort mit der Bedeutung „Viehweide“. In der Mittelalterlichen Warmzeit, nachdem die Slawen die Region Karantanien besiedelt hatten, wurde der heutige Gletscherboden als Weide für Rinder und Schafe genutzt. Noch früher waren dort große Bäume gewachsen. Spektakulär war der Baum, der von der Pasterze im Jahr 2015 freigegeben wurde und per Hubschrauber geborgen wurde.

In Sibirien macht das Pleistozän-Park-Projekt mit Bisons, Wildpferden und Rentieren dasselbe im Permafrost – sie halten den Boden kühl und verhindern Methan-Freisetzung.

Das Janos-Projekt ist ein Lehrstück gegen die Ideologie der „fleischlosen Zukunft“. 23 Bisons haben in zehn Jahren mehr für die Wiederherstellung eines Ökosystems und für die Wiederherstellung natürlichen Gleichgewichts getan als alle Green-Deal-Bürokraten zusammen. Wer die Landwirtschaft weiter kaputtreguliert und Bauern für Methan bestraft, der zerstört nicht nur die Ernährungssicherheit – er zerstört auch die natürlichen Reparaturmechanismen der Erde. Die Natur ist klüger als die Klimamodelle. Zeit, dass die Politik das endlich begreift – bevor sie auch die letzten Weidetiere verbietet.

Hier ist das spannende Video:

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇


Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.



Dänische Grüne bestrafen Oma und Opa mit 11 Gramm Rindfleisch pro Tag: Methan-Hoax frisst sich bis ins Altenheim

Die große Methan-Lüge: Wie der „Klima-Kult“ die Landwirtschaft bekämpft

Dänemark: Anti-Methan-Zusatz im Futter lässt Kühe zusammenbrechen

Neuseeland plant Methansteuer

EU-Parlament stimmt über Gentech-Verheimlichung ab: Neue „NGT-1“-Pflanzen ohne GM-Kennzeichnung – Weil Verbraucher sie sonst ablehnen

21 Kommentare

  1. Fruchtikus 23. Mai 2026 um 9:24 Uhr - Antworten

    Grosse Pflanzenfresser sind natürlich gut fürs Kiima. Die Erde war voller grosser Pflanzenfresser (und zahllosen anderen Arten und Kreaturen), bis Homo Grössenwahnsinnikus alles ausgerottet hat.

    Fleischkonsum ist jedoch schlecht fürs Klima und übrigens auch für die Tiere, die in der Massentierhaltung ausgebeutet und getötet werden. Das hat weniger mit dem Methan zu tun, dass die Tiere ausstossen (an diesem Aspekt wird sich endlos aufgegeilt), sondern eher mit dem Verbrauch von Ressourcen, wie Wasser und Landflächen für die Futtermittelproduktion (ein Aspekt, der massiv vernachlässigt wird). Insbesondere (Regen-)wälder und Savannen werden grossflächig durch und für die Agrarindustrie zerstört.

    Dieser Artikel ist absolut verdreht und hetzerisch. Das eine (wilde Pflanzenfresser in Natur und Landschaft) hat mit dem anderen (übermässiger Fleischkonsum der Menschheit) überhaupt nichts zu tun. Ausserdem würden die wildlebenden Pflanzenfresser in keinster Weise ausreichen, den übertriebenen Fleischhunger der ständig wachsenden menschlichen Weltbevölkerung zu stillen. Desweiteren wird im Artikel suggeriert, dass alles, was lebt, dem Menschen zur Verfügung zu stehen hat.

    Ich bin absolut fassungslos, dass der Agrar- und Fleischlobby dermassen aufgewischt wird. Dass Ihr „Medium“ auch noch um Spenden bettelt, ist eine bodenlose Unverschämtheit!

    • Christine 24. Mai 2026 um 13:40 Uhr - Antworten

      Die Frage ist, wer hier verdreht. Und wer dieses Medium als „Medium“ schmäht. Es ist ein Medium. Ob Ihnen die Inhalte passen, hat nichts mit seiner Legitimität zu tun. Mir gefallen manche Artikel dieses Mediums nicht, weil ich anderer Meinung bin. Deshalb darf Herr Mayer aber trotzdem seine Meinung haben und sie auch äußern und zu freiwilligen Spenden aufrufen. (Sind Sie neidisch oder was ist der Grund, dass Sie sich deshalb so echauffieren?)

      In der Sache: Niemand hat Massentierhaltung für gut erklärt.
      Das mit dem Wasserverbrauch können Sie hier mal nachlesen: https://substack.com/@revealedeye/note/c-230677450?r=5d41ia&utm_source=notes-share-action&utm_medium=web

      Ich bin mir ziemlich sicher: Würde ein Fleischkonsumhasser ein Jahr lang auf einem kleinen Hof seine Nahrungsmittel selbst erzeugen, wüsste er/sie, worüber er spricht und urteilt. Danach könnte er/sie fundierter über die Sache reden, wäre nicht mehr orthodox unterwegs und würde andere Lebensweisen stehen lassen – wie es sich in einem freien Land gehört. Umerziehung ist was für totalitäre Systeme.

  2. UU89 19. Mai 2026 um 22:25 Uhr - Antworten

    Wieso muss eine an sich gute Geschichte mit kruden Seitenhieben gegen „weniger Fleisch essen“ gepaart werden? In solchen Reservaten werden wohl kaum ausreichend Tiere für den Massenkonsum der Industriestaaten für die Fleischindustrie gewonnen werden können.
    Früher, als es noch keine Massentierhaltung gab, da hat man auch oft nur einmal die Woche Fleisch gegessen! Und als Jäger können die meisten Menschen wohl auch nicht leben, das waren früher auch viel weniger Menschen!

  3. Gautier Blanc 18. Mai 2026 um 22:38 Uhr - Antworten

    Mit freien Bisons in der freien Natur die Machenschaften der Fleischindustrie, die Massentierhaltung, elende Tiertransporte, grausame Schlachthöfe usw. verharmlosen, ist auch schräg daneben und bringt die Menschheit nicht weiter.

    Nicht besser als die Gegenseiten, Windenergieindustrie, mRNA-Pharma, usw., die ebenfalls mit solch schrägen Methoden arbeiten.

    Aber ja, sie essen ja alle nur Fleisch aus artgerechter Haltung und sanfter Schlachtung.
    Wers glaubt, zahlt ein Windrädchen.
    Ein Blick in die Fleischregale genügt.

  4. Jan 18. Mai 2026 um 15:16 Uhr - Antworten

    Rind-Gräser-Systeme sind die effizientesten Humusbildner überhaupt. Offenbar liegts an den Milchsäurebakterien in den vier Mägen der Rinder, die diesen enormen Wachstumsschub auslösen. John Seymour schreibt, es ginge theoretisch auch mit Kompost und Hühnermist, aber mit Kuh habe der Selbstversorger soviel Ernte, dass er seine Familie problemlos versorgen kann. Dmitri Orlov schreibt, dass der Selbstversorger-Garten auf gleicher Fläche 90% der Versorgung bringt und Getreidebau nur 10%.

    Obige Zusammenhänge gelten allerdings nur, wenn das Rind Gras frisst. Füttert man wegen der höheren Milchleistung Gensoja, ist die Umweltbilanz negativ.

  5. Konrad Kugler 18. Mai 2026 um 14:53 Uhr - Antworten

    Bericht und Film haben mir große Freude gebracht, weil sie mir mein nüchternes Weltbild vollauf bestätigen, gleichzeitig mein Wissen erweitert haben.
    Kühe und Wiesen zur Wasserhaltung waren mir schon klar und an die Schöpfung durch Gott glaube ich seit der ersten Klasse, nicht aber an Klimawahn, Energiewende und den ganzen anderen Blödsinn.

  6. anamcara 18. Mai 2026 um 14:51 Uhr - Antworten

    Beeindruckend.

    Im Jahr 2014 hat man in den Țarcu-Bergen am südlichen Ende der Karpaten in Rumänien eine Bisonherde wiederangesiedelt.

    Die Ergebnisse der Forschungen rund um die Bisons im Țarcu-Gebirge sind Teil der breiteren, globalen Yale Studie von 2023 “Trophic rewilding can expand natural climate solutions”.

    Diese zeigt auf, dass der Schutz und die Wiederherstellung von Tierpopulationen ein mächtiges, bisher oft unterschätztes Instrument für natürliche Klimaschutzlösungen sind.

    Mehr Infos zu der Studie findet man bei:
    https://san.com/cc/study-bison-herd-removes-more-carbon-than-worlds-largest-co2-capture-plant/

  7. Johanna 18. Mai 2026 um 14:37 Uhr - Antworten

    Die Erde gehört nicht dem Menschen – der Mensch gehört zur Erde. Alles ist miteinander verbunden wie das Blut, das eine Familie vereint.

  8. Elias O. 18. Mai 2026 um 14:21 Uhr - Antworten

    Schöner, guter Artikel, Dankeschön!

    Warum verstehen nur die wenigsten, was auf der Hand liegt? Die Natur ist perfekt, niemand kann da je drankommen, als die Natur selbst und die Menschen, die MIT der Natur arbeiten. Profitgier zerstört alles.
    Gerade auch das Düngen – Gemüse wächst am optimalsten mit tierischem Mist. Das erkläre ich auch immer den Veganern (war selbst 8 Jahre vegetarisch, davon 4 vegan) – ohne tierischen Mist wächst nichts, oder sehr spärlich. Am besten funktioniert die altbewährte Kreislaufwirtschaft. Jeder hat genug zu essen, zum leben – aber eben ohne gierige Profite.
    Jeder Mensch, der denkt, er hätte bessere Lösungen als die Natur, ist ein großer Dummkopf.
    Und die Natur wird es auch schließlich sein, die dem Menschen gemachten System einen Riegel vorschiebt.
    Hatte selbst noch eine Bäurin in der Familie, 2014 verstorben, die hat nichts zugekauft – außer Schuhe, Kleider, Salz, Zucker und Kaffee. Sonst alles von ihrer Hände Arbeit ohne Maschinen erwirtschaftet zum LEBEN, vom LEBEN.

    • Christine 18. Mai 2026 um 14:43 Uhr - Antworten

      Bei den Veganern unterstelle ich einfach, dass es sie nicht interessiert, dass ihre Sojabohnen unter Pestizideinsatz (= tötet Tiere) angebaut wird. Dass die Vollernter, die ihr Getreide ernten, Rehkitze, Hasen, Igel, Schlangen, … dahinmetzeln. Genauso die Maschinen, die das Gras für die Biogasanlage (für „erneuerbare“ Energie) ernten. Die Insektenhäcksler (Mulcher), die die Straßenränder frei halten.

      (Die Bäuerin wird sicherlich auch einen Kühlschrank und Einmachgläser gekauft haben, aber ja, ich weiß, was Du meinst und beneide sie um ihr Leben.)

      • Elias O. 19. Mai 2026 um 21:40 Uhr

        Denke die Veganer denken einfach nicht weit genug. War ja selbst mal einer, lebte damals noch in der Großstadt und begriff die Zusammenhänge nicht, hatte noch nie Gemüse angebaut. Die Augen gingen mir erst auf, als ich aufs Land zog, selbst anbaute, auf Höfen arbeitete und mir nach und nach das Grundwissen zum Überleben und Leben aneignete – bzw. noch immer lerne.
        Ja, die alte Bäurin hat Gläser zugekauft, Kühlschrank nein. Ihr Leben war hart – das kann man sich kaum vorstellen. Aber sie hatte eine Ruhe, Gelassenheit, Liebe und Ausstrahlung … das kann man sich auch kaum vorstellen, wenn mans nicht erlebt hat. Sie war eins mit der Natur, da gab es keine Grenze. Eine der letzten indigena in unserem Land.

  9. triple-delta 18. Mai 2026 um 12:04 Uhr - Antworten

    Wenn man sich jetzt noch vom CO2-Wahn befreien könnte, wäre schon viel gewonnen.

  10. Leontinger 18. Mai 2026 um 11:56 Uhr - Antworten

    Toller Artikel! Aber muss das sein, dass immer auf das CO2-speichern hingewiesen werden muss? CO2, das wissen wir, ist lebensnotwendig! Muss man immer den Klimagläubigen mit einer CO2- Entschuldigung kommen? Ohne CO2 kein Leben. Ohne CO2 kein Grün.
    Die Klimagläubigen mit ihrer CO2-Verhinderung sollen sich schleichen!

  11. Patient Null 18. Mai 2026 um 10:57 Uhr - Antworten

    Die Carnivoren (essen nur tierisches Eiweiß) habens ausgerechnet, Deutschland käme mit nur Weidetieren auf 200%, wir könnten also doppelt soviele Menschen damit ernähren. Vorteil zudem, es gäbe keine intensive Landwirtschaft nur noch natürliche Wiesen. Auch optisch wäre Deutschland dann ein Urlaubsparadies.

    Da die Tiere bei Weidehaltung nur das fressen was zuvor aus CO² in Gras umgewandelt wurde, wäre das unterm Strich auch eine Nullsumme in der Bilanz. Es gibt also keinen CO2 Fußabdruck, schon gar keinen größeren. Zudem würden die ganzen Ackergeräte wie Mähdrescher usw eingespart. Das spart also auch noch Erdöl.

    • 1150 18. Mai 2026 um 12:58 Uhr - Antworten

      um deutschland nur optisch zu retten,
      heute würde auch ein herakles an diesem augiasstall scheitern

    • Christine 18. Mai 2026 um 14:02 Uhr - Antworten

      Inhaltlich bin ich ja ganz bei Dir.

      Aber ich stelle mir grade vor, wie Du den Bundesbürgern (samt den noch nicht so lange hier Lebenden) erklärst, dass sie keinen Kaffee, kein Bier, keinen Zucker und keinen Tabak mehr konsumieren dürfen. Das wird leider scheitern, und sei es auch noch so vorteilhaft für Gesundheit, Geldbeutel und Umwelt.

      Habe vor 14 Jahren meine Ernährung umgestellt (nicht carnivor, aber proteinbewusst und glutenfrei) und meine Migräne damit entsorgt. Und anschließend erlebt, wie meine Mitmenschen zu mir sagten „ich würde alles dafür tun, wenn ich keine Migräne mehr hätte!“ Alles. ALLES. Aber auf Brot verzichten, das geht nicht. Seither ist mir klar, dass die Menschen krank bleiben wollen. Und auch finanziell ausgeplündert werden wollen („Gesundheitssystem“). Und betrogen werden wollen.

      • Patient Null 20. Mai 2026 um 9:38 Uhr

        Danke. Auf Kaffee würde ich aber auch ungern verzichten wollen. :) Kaffee und Kakao sind aber auch relativ wenig Fläche im Gegensatz zu Weizen und Soja.

        Aber auf Brot verzichten, das geht nicht.

        Ist auch nicht leicht ;) aber gibt ja noch glutenfreies (Eiweiß) Brot.
        „Seither ist mir klar, dass die Menschen krank bleiben wollen“ so würde ichs nicht sagen. Solange man noch erzählt Brot ist was gutes, wenns vom Bäcker kommt, ist es schwer den Leuten zu sagen esst kein Brot mehr. Wir bräuchten erstmal eine bessere Ernährungspyramide.

      • Christine 20. Mai 2026 um 12:44 Uhr

        @Patient Null
        „Solange man noch erzählt Brot ist was gutes, wenns vom Bäcker kommt, ist es schwer den Leuten zu sagen esst kein Brot mehr.“

        Ich sitze denen gegenüber und sage: Bei mir hat es funktioniert. Teste mal, ob es bei Dir auch hilft.
        Da ist völlig egal, was ihnen ein Theoretiker erzählt. Ich bin der greifbare, nicht-theoretische Beweis. Und wenn sie zu mir sagen, sie sind nicht bereit, auf Brot zu verzichten, dann werd ich ihnen keine schlimme Kindheit oder Indoktrinierung oder sonstwas zugute halten, sondern dann sind sie nicht bereit, etwas zu unternehmen und ich will dann aber auch kein Gejammer wegen ihrer Migräne mehr hören!

    • 1150 18. Mai 2026 um 14:45 Uhr - Antworten

      @,
      umstellung auf weidewirtschaft ist und wäre ein unmögliches unterfangen
      wir wissen, wieviele wanderer und spaziergänger jedes jahr durch bovine vorsätzlich getötet werden.

  12. VerarmterAdel 18. Mai 2026 um 10:55 Uhr - Antworten

    Die Drahtzieher wissen sehr gut, was passiert, und genau weil sie das wissen, tun sie, was sie tun.
    Sie wollen nur unser Bestes, und zwar alles, alles bis auf das letzte Atom.

  13. Pet van de Werft 18. Mai 2026 um 10:45 Uhr - Antworten

    VPN aus, diverse Skripte an, nur dann können schreiben:

    „Im Jahr 2010 wagten Naturschützer im mexikanischen Biosphärenreservat Janos ein scheinbar verrücktes Experiment“
    Ganz und gar nicht verrückt, denn die Methode geht zurück auf Allan Savory (https://en.wikipedia.org/wiki/Allan_Savory), der sie erfolgreich im Süden des afrikanischen Kontinents etablierte.
    Der Filmemacher Marijn Poels hat dazu 2022 die Dokumentation „Return to Eden“ produziert. Kann man auch auf youtube finden. Oder in Judith D. Schwartz – Kühe retten den Planeten nachlesen. Oder hier lesen: https://savory.global/

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Aktuelle Beiträge