US-Militär führt Grippeimpfpflicht für Rekruten wieder ein

25. Juni 2026von 3,1 Minuten Lesezeit

Keine zwei Monate hat haben die gelockerten Grippe-Impfpläne im US-Militär gehalten. Im April wurde die jährliche Grippe-Impfung freiwillig, jetzt ist sie für Rekruten in der Grundausbildung wieder eingeführt.

Im April 2026 hatte Hegseth die seit den 1950er Jahren bestehende Pflicht zur Grippeimpfung für alle aktiven und reservierten Soldaten sowie Zivilangestellte des Verteidigungsministeriums aufgehoben. Er sprach von „absurd übergriffigen Mandaten“, die die Kampfkraft schwächten, und betonte medizinische Autonomie sowie religiöse Freiheit. Es war das erste Mal seit fast 80 Jahren, dass die Impfung nicht mehr verpflichtend war. TKP hat berichtet.

Nun kam es in diesem Monat an der Joint Base San Antonio-Lackland in Texas zu einem deutlichen Grippeausbruch unter Rekruten der Air Force Basic Military Training. Je nach Quelle erkrankten 160 bis über 220 Auszubildende. Die enge Unterbringung in offenen Schlafsälen begünstigt die rasche Verbreitung von Atemwegserkrankungen. Etwa 60 Prozent, laut US-Medien, waren ungeimpft.

Hier braucht es kritische Anmerkungen zur Grippe-Impfung: Es gibt eine Menge Daten, die darauf hindeuten, dass die Grippeimpfung wenig wirksam sein dürfte. Ob eine 100-prozentige Impfrate den Ausbruch in Texas verhindert hätte?

Meryl Nass stellt hierzu Überlegungen an:

Wehrdienstleistende befinden sich in unmittelbarer Nähe zueinander. Manche teilen sich an Bord von Schiffen dieselben Betten und Bettwäsche. Das Militär hat traditionell versucht, dem Vorwurf der Verbreitung von Krankheiten unter den Wehrdienstleistenden zu entgehen, indem es sie gegen so gut wie alles impfen ließ.
Doch Grippeimpfungen wirken kaum. Die günstigsten, sorgfältig ausgewählten Studien (finanziert und ausgewählt von der CDC) besagen, dass sie bei 40 % der Geimpften eine Grippe verhindern und bei Menschen über 65 wahrscheinlich gar nichts bewirken.

Deshalb hat Verteidigungsminister Hegseth im April – wahrscheinlich als Trostpflaster für die Soldaten, nachdem sie gezwungen worden waren, sich COVID-Impfungen verabreichen zu lassen, die bei vielen von ihnen zu gesundheitlichen Schäden führten (der CHD-Film „Duty to Dissent“ zu diesem Thema feiert nächsten Dienstag Premiere, und mir wurde gesagt, dass ich darin zu sehen bin) – die Grippeimpfungen, UND NUR DIE GRIPPEIMPFUNGEN, für US-Soldaten freiwillig gemacht.

Ich vermute, das war ein gefährlicher Präzedenzfall, von dem jemand (vielleicht ein Pharmaunternehmen, das Wahlkampfspenden leistet) entschied, dass er nicht hingenommen werden dürfe. Und so kam es im Sommer zu einem sehr seltenen Ereignis: einem Grippeausbruch. In der Tat SEHR SELTEN.

Hier ist, was die Medien darüber berichten, jetzt, da es einen obligatorischen Todesfall gibt. Aber wir sind uns eigentlich nicht sicher, warum der Rekrut gestorben ist. Könnte es an seiner COVID-Impfung gelegen haben und nicht an der Grippe?

Ein 25-jähriger Rekrut, Keon McDaniel, erlitt Mitte Juni einen medizinischen Notfall und starb am 16. Juni im Brooke Army Medical Center. Die genaue Todesursache wird noch untersucht; ein möglicher Zusammenhang mit der Grippe wird geprüft.

Die Air Force dürfte daraufhin unruhig geworden sein. So führte man für die betroffenen Rekruten die Impfpflicht wieder ein. Am 24. Juni bestätigte das Pentagon, dass Ausnahmen für alle Teilstreitkräfte (Army, Navy inklusive Marines, Air Force inklusive Space Force) sowie die National Security Agency und die Defense Health Agency genehmigt wurden. Dadurch können die Dienste die Grippeimpfung für Rekruten in der Grundausbildung wieder vorschreiben. Teilweise sind auch weitere Gruppen wie Deployments oder medizinisches Personal betroffen.

Pentagon-Sprecher Sean Parnell erklärte, die Entscheidungen beruhten auf „gründlichen Risikobewertungen“. Minister Pete Hegseth, der voller stolz die Impfpflicht aufgehoben hat, äußerte sich dazu noch nicht.


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14 Kommentare

  1. VerarmterAdel 25. Juni 2026 um 15:52 Uhr - Antworten

    Nachtrag zu meinem nicht freigeschalteten Kommentar*):

    Michael Yon zu den Injektionen des US-Militärs und zu einem Toast namens Israel…

    While Losing His War with Iran, Trump Allow More Jabs for U.S. Troops under his Command. Earthquakes in Japan, Venezuela, California. Rice. Very Cool Trains. – https://michaelyon.substack.com/p/while-losing-his-war-with-iran-trump

    *) Falls er nicht freigeschaltet wurde wegen des Videolinks, es kein Videolink enthalten, nur eine Video-ID, das ist ein Unterschied.

  2. Daisy 25. Juni 2026 um 14:23 Uhr - Antworten

    Naja, man versteht, dass Soldaten nicht ausfallen dürfen. Eine echte Grippe ist so schwer wie eine Lungenentzündung – nicht ganz, aber fast. Ein junger gesunder Mensch kann das aushalten. Man hat 40° Fieber, Gliederschmerzen, Kopfweh.. und ist sehr schlapp.
    Mas sollte vielleicht auch verstehen, dass man dort geistig noch nicht so weit ist wie wir Imfkritiker. Die können nichts anderes, als zu glauben, was ihnen Ärzte und Pharmaindustrie erzählen. Sie können nicht selbst die Verantwortung übernehmen. Es ist eine Chefentscheidung sozusagen.
    Chefentscheidung: Niemand weiß, was das bessere ist, wie es ausgehen wird usw. Es ist ungewiss. Dann braucht man einen Chef, der eine Entscheidung trifft – und er übernimmt auch die Verantwortung.
    So, wer hätte sich freiwillig gemeldet, die Verantwortung zu übernehmen?
    Diese Dinge sind alle nicht so einfach. Walk a mile in my shoes, lautet ein altes Indiansprichwort. Versetze ich dich in die Lage des anderen, und du wirst vieles besser verstehen.

    Die klass. Grippeimpfung ist ein sog. Txtimpfstoff mit abgeschwächten Viren aus dem Vorjahr. Da Influenzaviren stark mutieren, ist diese Impfung völlig wirkungslos und sie schwächt das Immunsystem. Das bedeutet, wer geimpft ist und erkrankt, hat durch die Impfung ein geschwächtes Immunsystem und aus.

    Das aber ist so ein komplexer Gedankengang, dass er nicht für jedermann einsichtig ist. Ärzte haben kein Interesse, das aufzuklären, denn sie verdienen mit den Impfungen und mit den Kranken und die Pharmaindustrie hat auch keine Interesse. Und Kennedy ist der Chef und hätte im Falle von Txdesfällen, auch wen sie ungeklärt bleiben, die Verantwortung. So, wenn es zu Txdesfällen kommt, wird auf jeden Fall vertuscht, dass das Opfer geimpft war.

    Bald wird die Grippe-Impfung durch eine mRNA-Impfung ersetzt. Damit ruinieren sie dann wirklich die Gesundheit der Soldaten dauerhaft. Es ist die Frage, ob Kennedy das zulässt. Nachdem Trump vollkommen durchgedreht zu sein scheint, bzw. der Deep State nun total die Oberhand gewonnen hat, kann ich mir vorstellen, dass auch Kennedy bald zurücktreten wird.

    • Andreas_Sch. 25. Juni 2026 um 15:12 Uhr - Antworten

      DAS ist ein, wenn nicht der entscheidende Punkt:
      Ein Einzelner hat weder den Über- noch den Durchblick bestimmte Entscheidungen zu treffen – muss er auch nicht haben! Eine Chefentscheidung bedingt Vertrauen, welches auf Verantwortung gründet … Will der Chef die Verantwortung nicht übernehmen – mit allen Konsequenzen – dann kann er eben kein Chef sein – fertig.

      • Daisy 25. Juni 2026 um 15:38 Uhr

        Absolut…so ist es. :-)

  3. ibido 25. Juni 2026 um 13:16 Uhr - Antworten

    Was bei diesem Vorkommnis sehr interessant wäre: Wie viele der 40% Geimpften sind erkrankt? Das wäre doch eine wunderbare real-life-Studie, wie wirksam die Grippeimpfung ist ;-)

    Das wurde sicher nicht erhoben bzw. werden wir es nicht erfahren.

  4. local.man 25. Juni 2026 um 12:45 Uhr - Antworten

    Die Menschen dort, haben sicherlich in etwa gleich gegessen und getrunken und sind daher auch in einem recht großen Kollektiv gleichzeitig erkrankt an der gleichen Ursache irgendeiner Nahrung oder Wasserquelle. Der eine schneller der andere mit 2-3 Tagen Verspätung.

    Der Rest ist Märchen vom Pluto..

  5. Jurgen 25. Juni 2026 um 12:08 Uhr - Antworten

    Als patridiotischer Soldat ist man eben Wegwerfmaterial und muss für die Pharamtests im großen Stil herhalten… denn wer kritisch denkt, hat mit Militär sowas von garnix am Hut…

    • Andreas_Sch. 25. Juni 2026 um 12:39 Uhr - Antworten

      Ich war gerne Soldat! 😊
      Obwohl, oder gerade weil ich mir durchaus bewusst war, dass Soldaten als „Material“ gelten, deren Verschleiß eingepreist ist …

  6. Gabriele 25. Juni 2026 um 12:04 Uhr - Antworten

    Wenn es dann erst die „Kombi-Impfung“ für Grippe und Corona gibt, braucht es „Probanden“…. da ist man beim Heer natürlich immer gefährdet. Sicher ganz gut für die „Schlagkraft“ der Soldaten.
    Es wäre überhaupt besser, in diesem „Beruf“ nie krank zu sein – das ist kontraproduktiv, also sollte man schon jetzt an Transhumanismus für Soldaten denken – ist ja die beste Lösung. Darum alles hier schön ausprobieren… bald kommt außerdem die „Impfung gegen alles“ – ja, richtig gehört. Angekündigt wird sie medial schon. Die wird gegen ALLE Viren helfen, ganz gleich ob echte, eingebildete oder kommende…

    • Jurgen 25. Juni 2026 um 12:09 Uhr - Antworten

      „Impfung gegen alles“ gibt es schon längst, heißt Euthanasie…

  7. Andreas_Sch. 25. Juni 2026 um 11:50 Uhr - Antworten

    Der große Napoleon (I.) wird gern zitiert damit, dass man den Feind nicht daran hindern soll einen Fehler zu begehen, das wären schlechte Manieren … Ein gewisser Lord Wellington hat genau das praktiziert. Was ist das Fazit? 🤔

  8. Glass Steagall Act 25. Juni 2026 um 11:16 Uhr - Antworten

    Ich vermute, das Immunsystem der an Grippe erkrankten Soldaten, war bereits von der Corona-Spritze so beeinträchtigt worden, dass sie verstärkt an der „echten“ Grippe erkrankt sind! Bei dem 25 jährigen wäre es interessant gewesen herauszufinden, wieviele Corona-Spritzen er zuvor bekommen hat. Ich vermute hier einen Zusammenhang.

    • alex23550 25. Juni 2026 um 11:30 Uhr - Antworten

      Das könnte ein Faktor sein. Aber die Pharmafia und jene die die Fäden dahinter ziehen, schrecken vor gar nichts zurück – es könnte auch absichtlich mal wieder was freigesetzt worden sein, damit dieses lukrative Geschäft weiter läuft.
      Wir sehen es doch überall, nicht mal vor genmanipulierten Insekten wird halt gemacht…

  9. wolfferth 25. Juni 2026 um 11:12 Uhr - Antworten

    🥴 wie wär’s mit einer SOMA-Impfung gegen PTSD?

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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