Programm der Kundgebung zur Neutralität Österreichs 21.9.22 in Wien

19. September 2022von 2,4 Minuten Lesezeit

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, das Organisationsteam hat das Mögliche getan. Das Programm der Kundgebung „Soldaten für Neutralität“ am Tag des Weltfriedens am 21.9.22, ab 18 Uhr steht. An der Veranstaltung sollten alle teilnehmen, denen an der Neutralität Österreichs gelegen ist.

Am 21.09.2022, dem Internationalen Tag des Weltfriedens, werden am Platz der Menschenrechte, Soldaten des Bundesheeres zur Beibehaltung der gesetzlich verankerten immerwährenden Neutralität aufrufen. Auch zwei ehemalige Offiziere aus Deutschland werden die Bedeutung eines neutralen Österreich würdigen.

Das Programm

  • Eröffnung mit Musik: Nationalhymne
  • DI Mag. Günther Greindl, General i.R.: Neutralität als Baustein internationaler Sicherheit
  • Hans Gaiswinkler: Ist Neutralität überhaupt möglich? Der Versuch einer philosophischen Annäherung.
  • Oliver Jeschonek: Mediation und Militär – ein Widerspruch?
  • Wolfgang Effenberger, Major a.D. (Bundeswehr): Zweifel an den offiziellen Kriegsgründen von 1949 bis heute
  • Olaf Thiede, Hauptmann a.D. der ehemaligen Nationalen Volksarmee (NVA): Die NVA der DDR an der Nahtstelle zweier militärischer Blöcke
  • Hermann Mitterer: Neutralität: Sicherheitspolitisches Instrument und wesentliches Element der österreichischen Identität
  • Gottfried Pausch, Oberst i.R.: Österreichs Neutralität ist wichtiger denn je!
  • Abschluss mit Musik: Nationalhymne

Warum diese Kundgebung?

Am 15.05.1955 unterzeichneten nach jahrelangen Verhandlungen und Rückschlägen Leopold Figl und die Alliierten den Staatsvertrag. Am 26. Oktober 1955 beschloss der Nationalrat die „immerwährende Neutralität“ Österreichs als erstes Verfassungsgesetz.

Auf die Frage „Wie wichtig ist Ihnen persönlich die österreichische Neutralität?“ antworteten am 3.und 4. März dieses Jahres 70 Prozent der befragten Österreicher:innen mit „sehr wichtig“ und weitere 21 Prozent mit „eher wichtig“. Also für 9 von 10 Menschen in unserem Land ist die Neutralität Österreichs ein Identitätsmerkmal und Stabilisierungsfaktor. Zwei Drittel der Befragten sprechen sich gegen einen Beitritt Österreichs zur NATO aus und nur 17 Prozent sind dafür.

Die oben genannten Soldaten erheben ihre Stimme für die Beibehaltung der Neutralität Österreichs und fordern vehement die notwendigen Mittel für eine effektive Landesverteidigung!

Termin & Ort

21.09.2022, 18.00 bis 20.30 Uhr

Platz der Menschenrechte, Mariahilfer Straße 1, 1070 Wien

Es liegt jetzt an den Österreichern, dass an diesem Tag möglichst viele Menschen zum Platz der Menschenrechte nach Wien kommen und die mutigen Soldaten unterstützen, die auf der Bühne ein klares Statement zur Neutralität Österreichs abgegeben werden.

Hinweis seitens der Veranstalter

Um der Neutralität Österreichs auch im Rahmen der Veranstaltung gerecht zu werden, sind keinerlei Parteifahnen oder Fahnen anderer Länder erwünscht. Auch Plakate mit Bezug auf andere wichtige Themen sind nicht erwünscht. Die Ordner werden angewiesen, darauf zu achten. Die Veranstalter freuen sich über die Fahne Österreichs, weiße Fahnen bzw. die blauen Friedensfahnen und bitten um Verständnis.


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2 Kommentare

  1. alexandrabader 20. September 2022 at 13:40Antworten
  2. Georg Uttenthaler 19. September 2022 at 18:54Antworten

    Mit Verlaub lieber Mittelstand! Jeder, wirklich jeder, konnte wissen, was die Linksgrünen (incl. Türkis, SPÖ und Neos) vorhaben. Sie haben es oft genau klar gesagt. Dass man ein Industrieland nicht mit erneuerbaren Energien betreiben kann, ist nach 2 Minuten jedem Grundschüler klar. Es KANN nicht funktionieren. Punkt. Der Wahnsinn der afrikanisch-moslemische Massenmigration, die Euro-„Rettung“, das massive Drucken von Geld für südliche Schulden- Länder, der Corona-Wahn, der hirnbefreite Umgang mit unseren Steuergeldern, weg mit der Neutralität, der Parteienfilz, die offensichtliche Korruption…! jeder konnte es sehen!
    Und trotzdem haben Sie (vermutlich) und zig tausende andere immer wieder die Linksgrünen samt Komplizenschaft gewählt, denn andere konservative Parteien waren ja per gekaufter Medien-Definition pfui. Obwohl ihre Kritik stets zu 100% ins Schwarze traf.
    Und, lieber Mittelstand, warum mobilisieren Sie zusammen mit anderen Klein und Mittelständlern noch immer nicht Ihre Belegschaft? Oder wäre das rechts?? Und man will ja links sein, eine Ideologie, die das Land mit Ansagen zerstört, der wir jetzt beiwohnen müssen?
    Es tut mir Leid für Euch. Aber es wurde geliefert, wie bestellt. Sie und Ihre BÜNDE- KAMMERN wollten es so, und im Kern wollen sie es immer noch so. Denn sie glauben noch immer, dass man dieses wertvolle Land „links“ regieren kann. NEIN! KANN MAN OFFENSICHTLICH NICHT!!!

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