Wie geht es weiter mit Corona – Pandemie vorbei?

10. März 2022von 4,6 Minuten Lesezeit

So ziemlich alle Länder fahren die Maßnahmen zurück, wohl eher zwangsweise, denn die Menschen haben die Schnauze voll von zwei Jahren massiven Einschränkungen und unverhältnismäßigem Entzug von Menschenrechten. Und dazu von Versprechen, die schon nächste Woche nicht mehr gegolten haben, von Verordnungen, die alle drei Tage geändert wurden, von rechts- und verfassungswidrigen Gesetzen und Verordnungen, von Impfungen die angeblich den totalen Schutz bieten, was aber nur dann stimmt, wenn man sich jeweils eine weitere Spritze geben lässt und das auch nur für Tage oder Wochen.

Von Peter F. Mayer

Die meisten Menschen haben genug und wollen von Corona und den ewigen aussage-losen Zahlen nichts mehr hören. Dagegen gibt es aber erheblichen Widerstand. Einmal von den Virologen, die den Rückfall in die Bedeutungslosigkeit befürchten. Dann von den diversen Kommissionen, Beratungsstäben und Bürokraten, die ebenfalls ihre Wichtigkeit genießen. Wir kennen das aus der Organisationstheorie und aus der Praxis in Behörden sowie in Unternehmen. Einmal eingerichtete Kommissionen, Abteilungen, Gruppen oder ähnliches sind nur mehr sehr schwer wieder loszuwerden. Sie erzählen permanent wie wichtig sie sind. Täglich zu hören, zu sehen und zu lesen in Radio, TV und den Mainstream Medien.

Wissenschaftliche Erfahrungen und Erkenntnisse

Ein Trick für die Erhöhung der Bedeutung und Glaubwürdigkeit der Pandemie-Maßnahmen war von Beginn an die Punzierung als „neuartig“, so als hätte es noch nie eine Coronavirus Pandemie gegeben und es sei nichts gleich wie früher. Damit konnte man alle wissenschaftlichen Erkenntnisse über Bord werfen. Zum Beispiel die Auswertungen von weltweit führenden Epidemiologen wie John Ioannidis, der in einer Veröffentlichung in der führenden Medizinzeitschrift Stat schon am 17. März 2020 die Infektionssterblichkeit (IFR) mit 0,125% errechnete, was einer mittelschweren Grippe entspricht. Ähnliche Resultate erzielte der Biostatistiker und Chemie Nobelpreisträger Michael Levitt.

Diese Ergebnisse haben verschiedene Epidemiologen – und genau solche Analysen sind die Kernkompetenz der Epidemiologen, nicht jedoch der Virologen – aus der Auswertung von vielen weiteren Daten des Jahres 2020 bestätigt. Der frühere Chef des AGES-Geschäftsfeldes „Öffentliche Gesundheit“ hat nach seiner Pensionierung völlig richtig angemerkt, dass wir ohne den PCR-Test nichts von einer Pandemie gemerkt hätten.

In einem Artikel in Medscape gehen einige Fachleute auf bisherige Erfahrungen ein und was man daraus schließen kann. Dr. med. Éric Caumes, Spezialist für Infektionskrankheiten am Pariser Hôtel-Dieu-Krankenhaus, erklärt, dass er sich „seit Beginn der Epidemie darauf konzentriert hat, zu sehen, was die Geschichte uns sagen kann“.

Er wies darauf hin, dass es in der Zeit von 1889 bis 1890 eine Coronavirus-Epidemie gegeben hatte, die leider fälschlicherweise als „Russische Grippe“ bezeichnet wurde. Das Coronavirus, das diese Epidemie auslöste, war OC43, ein jetzt praktisch überall und immer wieder auftretendes Coronavirus.

„Was wir über die OC43-Epidemie gelernt haben, ist, dass es mehrere aufeinander folgende Wellen gab, die sowohl im Winter als auch im Sommer auftraten. Die Wellen traten in immer kürzeren Abständen und mit immer weniger Spitzen auf, und es wurde eine Herdenimmunität erreicht. Heutzutage können wir mit OC43 leben. Diese Epidemie dauerte 3 bis 5 Jahre, weshalb ich sagte, dass die derzeitige Epidemie 3 bis 5 Jahre dauern würde.“

Caumes betont auch das Leitprinzip im Bereich der Infektionskrankheiten: Wenn ein Virus mutiert, wenn es übertragbarer wird, nimmt seine Pathogenität ab. Dieser Grundsatz hat sich bei Omicron bewahrheitet.

Ich denke, dass es zurückgehen wird, mit Winterepidemien, aber dass es sich schließlich beruhigen wird, wie die anderen vier Coronaviren davor. Wir können uns später immer noch Katastrophenszenarien ausdenken, aber ich selbst verfalle nicht in diese Art von Denken. Ich muss zugeben, dass wir es in Wahrheit einfach nicht wissen. Aus der Geschichte der Epidemien und Infektionskrankheiten wissen wir jedoch, dass wir die Dinge mittel- und langfristig optimistisch sehen können.“

Dr. Vittoria Colizza, Epidemiologin und Forschungsleiterin am Pierre-Louis-Institut für Epidemiologie und öffentliche Gesundheit (Nationales Institut für Gesundheit und medizinische Forschung [INSERM]/Universität Sorbonne), stellte fest, dass Omicron schnell abnimmt – ein Rückgang, der sich mit den bevorstehenden Schulferien und dem Einsetzen des Frühlings beschleunigen könnte.

Längerfristig sind nach Ansicht von Colizza zwei Szenarien plausibel. Das erste ist das Auftauchen neuer Varianten.

Das zweite Szenario ist die Endemizität, wie man sie bei der Grippe oder anderen häufigen Krankheiten sieht. „Ein wahrscheinliches Szenario ist, dass, sobald eine bestimmte Anzahl von Schichten der [natürlichen oder erworbenen] Immunität aufgebaut wurde, diese Schichten der Bevölkerung einen recht breiten Schutz bieten.“

All das ist auch von den anderen Infektionskrankheiten wohl bekannt.

Und man sollte eines nicht vergessen: Jeder kann sich schützen und zwar in Eigenverantwortung. Vitamin D und C, sowie Zink sind die natürlichen Schutzmechanismen. Und wenn wer erzählt, er/sie brauche keine Vitamine und insbesondere nicht D3, dann fragt mal, ob die Person auch ohne das Sexualhormon Testosteron (bzw. Östrogen) und ohne das Hormon Insulin auskommt. Vitamin D ist in der bioaktiven Form ein Hormon, das zwei Drittel unserer Gene abliest und aktiviert und für das fast jede Zelle einen Rezeptor hat.

SARS-CoV-2 ist als Pandemie vorbei und aus. Wer meint, sich mit einer Impfung schützen zu wollen, soll das einfach tun. Aber bitte lässt den Rest der Welt in Ruhe.

Bild von kalhh auf Pixabay

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17 Kommentare

  1. Thomas Holzer 10. März 2022 at 17:33Antworten

    Medizinisch gesehen war Sars-Cov II keine Pandemie, politisch aber auf jeden Fall! 🙉🙊🙈😎🇮🇱🥃

  2. Carlo 10. März 2022 at 12:02Antworten

    China hat die höchsten Infektionszahlen seit dem ersten Corona-Ausbruch in der zentralchinesischen Metropole Wuhan gemeldet. Hinzu kamen 435 asymptomatische Infektionen sowie 277 aus dem Ausland importierte Fälle.
    Doch seit Omikron sich verbreitet hat und Untervarianten gibt, ist kein Ende von Pandemie. Und die Maßnahmen für den 20. März sind wieder ein Griff ins Klo.

  3. emie 10. März 2022 at 11:11Antworten

    Was heute anders ist: man kann sich die passenden Viren basteln, wenn man die nächste Pandemie „braucht“

  4. Markus Schwarz-Greindl 10. März 2022 at 10:57Antworten

    Wenn es um Bio-Waffen und Kernkraftwerke in der Ukraine geht, dann ist die „Pandemie“ längst nicht vorbei.

    Wir sind im Wehr-Zivildienst-Modus mit „erfolgreichen“ Manövern.

  5. Hans Im Glück 10. März 2022 at 10:33Antworten

    Ein interessantes Phänomen der neuen Zeit ist der Umstand, dass in der gesamten öffentlichen Berichterstattung grundsätzlich nur noch eine „Wahrheit“ kommuniziert wird. Man konnte da bei 2 Jahren C19 erleben und sieht es jetzt 1:1 in der Ukraine Story. Unisono eine Einheitsmeinung mit klar verteilten Rollen: Hier die Guten, da die Schurken, analog zu den Gespritzten und Ungespritzten.
    Vermutlich wird dies zukünftig bei alle Themen so praktiziert.

  6. Stefan Ochsner 10. März 2022 at 10:17Antworten

    Der Chef der AGES hat noch als Aktiver im Interview gesagt das man ohne Test nichts bemerkt hätte.

    Daraufhin wurde er vom Gesundheitsminister sofort vom Dienst freigestellt. Pensionierung war dann 3 Monate später

    Totalitär

    Sowas geht ohne Aufschrei! Was haben wir für Journalisten? Wirbellose

    • helga 11. März 2022 at 4:18Antworten

      quelle bitte. soviel ich weiss, normale alterspension.allerbergers.

  7. Alb 10. März 2022 at 10:09Antworten

    Und wieder auf eine Nebenerzählung hereingefallen die indizieren soll, dass es eine gefährliche Seuche gegeben habe. Es hat aber keine gefährliche Seuche gegeben.

    Da wird von der so genannten „russischen Grippe erzählt. Was weiß denn der Herr darüber? Nichts! Aber behauptete aufgrund dieses Nichtwissen steif und fest Wissen zu haben und den angeblich aktuelle „Pandemieverlauf“ vorhersagen zu können. Lächerlich.

    Nochmal: noch nie hat sich eine gefährliche Seuche in einer gesunden, sich frei bewegeneden Bevölkerung ausgebreitet. Alle Seuchen gehen auf Krieg, Not, Beschränkung, Zwang, Unterdrückung, Mangel, krankmachende Verhältnisse zurück.

    Hört doch auf, solche Ammenmärchen zu verbreiten!

    Es ist auch ein Zeichen dieser Verückten Zeit, in einem Artikel
    A) das Nichtvorhandensein einer gefährlichen Seuche zu zeigen („Infektionssterblichkeit (IFR) mit 0,125%“)
    und B) ein paar Abschnitte weiter von Fachleuten zu berichten, die den Verlauf der Seuche angeblich genau kennen und untersuchen würden. Das ist in sich widersprüchlich.

    Und dann fragt man sich: Ja was nun? Seuche oder keine Seuche?

    Nochmal: es gab noch nie eine Seuche in einer gesunden Bevölkerung. Seuchen sind immer die Folgen von geschwächten Immunsystemen. Und Menschen sterben eben. Manche mit Grippe, manche mit Corona, viele mit Herpes, … weil das Sterben mit dem Versagen des Immunsystems einher geht. So einfach und banal ist das. Aber anscheinend wissen das auch die Epidemiologen nicht.

  8. adamrhau 10. März 2022 at 9:54Antworten

    Man frägt sich, ob das System den Übergang zum endemischen Zustand so einfach hinnehmen wird und ob nicht im Herbst mit einer – selbstverständlich ganz natürlich entstandenen – Mutation Impfpflicht und digitale Identität endgültig durchgedrückt werden sollen…

  9. Roland W. 10. März 2022 at 9:01Antworten

    Dazu passend noch eine neue Studie: https://zachariasfoegen.wordpress.com/2022/03/08/der-foegen-effekt/

  10. RaKo62 10. März 2022 at 8:42Antworten

    Ob „vorbei“ oder nicht, die Schranzen werden ihr Programm einfach weiter exekutieren, ohne darüber noch gross zu Berichten. Die Berichterstattung an der Oberfläche ist Pöhser Putin, teures Benzin, …
    Aber mit Spritzpflicht und Covid-Nachweis („Immunitätsausweis“) wird unter der Oberfläche einfach weiter gemacht wie bisher. Auch die Vermummungspflicht bleibt bestehen.
    Nur berichtet oder begründet wird schlicht nicht mehr. Es weiss ja schliesslich jeder, wie schlimm das pöhse Wirrus ist und dass unsere Regime uns immer vor Allem pöhsen beschützen wollen…

    • Hollie 10. März 2022 at 9:54Antworten

      Ja, vorbei ist es noch lange nicht. Wie ja auch hier berichtet, wird von den Herren der Welt fleissig an Datensammlung und elektronischer ID gebastelt.
      Und auch in den Köpfen vieler Leute ist die Pandemie nicht vorbei. Im Gegenteil wird teils ohne Verordnung von Vereinen etc. 3G eingefordert.
      Ich erinnere auch an die Masken- und Testpflicht unsere Kinder betreffend! Ich vermute, vor allem um die Köpfe der Kinder zu indoktrinieren.

    • brigbrei 10. März 2022 at 11:31Antworten

      Zu diesem Thema hab ich einen interessanten Artikel auf Rubikon gefunden, dessen Inhalt ich mich als Realistin anschließen kann:
      „Die Hafterleichterung – Die Etablierung der „neuen Normalität“ läuft nach Plan, aktuelle Lockerungen sind bloß Teil der Strategie“ von Wolfgang Jeschke – Rubikon – 03.03.22
      https://www.rubikon.news/artikel/die-hafterleichterung

      Die „Pandemie“ wird nicht vorbei sein, der Plan ist ein anderer, wie z.B. der „Internationale Pandemievertrag“, der vorangetrieben wird…

  11. Mammalina 10. März 2022 at 8:41Antworten

    Das sollten auch die deutschen Politiker endlich akzeptieren. Aber Klabauterbach hat die Pandemie als sein Steckenpferd entdeckt und will dieses Spielzeug nicht mehr hergeben.
    Zudem sind die dahinterstehenden Profitinteressen einfach zu mächtig. Die Pharmariesen haben noch 2021 große Summen in die Weiterentwicklung der Impfstoffe gesteckt und weiter produziert, diese sollen natürlich auch verimpft werden! Also sind die Länder gehalten, das um- bzw. durchzusetzen. Und hierfür braucht es die Pandemie, auch wenn diese real schon lange nicht mehr vorhanden ist. Es würde mich nicht wundern, wenn da „nachgeholfen“ würde, um eine neue Mutation in den Umlauf zu bringen.
    Nach allem, was man nach über 2 Jahren Corona-Hype weiß, ist den Strategen dahinter alles zuzutrauen.

  12. Eva-Maria 10. März 2022 at 8:30Antworten

    Das Gute daran ist, daß man jetzt diese medialen „Propagandastürme“, die alles überfluten, und beharrlich und unglaublich verdreherisch alles niedertrommeln, die immer wieder gezielt das Falsche sagen, und Widersprüche einfach mit Masse am selben Dreck zumüllen, immer wieder und wieder, bis man nicht mehr protestiert, wunderbar identifizieren und damit in ihrer psychozersetzenden Wirkung neutralisieren kann.
    Ich denke es wurde im Volk ein großer Lernfortschritt gemacht und man erkennt jetzt leichter, ob etwas wahr ist oder falsch.
    Der Schreibstil von Faktencheckern ist ganz typisch. Ein leichter Verhetzwind.
    Auch macht man hirnzersetzende Logikverzerr- Konstrukte, also zB widersprüchliches wird querversetzt zusammengebaut, wohl damit „im Hirn die Schaltungen reiben und heiss laufen“.

    • Mammalina 10. März 2022 at 8:48Antworten

      So ist es, Eva-.Maria. Haben die Menschen es bisher (künstlich erzeugte Migrationsstürme auf Europa) nicht kapiert, obwohl man da genauso gearbeitet hat, mit Lügen, Ausgrenzung von Kritikern und Menschen, die ihr eigenes Land nicht aufgeben wollen, so spüren es die Menschen nunmehr an der eigenen Haut, und sie wachen auf, mehr und mehr.
      Ich nehme schon lange kein Blatt mehr vor den Mund und spreche mit den Menschen, und ich bin überrascht, wenn man sie direkt mit dem Thema konfroniert, wie oft da Zustimmung signalisiert wird – nach der ersten Verwunderung…
      Aufklärung ist wichtig, „Mund-zu-Mund-Propaganda“ erreicht auch diejenigen, die keine Blogs und Telegram-Kanäle lesen.

    • Charlott 10. März 2022 at 10:22Antworten

      Ja, schön wäre es. Dann kommt die Ukraine-Krise, und alle fallen wieder in das bekannte Muster und glauben und glauben und glauben ……., da sie nichts wissen.

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