Die Vereinigten Staaten erleben im von ihnen begonnenen Krieg gegen den Iran eine demütigende und umfassende Niederlage. Neue, von US-Soldaten selbst durchgesickerte Fotos, die CBS News und Military Watch Magazine veröffentlicht haben, zeigen das Ausmaß der Zerstörung an amerikanischen Stützpunkten in Saudi-Arabien und Kuwait.
Ein Militärangehöriger fasste die Lage treffend zusammen: „Wir stehen da mit geschlossenen Augen und werden ins Gesicht geschlagen. Wir verteidigen diese Basen nicht. Wir schauen nur zu, wie sie zerstört werden.“ berichtet das Military Watch Magazine.
Die Bilder sind unmissverständlich. Auf der Prince Sultan Air Base in Saudi-Arabien liegt ein zerstörtes E-3 Sentry AWACS-Flugzeug – das Heck abgerissen, der Rumpf schwer beschädigt (Bild oben). Weitere Aufnahmen zeigen verwüstete Gebäude, zerstörte Fahrzeuge und Trailer in Camp Buehring und Camp Arifjan in Kuwait. Die einst als sicher geltenden Anlagen, geschützt durch Beton-T-Walls gegen Mörser und Raketen, erweisen sich gegenüber iranischen ballistischen Raketen und Präzisionswaffen als weitgehend hilflos.
Basen unbrauchbar, Logistik zusammengebrochen
Iranische Drohnen- und Raketenangriffe haben US-Basen in der gesamten Region weitgehend unbrauchbar gemacht – darunter Al Udeid in Katar, den größten Stützpunkt der amerikanischen Kolonialmacht außerhalb der USA. Die USA müssen ihre Operationen nun massiv in Israel, der Türkei und Osteuropa konzentrieren, wo die Luftverteidigung dichter ist und Iran aus politischen Gründen noch zurückhält. Der Logistik-Hub der US-Navy in Bahrain wurde so schwer getroffen, dass CENTCOM die Versorgung auf Diego Garcia im Indischen Ozean verlegen musste. Lieferzyklen von 14 bis 18 Tagen sind die Folge – ein Desaster für jede moderne Kriegsführung.
Iran setzt gezielt seine modernsten Systeme ein, darunter den Hyperschall-Gleitflugkörper Fattah-2, der praktisch nicht abzufangen ist. Gleichzeitig verbraucht Teheran günstige ältere Raketen wie die Fateh-110, um die teuren US-Abwehrraketen (Patriot, THAAD) systematisch zu erschöpfen. Haaretz berichtete bereits im März, dass 80 Prozent der iranischen Raketen gegen israelische Ziele einschlagen. Die schlechter geschützten US-Basen sind entsprechend verwundbarer.
Strategische Bankrotterklärung
Die Fotos und Berichte bestätigen, was unabhängige Beobachter und Insider wie Colonel Lawrence Wilkerson seit Monaten warnen: Der von Washington und Tel Aviv vom Zaun gebrochene Krieg hat die USA in eine ausweglose Lage manövriert. Statt den Iran „zu demütigen“, werden amerikanische Anlagen und teure High-Value-Assets systematisch zerstört. Die iranischen unterirdischen Raketenbasen bleiben weitgehend intakt und schwer angreifbar. Gleichzeitig zwingen die Angriffe die USA, immer teurere und knapper werdende Abfangraketen zu verfeuern.
Dies ist keine „vorübergehende Schwierigkeit“, sondern das sichtbare Ergebnis eines Angriffskriegs, der von Anfang an auf Fehleinschätzungen, Lügen über die iranischen Fähigkeiten und einer völligen Unterschätzung der iranischen Abwehr- und Vergeltungsfähigkeit beruhte.
Die Soldaten vor Ort sehen die Realität klarer als die Politiker in Washington: Sie stehen da, Augen zu, und werden geschlagen. Die totale Niederlage zeichnet sich ab – nicht weil die USA zu wenig Waffen einsetzen, sondern weil sie einen Gegner unterschätzt haben, der sich seit Jahren auf genau diesen Krieg vorbereitet hat.
Der Niedergang der Kolonialmacht USA ist nirgends deutlicher geworden als in Westasien.
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