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Politik

Wieder ein „russischer Wegwerfspion“ widerlegt

5 Kommentare 9. September 2026 4 Minuten Lesezeit von Jochen Mitschka

Nur Stunden nach seltsamen Funden auf Flugplätzen oder an Stromleitungen, von verrosteten Pistolen im Wald, wird routinemäßig von „russischen Wegwerfspionen“ geredet. Nun hat man einen, der aber keiner war, überführt.

Am Dienstag, den 8. September 2026, geriet der 48-jährige Daniel Viehmann bei einer Verkehrskontrolle in der Nähe des Kraftwerks Weisweiler (NRW) ins Visier der Polizei. Als er versuchte, sich zu Fuß abzusetzen, konnten ihn die Beamten schnell stellen; er leistete bei der Festnahme keinen Widerstand. Bei ihm wurden Sprengmittel gefunden, in der Umgebung außerdem ein Zelt mit weiteren Sprengvorrichtungen. Die Gegenstände werden derzeit vom Landeskriminalamt NRW untersucht.

Was ihm vorgeworfen wird

Viehmann wird verdächtigt, hinter einer Serie von Sabotageakten an Umspannwerken und Hochspannungsleitungen in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Sachsen zu stecken. Ermittler stufen mindestens zwei mit seinem Namen unterzeichnete Bekennerschreiben, die an Medienvertreter gingen, bislang als authentisch ein, ein drittes wurde inzwischen bei Weisweiler gefunden, dessen Inhalt die Polizei aber unter Verschluss hält.

Die Masche laut Ermittlern: pyrotechnische Vorrichtungen mit Zeitschaltungen, die dünne Drähte oder andere leitfähige Verbindungen zwischen Boden und Stromleitung herstellen sollten – im Ergebnis ein gezielter Kurzschluss. Allein in Sachsen stellten Ermittler 21 solcher Sprengvorrichtungen sicher.

Vor rund einer Woche waren bereits an einem Umspannwerk in Brandenburg, nahe Preilack und Tauer, Sprengsätze explodiert. Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) sprach von versuchter Sabotage: Ziel sei gewesen, leitfähiges Material in die Höchstspannungsleitung zu schleudern, um einen Kurzschluss auszulösen – was in zwei Fällen auch gelang, mit Explosionen, die den Boden regelrecht aufwühlten.

Das Motiv – und was fehlt

In den Bekennerschreiben nennt der mutmaßliche Täter den Kampf gegen fossile Energie bzw. die „Klimakrise“ als Motiv. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sprach entsprechend von „Klimaextremismus“ als Tatmotiv. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) betonte, es sei noch unklar, ob Viehmann Komplizen hatte. Der Tatverdächtige gilt als Einzelgänger ohne bekannten Beruf, Partnerin oder Kinder.

Was in keiner der Meldungen auftaucht: ein Bezug zu Russland, russischen Geheimdiensten oder einer ausländischen Auftraggeberschaft. Stattdessen wird in einem Kommentar auf eine mögliche Nähe zum linksextremen bzw. antifaschistischen Spektrum verwiesen – allerdings ohne belastbare behördliche Bestätigung.

Einordnung ins Muster

Der Kommentator bei Apollo News ordnet die Taten lose in die Tradition militanter linksextremer Sabotagegruppen ein – etwa der „Vulkangruppe“ oder des „Kommandos Angry Birds“ aus NRW. Zur Erinnerung: Ein Brandanschlag einer Vulkangruppe auf eine Kabelbrücke im Berliner Südwesten hatte Anfang des Jahres zehntausende Haushalte tagelang bei winterlichen Temperaturen ohne Strom gelassen. In den Bekennerschreiben solcher Gruppen taucht wiederholt der Begriff des „technologischen Angriffs“ auf – die Vorstellung, moderne Technik sei nicht neutral, sondern erzwinge zerstörerische Machtverhältnisse.

Die größere Frage

André Braselmann bringt es zugespitzt auf den Punkt: Wann endet radikaler politischer Protest, und wann beginnt Terror gegen kritische Infrastruktur? Wer Stromleitungen mit Sprengmitteln angreift, nimmt erhebliche Gefahren für Menschen und die öffentliche Versorgung in Kauf – ein fundamentaler Unterschied zu einer angemeldeten Demonstration. Und was natürlich in den Medien überhaupt nicht zu lesen ist: Welche Rolle spielen Medien und Politik durch die Dämonisierung von Kritik der Klimakrisentheorie?

Zusammengefasst

Ein deutscher Einzeltäter, offenbar radikalisiert im Namen des Klimaschutzes durch Medien und Politik, verübt seit Wochen Sprengstoffanschläge auf die Stromversorgung dreier Bundesländer – ganz ohne Moskau. Wieder ein Fall, wo die naheliegendste Erklärung (heimischer Extremismus) reicht und keine „russische Handschrift“ gebraucht wird.

Bild: Screenshot von Video über die Suche nach Daniel V.

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5 Kommentare

  1. Daisy
    Antworten

    Klimaterrorismus ist ja etwas Gutes für die vorherrschende Klimareligion. Die arbeiten wie Greta und die Antifa fürs Establishment…also, muss ich mich schon wundern, wieso so einer überhaupt gesucht wird. Ziel der Regierung scheint es ja zu sein, die Energieversorgung komplett zu kappen. Dieser Attentäter tut ja nix anderes als Koksi, der Pipelines und Raffinerien sprengt. Erstaunlich aber, dass sie nicht behaupten, die Russen wären es gewesen.

    Apropos Spione…es ist jetzt eine tolle Zeit für neue Bond-Geschichten, sicher sehr inspirierend. Wie zur Zeit des Kalten Krieges als die Bond-Filme Hochsaison hatten…

    Ich hab gestern Abend Thunderball/Feuerball begonnen zu schaun…wow, sehr viel Action, immer das neueste Equipment, Mr. Bond, so zB Minirakten am Rûcken, mit denen man fliegen konnte. Das war kein Trick, sondern echt. Echt war auch Ponds Angst vor den Haien, denn das Sicherheitsglas hielt nicht…erfuhr ich alles auf YT. Und Tom Jones wurde ohnmächtig, als er sich beim Singen des Titelsongs zu sehr verausgabte…aber das hat sich wirklich gelohnt!

    1. Daisy
      Antworten

      Also, das ganze hat Methode…schon wieder wurde ein Wasserkraftwerk angegriffen. Diesmal in der Schweiz. Es muss erst untersucht werden, aber das scheint doch Absicht zu sein. Es ist zumind. offensichtlich, dass eine totale Energieknappheit angestrebt wird…jetzt vorm Winter. Im speziellen Fall geht es um die Infrastruktur, Versorgung der Eisenbahn. Die Suizidsanktionen, der Pipelinesprenger, Hormus und jetzt auch noch Attentate auf die Kraftwerke zur Stromversorgung und Störung der Infrastruktur.
      .
      Das wird ein Winter der Not. Deckt euch ein. Ich habe einen Heizherd, auf dem man Kochen kann, La Nordica, schöne rote Kacheln. Hier am Land bin ich sicher. Was man tun kann…Campingkocher mit Gas. Teelichtofen, Wasserkanister besorgen, Campingklo, Grundnahrungsmitteln…Dosen, Medikamente usw. Ich denke, es wird Zeit, sich einen Vorrat anzulegen. Heuer wird es übel, besonders in den Städten…

      1. Daisy

        Seeadler TV tippt darauf, dass es zur Lahmlegung des Eisenbahnnetzes in der EU kommt, weil dieses in Kriegszeiten sehr wichtig für die Versorgung ist, um Waffen und Nachschub zu transportieren. Also, wer steckt da wirklich dahinter?

  2. Glass Steagall Act
    Antworten

    Die deutschen linken Regierungen und der linke Journalismus haben sich seit vielen Jahren solche Leute heran gezüchtet! Es gibt genügend Menschen, die mit ihrem kümmerlichen Leben nichts anzufangen wissen. Die sind die perfekten Opfer von der Klima-Hasspropaganda! Diese Leute bekommen einen imaginären Feind frei Haus von den Medien und der Politik geliefert, an dem sie sich abarbeiten können. In der Psychologie ist bekannt, dass bestimmte Menschen ihr eigenes Versagen auf einen Feind projizieren müssen, der dann der Sündenbock für ihr Versagen herhalten muss! Dieser Feind muss unbedingt bekämpft werden, denn solange der Feind noch existiert, solange bleibt der Hass bei diesen Menschen erhalten!

    Es ist bekannt, dass die westliche, speziell linke Regierungen solche Leute brauchen, um ihre Ideologien durchzusetzen! Aber auch andere Feinde werden mittels Propaganda erzeugt, um die Menschen damit zu lenken. Beispiele waren das Covid-Virus und derzeit besonders beliebt ist Putin und Russland als Sündenbock für einfach alles! Aber auch die AFD, die angeblichen Rechten, der Iran, China oder früher Trump. Mit all diesen medial erzeugten „Feinden“ kann man schwache und naive Menschen genau dahin lenken, wo man sie haben will und auch gegen anders denkende Bevölkerungsgruppen aufhetzen! Nur die meisten von denen sind zu doof zu erkennen, dass sie benutzt werden!

  3. cwsuisse
    Antworten

    EU-Kriegspropaganda aus Brüssel nimmt global den Spitzenplatz der Blödheit ein.

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