Die AfD soll eine „NAZI-Partei“ sein, heißt es ausgerechnet aus den Reihen jener Parteien, welche nach dem Krieg die meisten Nazis problemlos wieder integriert hatten. Dies ausgerechnet von jenen Parteien, welche nun, ganz in der Geschichte der NAZI-Diktatur die Vollmachten für Geheimdienste ausweiten. Schauen wir uns also die ganze Geschichte an.
Der klare Sieg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 hat die gewohnten Reflexe ausgelöst: Von einer „Zäsur“ ist die Rede, „Auschwitz-Überlebende“ äußern sich entsetzt, und in zahlreichen Kommentaren fällt das Wort „Nazi-Partei„. Der sachsen-anhaltinische AfD-Landesverband wird vom dortigen Verfassungsschutz tatsächlich bereits seit 2023 als „gesichert rechtsextremistisch“ eingestuft.
Braune Wurzeln der Bonner Republik: Was die Aufregung um Sachsen-Anhalt verschweigt
Wer aber mit dem moralischen Zeigefinger auf die AfD zeigt, sollte einen Blick in den eigenen Rückspiegel werfen. Denn die Geschichte der Bundesrepublik ist keine Geschichte des sauberen Bruchs mit dem Nationalsozialismus, sondern in weiten Teilen eine Geschichte der personellen Kontinuität. CDU, CSU und FDP verdankten ihren Aufbau in den 1950er Jahren maßgeblich Männern, die zuvor der NSDAP, der SA oder sogar der SS angehört hatten — bis hinauf ins Kanzleramt. Auch der Inlandsgeheimdienst, der heute über „Verfassungsfeinde“ wacht, wurde von ehemaligen Gestapo- und SS-Leuten mit aufgebaut.
Der Kanzler mit dem braunen Parteibuch
Das prominenteste Beispiel ist Kurt Georg Kiesinger. 1933 trat der Jurist der NSDAP bei, arbeitete während des Krieges als stellvertretender Leiter der Rundfunkpolitischen Abteilung im Auswärtigen Amt und war damit unmittelbar an der NS-Auslandspropaganda beteiligt. Nach dem Krieg von einer Entnazifizierungskammer entlastet, machte er in der CDU Karriere: Ministerpräsident von Baden-Württemberg, dann von 1966 bis 1969 dritter Bundeskanzler der Bundesrepublik. Die Ohrfeige, die ihm die Publizistin Beate Klarsfeld 1968 auf offener Bühne verpasste, wurde zum Symbol für die Wut einer jüngeren Generation über genau diese Kontinuität — wie es der Historiker Andreas Mix treffend beschreibt: Kiesinger „verkörpert wie kaum ein anderer Politiker die Kontinuität zwischen NS-Regime und Bundesrepublik„.
Noch enger am Machtzentrum saß Hans Globke. Als Ministerialbeamter im Reichsinnenministerium hatte er 1936 den amtlichen Kommentar zu den antisemitischen Nürnberger Rassengesetzen mitverfasst. 1953 machte ihn Konrad Adenauer zum Staatssekretär und Chef des Bundeskanzleramts — de facto zum mächtigsten Beamten der jungen Republik. Wie das Magazin „Der Freitag“ dokumentiert, nutzte Globke seine Personalhoheit gezielt, um ehemalige NS-Beamte zu reaktivieren, allen voran im Auswärtigen Amt.
Zwei weitere CDU-Karrieren zeigen, dass es sich nicht um Einzelfälle handelte. Theodor Oberländer, ehemaliges NSDAP-Mitglied mit Verstrickungen in Kriegsverbrechen im Osten, wurde Bundesminister für Vertriebene. Und Hans Filbinger, im „Dritten Reich“ als Marinerichter an Todesurteilen gegen Deserteure beteiligt, regierte bis 1978 als Ministerpräsident Baden-Württembergs, ehe ihn genau diese Vergangenheit stürzte.
Die FDP: Fast eine „Nazi-Partei“ in Reinform
Noch drastischer fällt der Befund bei den Liberalen aus. Zwischen 1950 und 1953 versuchte der ehemalige Staatssekretär im NS-Propagandaministerium, Werner Naumann, gemeinsam mit einem Netzwerk aus früheren NSDAP-Funktionären, die nordrhein-westfälische FDP systematisch zu unterwandern und zur Machtbasis für ein politisches Comeback rechtsextremer Kräfte zu machen. Erst britische Geheimdienste beendeten den sogenannten „Naumann-Kreis“ mit einer Verhaftungswelle im Januar 1953 — FDP-Bundespräsident Theodor Heuss selbst sprach zu dieser Zeit von der Gefahr einer „Nazi-FDP„.
Die Zahlen dazu sind eindeutig: Von den im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien wiesen zwar CDU/CSU in absoluten Zahlen die meisten ehemaligen NSDAP-Mitglieder unter ihren Abgeordneten auf, doch relativ gesehen war es die FDP-Fraktion, die im dritten Bundestag (1957–1961) laut einschlägiger Forschung auf bis zu 56 Prozent ehemaliger NSDAP-Mitglieder kam. Ernst Achenbach etwa, von 1937 bis 1945 NSDAP-Mitglied und als Diplomat in die Deportation französischer Juden verstrickt, saß für die FDP von 1957 bis 1976 im Bundestag und später im Europaparlament.
Ein Geheimdienst mit brauner Startbesetzung
Auch die Sicherheitsbehörden der jungen Bundesrepublik waren keine Stunde-Null-Neugründungen. Der Bundesnachrichtendienst ging direkt aus der „Organisation Gehlen“ hervor, die unter Reinhard Gehlen, einem ehemaligen Wehrmachtsgeneral, zahlreiche frühere SS- und SD-Geheimdienstleute übernahm. Beim Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), 1950 unter alliierter Aufsicht gegründet, um genau solche Kontinuitäten zu verhindern, gelang dies nur unvollständig: Der Personalchef Richard Gerken, selbst ehemaliges NSDAP-Mitglied und im besetzten Norwegen an Todesurteilen gegen Widerstandskämpfer beteiligt, baute laut netzpolitik.org über Tarnfirmen und die Praxis der „Freien Mitarbeiter“ gezielt ein Netzwerk früherer SS- und Gestapo-Leute auf. 1955 wurde mit Hubert Schrübbers sogar ein ehemaliger SA-Mann und NS-Anklagevertreter Präsident der Behörde — er musste das Amt erst 1972 räumen.
Eine vom BfV selbst beauftragte Studie der Historiker Constantin Goschler und Michael Wala relativiert das Bild zwar in einem Punkt: Der Anteil ehemaliger Gestapo- oder SS-Angehöriger sei beim Verfassungsschutz geringer gewesen als etwa beim Bundeskriminalamt, dessen Führungsspitze in den 1950er Jahren zu mehr als zwei Dritteln aus früheren SS-Leuten bestand. Der Anteil einfacher NSDAP-Mitglieder unter dem BfV-Personal habe dagegen etwa dem Durchschnitt anderer Behörden und Parlamente entsprochen — was das Problem nicht kleiner macht, sondern zeigt, wie normal solche Karrieren in der jungen Bundesrepublik waren.
Eine notwendige Korrektur: die SPD gehört nicht in diese Reihe
So berechtigt der Blick auf CDU, CSU und FDP ist — die SPD in diese Kontinuitätslinie einzureihen, hält der historischen Prüfung nicht stand. Die Sozialdemokratie wurde 1933 als erste Partei verboten, ihre Funktionäre verfolgt, inhaftiert, ins Exil oder in den Tod getrieben. Unter den frühen Bundestagsfraktionen war der Anteil ehemaliger NSDAP-Mitglieder bei der SPD verschwindend gering im Vergleich zu CDU/CSU und vor allem zur FDP. Umso trauriger ist die Entwicklung dieser Partei in den letzten 20 Jahren.
Was folgt daraus für die Gegenwart?
Die dokumentierte Personalkontinuität ist keine Randnotiz, sondern ein zentrales, von Historikern seit Jahrzehnten aufgearbeitetes Kapitel der westdeutschen Nachkriegsgeschichte. Sie zeigt: Der oft beschworene „Neuanfang“ von 1945 war in der Verwaltung, in den bürgerlichen Parteien und in den Sicherheitsbehörden vielerorts ein fließender Übergang, kein Bruch. Wer sich empört über AfD-Wähler äußert, sollte wissen, dass die Republik, in deren Namen diese Empörung geäußert wird, selbst über Jahrzehnte von Männern mitregiert und mitverwaltet wurde, die zuvor dem NS-Staat gedient hatten.
Zugleich verdient auch die Gegenposition Erwähnung, denn ein sauberer Vergleich hinkt an einer entscheidenden Stelle: Personelle Kontinuität einzelner Amtsträger ist etwas anderes als die programmatische Ausrichtung einer heutigen Partei. Historiker wie Goschler und Wala selbst warnen davor, aus der bloßen NSDAP-Mitgliedschaft automatisch auf eine prägende ideologische Kontinuität der jeweiligen Institution zu schließen — viele der genannten Politiker galten nach 1945 als überzeugte, wenn auch belastete Demokraten. Die Einstufung des AfD-Landesverbands Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextremistisch“ beruht zudem nicht auf der biographischen Herkunft einzelner Mitglieder, sondern auf einer laufenden Bewertung aktueller Programmatik, Netzwerke und Aussagen ihrer heutigen Funktionäre durch den Verfassungsschutz — eine Einordnung, die von AfD-Vertretern selbst scharf zurückgewiesen wird und die Gerichte in Teilen noch zu prüfen haben. Beide Fragen — die historische Kontinuität der „staatstragenden“ Parteien und die aktuelle Einstufung der AfD — verdienen es, unabhängig voneinander und ohne Aufrechnung diskutiert zu werden.
Zusammenfassung
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Die Geschichte der politischen Parteien der Bundesrepublik Deutschland basiert maßgeblich auf der Mitarbeit von ehemaligen Nazimitgliedern, Funktionären und überzeugten Vertretern. Wenn man die derzeitige Politik, insbesondere in Hinsicht auf eine nicht zu verbergende Russophobie sieht, und die Familiengeschichten der entsprechenden politischen Akteure kennt, kommt nicht um den Verdacht herum, dass hier „haltet den Dieb“ gerufen wird, um eigene Neigungen zu vertuschen. Verstärkt wird dieser Eindruck durch die Tatsache, dass immer offener mit den politischen Mitteln jener Vergangenheit gearbeitet wird, um angeblich dieselbe Vergangenheit nicht wieder aufkommen zu lassen: Zensur, Verbote, Ausgrenzung, Dämonisierung.
Bild: Screenshot von Video zu dem Thema
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AfD-Auto brennt – Antifa jubelt
Im Mainstream nichts Neues: Alles rechts – alles NAZI
30 Kommentare
Der Artikel ist zwar ganz interessant.
Aber hier kann offensichtlich keiner „Nationaler Sozialismus“ definieren.
Die afd ist alles andere als „nazi“ (selbst wenn das hier keiner definieren kann), sie ist neoliberal.
Sie wird von ihren pol. Gegnern (Schein-Gegnern) immer gerne so bezeichnet, damit der eher minderbemittelte Ossi denkt, er wähle etwas ganz besonderes.
Der Ossi ist ja per se gegen alles, einfach aus Prinzip, ohne es selbst besser zu wissen. Der Ossi kapiert das mit der kontrollierten Opposition auch überhaupt nicht. Daß man ihm nur was vor die Nase setzt, was er wählen soll. Das kapiert der Ossi nicht. –
Halten wir also fest: die afd ist nicht „nazi“, ihre Wähler auch nicht, die sind höchstens dumm. Die afd ist neoliberal.
Das ist unabhängig davon, wo nach dem letzten Krieg NSDAP-Politiker und Mitarbeiter unter kamen.
Ich bedenke aber daß es nach dem letzten Krieg kaum Männer im geeigneten Alter für diese „Posten“ gab. Dies ist eine Erklärung meinerseits, keine Entschuldigung.
Wen hätten die denn sonst nehmen sollen? Direkt Ausländer, oder was?
Dann kommt da noch die „Geschichte“ von der fehlenden Souveränität der brd. Es gibt auch keine Verfassung, es gibt „nur“ ein Grundgesetz. Dementsprechend gibt es auch keine Verfassungsrichter.
Abgesehen von diesen Kardinalfehlern ist der Artikel interessant.
Was bitte soll denn ein „Der Ossi“ sein? Ich kenne Gegenden, da nennt man „Ostmärker“ Ossis – also Österreicher, die aber wohl kaum Af“D“ wählen dürften … 🤔 Die Ostfriesen haben nicht gewählt … Dass man mit sozialistischer Rabulistik auf „Stimmenfang“ gehen kann und auch jahrelange Nichtwähler aktiviert bekommt, ist typisch deutsch, würde ich einmal sagen. Das mit der kontrollierten Opposition kapieren die Wenigsten – wollen sie nicht kapieren, denn: Was wäre denn die Konsequenz? Mir ist das klar, nahezu kristallen … Welcher junge Familienvater ist allerdings schon bereit die Systemfrage zu stellen?
Hier steht jemand hinter der Fichte und will anderen das Leben erklären. Die Welt des weißen Herrenmenschen ist doch schön einfach schwarz-weiß.
„Der Ossi ist ja per se gegen alles, einfach aus Prinzip, ohne es selbst besser zu wissen.“
Das Geschwätz eines überheblichen Wessis – und frech zudem.
Ukraine: Ein kurzer Moment der Wahrheit
https://propagandaschau.wordpress.com/2015/05/16/ukraine-ein-kurzer-moment-der-wahrheit/
Lügner tun oftmals alles, um ihre einmal begonnene Geschichte mit allen Mitteln glaubhaft zu halten.
Dazu gehören vor allem weitere Lügen, die nötig werden, wenn das Lügengebäude instabil wird.
Die große Lüge der westlichen Medien lautet seit Monaten: Wir bringen Demokratie, Rechtsstaat, Wohlstand und Freiheit in die Ukraine und der böse Russe führt dagegen Krieg.
Die Wahrheit sieht anders aus: Die Ukraine ist bankrott und wird von westlichen Kreditgebern geknebelt, die ihr brutale Sparmaßnahmen aufzwingen.
Die Demokratie wurde mit Parteiverboten, Übergriffen und Morden an oppositionellen Politikern und Journalisten zerstört.
Die Freiheit manifestiert sich in Zensur, Kriegsrecht und Zwangsrekrutierungen.
Ukrainer werden gezwungen auf Ukrainer zu schießen, weil USA und EU das Land unter Kontrolle bekommen wollen.
Deutsche Politiker und Journalisten sind Mittäter bei diesen Verbrechen.
Sie haben den Umsturz mit vorbereitet und unterstützen das Regime bei diesem Krieg gegen den Teil der Bevölkerung der den Umsturz von Beginn an als undemokratisch ablehnte.
Anti-Terror-Operation nennt es das Regime und die westliche Lügenpresse übernimmt diese und folgende Propagandalügen bereitwillig
Ohne deutsches und europäisches Geld, politische und mediale Unterstützung, hätte es diesen Krieg nie gegeben. ALLES LESEN!!
SEHR RICHTIG HERR MERZ, DIE ALTPARTEIEN MÜSSEN ALS LÜGNER UND ALS KRIEGSTREIBER SOFORT VERBOTEN WERDEN !!!!
Nicht die SPD, sondern natürlich die KPD wurde als erste Partei verboten und zwar am 7. März 1933, die SPD erst am 22. Juni 1933.
ja, das stimmt, aber in diesem Zusammenhang ist von Parteien die Rede, die im deutschen Bundestag vertreten waren, und die DKP war zu keinem Zeitpunkt dort vertreten.
Die DKP war die Neugründung nach dem Verbot der KPD in der BRD.
„…Anteil ehemaliger NSDAP-Mitglieder bei der SPD verschwindend gering im Vergleich zu CDU/CSU und vor allem zur FDP.“
Verschwindend gering, ist aber nicht nichts… Man sollte meiner Meinung nach die „verschwindend geringen NSDAP-Mitglieder“ sehr wohl auch benennen.
in österreich waren nach 1945 die hakenkreuzsozialisten grösstenteils bei der spö unter den kittel gekrochen, da nach dem februar 1934 auch viele der deutschnationalen spö’ler in deutschland unterschlupf im exil bekamen und nach dem anschluss zurückkehrten
die austrofaschistischen kruckenkreuzler blieben bei ihrer christlichsozialen övp, die jahrzehntelang
ein bild ihres geliebten führers engelbert dollfuss im parlamentsklub hängen hatten.
karl renner z.b. ist ein klassisches beispiel eines sozialdemokratischen wendehalses:
1914 stimmte er aus patriotischen gründen im reichsrat für den krieg und dessen finanzierung
1920 stimmte er für den anschluss restösterreichs an das deutsche reich
1938 begrüsste er den anschluss an grossdeutschland
1945 schleimte er sich schon bei den russen ein, als in wien noch gekämpft wurde
ein sozialdemokratisches bilderbuchleben, in jedem arsch zuhause, der gerade opportun war ……
In diesem Zusammenhang sei auf die Pervertierung des Anti-Faschismus durch vermeintliche Verteidiger der Demokratie hingewiesen. Wer meint, dass Kampf gegen Klima-Idiotie, Corona-bzw. Gesundheitsdiktatur, Einschränkung der Meinungsfreiheit, Zensur, unbeschränkte Migration, Islamisierung, Aufrüstung und Kriegsvorbereitung faschistisch ist, hat nicht begriffen was Faschismus eigentlich ist: eine terroristische Form kapitalistischer Herrschaft, in dessen Zentrum das imperialistische Großkapital steht und darauf ausgrichtet ist, jeglichen Widerstand dagegen zu brechen (bei den Faschismen des 20. Jahrhunderts war dies vor allem die Arbeiterbewegung). Horkheimer sagte einmal: „Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen“.
Nun standen ausgerechnet diese pervertierten „Anti-Faschisten“ auf der Seite derjenigen, die mit diktatorischen Maßnahmen Lockdowns und die Verabreichung von Giftspritzen im Interesse von Pharma-Konzernen durchsetzten, während Parteien wie die AfD gegen das Zwangsregime auftraten. Wer sind dann die Faschisten? Wer ist dann „gesichert rechtsextrem“?
Ganz besonders idiotisch wird es, wenn die AfD als „Nazi-Partei“ bezeichnet wird. Darauf gibt es keinerlei substanzielle Begründung. Wer geistlos die Nazi-Keule schwingt und zu dämlich ist, zwischen rechts und nationalsozialistisch zu unterscheiden, der betreibt Verharmlosung des Nationalsozialismus!
„…das imperialistische Großkapital … darauf ausgerichtet ist, jeglichen Widerstand dagegen zu brechen (bei den Faschismen des 20. Jahrhunderts war dies vor allem die Arbeiterbewegung).“
Im 21. Jahrhundert ist eine deutsche Arbeiterbewegung gar nicht mehr möglich, obwohl dies dringender denn je nötig wäre: Billige, meist osteuropäische Arbeitskräfte und die Massenmigration verdrängen deutsche Arbeiter immer mehr vom Markt und verhindern bereits auf diese Weise die Gründung einer Arbeiterbewegung – zur großen Freude der Politik, die sich nicht mit „lästigen“ Forderungen einer unzufriedenen Arbeiterschaft konfrontiert sieht und ihr Lügenmärchen vom „Fachkräftemangel“ aufrechterhalten kann.
Zudem: Die fremden bzw. migrantischen Arbeitskräfte leben und arbeiten sehr „gut und gern“ in Dummland – deren Interesse an einer „Arbeiterbewegung“ tendiert eher gegen null – sie sägen sich nicht den Ast ab, auf den sie so bequem gesetzt wurden…
Ja, das wäre auch ein gutes (eigenes) Thema: Migration (= Fluten von Arbeitsmärkten) und wirtschaftliche Interessen (Lohndumping, Schwächung der Organisationen der Lohnabhängigen). Ist ja auch ein Grund, warum Arbeiter Parteien wie AfD wählen. Unbeschränkte Migration schadet ihnen sehr!
Willkürlich herausgegriffenes Beispiel: Der österreichische „kritische Publizist“ Robert Misik:
Misik hat sich während der Coronabetrugsepoche in Artikeln und Kommentaren klar für die sinnlose Genspritzerei (weder aktiv noch passiv wirksam, sonder leicht – mittel – schwer – allerschwerst -tödlich nebenwirkungsbehaftet)) und für „konsequente politische Maßnahmen“ istgleich Impfpfzwang journalistisch gelegenheitsprostituiert.
Aktuell schreibt er zur Rrrrrrechtsdämonisierung unter der Überschrift „Die rechten Agitatoren und die Seele des Menschen“ im saurosanen St. (Amis Wille & Bronners Beitrag):
Richtig! Besser könnte man die Corona- / Impfskeptiker – Hetzerei nicht beschreiben!
Und hier, zur Coronabetrugsepoche – fast Ignazio Silone:
Der wiedergekkehrte Faschismus sagt nich: «Ich bin der Faschismus» Nein, er sagt: «Ich bin der Antifaschismus»
Und heute? Die wohlfeile Dämonisierung der AfD / FPÖ – Stichwort Glashaus / Steine…
Im Übrigen halte ich fest, daß ich mangels einer demokratischen, soliden Partei seit Mitte der 80er-Jahre ungültig wähle.
Hinweis: Der folgende Kommentar bezieht sich NICHT speziell auf die Problematik „AfD“, sondern auf „das größere Ganze“.
Zitat:
„Der sachsen-anhaltinische AfD-Landesverband wird vom dortigen Verfassungsschutz tatsächlich bereits seit 2023 als „gesichert rechtsextremistisch“ eingestuft — das ist Fakt, keine Zuschreibung“.
Frage an den Autor:
Was meinen Sie mit „Fakt“?
Den „Fakt der Einstufung“ oder den „Fakt des gesichert rechtsextremistischen Charakters“ der AfD?
Falls Sie den „Fakt der Einstufung “ meinen, dann wär der schon mal so bedeutungslos wie ein „umgefallener Sack Reis in China“, also nicht einmal erwähnenswert.
Denn spätestens seit der menschengemachten Corona-Krise mußten wir alle miterleben, dass der sogenannte „Verfassungsschutz“ kläglich versagt (oder seine wahre Rolle gespielt) hat, als es darauf ankam, die Bevölkerung vor den epidemiologisch-medizinisch zwar völlig evidenzfreien, aber dafür politisch motivierten Zwangsmaßnahmen der Regierung (bis hin zur versuchten „Impf“-Pflicht zu einer experimentellen, hochtoxischen gentherapeutischen Behandlung) und der damit verbundenen Aushebelung von verfassungsmäßig verbrieften Grundrechten, z.B. Art 2 (2) GG, zu schützen.
Ganz im Gegenteil: Der „Verfassungsschutz“ hat nicht die Verfassung bzw. das Grundgesetz (und die Bevölkerung) vor einer übergriffigen Regierung geschützt (dafür ist es nämlich gemacht), sondern die Regierung zum Verfassungsbruch zum Schaden der Bevölkerung legalisiert bzw. durch Stillhalten ermutigt.
Der (aktuelle) „Verfassungsschutz“ hat also seinen Namen selbst entehrt und sich damit selbst delegitimiert – mit anderen Worten: Er hat sich selbst ad absurdum geführt, indem er vom Verfassungsschutz zum Regierungsschutz mutiert ist.
Demzufolge sind „Einstufungen“ (erst recht, wenn sie den Anspruch der Unabhängigkeit erheben), die durch diese (sich selbst delegitimierende) Behörde vorgenommen wurden (oder werden), also schon mal kein „Fakt“ mehr (nicht einmal bezüglich des Vorgangs an sich!)
Und wenn Sie den „Fakt des gesichert rechtsextremistischen Charakters“, also den „Fakt“ des Inhaltes meinen, dann setzt sich das oben Gesagte logisch (verstärkt) fort, indem inhaltliche Aussagen einer sich selbst delegitimierenden Behörde erst recht keine „Fakten“ mehr darstellen (müssen).
Sollte es dem „Verfassungsschutz“ allerdings überzeugend gelingen, seinem Namen in der Zukunft wieder vollumfänglich (also wortwörtlich und im Interesse der Bevölkerung) gerecht zu werden, dann können wir gern noch einmal mal über alle Formen von „Fakten“ diskutieren, die vom „Verfassungsschutz“ geliefert und dann (möglicherweise) auch als solche akzeptiert werden (können).
Unnötiger Teil des Textes wird gelöscht
W. Baehring
7. September 2026 um 11:03
Danke. Wieder einmal bestens präzisiert.
für mich ist jemand ein nazi, der geld und waffen in sichtliches nazigebiet sendet, jugend in uniformen stecken will, und ein anderes land mit einem krieg überziehen will. und hass über seine reden in den medien verbreitet wie schon einmal in deutschlands vergangenheit. irlmaier, mühlhiasl haben profezeit, dass sich das böse selbst ausrotten wird. es wird auch nicht lange dauern, so 3 monate ungefähr, aber alles bisher dagewesene in den schatten stellen , so die prognosen für den 3. wk. danach kommt wieder eine gute zeit
OK, Siegmund wird Ministerpräsident, denn es gibt Überläufer von der CDU, denen eingefallen ist, dass sie auch mal normal waren…schau ma mal…
was ist eigentlich ein °°nazi°°?
ich kenne nur nationale sozialisten,
diejenigen, die den bezahlten urlaub, den freien 1.mai, die kinderbeihilfe, die kirchensteuer, etc.
eingeführt haben und nach deren ende beibehalten wurde.
keiner mit °°haltung°°, den ich kenne, hat bisher darauf verzichtet,
ich auch nicht, aber ich habe ja auch keine haltung …….
In der Ukraine, die wie so gern finanziell unterstützen und unbedingt in die EU integrieren wollen, da gibt es noch „echte“ Nazis! Oder diejenigen, die die Partei die Grünen gegründet haben, waren auch welche, soweit ich gelesen habe. Und auch in den Anfangsjahren der Bundesrepublik Deutschland waren haufenweise alte Nazis in den Parteien CDU/CSU und FDP. Da hat sich auch niemand beschwert.
Was die AFD angeht, hier benutzt das Establishment gern die alte Nazi-Propaganda, weil das Establishment seine Felle davon schwimmen sieht. Und die Schwachköpfe der Antifa benutzen das Wort, weil sie schließlich für ihr kümmerliches Leben einen imaginären Feind benötigen! Abr mir persönlich ist noch nie ein Nazi über den Weg gelaufen. In Deutschland sind sie inzwischen ausgestorben.
Man sollte wieder mehr Hitchcock-Filme anschauen.
Bond, James Bond. Das Beste sind die Songs, aber sie sind so atmosphärisch, oh, Tom Jones, oh my dear… der einzige Bond ist Sean Connery…nix sonst.
We have all the time…zB Louis Armstrong…oder From Russia with Love…
Für Connery bin ich zu jung – eigentlich mag ich nur die Bonds mit Brosnan und Craig.
„Cloud Atlas“ mit Tom Hanks und Halle Berry ist zuwenig bekannt – ich schwanke, ob aktuelle politische Realität mehr an das Jahr 2144 oder 2321 erinnert? Die hoch entwickelten „Prescients“ 2321 wären wohl die Chinesen.
Ich hab die alle nicht im Kino gesehen, sondern in meiner Videothek. Der erste war glaub ich Dr. No mit Ursula Andres. Die Handlungen bringe ich alle durcheinander. Es ging immer um den Bond-Bösewicht, der die Weltherrschaft anstrebte…achja, Goldfinger usw. Die Bilder waren toll, wie gesagt, die Songs…Shirley Bassey war dreimal dran, die Beatles, Tina Turner…und immer das Bond-Thema dabei….muss mirs mal wieder ansehen. Höre die Tage eine MP3-Mix im Auto, die ich mir mal mit Frostwire geholt habe…da sind alle Bondsongs drauf…
OK, Sie können das nicht nachvollziehen…is ja normal ;-) Connery finde ich total sxxy und cool. Er hat den nötigen Charme und Witz für die Figur, er ist sehr männlich/souverän. Bond war seine Lebensrolle…
Ich mochte ihn auch in Indiana Jones und in Highlander…letzterer hatte auch eine tolle Musik….
Oder man flüchtet in eine Realität (tinyurl.com/y23e4zfk), wo alle Probleme gelöst wurden und beherzte Menschen willkommen sind …
+Extra-Tipp: (tinyurl.com/4fyuxuku)
Und so schafft es der Bund doch noch, bis zum Ende seiner Abwicklung die Macht zu behalten… Ich hatte die Mitteldeutschen doch für etwas schlauer gehalten, aber die Intelligenz kann man am Prozentsatz der Nichtwähler deutlich und direkt ablesen…
Einmal kann man die Intelligenz daran ablesen, ob sich jemand die C-Spritze geben ließ und dann wieder, ob er Nichtwähler ist oder nicht. Haben sie noch andere Kriterien auf Lager, um zu erkennen, ob jemand Ihern Anforderungen an Intelligenz entspricht? Hoffentlich bleiben nicht Sie allein übrig.
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