Covid-Meldepflicht vollständig gestrichen

29. Mai 2026von 1,8 Minuten Lesezeit

Während die Grippe weiterhin meldepflichtig bleibt, wird Covid komplett aus dem Infektionsschutzgesetz gestrichen und muss nicht mehr gemeldet werden. Das hat der Bundestag beschlossen.

Die ärztliche Meldepflicht für COVID-19-Erkrankungen gehört bald der Vergangenheit an. Still und leise wird sie aus dem Gesetz entfernt. Der Bundestag hat am 22. Mai 2026 das Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) verabschiedet und darin einen Änderungsantrag beschlossen, der die vollständige Streichung der Meldepflicht aus dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) vorsieht.

Künftig müssen Ärztinnen und Ärzte weder einen Verdacht auf Corona, noch einen positiven PCR-Test noch einen Todesfall im Zusammenhang mit einem positiven Test dem zuständigen Gesundheitsamt melden. Die Regelung betrifft entfällt komplett. Bei der Grippe gilt die Meldepflicht weiterhin.

Ursprünglich war geplant, nur die Meldepflicht bei Verdachtsfällen zu streichen. Auf Drängen des Bundesrates wurde die Aufhebung jedoch auf alle Fälle ausgeweitet. Die Begründung: Die Gefährdungslage durch SARS-CoV-2 ist inzwischen mit der einer saisonalen Influenza vergleichbar. Die verbleibende Labormeldepflicht nach § 7 IfSG bleibt weiterhin bestehen. Meldungen, dass die Covid-Infektionen steigen, wird es im Herbst also trotzdem geben.

Damit wird Bürokratie abgebaut. Betriebsärzte und Betriebsärztinnen sind von administrativen Pflichten entlastet, die in den letzten Jahren erheblichen Aufwand verursacht haben. Arbeitgeber und Arbeitnehmer profitieren indirekt. Die Isolationspflicht war bereits früher aufgehoben worden; nun folgt auch die letzte formale Meldeverpflichtung.

Das Gesetz muss noch den Bundesrat passieren (voraussichtlich 12. Juni 2026), anschließend die Unterschrift des Bundespräsidenten erhalten und im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden. Danach tritt die Neuregelung in Kraft.

Statistiker Tom Lausen kommentiert die Streichung der Meldepflicht so: „Fehlalarm wird heimlich zurückgenommen. Corona, das gleiche wie Schweinegrippe? Nur deutlich teurer und mit mehr Maßnahmenopfern…und noch mehr Kriminellen. Die Geschäfte sind eingefahren, Aufarbeitung? Erbärmlich, aber die Flucht wird die Aufarbeitung nicht bremsen nur verstärken. Wann wird eigentlich die „Impfung“ zurückgerufen und die inhaftierten entlassen und die Gelder zurückgezahlt? …und die zurückgezahlten Gelder zurückgezahlt. Funfact: Grippe bleibt meldepflichtig.“


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9 Kommentare

  1. Andreas_Sch. 30. Mai 2026 um 8:15 Uhr - Antworten

    Ach, bekommen wir jetzt endlich unsere liebe, gute, alte Grippe wieder, die ja in Zeiten der „Großen Krönung der Narretei“, wie ich diesen Zirkus mittlerweile zu nennen beliebe, nahezu als „ausgerottet“ galt? Schön! Freut mich … 😆

    • Gabriele 30. Mai 2026 um 14:45 Uhr - Antworten

      Ja sicher, und dazu eine „Mischimpfung“ gegen Grippe und Covid. Danach ist die Zunahme der Todesfälle garantiert. Danach wieder Jammerei, Impfempfehlung (noch mehr vom Gleichen!) und die Ankündigung, dass vom Baby bis zur 100jährigen hier alle „solidarisch“ sein müssen… Schwangere ganz besonders dringend „impfen“, damit die Geburtenrate noch weiter fällt und Kinder schon mit schweren Immunschäden geboren werden…

  2. W. Baehring 29. Mai 2026 um 21:22 Uhr - Antworten

    Das ist aber jetzt wirklich merkwürdig:
    Bis jetzt galt doch die Covid-Erkrankung auch insofern als gefährlich, als sie ja das schwere „LongCovid“ verursacht (wir erinnern uns an den Fall der bedauernswerten jungen Frau (Margarete Stokowski), die in der Bundespressekonferenz von Karl Lauterbach als „abschreckendes Beispiel“ für „LongCovid“ präsentiert wurde, obwohl sie geimpft und „frisch geboostert“ war. Und sie ergänzte (Zitat): „Und seitdem bin ich krank“.
    Sogar die Aussage von Karl Lauterbach (Zitat): „Die Impfung schützt auch vor LongCovid“ wurde bei Frau Stokowski von der (Long-) Covid-Erkrankung offensichtlich einfach unterlaufen.
    Und das Bundesministerium für Gesundheit fördert nach eigenen Angaben „in zwei Förderschwerpunkten Projekte zur Versorgungsforschung zu Long COVID (vorrangig Erwachsene) und Modellprojekte zur Versorgung hieran erkrankter Kinder und Jugendlicher“.
    Da kann man mal sehen…

    Und nun soll „die Gefährdungslage durch SARS-CoV-2 mit der einer saisonalen Influenza vergleichbar“ sein?
    Aha.
    Und warum wird dann bei “vergleichbarer Gefährdungslage“ nur die Corona-Meldepflicht und nicht auch gleich die Influenza-Meldepflicht gestrichen, wenn wir schon mal beim „Bürokratieabbau“ sind?
    Fragen über Fragen…

    • Daisy 30. Mai 2026 um 6:44 Uhr - Antworten

      Ja, das ist ja eigenartig….sinds draufkommen, dass zu viele mit Corona ins Spital oder ins Grab müssen, die aber in Wahrheit gespiked waren oder halt an was anderem verstxrben sind? Passt die Statistik hint und vorn nimma? Stimmen leicht die PCR-Tests nicht?
      Fragen über Fragen ;-)

  3. VerarmterAdel 29. Mai 2026 um 20:30 Uhr - Antworten

    „Während die Grippe weiterhin meldepflichtig bleibt“… Warum ist sie meldepflichtig? Weil wir von KRIMINELLEN und VOLLIDIOTEN regiert werden, anders wäre es kaum möglich so etwas durchzusetzen, immerhin gibt es keine krankmachenden Viren, auch keine Grippeviren.

    Kein einziger Mensch auf der ganzen Welt kann auch nur ein einziges Virus wissenschaftlich korrekt nachweisen. Warum ist das eigentlich so schwer zuzugeben oder zu akzeptieren? Weil dann 99,9 Prozent der sog. Experten als Dummschwätzer, Lügner oder Kriminelle dastehen und der komplette medizinisch-industrielle Krankheits- und Eugenikkomplex aka die Krankheitsindustrie als genau das?

    „Viruses Are Real“ vs „Viruses Are Not Real“: When Science Becomes a Debate | Words, Definitions, and the Illusion of Proof – https://bioanalyticx.substack.com/p/viruses-are-real-vs-viruses-are-not

    „Behauptet eine Gruppe die Existenz und Isolierung von Viren, muss sie eine gereinigte, vollständig charakterisierte Probe des Erregers zur unabhängigen Überprüfung vorlegen können. Ist dies nicht möglich, müssen Behauptungen, die auf Arbeiten mit nicht verifiziertem Material beruhen, zurückgezogen oder erneut geprüft werden. Alle daraus resultierenden Schlussfolgerungen müssen entsprechend neu bewertet werden. So sollten wissenschaftliche Fragen geklärt werden.“

    Eine Graphik, die alles über die Wissenschaftlichkeit der Virussekte aussagt: https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Fd18!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff3cd0d8f-ed85-43f0-ba97-7ed70ab9964c_1024x1024.png

    Dr. Saeed Qureshi – https://bioanalyticx.substack.com/ | https://coronistan.blogspot.com/search?q=Saeed+Qureshi&by-date=true

    Dr. Stefan Lanka – https://wissenschafftplus.de | https://coronistan.blogspot.com/search?q=stefan+lanka&by-date=true

    Dr. Barbara Kahler – https://coronistan.blogspot.com/search?q=barbara+kahler&by-date=true

    • triple-delta 29. Mai 2026 um 23:23 Uhr - Antworten

      Man sollte aber nicht vergessen, dass Viren schon seit 1919 zu Therapiezwecken verwendet werden, lange bevor der elektronenmikroskopische Nachweis möglich war. Stichwort Phagentherapie.

      • Frank59 30. Mai 2026 um 18:49 Uhr

        Das würde voraussetzen, dass zu diesem Zeitpunkt bereits eine sogenannte „Isolation von Erregern“ stattgefunden hätte – also eine ganze physikalische Einheit ohne irgendwelche Hilfsmittel, wie z. Bsp. ein Medium/eine durch Chemie haltbar gemachte Lösung und andere Hilfsmittel direkt aus Zellen eines kranken Menschen, Tieres oder Pflanze zu extrahieren, nur das war nicht der Fall – „Phagen“ werden immer mit sogenannten „pathogenen Bakterien“ in Verbindung gebracht, nur Fakt ist, dass auch davon nie eines isoliert wurde – schon damals hat man mit unwissenschaftlichen Mitteln gearbeitet, wie Porzellan-
        Filter, in denen man Filterpapier gab, dieses mit Infusorienerde bedeckte und Wasser durchlaufen ließ, um das Filterpapier engmaschiger zu machen, aber das bei damaliger, natürlicher Infusorienerde(ohne industrielle Aufarbeitung) immer Teile verschiedener Strukturen und Formen zurückbleiben, hat man natürlich nicht bedacht – auch hat man bereits mit Kulturmethoden, Medium(Agar) und zusätzlichen chemischen Substanzen, sowie Hitzemethoden gearbeitet, was für sich schon ein wissenschaftlicher Betrug ist – und zu behaupten, dass diese Lösung dann irgendwen geholfen hätte, ist gelinde gesagt ein absoluter Unsinn – auch damals ging es vorrangig um Geld, dafür haben diese sogenannten „Wissenschaftler“ auch damals schon ihre unwissenschaftlichen, nicht verifizierbaren Fantasien mit Freude zu Papier gebracht und mit fantasievollen Zeichnungen gespickt. Eine Empfehlung dazu wäre, das Buch “
        Le bactériophage et son comportement“ von Felix d’Herelle (1873-1949), wo er 1926 all seine skurrilen Fantasien zu Papier brachte – ich weiß nicht ob es das Buch noch zu erwerben gibt, aber wenn, dann sollte man versuchen, es zu lesen, gleichzeitig kann man damit seine Französisch-Kenntnisse aufbessern… Ps.: Zur Person dieses selbsternannten sogenannten „Wissenschaftlers“ – nachdem Félix d’Hérelle in Quebec eine Whiskybrennerei und dann eine Schokoladenfabrik betrieben hatte, begann er seine wissenschaftliche Karriere in Guatemala…. na dann, ein Hoch auf die „Wissenschaft“, oder so oder irgendwie……

      • Informationsbefreier 31. Mai 2026 um 20:12 Uhr

        Phagen und Coronaviren sind aber etwas völlig verschiedenes und die Zusammenfassung unter dem Wort „Viren“ ist recht willkürlich. Nur weil es Phagen gibt, muss es noch lange keine Partikel geben, die Atemwegssymptome hervorrufen.

  4. triple-delta 29. Mai 2026 um 19:01 Uhr - Antworten

    Wie will man denn eine Krankheit melden, die es gar nicht gibt?

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