
Deutschlands Parteien und die Grönland-Annexion durch Trump
Wenn es um „regelbasierte Werte“ geht, hatte man oft das Gefühl, das zwischen die deutschen Parteien im Bundestag kein Blatt passte. Egal ob Völkermord in Gaza, der zur Selbstverteidigung Israels wird oder der Verurteilung der „mörderischen Mullahs“ im Iran, die es wagten, bewaffnete Randalierer zu erschießen. Aber wie steht es mit der beabsichtigten Annexion Grönlands durch Donald Trump?
Die Welt schreibt in einem Artikel, dass die AfD-Fraktion im Bundestag gegenüber den Besitzansprüchen der USA keinen Anlass zur Sorge sehe.
„Die AfD-Fraktion im Bundestag sieht mit Blick auf die aus den USA geäußerten Gebietsansprüche auf Grönland keine Eskalationsgefahr. ‚Aus unserer Sicht wird da gar nichts anbrennen, auch wenn in der Diskussion mal ein bisschen rustikal irgendwie vorgegangen wird‘, sagte der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Bernd Baumann, vor Journalisten in Berlin.“
Aber natürlich wird dann vorsichtigerweise relativiert, indem selbstverständlich die Grönländer zu entscheiden haben, und auch Dänemark mit bestimmen müsse. Schauen wir uns an, wie Völkerrechtler die US-Ansprüche beurteilen.
Die Meinung von Völkerrechtlern
Christian Marxsen, Professor für Völkerrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin, kritisiert, dass ein US-Angriff auf Grönland, was eine Annexion de facto darstellt, den NATO-Vertrag verletzen würde, da der Bündnisfall (Artikel 5) auch Grönland schützt, aber die NATO nicht für interne Aggressionen gedacht ist. Zudem betont er das Selbstbestimmungsrecht der Grönländer, das einen „Kauf“ ohne ihre Zustimmung unmöglich macht.
Matthias Goldmann, Professor für Völkerrecht, hebt hervor, dass das Selbstbestimmungsrecht der Grönländer (als ehemals kolonialisiertem Volk) einen Gebietswechsel nur mit Zustimmung per Referendum erlaubt und Dänemark zustimmen muss. Er kritisiert die USA für mangelndes Interesse am Völkerrecht und betont, dass Länder nicht wie Waren gehandelt werden können.
Michel Erpelding, noch ein Völkerrechtler, warnt vor dem Gefahrenpotenzial in Trumps Forderungen und sieht einen Schwachpunkt Dänemarks in seiner Souveränität über Grönland, was zu militärischen Konflikten führen könnte. Er kritisiert die Ignoranz des Völkerrechts durch Trump.
Also konnte man erwarten, dass der eine oder andere Hinweis in dieser Richtung durch die politischen Führungskräfte Deutschlands ausgedrückt wird. Schauen wir uns an, was in den Medien dazu zu finden ist:
Die Bundestagsparteien
Die Linke verurteilt Trumps Äußerungen scharf und zieht Parallelen zu „Putins Aggressionen„. Was etwas unverständlich ist, da keine „ethnischen US-Amerikaner“ auf Grönland bombardiert werden, und Grönland keine Unabhängigkeit von Dänemark erklärte. Aber wir kommen vom Thema ab. Parteichef van Aken schlägt vor, die EU solle einen Gipfel auf Grönland abhalten, um Solidarität zu zeigen, und kritisiert die USA für völkerrechtswidriges Verhalten.
Die SPD äußert sich ebenfalls scharf kritisch und fordert „Klartext“ gegen Trump, da seine Pläne das Völkerrecht untergraben. Sie betont die Notwendigkeit einer einheitlichen europäischen Haltung und sieht in den Äußerungen einen Versuch, die internationale Ordnung zu schwächen. Die „internationale Ordnung“ wird natürlich nicht gescwächt, indem Deutschland Waffen für den Völkermord in Gaza liefern, aber wieder schweifen wir ab. Letztlich eine mutige Haltung von einer geschrumpften Partei.
Die CDU lehnt eine Annexion ab und betont die Souveränität Dänemarks und Grönlands. Außenpolitiker wie Johann Wadephul sehen keine Anhaltspunkte für eine US-Militäraktion und fordern, dass nur Dänemark und die Grönländer entscheiden dürfen. Die Partei unterstützt eine diplomatische Lösung im NATO-Rahmen. Kein Wort dazu, dass Trump offen erklärte, dass die UN ihn nicht interessiere, und damit auch Diplomatie nicht.
Die Grünen fordern Solidarität mit Dänemark und Grönland gegen Trumps Pläne. Sie betonen, dass Europa Dänemark konkret beistehen muss, und kritisieren die Drohungen als Verletzung des Völkerrechts. Klimaschutz und Selbstbestimmung der Grönländer stehen im Vordergrund. Aha, Klimaschutz im Fokus, da kann man natürlich nicht auch noch über Völkerrecht sprechen.
Die CSU zeigt eine pragmatischere Haltung und fordert Zugeständnisse an Trump, um Konflikte zu vermeiden. Politiker wie Edelhäußer argumentieren, Europa müsse Trump bei Grönland „entgegenkommen„, um die NATO-Stabilität zu wahren und geopolitische Risiken zu mindern. Der Witz ist aber, dass es ja noch nicht einmal eine Schutzgelderpressung ist wie „2%, 3,5%, 5% vom BIP für Rüstung, oder wir verteidigen euch nicht“, sondern direkt die Aufforderung, einen wichtigen Teil des „Wirtschaftsbetriebes“ mit den besten Entwicklungsmöglichkeiten gefälligst „freiwillige“ abzugeben.
Die AfD, wie oben schon gesehen, fordert Gelassenheit und sieht die Debatte als übertrieben an. Chefin Alice Weidel plädiert für eine entspannte Haltung, da es sich um eine innere Angelegenheit handle. Innerhalb der Partei gibt es Uneinigkeit, einige Abgeordnete sprechen sich sogar für eine Annexion aus. Man erkennt die Hoffnung, welche die Partei auf Trump für die eigene Rolle in Deutschland spielt.
Aufschluss
Wenn man die alten Begriffe von Links nach Rechts benutzt, stellt man fest, dass, je linker, je strikter gegen Trumps Griff nach Grönland, und je konservativer bzw. rechter, desto entspannter bzw. sogar befürwortend wird die Haltung.
Ganz offensichtlich spiegelt sich in diesem Verhalten die Neigung bzw. Abneigung der politischen Richtung der derzeitigen Regierungspolitik von Trump wider. Während die alten „staatstragenden Parteien“ noch der Zeit des Einklangs mit Clinton und Obama nachtrauern, hoffen eher rechtsgerichtete Parteien auf Rückenwind zur Unterstützung eines „Politikwechsels“ in Deutschlands durch die Trump Regierung. Allerdings übersehen beide dabei wesentliche Fakten.
- Die Politik der beiden großen Parteien, die sich in den USA an der Macht abwechseln, gegenüber dem Ausland, unterschiedlich sich im Wesentlichen in der Art der Kommunikation, nicht aber in der Zahl von Bomben, Drohungen und Erpressungen.
- Für beide großen Parteien, die Republikaner wie die so genannten „Demokraten“ interessieren „links“ oder „rechts“ nur insofern sie ihre eigenen Interessen, d.h. die Interessen der einflussreichsten Oligarchen, betreffen.
- Wozu rüstet Deutschland bis zum Ohnmächtigwerden auf, wenn die USA erklären, Europa könne trotzdem die Verteidigung von Grönland gar nicht sicherstellen? Zwei bis fünf Prozent vom BIP in die USA für Rüstungsgüter zu überweisen, könnte man überspitzt formulieren, reichen noch nicht?
- Keiner kommt auf die Idee zu erklären, dass die USA ja dann im Gegenzug Ramstein, oder ganz Deutschland als Drehkreuz für ihre imperialen Kriege aufgeben könnten, oder ihre Kernwaffen auf Grönland stationieren könnten, damit Deutschland atomwaffenfrei wird, und nicht ein primäres Ziel für feindliche Interkontinental-, oder jetzt sogar nukleare Mittelstreckenraketen bleibt.
- Keiner wagt es, die Äußerungen in Verbindung mit den Aussagen Trumps zu stellen, dass ihn die UNO, und damit das Völkerrecht nicht interessiere. Wer kann gegenüber jemanden, der so etwas sagte, in irgendeiner Art auch nur ansatzweise „Verständnis“ oder „Entgegenkommen“ für Annexions-Wünsche zum Ausdruck bringen? Was wird er als Nächstes fordern?
Tatsache ist, dass die Parteien im deutschen Bundestag die Tat, mit der Donald Trump, und damit die US-Gesellschaft, dem Völkerrecht, das bereits im Koma lag, den Stecker gezogen hat, mit einem Schulterzucken begegnen. Niemand stellt sich nach Venezuela die Frage, was denn nach der Annexion von Grönland als nächstes auf dem Speiseplan der USA steht.
Grönlands Haltung zur Annexion
Grönland, das ein weitgehend autonomes Gebiet ist, welches zum Königreich Dänemark gehört, hat sich klar und einheitlich gegen die Annexionsabsichten von US-Präsident Donald Trump positioniert. Die politischen Parteien und die Bevölkerung lehnen eine Integration in die USA strikt ab, betonen das Selbstbestimmungsrecht und sehen in Trumps Forderungen eine Bedrohung ihrer Souveränität. Umfragen zeigen, dass etwa 85 Prozent der Grönländer eine Annexion ablehnen, und die Regierung setzt verstärkt auf diplomatische Mittel, um die Situation zu entschärfen, während sie konfrontative Rhetorik vermeidet. Grönländer wissen, dass sie niemals in der Lage sein werden, ihre eigenen Interessen so wirkungsvoll gegen eine US-Zentralregierung durchzusetzen, wie gegen Dänemark . Sie wissen, dass Grönland durch große Konzerne ausgeplündert werden würde, ohne dass die Bewohner einen großen Einfluss darauf haben oder davon profitieren. Grönland betont, dass die Insel „seinem Volk gehört“ und nicht verkäuflich ist.
Wenn die Haltung so eindeutig ist, und in der EU immer so viel von Solidarität geredet wird, stellt sich die Frage, warum deutsche Parteien nicht ganz entschieden diese Haltung unterstützen, und jede Form der Durchsetzung von Trumps Wunsch ganz radikal eine Absage erteilen?
Dänemarks Haltung
Dänemark weist Trumps Pläne entschieden zurück und sieht darin eine Verletzung des Völkerrechts sowie eine Gefährdung der NATO-Allianz, da Grönland unter dänischer Souveränität steht und Teil des Bündnisses ist. Dänemark hat zur Unterstützung der ursprünglich insbesondere durch USA befeuerten Aggression gegen Russland einen großen Teil seiner Kampfjets, Artillerie und Panzer für die Ukraine gespendet, und nun machen die USA dem Land den Vorwurf, es sei zu schwach, um Grönland zu verteidigen, obwohl Dänemark Teil der NATO ist?
Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hat gewarnt, dass eine US-Invasion „alles beenden würde“ und Dänemark im Falle eines Angriffs „erst schießen, dann Fragen stellen“ würde, unter Berufung auf NATO-Regeln. Aber natürlich sucht die dänische Regierung den Dialog mit den USA, etwa durch Treffen mit Außenminister Rubio, lehnt jedoch jegliche Form von Kauf oder Annexion ab.
Wäre da nicht durch alle deutsche Parteien die Aussage richtig „wir unterstützen, so lange nötig, gegen eine Aggression der USA„? Da dies anscheinend nicht der Fall ist, wird Trump daher wohl berechtigterweise vorgeworfen, Dänemark und Grönland, und beide gegen andere EU-Länder auszuspielen, was die Spannungen weiter verschärft.
Venezuela und Grönland
Tarik Cyril Amar, ein deutscher Historiker, der in Istanbul arbeitet, schreibt, dass die Vorgänge in Venezuela und Grönland sehr ähnliche Hintergründe haben. Zwar habe sich Dänemark hinter die „Selbstverteidigung“ Israels bei dessen Völkermord in Gaza gestellt, während Venezuela palästinensische Rechte betont. Aber ohne den Artikel zu lesen, fallen sofort die Bodenschätze ein, zu denen beide Länder den Zugang ermöglichen. Amar schreibt:
„Und anscheinend sind er und seine muntere Bande von Kolonialpiraten nun in der Stimmung, Venezuela und Dänemark im Grunde gleich zu behandeln: nämlich mit ihnen zu machen, was immer sie wollen, um an Rohstoffe und geopolitische Vorteile zu gelangen. Trump selbst hat seine Überzeugung bekräftigt, dass Washington Grönland ‚braucht‘. Was in seiner Welt gleichbedeutend ist mit ‚hat das Recht, es sich anzueignen’“.
Man braucht den Artikel nicht zu lesen, um zu verstehen, dass Grönland sogar noch viel größere Bodenschätze beherrbergt als Venezuela, denn über Grönland werden die USA einen größeren Teil vom Kuchen der Arktis für sich beanspruchen. Und der Artikel fokussiert auch nicht darauf, aber wir wollen das hier tun.
Grönland und der Zugriff auf die Arktisrohstoffe
Es sind nicht nur die Rohstoffe, die in dem Permafrostboden von Grönland schlummern. Es sind die noch gar nicht vollständig, aber hoch geschätzten Vorräte unter dem Eispanzer der Arktis, und im Wasser des Meeres bzw. auf seinem Grund.
Die fünf Hauptanliegerstaaten am Arktischen Ozean – Kanada, Dänemark (über Grönland), Norwegen, Russland und die USA – haben jeweils Territorialgewässer (bis 12 Seemeilen), ausschließliche Wirtschaftszonen (EEZ, bis 200 Seemeilen) und können erweiterte Kontinentalschelfe beanspruchen, wo der Meeresboden geologisch mit ihrem Festland verbunden ist. Das zentrale Arktische Meer bleibt größtenteils internationales Gewässer (Hochsee), aber der Meeresboden und Ressourcen darunter (z. B. Öl, Gas, Mineralien) unterliegen potenziellen nationalen Ansprüchen, die von der UN-Kommission für die Begrenzung des Festlandsockels (CLCS) geprüft werden. Es gibt Überlappungen in den Ansprüchen, die diplomatisch gelöst werden müssen. Aber Dänemark verliert natürlich mit Grönland alle Ansprüche im Bereich der Arktis.
Dann hat KEIN EU-Land mehr Zugriff auf die Arktis, denn Norwegen ist kein EU-Mitglied. Was die Entwicklungsmöglichkeiten ebenso wie die Einflussmöglichkeiten der EU weiter einschränken würde.
Nochmal: Dänemark selbst liegt nicht direkt an der Arktis, qualifiziert sich aber als Arktischer Küstenstaat ausschließlich durch Grönland (die weltgrößte Insel mit ca. 2,17 Millionen km² Fläche).
In der Praxis reicht Dänemark Ansprüche bei der UN ein, aber Grönland hat Mitspracherecht bei der Nutzung von Ressourcen (z. B. Bergbau oder Fischerei) und profitiert wirtschaftlich davon. Grönland hatte schon einmal Unabhängigkeit angestrebt, was die arktischen Ansprüche kompliziert: Eine vollständige Unabhängigkeit könnte Grönland zu einem eigenständigen Arktischen Staat machen, was die geopolitische Positione Dänemarks und der EU schwächen würde. Aktuell unterstützt Grönland die dänischen Ansprüche, da sie wirtschaftliche Vorteile bringen, die vermutlich gegenüber einer zentralen US-Regierung kaum realisierbar wären.
Die Ausschließliche Wirtschaftszone (EEZ) und der Kontinentalschelf
Rund um Grönland erstreckt sich eine EEZ von bis zu 200 Seemeilen (ca. 370 km) von der Küste, was eine Fläche von etwa 2,2 Millionen km² umfasst (inklusive Überlappungen). Das gibt exklusive Rechte auf Fischerei, Öl- und Gasförderung sowie Meeresbodenressourcen in dieser Zone.
Der erweiterte Kontinentalschelf, den Dänemark seit 2014 beansprucht und nördlich von Grönland liegt, umfasst ca. 895.000 km2, etwa zwanzig Mal die Größe Dänemarks selbst. Dieser Anspruch reicht vom grönländischen Festland über den Lomonosov-Rücken bis zum Nordpol und bis an die Grenze der russischen EEZ. Er basiert auf geologischen Daten, die den Lomonosov-Rücken als natürliche Verlängerung des grönländischen Schelfs darstellen, und Dänemark und die EU haben schon einiges an Forschungsgelder in die Entwicklung der Region gesteckt, die verloren sind, wenn Grönland zu den USA gehören würde.
Grönland/Dänemark beanspruchen etwa 10–15 % des Arktischen Ozeans (je nach Berechnung), was es zu einem der größten Anspruchsinhaber macht. Die genaue Abgrenzung hängt von CLCS-Entscheidungen ab, die noch ausstehen.
Und Deutschlands Parteien schauen interessiert und entspannt zu?
Bild: Screenshot von Google Earth. Die Größe von Grönland in den Darstellungen täuscht. Grönland ist ca. so groß wie Saudi-Arabien.
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Grönlandische Erklärung für Souveränität
Der Umgang der USA mit Völkerrecht und Menschen in Grönland und Gaza
GROSSE UNTERNEHMEN KEHREN LANGSAM NACH RUSSLAND ZURÜCK
Mercedes-Benz lässt trotz Marktrückzug in Russland Marke registrieren
Trotz seines offiziellen Rückzugs vom russischen Markt im Jahr 2022 hat der Automobilkonzern Mercedes-Benz eine neue Marke in Russland registrieren lassen.
Wie russische Medien durch eine Prüfung der Datenbank des russischen Patentamts herausfand, wurde der Antrag im September eingereicht und positiv beschieden.
Die Registrierung berechtigt das Unternehmen grundsätzlich, in Russland wieder Fahrzeuge zu produzieren und zu verkaufen sowie Ersatzteile zu vertreiben.
Die Maßnahme steht im Widerspruch zur öffentlichen Ankündigung des vollständigen Marktaustiegs vor zwei Jahren und lässt Spekulationen über eine mögliche künftige Rückkehr zu.
Vieles deutet darauf hin, daß die Großunternehmen die Nase voll haben von unseren Kriegstreibern in der Politik !!
Die KLUGEN sind erst garnicht gegangen !!
Niemand wollte in Washington mit Wadephul sprechen. Ein Menetekel für den ganzen Berufsstand Aussenminister. Sie sind nicht mehr wichtig
https://weltwoche.ch/daily/niemand-wollte-in-washington-mit-wadephul-sprechen-ein-menetekel-fuer-den-ganzen-berufsstand-aussenminister-sie-sind-nicht-mehr-wichtig/
So erging es Bundesaussenminister Johann Wadephul nun in Washington.
Nur dreissig Minuten fand Amtskollege Marco Rubio für ihn, nachdem er Termin nach Termin kurzfristig abgesagt hatte.
Er hatte Wichtigeres zu tun.
Händeringend versuchte die Botschaft, Ersatz zu finden.
Doch auch im Kongress hatte niemand Interesse an einem Gespräch mit ihm.
KOMMENTAR
–
Der Wadephul wurde so behandelt. weil er aus einem abgewirtschafteten Land kommt in dem 30% demokratische AFD Wähler verachtet werden!
In dem Meinungszensur herrscht und das jeden Tag mehr einer islamischen Republic ähnelt und jeden Tag etwas mehr zerfällt !
Respekt wem Respekt gebührt und Vollidioten gebührt kein Respekt!
Ausserdem interessiert schlicht niemanden was er oder Merz überhaupt noch zu melden hat!
👍🏼
Niemand wird die Angloamerikaner aufhalten sich dieses Land zu nehmen, wenn sie es wollen.. wer denn auch?
Blackrocker Merz etwa? Der dient den gleichen Kreisen wie Trump.
Die Dänen sind ein Zwerg und werden sich nicht mit einem 700-800 Milliarden US Militär anlegen. ALso im Vergleich ein 130 Kg Muskelberg der gegen eine 6.- Klässler ein Armdrücken Duell austragen will.
Zudem sind alle NATO Mitglieder, was die NATO damit beendet, wenn ein Natoland das andere angreift.
Grönland selbst, da muss ich Trump Recht geben, sind ein paar Hundeschlitten, nee das wird nichts, vertraut mir.
Wenn dann müsste sich eine andere Großmacht dagegenstellen und das wird keiner riskieren.
Bleibt noch das Recht, auf das hier keiner was gibt, die sind nur für die modernen Sklaven gemacht und neuerdings gegen sie aufgestellt.
Also wenn es zu einem Krieg kommen würde, um Grönland, dann weil die Machteliten selbst es so wollen und was ganz anderes damit planen, als uns mal wieder vorgespielt wird.. IdR. sind es aber immer die gleichen Interessen, mit dem Hauptziel, selbst an der Spitze dieser Machtpyramide zu stehen.
Wobei man diese Pyramidendenken da anders bildlich sehen muss. Denn der Sockel dieser eher Zitadellen-Struktur ist unendlich groß und die Spitze der Pyramide ganz klein. Ein Verhätlnis als würde man den Eifelturm als Spitze der Welt betrachten und ihn dann aus dem Weltraum aus mit einem Pfeil markieren, weil es rausgezoomt niemals nur im Ansatz sichtbar ist.
So sind die wahren Verhältnisse dieser Systempyramide.. also eine unendlich riesige unterworfene Masse und ein kleines Pünktchen bildet diese Macht.. Unvorstellbar eigentlich..
Die Beurteilungen der Parteien entsprechen haargenau deren Einstellungen zu der PERSON TRUMP. Nichts Neues im Westen.
Grönland gehört de facto den USA. Was die Grönländer wollen, ist eine rein rhetorische Frage in einer geopolitischen Situation, in der alle Länder, insbesondere die kleinen, – irgendwie, irgendwo – einer Schutzmacht unterliegen.
Es geht hier allein um strategische Fragen. Um Macht, Machtbehauptung, Machtausbau, Machterhalt.
Die Lage für Trump erweist sich als günstig.
Die Russen werden ihm nicht in den Rücken fallen, und Mette gehört den „Kriegswilligen“ an. Die NATO geht niemals gegen die Streitkräfte der USA vor. Voilà.
Wer soll Trump im Weg stehen auf einem Gebiet, in dem die USA einen ihrer größten Militärstützpunkte etablierte ?😳 Mettes neu angedachte Dän: innen im Wehrdienst…😂 ?
Völkerrecht ? Menschenrechte ? Internationales Strafrecht ? Alles Makulatur. Welches Land hält sich denn daran ?
Die Ansichten deutscher Parteien zu Grönland sind genauso relevant wie die Meldung der Schneehöhe am Grossglockner zur Sommerszeit.
Womit, wenn die komplette Luftwaffe, Artillerie und 100 der 144 Panzer den Banderas gespendet wurden?
Röper erklärte bei Gelegenheit kürzlich, dass Westeuropa nicht mehr im „Garten“ ist – was in Westeuropa womöglich nicht jeder versteht: „… Die Europäer waren bisher auf der Seite derer, die im Dschungel geherrscht haben, wie es ihnen passte, und die alle möglichen Länder der Welt mit Krieg, Sanktionen und anderen Mitteln unterdrückt haben. Das einzige, was sich jetzt geändert hat, ist, dass den Europäern nun das passiert, was sie bisher mit dem Rest der Welt getan haben: die USA setzen das Gesetz des Dschungels nun gegen die Europäer ein. … In der Welt hat sich nichts geändert, außer der Rolle, die die Europäer in der Welt spielen. Sie sind nun vom Unterdrücker anderer Länder zum Opfer der Unterdrückung der USA geworden. …“
Schonungslos, aber wahr – die übrige Welt meint dazu: „Willkommen im Klub“. Leider kommt man hier nicht darauf, mit dem Klub etwas Solidarität zu zeigen.
ich glaube die eu und vor allem dänemark, werden ausgelacht, wenn sie nichts machen, ich meine militär nach grönland
zu verlegen, um zu schießen. auf die us infantrie, was aber schwierig werden wird, weil die usa
aussergewöhnlich gute spezialtruppen vorschicken wird. soll die gute dänemark regierung extra
lebensversicherungen auf ihre soldaten besorgen, oder eine doppelte rente für die angehörigen der
toten aussetzen. die welt lacht über die eu dekadenz, nur reden und nichts tun.
Mit dem Klimawandel dürften die Seestraßen um die Arktis aufgehen und verlangen eine Neuregelung. Diese können sicher nicht von 56.000 Grönländern gesichert werden und selbst Dänemark dürfte überfordert sein. Das Blöde ist, dass vor dem Klimawandel wohl ein neues Maunder-Minimum steht. Das Problem verschiebt sich also auf die 2050er Jahre.
Für die Grönländer wäre sicher mehr Kooperation mit den Leuten in Kanada interessant, wohin es wohl auch sprachliche Verbindungen gibt. Letztere gibt es wohl auch nach West-Alaska und zu den Aleuten, das wäre immerhin USA.
Man darf sehr, sehr skeptisch sein, dass aus Grönland irgendetwas kommen wird. Denn es sind nicht die Grönländer, die den Abbau de dato verhindern, die haben sogar sehr, sehr gute Ingenieure – es ist das Eis!
Wer natürlich auf dem Wochenmarkt lustwandeln geht und dort regelmäßig sieht, wie die letzte Kartoffel um 1 Mio EUR weggeht, so wie es die Gesetze zum Kartoffelmarkt verlangen, wenn man einmal begriffen hat, wie man ein Lineal verwendet, der wird auch darauf wetten, dass die Österreicher 200 EUR für den Liter Benzin aus grönländischer Untereisbergförderung zu zahlen bereit sind. Alle anderen dürften erwarten, dass dieses Öl eher nicht absetzbar ist. Die künstlich erhöhten deutschen Strompreise führen denn auch wider Erwarten zu Degrowth – völlig gegen die Theorie des Kartoffelmarktes! Da hätte ja niemand drauf kommen können!
Die Experten hatten erwartet, dass es zu Inflation führt, aber Inflation ist definiert als Lohn-Preis-Spirale und die Löhne wollen nicht steigen. Stattdessen sehen wir eine „K-shaped economy“, in der die Schere weiter und weiter auseinander klafft. Es ist immer wieder schön, wenn Siebenjährige die hochdotierten Experten vorführen, bin stolz auf die Kids.
Exxon hat offenbar bereits bei Venezuela abgewunken und soll nun dort gewogen sein, wo Eisberge Ölbohrtürme zermalmen? Quo vades, Donald!
Meine Hypothese: Alles eine Show für die Finanzmärkte, wenn im April, Mai die Phantasie zu KI schwindet. Freilich werden es die Dumpfbacken schlucken. DARÜBER müssen wir nun wirklich nicht diskutieren!
Der Alte ist ein Fuchs, der alle in die Tasche steckt, das darf man nicht vergessen. Und, für alle Küchenpsychologen: der nichts mehr braucht und nichts mehr will, der die Kinder abgesichert hat und sein Vermächtnis.
„Mit dem Klimawandel dürften die Seestraßen um die Arktis aufgehen…“ 😂
Das GEGENTEIL ist der Fall.
Sie glauben immer noch an die Klimaerwärmung ? …..und daß Fossile endlich sind ?
…….und an den Osterhasen ?
Wenn „Trump“ – wie der Autor behauptet – „dem Völkerrecht den Stecker gezogen“ hat, dann ist auch das internationale Seerecht stromlos und alle Herren Länder plötzlich herrenlos geworden. Und ist es demnach längst an der Zeit für Felix „Eeeeextrablatt“ Austria, das schneereiche Franz-Josef-Land endlich wieder in seinen namensrechtlichen Besitz zu nehmen! Entsprechende SUP-Kurse vermittelt der örtliche Tourismusverband Grönlands. Oberst Reisner hilft mit den Landkarten. Und der kleine Go-Karl von der Schweizer Hapsburg spielt im kakanukro PR-Radio (irgendwo in der heiligrömisch-reichen Pfalz) „Mein Land“ dazu ;-)