Europas „9/11“: der Angriff auf Nord Stream und seine Folgen

4. Oktober 2022von 13,5 Minuten Lesezeit

Mit einigen Tagen Distanz zu der Beschädigung der Ostsee-Pipelines treten die Umrisse der Folgen vermehrt zu Tage: EU und NATO sind „hirntot“ (Macron) und wohl bald – in ihren gegenwärtigen Konfigurationen – obsolet

Manche Ereignisse stehen sowohl für sich selbst als auch für weitaus größere Zusammenhänge: die Ermordung Erzherzog Franz Ferdinands in Sarajewo am 28. Juni 1914, die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Jän. 1933 oder der Fall der Berliner Mauer am 9. Nov. 1989 haben sich tief in das kollektive Gedächtnis Europas eingebrannt. Zweifellos sind dies einige maßgebliche Daten, die besonders im deutschsprachigen Raum von übergeordneter Bedeutung sind, und dennoch verweisen alle diese – und eine Vielzahl anderer historischer Momente in anderen Zusammenhängen – auf weitaus „Größeres“ denn Einzelpersonen, Ereignisse oder gar räumliche Verflechtungen.

So verhält es sich auch mit dem Angriff auf die Nord Stream-Gasleitungen in der Ostsee, der im Verlauf des 26. Sept. 2022 zu mehreren Lecks an drei der vier Rohrleitungen geführt hat.

Sabotage? Ein unfreundlicher Akt? Eher: Aggression – mit US-Vorgeschichte

Sowohl „Sabotage“ als auch „unfreundlicher Akt“ sind zu schwache Bezeichnungen für das, was letzte Woche geschehen ist. Im Fall des Angriffs auf die Nord Stream-Rohrleitungen ist es zwar letztlich unerheblich, ob es „Sabotage“ oder eine „Aggression“ war, zumindest im Sinne der Durchführung; Hochseeangelausrüstung und wasserdichte Kameras, die in diesen Tiefen von unter 80m operieren können, sind mit rund 120 € (Hochseeangeln mit bis zu 400kg „Nutzlast“) bepreist; Unterwasserkameras für Tiefen bis zu 100m gibt es auch recht günstig zu haben.

Wenn man also ein paar Tausend € oder US$ in die Hand nimmt, ist die Logistik in keinem Fall ein Problem; hierbei steht lediglich zu beachten, dass die Ostsee nicht erst seit den finnischen und schwedischen NATO-Beitrittsansuchen einer der am stärksten überwachten Räume ist. Dies geht sowohl aus rund 25 Jahre alten Planungsunterlagen als auch jüngeren Medienberichten zu den NATO-Strukturen in der Ostsee hervor, von den zuletzt geäußerten Überlegungen – hier am Beispiel des „Wilson Center“ – über die „Nordosterweiterung“ ganz zu schweigen.

Es wäre daher verfehlt anzunehmen, dass man in den entsprechenden Kommandozentralen in Washington, Mons (NATO) und Brüssel aufgrund der vielfachen Überwachung der Ostsee nicht genau weiß, wer für den Anschlag auf die Nord Stream-Pipelines verantwortlich ist.

Davon abgesehen haben sowohl die Alexander Wallasch bereits am 2. Okt. 2022 als auch

einen Tag später auch die Schweizer Weltwoche (3. Okt. 2022) darauf hingewiesen, dass die USA in diesem Sinne einschlägig und meines Erachtens auch als primäre Verdächtige gelten müssen (hier von Wallaschs Eintrag, inkl. vieler Zitate und Quellen):

Im Sommer 1982 jubelte der US-amerikanische Auslandsgeheimdienst CIA über eine seiner erfolgreichsten Operationen seit Bestehen der Agency. Zunächst war Washington in Alarmbereitschaft versetzt worden, als die Weltraumüberwachungseinrichtung North American Air Defense Command eine riesige Explosion in Sibirien registrierte, die man bis in den Weltraum sehen könnte. Erste Vermutung: Vielleicht der Test einer neuen Superwaffe der Russen.

Aber Langley wusste es längst besser und hatte bereits den Champagner geköpft.

Was gab es zu feiern? Den US-Amerikanern war es gelungen, über einen Sabotageakt eine wichtige und finanziell ertragreiche sibirische Gasleitung zu zerstören. William L. Caseys CIA-Agenten hatten ganze Arbeit geleistet.

Sie haben dies richtig gelesen: es gab einen (!) – übrigens der Stuxnet-Attacke auf die iranischen Atomanlagen vor etwas mehr als zehn Jahren auch nicht unähnlichen – Angriff auf eine damals sowjetische Rohrleitung in Sibirien, die, wie das Buch des beteiligten US-Agenten Thomas Reed mit dem Titel At the Abyss (2004), belegt, eindeutig auf die Kappe Washingtons geht.

Man beachte, dass es keine ähnlichen Hinweise auf sowjetische oder russische „Sabotage“ gibt.

Cui bono, oder: wie steht es um die Täterschaft?

Von diesen historisch nicht unterinteressanten Informationen abgesehen, verwies kürzlich ein unter dem Pseudonym „monkeywerx“ schreibender und sich als „langjährigen Veteranen mit über 30 Jahren Erfahrung in der Raum-, Flug- und Rüstungsindustrie“ bezeichnender US-Amerikaner folgendes über den Angriff auf die Nord Stream-Rohrleitungen:

Biden sagte, [die USA] werden etwas unternehmen…

Wir haben Belege, für eine P8 der US Navy und eine Luftbetankung über Grudziąz (Polen) um 2:10 Uhr [Greenwich Mean Time, in Folge GMT]

Beide Flugzeuge, Rufzeichen N/A [die P8] und BART12 verbinden sich in 26.400 Fuß Höhe für die relativ lange Betankungszeit von 1:20 Stunden; diese Verbindung endet um 3:28 GMT

Das Betankungsflugzeug mit dem Rufzeichen BART12 kehrt zur Spangdahlem Air Base in Deutschland zurück; man beachte, dass die Aufzeichnungen beseitigt wurden

Die P8 der US Navy fliegt zur der Nord Stream-Pipeline and sinkt auf eine Flughöhe unter 10.000 Fuß um 3:45 Uhr GMT

Die P8 der US Navy verlässt diesen Raum kurz vor 7:00 Uhr und ist das einzige Flugzeug, das die ganze Zeit [seit 3:45 Uhr GMT] über diesem Gebiet war

Um 7:09 Uhr GMT beginnt die P8 der US Navy ihren Rückflug in Richtung USA. Man beachte, dass der US Navy-Code der P8 AE6851 ist und NICHT in der Flugzeug-Datenbank aufgeführt ist. Hinzu kommt, dass die Maschine „getarnt“ flog, man also nicht wollte, dass das Flugzeug verfolgt werden kann…

„Monkeywerx“ kommentiert die aufgelisteten Fakten wie folgt:

Die USA haben Marine-P8 in Großbritannien stationiert, warum also fliegt man eine P8 aus den USA, betankt es in der Luft für über eine Stunde, noch dazu mit einer extra aus Deutschland angeflogenen Maschine und nicht etwa auf den britischen Inseln? Könnte es sein, dass die neue britische Premierministerin gegen diese Aktivität gewesen ist? Wir haben bereits gesehen, wie [Liz Truss] sich öffentlich gegen Nancy Pelosi ausgesprochen hat…Könnte es sein, dass die [P8] mit externen Waffen beladen war und man deshalb keine Spur auf dem Boden hinterlassen wollte? Eine Zwischenlandung hätte genau dies gemacht, und wiewohl die Flugdaten nachträglich gelöscht wurden, so ist dies auf dem Boden eben nicht der Fall.

Die P8 Poseidon der US-Marine sind mit einem „High Altitude Anti-Submarine Warfare Weapon Capability (HAAWC) System“ ausgestattet; dahinter versteckt sich ein in jedem Wetter einsetzbares Waffensystem von Boeing, mit dem ein Mk54-Torpedo „nahezu ohne jeglichen Geschwindigkeitsverlust“ der P8 eingesetzt werden kann, die „Monkeywerx“ betont:

Flugbahn und Flughöhe der fraglichen P8 sind in der Tat geeignet, einen „Bombenangriff“ auf die Nord Stream 2-Pipeline durchzuführen. Sehen wir uns nun die Flugdaten an. Beachten Sie, dass die letzte Flugroute kurz vor dem Verlassen des Gebiets direkt an der Pipeline entlang verläuft, so dass die Bombe hätte abgeworfen werden können, um dann weiter zu steigen, das Gebiet zu verlassen und in die Vereinigten Staaten zurückzukehren. Beachten Sie auch den kleinen Sprung kurz vor dem erneuten Anstieg der Flughöhe (roter Pfeil). Dies deutet auf eine Waffenauslösung hin. Pitch down, erhöhter AoA [Angle of Attack, Angriffswinkel], Waffenfreigabe, kleiner Sprung nach oben [wohl aufgrund des plötzlichen Gewichtunterschieds], dann Wegflug (die blaue Linie ist der Anflug desselben Fluges). Sie können auch die Flugbahnen sehen. Die Maschine kreist zunächst über dem Gebiet, verliert dann an Höhe und beginnt mit dem ersten Bombenabwurf, passt sich dann bei einem letzten Bombenabwurf schnell an, löst die Waffe [erneut] aus und verlässt das Gebiet sofort danach.

(Klicken Sie hier, um die Abbildung mit den Flugrouten anzusehen; aus lizenzrechtlichen Gründen ist es leider unmöglich, diese Information hier direkt einzubetten.)

Diese Informationen stehen gleichsam neben den – u.a. hier bei TKP berichteten – Marinemanövern BALTOPS22, die just in den letzten Septembertagen ebenso in der Nähe von Bornholm stattgefunden haben.

Hinzu kommt, dass die NATO-Staaten einer von Russland geforderten Dringlichkeitssitzung des Weltsicherheitsrates am 29. Sept. zunächst nicht zugestimmt hatten.

Erst am darauffolgenden 30. Sept. war es schließlich so weit. In der Sitzung hat Russland denn auch die USA direkt auf die Geschehnisse in der Ostsee angesprochen, was durch die Amerikaner jedoch in den folgenden Worten rundum abgewiesen wurde:

Mein russischer Kollege benutzt weiterhin aufwieglerische Rhetorik und beschuldigt die Vereinigten Staaten, an diesem Akt der Sabotage beteiligt zu sein.

Die Vereinigten Staaten weisen jegliches Involvement in dieser Angelegenheit kategorische zurück, und wir lehnen jegliche derartige Anschuldigung ebenso ab.

Immerhin ist nun geklärt, dass die USA eindeutig Position beziehen. Der gefühlten Lautstärke der amerikanischen Aussage seien die nahezu uniforme Berichterstattung in den westlichen Leit- und Qualitätsmedien – und nicht zuletzt das offizielle Schweigen des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz an die Seite gestellt.

Man beachte übrigens auch, dass die verlinkte Stellungnahme der USA auch eine Reihe von Hinweisen (Gemeinplätzen) über Souveränität, territoriale Integrität und das Recht auf Selbstverteidigung umfasst.

Es fällt jedoch schwer, beim Lesen dieser Zeilen nicht an massive kognitive Dissonanzen zu denken – aber in Wirklichkeit sieht es weit schlimmer aus.

Warum aber dieser Angriff?

Dies ist eine relativ einfache Frage: Europa ist ein weitaus „weicheres“ Ziel als alle anderen (offiziellen) Gegner der USA: Russland verfügt über nuklear bestückte Hyperschall- und neue Interkontinentalraketen; China produziert nahezu alle Waren, die wir konsumieren (und hat Atomwaffen); und auch der Iran ist fähig, jede Menge Schaden im Nahen Osten anzurichten.

Es geht bei dem Angriff auf die Nord Stream-Rohrleitungen vor allem um die Position Amerikas. Ohne „Europa“ als Absatzmarkt und tributpflichtige Vasallen sind die USA wenig mehr als eine Regionalmacht in der westliche Hemisphäre (denn es steht zu bezweifeln, dass ein Ende der US-Hegemonie über die „Alte Welt“ nicht auch alsbald zu deren Zusammenbruch in Ostasien und im Nahen Osten führen dürfte, von der Bedeutung der in Deutschland befindlichen Militärstützpunkte für das US-Militär ganz zu schweigen…). Angesichts der Veränderungen der letzten Jahrzehnte in Lateinamerika aber steht über der fortgesetzte Dominanz Washingtons über seinen traditionellen „Hinterhof“ ein nicht minder großes Fragezeichen…

Die Folgen dieser Tat zeichnen sich ab…quo vadis, NATO und EU?

In geopolitischen Zusammenhängen, sind sowohl NATO als auch die EU de facto „hirntot“, um den französischen Präsidenten Macron zu bemühen.

Das noch 2012 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete europäische Einigungsprojekt ist in einer überaus schweren, wenn nicht existenziellen Krise angekommen. Jenseits der nicht unterinteressanten wie nicht minder problematischen historischen Hintergründe – salopp formuliert, gehen die europäischen Institutionen auf eine Vereinigung der Verlierer von 1940 und 1945 zurück – basiert die vor knapp dreißig Jahren entstandene EU auf einer Reihe von Freiheiten (Personen, Waren, Dienstleistungen, Kapital), die nicht erst seit letzter Woche massiven Einschränkungen unterworfen sind – was aber just auf das Kapital nicht zutrifft.

Jenseits aller schönen Worte – und der oft missbrauchten „europäischen Werte“ – sei die Frage gestellt: wenn aber die EU-Versprechungen nahezu nach Belieben – weil etwa Wahlen nicht zur Freude der Kommission ausgehen (in Griechenland am Höhepunkt der Eurokrise oder jüngst in Italien etwa) oder so manche Innenpolitik in Brüssel nicht gut ankommt (etwa Polens Verwaltungs- und Justizreformen oder Ungarns Bildungspolitik) und dafür Strafverfahren angestrebt und/oder vereinbarte Zahlungen aus den EU-Strukturfonds einbehalten werden, so drängt sich eine Kernfrage immer mehr auf:

Wenn der föderale Überbau in Brüssel nichts mehr bringt, wozu (noch) dabei bleiben?

Es fehlt nicht mehr viel –die bevorstehende Vergemeinschaftung der Energiepolitik wird mit Spannung erwartet – bis die Konsequenzen dieser Politik der EU-Kommission auf bei jedermann zu Hause ankommen werden.

Historisch betrachtet haben „wir“ in Europa einer derartige Kombination aus Hyperzentralisierung und Planwirtschaft schon einmal erlebt. Wenn Sie also Freunde, Nachbarn oder Kollegen aus dem ehemaligen „Ostblock“ haben, fragen Sie getrost einmal nach, wie das sowjetische Experiment ausgegangen ist: von dem weitgehenden Verlust von Mitbestimmung am Ende der DDR bis hin zu dem gewalttätigen Ende des rumänischen Diktators Nicolae Ceaușescu ist scheinbar alles möglich.

Die Parallelen sind übrigens nicht „nur“ mir aufgefallen, auch der einschlägig erfahrene US-Journalist Matt Taibbi hat – allerdings im Kontext der Proteste der kanadischen Trucker gegen die Corona-Maßnahmen Mitte Februar 2022 und somit „noch“ vor dem Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine – bereits darauf hingewiesen.

Wie auch immer die exakten Folgen, die Ergebnisse werden wohl dieselben sein.

Hinsichtlich der NATO bleibt lediglich festzuhalten, dass die ukrainische Antwort auf die russische Teilmobilmachung ein Eilantrag um Mitgliedschaft war. Wie zwar in den westlichen Medien nicht, aber sehr wohl in den in der EU zensierten russischen Portalen klar berichtet wurde, sind die Fakten eindeutig:

„Wir stehen felsenfest hinter der Erklärung des Bukarester NATO-Gipfels von 2008 und der damals getroffenen [positiven] Entscheidung betreffend die Mitgliedschaft der Ukraine“, hielten die Präsidenten Tschechiens, Estlands, Lettlands, Litauens, Nord-Mazedoniens, Montenegros, Polens, Rumäniens und der Slowakei fest.

Diese Stellungnahme ist recht eindeutig: niemand außer den NATO-Mitgliedern des ehemaligen „Ostblocks“ ist für einen baldigen Beitritt der Ukraine. (Ja, ich zähle hier – wie auch in Folge – auch Nord-Mazedonien und Montenegro hinzu, die damals Teil Jugoslawiens waren und nicht Teil des Warschauer Paktes waren.)

Nicht einmal alle ehemaligen NATO-Mitgliedsstaaten des ehemaligen „Ostblocks“ sind dafür, wie die Abwesenheit von Slowenien, Kroatien, Ungarn, und Albaniens belegt.

Keines der west- und mitteleuropäischen NATO-Mitglieder ist dafür; im Gegenteil, wie in einem anderen Beitrag des zuvor erwähnten und in der EU zensierten russischen Medienportal berichtet wird, so hielt der deutsche NATO-Botschafter zudem ausdrücklich fest, dass Deutschland

nicht aktiv in den Kampf für ein Nichtmitglied [der NATO] eingreifen wird.

Es wirkt kaum plausibel, dass andere, westlich von Polen und Tschechien gelegene NATO-Länder ohne deutsche Schützenhilfe gegen Russland ins Feld ziehen werden.

Wie die EU, so ist auch die NATO nahezu heillos gespalten, nicht zuletzt, da die erwähnte pro-ukrainische und antirussische Fraktion eine gewisse Ähnlichkeit mit dem strategischen Konzept des „Intermariums“ des Polens der Zwischenkriegszeit aufweist. Diese polnischen Ambitionen sind keineswegs mein Hirngespinst oder gar russische Propaganda – sondern werden seit Februar 2022 immer wieder durch höchste Regierungsstellen in Warschau betont (sehen Sie hierzu die Zusammenstellung auf meinem Substack).

Mene, meine tekel – Nord Stream und die Folgen

Das Eskalationspotenzial des Ukraine-Konflikts war bereits vor den Angriffen auf die Nord-Stream-Rohrleitungen immens und ist seither nicht geringer geworden.

Die Lage der Zelensky-Regierung in Kiew hingegen ist ausgesprochen prekär: nicht nur droht der Ukraine, eher früher als später, das Geld für die Fortsetzung des Kampfes auszugehen.

Wie auch seit Monaten an den immer jenseitiger werdenden EU-Sanktionspaketen „gegen Russland“ (?) ersichtlich ist, sind die Regierungen Europas nahezu ebenso heillos gespalten, wie dies auch in der wenig großartigen Unterstützung für einen baldigen NATO-Beitritt der Ukraine ersichtlich ist.

Wenn es also nicht zu einer nuklearen Eskalation kommt – die angesichts der mit jedem Tag zunehmenden russischen Mannschaftstärke und dem gen Ukraine rollenden schweren Kriegsgerät, dem Kiew wenig entgegenzusetzen hat –, so wird auch dieser Konflikt eher früher als später zu Ende gehen. Mittlerweile hat sich ja auch Elon Musk mit einem Friedensplan zu Wort gemeldet (klicken Sie hier für den ORF-Beitrag, der auch schon recht undiplomatische Antworten aus Kiew umfasst).

Auch wenn man die eingeschränkte Souveränität – und die damit verbundenen Unmöglichkeiten, von heute aus morgen aus der NATO auszutreten – der europäischen Staaten berücksichtigt und die Täterschaft des Angriffs auf die Nord-Stream-Rohrleitungen (noch) nicht eindeutig geklärt ist, so stellen die Explosionen am Grund der Ostsee ein veritables Menetekel für die fortgesetzte Existenz von EU und NATO in deren gegenwärtigen Formen dar.

Europas „9/11“, der Wirtschaftskrach und der bevorstehende Wandel

Weder die NATO noch die EU sind de facto noch funktionierende Organisationen.

Hinsichtlich der Grundsäulen der EU sei noch darauf hingewiesen, dass der bevorstehende Wirtschaftseinbruch – vor dem mit Yves Smith und Nouriel Roubini zwei bereits 2007/08 korrekt erkannt habende Kapazitäten waren – unangenehme Fragen über die fortgesetzte Vorteilhaftigkeit der Mitgliedschaft nach sich ziehen wird.

Auch die NATO ist heillos zerstritten, was vor allem im Kontext der wohl folgenden „Zurückhaltung“ der west- und mitteleuropäischen Mitgliedstaaten ersichtlich sein wird, den militärischen Eskapaden Washingtons (und Polens) ähnlich gefügig zu folgen, wie dies gegen Jugoslawien 1998/99, in Afghanistan nach 2001 oder gegen Libyen 2011 der Fall war. Zweifelsfrei werden weiterhin „Verbindungsoffiziere“, Ausrüstung und Plattitüden zur Verfügung gestellt werden, aber „mehr“ scheint wenig plausibel.

Unter Strich: der Angriff auf die Nord Stream-Rohrleitungen ist Europas „9/11“ – und was auch immer folgend wird, bringt wohl jede Menge absurder, realitätsferner und ultimativ potenziell schwerwiegender Konsequenzen im außen- wie innenpolitischen Bereich.

Wir leben in interessanten Zeiten, aber eines scheint klar: große Veränderungen stehen uns bevor.

Bild Lämpel, Nord Stream Anschlag, CC BY-SA 4.0

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Einschätzung der deutschen Ukraine-Politik

42 Kommentare

  1. Lothar 5. Oktober 2022 at 13:43Antworten

    Die Antwort ist noch viel simpler. Der senile Joe hat es am 7. Februar schon angekündigt.

  2. Elisabeth 5. Oktober 2022 at 7:23Antworten

    Eine anschauliche Grafik zeigt, wieviel Energie für Deutschland übrig bleibt, nachdem die Hauptversorger, wozu auch Russland gehört, abgeschaltet werden. Der verbleibende Bereich ist rot umrahmt.

    report24.news/wp-content/uploads/2022/10/image-3.png

    Diese Hirnis sind nicht vollkommen blöd, dass sie das nicht wüssten. Sie wollen Deutschland vernichten. Die Bessermenschen muss man dazu nicht einmal bestechen. Sie tun es aus aus Hass. Die sog. Klimajugend aber glaubt wohl wirklich, das sei notwendig, um den Weltuntergang zu verhindern … und merken nicht, dass sie selbst ihn durchführen.

    Es kostete weit weniger an Menschenleben und Vermögen, wenn wir uns – wie es unsere Vorfahren und alle Tiere immer wieder taten – einfach an einen Klimawandel anpassten. Die Windräder verursachen lt. vielen Studien eine Erderwärmung und Dürren. Sie sind in jeder Hinsicht umweltschädlich und ineffizient. Bitte entsorgen.

    • Susanne 5. Oktober 2022 at 8:04Antworten

      Elisabeth
      5. Oktober 2022 at 7:23Antworten

      Das wäre alles kein Problem, hätten Leute wie sie nicht alte unsanierte Häuser (die nicht so dicht sind)
      wo die Energie ungenutzt an die Umwelt abgegeben wird.
      Und wen wunderst, springen die „gegen Alles “ Kritiker natürlich auf den Zug auf, dass die Windräder die Erde austrocknen.

      • OMS 5. Oktober 2022 at 9:04

        @Susanne – Vielleicht sollten sie diesen Beitrag einmal lesen!
        zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/umwelt/klima/windenergie-heizt-erderwaermung-an

      • Jens Tiefschneider 5. Oktober 2022 at 9:55

        Das Problem sind nicht schlecht isolierte Häuser, sondern schlecht informierte Bürger.

      • Lothar 5. Oktober 2022 at 10:54

        @Susanne – kurz gesagt, es geht sie nichts an, ob die Häuser anderer Leute isoliert sind oder nicht.

    • Hannibal Murkle 5. Oktober 2022 at 8:44Antworten

      Das wäre gute Gelegenheit, an den Rand-Corporation-Plan zu erinnern – wer auch immer es geschrieben hat, es entwickelt sich wie es im Papier steht:

      https://www.anti-spiegel.ru/2022/mit-hilfe-der-gruenen-die-usa-planen-die-zerstoerung-der-deutschen-wirtschaft/

      Und jetzt die Nordstream-Sprengungen…

  3. Hannibal Murkle 5. Oktober 2022 at 7:05Antworten

    Sogar zum 9/11 gehören Friedensgespräche – aus einem Schweizer Interview zum westlichen Unwillen, den Frieden anzustreben:

    https://www.xing.com/communities/posts/ukrainekonflikt-der-westen-will-keine-verhandlungen-1024892608

    Zumindest brachte Elon Musk das Thema in die Medien. Ukrainische Reaktionen wirken nicht nach einem Land in Not – Waffenlieferungen und Geld stoppen, dann wollen die schnell reden.

  4. Hanna 4. Oktober 2022 at 23:45Antworten

    Eine Frage an Dr. Stephan Sander-Faes:

    Haben Sie Informationen, welche(s) Unternehmen seit Inbetriebnahme der Nord Stream Pipelines für ihre Wartung und Instandhaltung zuständig ist?

    • Hermann 5. Oktober 2022 at 0:08Antworten

      Fa. Griesemann, Industriemontagen und Anlagenservice
      https://griesemann.com/
      Der Firmengründer mitsamt Familie kam bei einem Flugzeugabsturz vor 2 Monaten ums Leben.
      Absturzstelle Ostsee !

  5. Elisabeth 4. Oktober 2022 at 22:40Antworten

    Abgesehen davon, dass das vollkommen hirnöd wäre, wenn die Russen sich ihre eigene Infrastruktur nachhaltig ruinierten – sie können ja wie schon oft erklärt den Hahn einfach zudrehen – ist das in der Ostsee gar nicht möglich, denn dort wird jeder Millimeter von der NATO überwacht.

    Es war wohl eher eine koordinierte Aktion.

    Aber lachen würde ich, wenn tatsächlich eine Rôhre heil geblieben und der Rest doch leichter zu flicken wäre als gedacht. Dann können die Demonstranten ja wieder dafür demonstrieren, dass Nordstream 2 aufgemacht werden soll. Dann kann Scholz nicht sagen, dass er ja gerne möchte, aber leider geht es nicht. Dann MÜSSEN sie aufmachen. Es ist doch Wahnsinn, freiwillig die Industrue und Wirtschaft zu zerstören und die Menschen derart zu quälen. Bald gibt es viele Arbeitslose und leere Regale in den Supermärkten. Sie müssen diesen Wahnsinn endlich stoppen.

  6. Jens Tiefschneider 4. Oktober 2022 at 21:36Antworten

    Also Angler waren’s. Ich hab den Dänischen Fischern und Hochseeanglern schon immer misstraut, vor allem den Bornholmern! Mein ehem. Bornholmer Fischer-Freund Sörensen hat sich totgesoffen und „Lumumba“, der uns regelmäßig auf seinem Boot zu Kotzen gebracht hatte, auch. Lass nie betrunkene Dänen allein, nie! Die machen sich erst an deine Freundin ran und dann sprengen sie Russische Pipelines in die Luft.

  7. Fritz Madersbacher 4. Oktober 2022 at 21:16Antworten

    „Es wäre … verfehlt anzunehmen, dass man in den entsprechenden Kommandozentralen in Washington, Mons (NATO) und Brüssel aufgrund der vielfachen Überwachung der Ostsee nicht genau weiß, wer für den Anschlag auf die Nord Stream-Pipelines verantwortlich ist“
    „Secretary of State Antony Blinken said Friday that the attacks on the Nord Stream natural gas pipelines that connect Russia to Germany offer a “tremendous opportunity” to end Europe’s dependency on Russian energy.
    “It’s a tremendous opportunity to once and for all remove the dependence on Russian energy and thus to take away from Vladimir Putin the weaponization of energy as a means of advancing his imperial designs,” Blinken said at a joint press conference with Canadian Foreign Minister Mélanie Joly. “That’s very significant and that offers tremendous strategic opportunity for the years to come,” Blinken added.
    Blinken made the comments when asked what the US and Canada are doing to ease Europe’s energy crisis in the wake of the Nord Stream sabotage. Blinken said that Washington had been working for some time to provide Europe with more energy, and as a result, the US is now Europe’s biggest supplier of liquefied natural gas (LNG). “And we’re now the leading supplier of LNG to Europe to help compensate for any gas or oil that it’s losing as a result of Russia’s aggression against Ukraine,” Blinken said.
    Over the years, the US worked hard to oppose Nord Stream 2 by imposing sanctions but failed to stop its construction. The project was paused by Berlin on February 22 after Russian President Vladimir Putin ordered troops into the Donbas, an order that preceded the February 24 invasion“ (Antiwar.com, October 02, 2022)
    Cui bono? Es braucht nicht viel Verstand, um diese Frage zu beantworten. Da uns die diversen NATO-Advokaten und NATO-Quislinge in den Medien diesen nicht zutrauen, setzen sie weiterhin absurde Spekulationen in die Welt. Es sind übrigens dieselben Leute, die uns schon in den desaströsen „Krieg gegen das Virus“ geschickt haben …

    • Fritz Madersbacher 5. Oktober 2022 at 1:08Antworten

      Ergänzung, ausnahmsweise zu sehr später Stunde (Nachtschicht):
      „Renommierter US-Ökonom wirft USA Sabotage vor
      Der renommierte US-Ökonom Jeffrey Sachs hat während eines Live-Interviews im Fernsehen für Aufregung gesorgt. Moderatoren des Senders Bloomberg wollten ihn noch einbremsen und mit kritischen Fragen konfrontieren, doch der Direktor des Earth Institute an der Columbia University in New York ließ sich nicht aus der Fassung bringen und zeigte sich überzeugt: Die USA stecken hinter der Sabotage der Nord-Stream-Pipelines. Kremlchef Wladimir Putin vermutet es, auch der ehemalige polnische Verteidigungsminister Radoslaw Sikorski und nun eben Sachs: Jene staatlichen Akteure, die Sprengladungen von mehreren Hundert Kilogramm Sprengkraft an den Gasversorgungsleitungen in der Ostsee angebracht haben und detonieren ließen, sind wohl die USA, womöglich unterstützt von den Briten und den Polen … Sachs gilt als umstritten, da er seit Beginn des Ukraine-Krieges immer wieder russische Sichtweisen vertritt und die Rolle der USA sehr kritisch sieht. Im Gespräch mit dem Nachrichtensender Bloomberg löste er dennoch Verwunderung im Studio aus. „Ich wette, das war eine Aktion der USA – vielleicht der USA und Polens“, so der 67-Jährige, der auch als Berater von UN-Generalsekretär Antonio Guterres tätig ist. „Jeff, Jeff, wir müssen an dieser Stelle kurz unterbrechen. Das ist ein ziemlich großes Statement. Warum glauben Sie das?“ warf der Moderator gleich ein und fragte, welche Beweise der Wirtschaftswissenschaftler denn dafür habe … Zu guter Letzt bezog sich Sachs auf Aussagen von US-Außenminister Antony Blinken in der Vorwoche. Dieser betonte in einer Pressekonferenz am Freitag, Nord -Stream-Explosionen erwiesen sich als „großartige Gelegenheit“. Die USA seien nämlich nun der wichtigste Lieferant von Flüssiggas nach Europa. Kommentatoren sahen darin mehr oder weniger ein „Schuldeingeständnis“ der USA. Für Sachs ist das ebenfalls „eine merkwürdige Art zu reden“… („Kronenzeitung“, 04/10/2022)

      • Elisabeth 5. Oktober 2022 at 6:45

        Danke für die Info. Ja, das ist das Offensichtliche.

  8. 4744 4. Oktober 2022 at 21:04Antworten

    Watch: Bloomberg Hosts Scramble As Top UN Adviser Shreds Ukraine Narrative In Live Interview

    https://www.zerohedge.com/geopolitical/watch-top-un-adviser-interrupted-exasperated-bloomberg-hosts-wrongthink-russia-ukraine

    Spannende Frage: da dies der US-Präsident abgenickt haben muss (bei der Ankündigung blieb es ja nicht), was ist er nun hierdurch geworden? Terroristen-Chef? „Thug“ einer wildgewordenen „Rogue Nation“? Ist er so wahnsinnig, die Welt in den 3. WK zu führen da Zwischenwahlen anstehen die von den Dems ganz sicher verloren werden?
    Wer zivile Infrastrukturen zerstört – Verbrechen gegen die Menschlichkeit – gehört geächtet. Wenn hierdurch sog. „Partner“ (Treffender wäre „Vasallen“) bewusst schädigt erst recht.

  9. suedtiroler 4. Oktober 2022 at 20:51Antworten

    9/11 ist ein guter Vergleich
    aus vielerlei Gründen
    false flag

  10. Fritz Müller 4. Oktober 2022 at 20:08Antworten

    Hier noch ein paar Ergänzungen: https://www.nachdenkseiten.de/?p=88813

  11. Urban 4. Oktober 2022 at 20:04Antworten

    Susanne ist wohl die einzige ernstzunehmende Strategin in dieser Runde! Der Rest sorgt sich ein bisschen ZU sehr um Deutschland.. Das hatten wir doch schon einmal in Österreich..?

    Honi soit qui mal y pense ..

    • Rosa 4. Oktober 2022 at 23:55Antworten

      Alle Achtung, Susanne ist eine Heerführerin, stratós ágein. Schachspieler Gerald Abrahams:

      „Der Taktiker weiß, was zu tun ist, wenn etwas zu tun ist, während der Stratege weiß, was zu tun ist, wenn nichts zu tun ist.“

    • Lothar 5. Oktober 2022 at 11:04Antworten

      Die Sorge um Deutschland ist nur zu verständlich, denn wenn in D-Land die Lichter ausgehen, dann gehen sie auch in Ö-Land aus. Unsere Politiker sind nämlich zu blöd um aus der Situation die richtigen Schlüsse zu ziehen und mit niedrigen Energiepreisen deutsche Firmen noch Österreich zu locken.

  12. Urban 4. Oktober 2022 at 19:52Antworten

    Vielleicht sollte man erwähnen, dass lt. Gazprom NS2 nach wie vor (zumindest teilweise) funktionsfähig ist!!!

    https://archive.ph/2022.10.03-182529/https://www.bloomberg.com/news/articles/2022-10-03/gazprom-ready-to-ship-gas-via-shelved-nord-stream-2-pipeline?leadSource=uverify%20wall

    .. was eine russische Aktion wiederum etwas wahrscheinlicher erscheinen lässt.
    Who knows?

    Jedenfalls wäre durch eigene europäische Energieproduktion der ganze Schlamassel ein Mailüfterl!

    Warum ruft also niemand nach mehr Kohle, Kernkraft, Fracking, etc aus eigener Produktion?

    Steht die Energieversorgung bei niemandem im Fokus?

    • Elisabeth 4. Oktober 2022 at 21:52Antworten

      Die Rufe gibt es ja. Aber die Grünen wollen halt nur Windräder und Photovoltaik. Erstere erhöhen die Durchschnittstemperatur, also die Erderwärmung, denn so ist es ja nicht, dass der Mensch hier gar keinen Einfluss haben könnte, und zudem führen sie lt. vielen Studien zu Dürren. Und Zweiteres, die Photovoltaik und die Kleinkraftwerke, speisen den Strom so unregelmäßig ins Netz, dass damit die Gefahr für Blackouts steigt. Atomstrom ist stabil. Aber ehrlich gesagt, ich mag die Radioaktivität auch nicht, denn nichts ist sicher und wenn dabei etwas passiert, ist der Schaden enorm. Es muss endlich mal mit der Kernfusion klappen und statt E-Mobilität sehe ich Wasserstoff für die Zukunft. Bis dahin soll alle Energie genützt werden. Mit der Deindustrialisierung Deutschlands und Versklavung der Europäer wird man das Klima nicht ändern. Stattdessen sollte man lernen, sich anzupassen. Aber das ist mit den Irren Wokeisten und Schwabmarionetten nicht denkbar.

      • Lothar 5. Oktober 2022 at 11:07

        Ein einfacher Lösungsansatz. Allen grünen Sektenschwestern wird der Strom, das Gas, der Benzin, der Diesel abgedreht. Dann bleibt genug für die Produktivzellen in unserer Gesellschaft und die Grünen können ihren Traum leben.

      • HelmutK 5. Oktober 2022 at 13:00

        @Lothar
        Der Vorschlag wird den grünen Vielfliegern aber gar nicht gefallen. Und auf ihre Kreuzfahrten werden sie wohl auch kaum verzichten wollen. Nur ein paar weniger Ballkleider, Schuhe und der Verzicht aufs Sektbad wäre vielleicht gerade noch so drin.

  13. niklant 4. Oktober 2022 at 19:24Antworten

    Der größte Konkurrent auf dem Weltmarkt ist Deutschland! Warum die Amis die Pipeline Nordstream sabotieren, dürfte wohl klar sein! Erst eine Pandemie Faken, der Milliarden zugunsten der Pharma schluckt, dann einen Krieg wie bereits in Bosnien herbeiführen und die Lügen der Osterweiterung schön als Russische Kriegs-Reaktion tarnen, um dem Rest der deutschen Wirtschaft zu eigenen Gunsten zu zerstören. Was hier in Wirklichkeit abläuft ist doch nur die scheinheilige Waffenschieberei auf kosten der EU-Bürger, durch gekaufte Politiker wie Ursula von der Leyen, die jeglichen Nachweis über den Verbleib gezahlter Gelder schwärzt oder vertuscht! Deutschland als NGO Staat kann für diese Zwecke ruhig geopfert werden! Dank der gekauften Medien und den Treibenden Printmedien werden Deutsche Bürger als Laborratten in der Kältekammer zum Testobjekt Amerikanischer Krimineller Reiche! Amerika hat die Pipeline Sabotiert und das wurde bereits bewiesen: https://uncutnews.ch/unerwartete-bombe-im-us-tv-us-professor-sagt-das-was-alle-ueber-die-sabotage-von-nord-stream-denken/

  14. Hans im Glück 4. Oktober 2022 at 18:14Antworten

    Wer hinter der Beschädigung der Leitungen steckt, das ist mir erst einmal egal. Deutschland ist der Hauptgeschädigte – wenn auch massiv selbstverschuldet – und kann genau gar nichts machen. Egal wer dahintersteckt.
    Die Frage, die mich viel mehr umtreibt ist folgende: Russland hat bisher knapp an die 50 % der europäischen Versorgung mit Erdgas geleistet. Kann mir irgendjemand sagen, wo das diesen und nächsten Winter herkommen soll? Mir hilft kein Gas in 5 oder 10 Jahren, sei es aus deutschem Fracking, amerikanischem oder aus Nahost. Das Gas fehlt jetzt!
    Und da hilft auch kein noch so großer „Superwumms“. Auch mit noch so viel Milliarden wird das Erdgas nicht einfach aus dem Hahn strömen. Im Gegenteil! Ein Preisdeckel animiert sogar noch zum sorgenfreien Verbrauch.
    Und die ach so tollen gefüllten Gasreserven sind eine ähnliche Volksverdummung wie die segensreichen C19 Injektionen. Diese Speicher sind reine Puffer, die kontinuierlich nachgefüllt werden müssen. Wenn das nicht passiert und wir mal wieder einen Winter mit 2-stelligen Minusgraden bekommen, dann ist das schneller weg wie Habeck „Insolvenz“ erklärt.

    • Petersen 4. Oktober 2022 at 20:34Antworten

      Wenn die deutsche Industrie und Handwerksbetriebe ihre gas-basierten Produktionen stilllegen, dazu die Haushalte wenig verbrauchen (- der von Habeck herbeigewünschte „milde Winter“), dazu Norwegen und Niederlande ihre Produktion für Deutschland etwas erhöhen, ferner über div. andere Piplines aus Südosteuropa etwas Gas zu uns kommt, dann könnte es auch nach Weihnachten noch Gas für die Wohnungen geben.
      Die privaten Haushalte werden bevorzugt beliefert werden, um unschöne Biler von Erfrorenen zu vermeiden.
      Aber es kann ganz anders kommen, nämlich wenn die Speicher von Händlern aus anderen Ländern leergezogen werden. Dann könnte es schon vor Weihnachten kalt werden in den Wohnungen.

  15. Jan 4. Oktober 2022 at 17:50Antworten

    Ohne russische Energie kann Europa keine Waffen für einen Krieg gegen Russland oder China produzieren. Es kann auch keine kaufen, da es nichts zum Tauschen hat.

    Damit ist Europa de facto verteidigungsunfähig.

    Wenn Europa industriepolitisch vor die Hunde geht, ist das für die USA kurzfristig ein Vorteil und schwächt auch China.

    Dass es möglich erscheint, dass die USA für Europa dringend notwendige Infrastruktur zerschlagen, man stelle sich das umgekehrt vor, ist ein Unding. LPG wird russisches Gas nie ersetzen können.

    • Hannibal Murkle 4. Oktober 2022 at 18:08Antworten

      Da Europa anscheinend von den USA angegriffen wurde, müsste die Frage der Kriege und Waffen gegen Russland, China oder Indien sich erledigt haben – die Amis rettet bisher nur, dass sie die Staatspropaganda und Narrative beherrschen. Das kann aber nicht lückenlos wirken, die logischen Argumente verbreiten sich. TE berichtete im heutigen Wecker-Podcast über umfangreiche Proteste gegen die Sanktionen, die Inflation – diese werden wohl immer breiter (Bezeichnend – wenn ich nicht halluziniert habe, kurz stand der Proteste-Grund in der Überschrift auf der Webseite – später wurde es rausgenommen).

      Ich glaube nicht, dass die Woken noch groß gegen Russland oder China mobilisieren können – nicht in Mitteleuropa, insbesondere Deutschland. Offiziell wird es natürlich anders behauptet.

      • Susanne 4. Oktober 2022 at 20:13

        Hannibal Murkle
        4. Oktober 2022 at 18:08Antworten

        Zu ihrer Röper Theorie warum nicht alle 4 Röhren zerstört wurden, weil man sich vielleicht vertan hat, kann ich nur lachen.
        Entgegen weit verbreiteten Meinungen ist es überhaupt nicht schwierig Magnet Sprengladungen Echolot und GPS gestützt ganz präzise anzubringen.
        Beim militärischen GPS reden wir nicht von dem relativ ungenauen GPS das sie im PKW benutzen.
        Das Militär schafft Positionsbestimmungen von
        Wenigen cm.
        Außerdem sind die Lage der Pipelines über das GPS bekannt.

  16. majestyk74 4. Oktober 2022 at 17:02Antworten

    Die Logik ist simpel. Selbst wenn man das Prinzip cui bono? ignoriert, wären es wirklich die Russen, dann wäre dies ein Angriff auf die NATO und daher ein Legitimationsgrund direkt in den Krieg einzugreifen. Warum sollte Putin so blöd sein und der NATO quasi auf dem Silbertablett einen legitimen Grund zu liefern der Ukraine militärisch beizustehen.
    In erster Linie nutzt der Anschlag (wie schwer die Pipeline wirklich beschädigt ist weiß doch eh keiner) der Bundesregierung. Die kann sich so dem Druck der Straße entziehen.
    Wäre die breite Masse nicht so doof, dann wäre die Aktion propagandistisch eigentlich ein Todesstoß. Den wer im Krieg A sagt muß eigentlich auch B sagen. Tut man dies nicht, dann ist es entweder das Eingeständnis im Grunde hilflos zu sein und im Grunde nur mit dem Säbel zu rasseln oder man geseht indirekt die eigene Lüge ein.
    Da mich aber keiner liest und jene die Reichweite haben es tunlichst vermeiden diese auszusprechen, bleibt alles wie es ist. Es wird etwas gemeckert und geschimpft, man reagiert sich bei ein paar sinnlosen Demos ab, aber Deutschland und damit Europa bleibt nach wie vor ein besetztes Land.

    • Susanne 4. Oktober 2022 at 18:03Antworten

      majestyk74
      4. Oktober 2022 at 17:02Antworten

      Die Logik ist viel simpler.
      Frage 1: Wenn ein westliches Land oder die USA die Anschläge verübt hatten um eine Gasförderung über Nordstream unmöglich zu machen, warum ist dann eine Röhre der Nordstream 2 noch intakt?
      Antwort: Es waren weder ein westliches Land noch die USA denn in diesem Fall wären alle 4 Röhren zerstört worden.
      Frage 2: Wer hat nun mit einer, nicht mehr funktionsfähigen Nordstream 1 aber mit einer funktionsfähigen Röhre der Norstream 2 das größte Druckmittel Norstream 2 zu öffnen?
      Antwort: Russland.

      Interessant in diesem Zusammenhang ist dass nach dem Stillstand des Gasausflusses nun doch wieder Gas aus den beschädigten Stellen austritt. Dies passiert nur wenn von Russland Gas nachgepumpt wird.
      Frage 3: Im wessen Interesse wäres es Gas nachzupumpen um eine Begutachtung der Schäden unmöglich zu machen ?
      Antwort: In Russlands Interesse.

      Fazit: Lasst euch von Russland nicht für dumm verkaufen.

      • Hannibal Murkle 4. Oktober 2022 at 18:20

        „Wenn ein westliches Land oder die USA die Anschläge verübt hatten um eine Gasförderung über Nordstream unmöglich zu machen, warum ist dann eine Röhre der Nordstream 2 noch intakt?“

        Thomas Röper liefert im Anti-Spiegel eine mögliche Erklärung – an einem anderen Rohr gab es zwei Explosionen. Vielleicht haben sich die Kampfschwimmer (oder wie auch immer es getan wurde) einfach vertan? In 70-100 Metern Tiefe und Dunkelheit können solche Fehler passieren.

      • majestyk74 4. Oktober 2022 at 19:07

        Ne klar.
        Wenn die Russen nicht liefern wollen, dann drehen die einfach nicht den Hahn auf. Im übrigen war der Hahn ja auch zu. Warum sollte man eine Leitung zerstören, die keiner nutzen will, es sei denn man will, daß erst gar keiner in Versuchung gerät.

        Hätten die Russen eine False Flag Operation geplant, dann ganz sicher nicht auf NATO Gebiet, warum sollten die auch Druck von der deutschen Regierung nehmen? Und vor allem, warum sollten sie der NATO einen Kriegsgrund auf dem Silbertablett liefern. Man kann ja von Putin und CO halten was man will, aber man sollte nicht andere immer nur für blöde erachten.
        Im Übrigen kann ohnehin kein Außenstehender beurteilen wie groß der Schaden ist, es reicht ja zu behaupten, daß es einen Schaden gibt und wie man an Ihrer Argumentation sieht, es funktiojniert perfekt.

        Es ist völlig gleichgültig ob Putin ein guter oder ein böser Bube ist,

        (nach meiner Wahrnehmung ist er genauso ein Geostratege wie die anderen, der einzige Unterschied dürfte darin liegen, daß er so etwas wie ein russischer Patriot ist, ein Denken was der westlichen Elite längst abhanden gekommen ist, gleichzeitig auch Putins größtes Verbrechen, denn immerhin hat er den Ausverkauf Rußlands gestoppt. Denn merke, man kann ein Despot oder Schurke sein, alles egal, hauptsache man öffnet den eigenen Markt.)

        der entscheidende Punkt ist die fehlende deutsche Souveränität in die sich auch alle anderen EU Staaten begeben haben. Wen interessiert eigentlich die Ukraine? Selbst wenn das nicht eines der korruptesten Länder der Welt wäre, regiert von einem Suppenkasper. Wer hat sich denn für die Rechtmäßigkeit der Angriffe auf Belgrad oder Bagdad interessiert? Wen zum Geier hat es zu interessieren, von wem sich die Europäer beliefern lassen (und ich könnte dutzende Quellen auflisten in denen amerikanische und britische Strategen seit Jahren gegen Nordstream 2 wettern, teilweise mit unverhohlenen Drohungen, wie durch Condoleeza Rice).

        Würden Leute wie Sie nicht die Doppelmoral des Westens mit vermeintlicher Logik verteidigen, dann würde sich der Westen noch nach Westen anfühlen und nicht nach einer Räterepublik auf LSD Trip.

        Verschärft wird der Gasmangel natürlich durch gleichzeitige Abschaltung anderer Energiequellen, was aber ebenfalls wieder maoistischem Denken und Fremdsteuerung entspringt. Die vermeintlichen Universitäten die jene Personen angeblich oder wirklich besucht haben liegen übrigens nicht in Petersburg oder Moskau, nur so als Fingerzeig.

        Ich lasse mich weder von Medien, noch sonstwem für dumm verkaufen, ich denke selbstständig, daher weiß ich, daß Putin den Krieg absichtlich in die Länge zieht, weil er genau weiß, daß die Sanktionen hier Druck auf den Kessel geben, gleichzeitig gibt es die Sanktionen nur um nach innen zu wirken. Die Sanktionen sollen die hiesige Wirtschaft treffen, genau wie die angeblichen Kollateralschäden der Coronamaßnahmen deren eigentliches Ziel waren.

        Bei diesem nach Kommunismus klingenden Great Reset Gequatsche geht es darum die Hoheit über ein bankrottes Währungssystem zu behalten vor allem so lange bis der Nachfolger startbereit ist. Genau dagegen rebellieren gerade China und Rußland.
        Wir sind längst im Krieg, nur verläuft der eben hybrid, hauptsächlich auf wirtschaftlicher Ebene und durch Desinformation. Deswegen ist Putin nicht mein Freund, mein Hauptfeind sind aber Eliten die ihre eigenen Völker längst verraten haben, gilt für Amerikaner, die ja aus der amerikanischen Militörmacht keinen Gewinn ziehen, gilt für unsere Schranzen die Europa nach Strich und Faden verhökern.

        Und jeder der das nicht sehen will aber theoretisch intellektuell dazu in der Lage ist, der macht mit. So einfach ist das. Am Ende des Tages wird der Konsumkitt von gestern eh wegbrechen und dann werden die meisten Menschen erkennen, daß sie völlig nackt dastehen. Und wer immer glaubt sicher zu sein, Armut ist der schlimmste Virus von allen, früher oder später trifft es fast jeden.

      • wellenreiten 4. Oktober 2022 at 21:40

        Susanne, warum wechseln Sie so häufig den Namen?

      • wellenreiten 4. Oktober 2022 at 22:10

        Haben Sie sich das Frage & Antwort Spiel bei der Prawda … äh … bei der Spatzenpost … äh … beim Standard abgeschaut? Das würde einiges erklären.

      • Elisabeth 5. Oktober 2022 at 6:55

        Wellenreiten
        Es inspiriert ihn bzw. hat es ja ein Aufmerksamkeitsdefizit. Sobald es alle kennen und es ignorieren, ists ihm fad. Glauben Sie, das System bezahlt Psychpathen, um bei den Alternativen zu trollen? Ich tippe auf Ex-Experte, der nun ständig Schiss hat, dass alles auffliegt. Solange es ihm gelingt, irgendeinen Schmarrn anzubringen, der gegen die zahlreichen Studien spricht, meint er, dies gelänge auch vor Gericht. Es beruhigt ihn. Er lebt in ständiger Angst, dass man ihn holt. Und das wird auch so sein. Die Verantwortlichen müssen Drogen nehmen, um keine Angst zu haben. Auf sie wartet nämlich die Schlinge … und das quält sie Tag und Nacht …

      • Andreas I. 6. Oktober 2022 at 11:21

        @ Susanne Hallo,
        „Frage 1: Wenn ein westliches Land oder die USA die Anschläge verübt hatten um eine Gasförderung über Nordstream unmöglich zu machen, warum ist dann eine Röhre der Nordstream 2 noch intakt?
        Antwort: Es waren weder ein westliches Land noch die USA denn in diesem Fall wären alle 4 Röhren zerstört worden.“

        Es ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich, dass auch bei präziser Planung und Durchführung doch noch was anders kommt, als geplant.
        Es ist auch denkbar, dass die USA-Strategen absichtlich nicht alle vier Röhren zerstörten, um die BRD unter Druck zu setzten, aber nicht völlig wirtschaftlich strangulierten, weil USDA die BRD noch halbwegs funktionierend in der Nato braucht.

        „Frage 2: Wer hat nun mit einer, nicht mehr funktionsfähigen Nordstream 1 aber mit einer funktionsfähigen Röhre der Norstream 2 das größte Druckmittel Norstream 2 zu öffnen?
        Antwort: Russland.“

        Erst wenn beantwortet wäre, welchen Nutzen diese Nullsumme ergäbe, hätte Frage 2 einen Sinn.
        Ist ein Druckmittel ein Selbstzweck?
        Welchen Nutzen sollte es für Russland haben, dass Nord Stream 2 geöffnet wird, wenn die gleiche Kapazität und Liefermenge bei Nord Stream 1 ausfällt?
        Das ergibt in der Summe Null – 0.
        Bei drei von vier Röhren fallen sogar insgesamt 3/4 der Gesamtkapazität aus bzw. die Kapazität gegenüber Nord Stream 1 halbiert sich, die Summe ist also sogar negativ für Russland.
        Frage 2 ist konstruiert bzw. eine Suggestivfrage mit einer abwegigen Suggestion..

        „Frage 3: Im wessen Interesse wäres es Gas nachzupumpen um eine Begutachtung der Schäden unmöglich zu machen ?
        Antwort: In Russlands Interesse.“

        Suggestion „um eine Begutachtung der Schäden unmöglich zu machen“.
        Wird eine Begutachtung der Schäden dadurch unmöglich? D.h. hindert das Tauchroboter daran, zu den Lecks zu tauchen? Das Gas steigt nach oben, von der Seite können sich Tauchroboter nähern.
        Welchen Grund könnte es geben, Gas nachzupumpen?
        Den Eintritt von Salzwasser so gut es geht zu begrenzen, denn Wasser im allgemeinen und Salzwasser im speziellen verursacht an Stahl Rost und die Rohre sind aus Stahl.
        Je weniger Rost, desto besser die Chancen auf eine ökonomisch sinnvolle RTeparatur der Pipeline.

        „Fazit: Lasst euch von Russland nicht für dumm verkaufen.“

        Fazit: 1 Frage, bei der Sie von mehreren möglichen Antworten nur eine widersprüchliche in Betracht ziehen, und 2 Suggestivfragen mit widersprüchlichen Suggestionen.

  17. Hannibal Murkle 4. Oktober 2022 at 15:55Antworten

    „So verhält es sich auch mit dem Angriff auf die Nord Stream-Gasleitungen in der Ostsee, der im Verlauf des 26. Sept. 2022 zu mehreren Lecks an drei der vier Rohrleitungen geführt hat“

    Anders als bei den anderen Ereignissen wird die wahre Bedeutung für Deutschland und Europa in den Medien weitestgehend verschwiegen. Dies betrifft sogar einige vermeintlich unabhängige Medien wie Tichys Einblick (dessen einseitige Russland-Berichte von den Lesern massiv kritisiert werden) – lieber beschäftigt man sich dort mit irgendwelchen Nebensächlichkeiten der Gendersprache.

    Im Mainstream herrscht die offizielle staatliche Narration – die Russen, die sich selbst in einem AKW beschiessen, sprengen eigene Pipelines. Dass Europa vom eigenen „Freund“ angegriffen wurde und EU-Land Polen jubelt (obwohl dorthin viel vom Gas gepumpt wurde, welches Deutschland durch Nordstream bekam), liest man fast nirgendwo.

    • majestyk74 4. Oktober 2022 at 17:33Antworten

      „vermeintlich unabhängige Medien“ ist ein schönes Stichwort. An so etwas wie alternative Medien glaube ich nicht. Eher dienen diese noch nicht so etablierten dazu, die wichtigsten Narrative aufrecht zu erhalten und so jene zu erreichen, die sich von den dreistesten Lügnern schon längst abgewendet haben.

      Wer wie ich (ich bin ja nur ein kleines Licht) offen darauf hinweist, daß Deutschland nach wie vor nicht souverän ist und dies auch für die EU gilt, der wird mundtot gemacht. So ein bißchen Wahrheit darf es manchmal sein, aber bloß nicht zuviel. Nachher wacht das Volk noch auf und wer will das schon.

      • Jan 4. Oktober 2022 at 17:59

        Mit dem Souveränitätsgedanken rennen Sie transatlantisch Türen ein. Die USA fordern doch stets eine verteidigungspolitische Eigenständigkeit Europas. Die langfristigen geopolitischen Planungen rechnen mit einer Dreiteilung: USA – Europa – Asien.

        Etliche Stimmen sehen im Krieg eine Möglichkeit zur Integration und Stärkung der EU.

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