Immunität durch Antikörper von gewöhnlichen Erkältungs-Coronaviren gegen SARS-Viren

Schon lange ist bekannt, dass es eine weit verbreitete Grundimmunität gegen SARS-Cov-2 gibt, die durch die gewöhnlichen Erkältungsviren hervorgerufen wurde. Das „neue“ Coronavirus ist zwar offenbar im Labor manipuliert worden, aber es ist keineswegs so unterschiedlich, dass es nicht schon eine existierende Immunität dagegen gäbe. Recht genau erforscht wurde die Kreuzimmunität für T-Zellen, aber nun wurden auch kreuzreaktive Antikörper und die sie erzeugenden B-Zellen nachgewiesen.

Eine in Nature veröffentlichte Studie ergab, dass es Antikörper als Folge von normalen Corona-Erkältungen gibt, die nicht nur auf SARS-CoV-2 reagieren, sondern auch auf SARS-CoV-1 und in geringerem Maß auf MERS.

Die meisten Menschen waren bereits vor der COVID-19-Pandemie verschiedenen Coronaviren ausgesetzt, was dazu führen kann, dass bei einer COVID-19-Infektion ein bestimmter Antikörper ausgelöst wird, wie die neue wissenschaftliche Studie herausgefunden hat.

Die Studie untersuchte, wie das körpereigene Immunsystem auf COVID-19 reagierte, nachdem es zuvor einem der mindestens vier anderen Coronaviren ausgesetzt war, die weit verbreitet sind und die relativ gutartige Krankheit auslösen, die umgangssprachlich als Erkältung bekannt ist.

Dieser Antikörper wird von einer Gedächtnis-B-Zelle produziert, die zuvor einer Erkältung ausgesetzt war, so Raiees Andrabi, der leitende Autor der Studie, der als Forscher in der Abteilung für Immunologie und Mikrobiologie des Scripps Research Institute in La Jolla, Kalifornien, tätig ist.

Der identifizierte kreuzreaktive und neutralisierende Antikörper ist spezifisch für die S2-Untereinheit des S-Proteins.

Es wurden Blutproben untersucht, die vor der Pandemie gesammelt wurden und mit Proben von Menschen verglichen, die an COVID-19 erkrankt waren. Dabei konnten Antikörpertypen identifiziert werden, die sowohl mit gutartigen Coronaviren als auch mit SARS-CoV-2 kreuzreagierten. In späteren Tests neutralisierte der Antikörper auch SARS-CoV-1, das Coronavirus, das im Jahr 2003 aufgetreten war.

Gedächtnis-B-Zellen sind ein wesentlicher Bestandteil des Immunsystems. Sie „erinnern“ sich an anfängliche Krankheitsbedrohungen und können jahrzehntelang im Blutkreislauf zirkulieren, bereit, wieder in Aktion zu treten, wenn die Bedrohung wieder auftaucht. Diese Zellen sind für die Produktion neutralisierender Antikörper verantwortlich.

Die Entdeckung könnte ein wichtiger Schritt für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen alle Coronaviren sein, der vor möglichen zukünftigen Coronaviren schützen könnte, sagt Dennis R. Burton, Inhaber des James und Jessie Minor Lehrstuhls für Immunologie in der Abteilung für Immunologie und Mikrobiologie bei Scripps Research.

„Ein weiteres gefährliches Coronavirus wird wahrscheinlich in der Zukunft wieder auftauchen – und wenn es das tut, wollen wir besser vorbereitet sein“, sagt Burton. „Unsere Identifizierung eines kreuzreaktiven Antikörpers gegen SARS-CoV-2 und die häufigeren Coronaviren ist eine vielversprechende Entwicklung auf dem Weg zu einem breit wirkenden Impfstoff oder einer Therapie.“

Burtons Labor erforscht auch breit neutralisierende Antikörper, die zum Schutz gegen viele Formen der Influenza eingesetzt werden können.

In der neuen Studie verwendete das Team die Elektronenmikroskopie, um zu verstehen, wie der kreuzreaktive Antikörper in der Lage ist, eine Reihe von Coronaviren zu neutralisieren. Sie sahen, dass er hauptsächlich an die Basis des Spike-Proteins des Virus bindet, ein Bereich, der sich von Stamm zu Stamm kaum verändert.

„Die Studie unterstreicht, wie wichtig es ist, die Natur der vorbestehenden Immunität vollständig zu verstehen, insbesondere in Bezug auf Coronaviren“, sagt Erstautorin Ge “Sophie” Song. „Eine frühere Exposition gegenüber einem Coronavirus, selbst einem gutartigen Virus, das Erkältungen verursacht, beeinflusst die Art und das Niveau der Antikörper, die produziert werden, wenn ernstere Coronavirus-Bedrohungen auftreten.“

Jedenfalls ist mit dieser Studie eine weitere starke Bestätigung erbracht worden, dass viele Menschen keinesfalls schutzlos dem doch nicht so neuem Coronavirus ausgeliefert sind. Insbesondere trifft dies zu auf Kinder, die sehr häufig durch die „normalen“ Coronaviren verursachte Erkältungen haben. Eine Impfung der Kinder ist daher umso mehr verantwortungslos.

Bildnachweis: iStock/Dr_Microbe

Alle aktuellen News im TKP Telegram Channel

Unterstütze unabhängigen Journalismus mit einer Spende via PayPal


Die Funktion von T-Zellen und Antikörpern im Immunsystem

Erweiterte Kreuzimmunität durch T-Zellen von anderen Viren

Studie: Varianten von Corona können T-Zell-Immunität kaum entkommen

Studie in Schweden: Immunität durch Infektion wirksamer als durch Impfung

11 Kommentare zu „Immunität durch Antikörper von gewöhnlichen Erkältungs-Coronaviren gegen SARS-Viren

  1. Merkwürdig.

    Es gibt also eine mehr oder weniger weitgehende Immunität durch Erkältungs-corona-Viren, die bekanntlich ja seit Jahrhunderten funktioniert.

    Diese Erkenntnis, die (mich) sofort zu der Frage führt, wie unterstützen wir die bereits bestehende Immunantwort unseres Immunsystems, wird stattdessen umgemünzt in: wir brauchen mehr Impfung!

    Nach dem Wissensvorlauf, den wir im Monat 14nC haben, zwei Fragen:
    – Sind die beteiligten Forscherinnen unabhängig?
    – Wer finanziert La Jolla, den Lehrstuhl und Burtons Labor?

  2. Eine sehr ausführliche Betrachtung zum Themen-Komplex „Labor-Virus“, Hochsicherheitslabor Wuhan, Biowaffenangriff, …

    https://www.prof-mueller.net/politik-1/china/

    “ Kommt das Virus doch aus dem Wuhan Institute of Virology?
    Am späten Nachmittag des 24.05.21 machte die Nachricht auch in den etablierten Medien die Runde:
    Ist Corona doch ein Laborunfall? “

    Mit ausführlicher Presseschau.

    Ich bleibe bei meiner Einschätzung: diese jetzt wieder verstärkt propagierte These (die aber auch gleich am Anfang 2020 schon mal diskutiert wurde), das Virus sei künstlich und Ergebnis der „Gain of Function“-Forschung, ist meiner Meinung nach so ideal zur Aufrechterhaltung des gewünschten Angst-Pegels, dass ich der These stark misstraue.

    Folgendes spricht mE stark dagegen:

    _ es ist nicht sicher, ob SARSCOV2 überhaupt von Wuhan ausging, dass das Virus erst Ende 2019 aufgetreten wäre. Keiner weiß das genau. Wenn man nicht einmal das sicher weiß, was ist da von der „China-Hypothese“ noch zu halten? Es gibt Überlegungen dass US-amerikanische Militärsportler das Virus nach Wuhan eingeschleppt hätten. Warum wird diese These nicht auch (wieder) untersucht? Wo wird das denn breit in den Medien „diskutiert“?

    _ wenn das Virus ein GOF-Virus sei, was wäre daran der besondere „Gain of Function“? Ich sehe nichts als ein normales, typisches, variantes, jedes Jahr neu und etwas anders auftretendes Corona-Virus (plus einem unglaublichen Medienhype und geschürte Hysterie). Wie auch Influenza ändert Corona auch immer geringfügig saisonal sein „Wirkspektrum“, ist mal mehr oder weniger „erfolgreich“. Was soll daran der GOF-Anteil sein?

    _ die „China-Hypothese“ ist so perfekt für das PLandemie-Kalkül: westliche Politiker und Verantwortlich könnten sich mit dieser These prima aus der Verantwortung stehlen (man habe Hintergrund-/Geheimdienstinformationen gehabt, die die Bevölkerung hätten verunsichern können, musste aber aufgrund dieser Informationen handeln – so ginge dann zum Beispiel die passende Erzählung.); China, das/der Fremde, das externalisierte Böse ist der ideale Sündenbock für so eine Geschichte, weit weg und für viele fremd, USA wäre nicht so ideal;

    aber – und das zählt für mich vor allem: mit dieser „China-Hypothese“ hat man ein neuerliches Erzähl-Element, mit dem man die Dauerhysterie und Dauerpanik wieder neu anzufachen hofft – nachdem Varianten, Mutanten, „Longcovid“, und Zahlen von „Fällen“, etc. wohl einfach nicht mehr recht ziehen.

    Jedes neue „Fakt“, jede neue Erzählung, sollte meiner Meinung nach genau auf deren PR-Funktionalität untersucht werden. Alles was so gut zur weiteren Angst-Perpetuierung geeignet ist, ist für mich verdächtig.

    Ein Angst-Virus muss immer neu unterfüttert werden. Genau dazu zielt jeder neu aufwallende Hype.

    1. Selbst wenn es ein Laborausbruch gegeben hat. Es ist nicht das worauf Der PCR Test von Drosten positiv reagiert. (so auch Dr. Wolfgan Wodarg im CA 54) Auch die Biontech Gentherapie wurde nur anhand einer Gruppe von 6 Personen die jedoch aus Shenzen stammten entwickelt. (Bericht auf msnbc) My two cents on this. oder auch hard facts. Sowohl Drosten als auch Sahin hatten sozusagen eine Eingebung….

  3. Die Erkenntnis beutet doch, dass man man die meisten Menschen mit einem 08/15 Erkältungs-Coronavirus infizieren sollte um eine Kreuzimmunität gegen Covid.19 zu erreichen ?
    Kann es wirklich so banal sein ?

    1. Nein, noch viel banaler: es ist nichts! Wie jedes Jahr gibt es Atemwegserkrankungen. Wie jedes Jahr werden davon Anfällige, Geschwächte krank. Wie jedes Jahr sterben auch Menschen. Wie jedes Jahr zieht es vorüber. Wie jedes Jahr werden wir ein Jahr älter. Wie jedes Jahr müssen wir uns von einigen lieben Menschen verabschieden.

      Man sollte also überhaupt gar nichts besonderes erreichen – außer sich wie immer sonst auch gesund ernähren, so gut wie möglich ein ausgeglichenes Leben führen, auf sich acht geben.

      Leider scheint heutzutage eine vernünftige, achtsame Lebensführung tatsächlich nicht mehr banal zu sein. Sind wir schon so sehr unserem Körper und der natürlichen Lebenswelt entfremdet?

  4. Es war schön länger wahrscheinlich und seit Lux Montagnier klar, dass es ein künstlich gebautes Virus ist, welches wie sich recht schnell herausstellte hinsichtlich der blutgerinnung problematisch ist. Um aber dass narrative einer natürlichen Pandemie aufrecht zu erhalten, hat man halt ebendiese herbeigeschrieben und Erkrankte nicht adäquat wieder besseren Wissens behandeltund so ein paar Millionen Tote am globalen Schachbrett geopfert, damit die Idioten von Pharma und WEF ihre Profits ab_ und Agenda durchziehen können… Aber damit is jetzt Schluss…

    1. An Corona ist hinsichtlich Blutgerinnung nur dann etwas problematisch, wenn die „Spikes“ ins Blut kommen – was normalerweise nicht der Fall ist. Übrigens auch Influenza kann solche Probleme verursachen.

      Sie können machen, was Sie wollen: an SARSCVOV2 ist nichts besonders anders als an all den anderen Viren.
      Und daher ist die GOF-Hypothese völlig unbegründet: was soll das für ein künstliches Virus sein, dass nicht viel anders ist als alle anderen natürlichen Viren?

      Das einzig „neuartige“ heute ist der ANGST-VIRUS. Der ist aber rein virtuell und wird von den Großmedien, der Politik, und von solchen Gerüchten wie dieser „Labor-Hypothese“ virulent gehalten. Ohne solche Gerüchte und solches Gemunkel gäbe es dieses Virus schon lange nicht mehr.

    2. Gain of function kann auch bedeuten, dass es sich schneller verbreitet. In Wuhan wurde daran geforscht wie sich natürlich vorkommende Fledermausviren (Corona) auf den Menschen übertragen lassen, sozusagen als Prophylaxe, falls es denn geschehen sollte. So meinte auch Prof. Kekule dass es durch Laborhunde übertragen worden sein könnte. Diese Forschung hat ein internationales Forschungsteam betrieben. Franzosen, Deutsche, Amerikaner… Als ich die Reportage über die Höhlenforscher hörte, dachte ich mir noch, was für ein absoluter Schwachsinn!, Nun weiß ich wofür die Story gut war. Horrorszenarien allabendllch von den Intensivstationen direkt in Wohnzimmer. Und Deutschland meint wieder mal dass am deutschen Wesen die Welt täte genesen.

    3. ät ak:

      durch Laborhunde übertragen? Höllenhunde? Wie ist es denn mit diesen Laborhunden? Die spielen tagsüber draußen und abends bekommen sie im Hochsicherheitslabor einen Fressnapf hingestellt?

      Ich frage nur, weil mir nicht so recht klar ist, was ich mit „von Laborhunden übertragen“ anfangen soll.

      So ein kleines weißes Mäuschen kann ja vielleicht schon mal entwischen – aber ein „Laborhund“? Was ist das überhaupt? Passt der auf die Versuchstiere auf? Und wie kommt Prof. Kekule auf so was? Hält er sich selbst solche Laborhunde? Ist dem auch schon mal einer entwischt?

      Zum GOF Ziel „schnellere Verbreitung“.

      Das dumme ist nur, da verbreitet sich nichts schneller als sonst – außer Erzählungen und Hysterie und Panik. War also die GOF-Forschung nicht besonders erfolgreich, oder?

      Was ich aber nie kapieren werde: wenn es tatsächlich zu so einem Ausbruch käme – und das Virus dabei wirklich gefährlich wäre – warum würde dann nicht zuallererst die Verbreitung behindert durch Ausbremsen bis Stoppen des Fernreiseverkehrs, vielleicht auch Einschnitte in den Welthandel? Aber seltsamer Weise war es von Anfang an weltweiter Regierungen-Konsens, dass Fernreisen, insbesondere Flugverkehr trotzdem stattfinden müsste. Idiotisch. (Meine Erklärung: Eindämmen des internationalen Flugverkehrs schadet insbesondere Globlalisten, Konzernen, global agierenden Organisationen, Elite-Gruppenangehörigen – und Fluggesellschaften. Und die alle wissen sich gut durchzusetzen, ihre Interessen zu wahren.)

Kommentar verfassen