
Die EU im Hospiz – Wartend auf den Tod: Warum die Agonie manchmal länger dauert
Die Europäische Union gleicht einem Patienten im Hospiz. Die lebenserhaltenden Maßnahmen laufen auf Hochtouren, die Maschinen piepsen noch, doch der Organismus ist bereits tot. Nur die Bürokraten in Brüssel und die politische Elite weigern sich, den Stecker zu ziehen.
Wenn man die aktuellen Berichte und Analysen zur wirtschaftlichen und politischen Lage der Europäischen Union betrachtet, drängt sich unweigerlich ein Bild auf, das Martin Armstrong in seinem jüngsten Beitrag bei Armstrong Economics prägnant zusammenfasst: Die EU befindet sich nicht mehr in einer Phase der Reform, sondern auf der Palliativstation. Sie wartet auf das Ende, doch der Sterbeprozess zieht sich – wie so oft bei kolossalen bürokratischen Apparaten – deutlich länger hin, als es von außen betrachtet erscheinen mag.
Palliativbehandlung statt Reformen
Wer die Geschichte großer Imperien und Währungsunionen kennt, weiß: Solche Gebilde zerfallen nicht über Nacht. Ähnlich verhält es sich mit dem europäischen Projekt. Die strukturellen Defekte waren von Anfang an sichtbar: Eine Währungsunion ohne fiskalische Union, eine Zentralbank, die Politik statt Stabilität betreibt, und eine politische Klasse, die Realität durch Ideologie ersetzt.
Die Geschichte zeigt uns immer wieder: Wenn Institutionen den Kontakt zur Realität verlieren und sich nur noch durch Selbsterhaltung und den Ausbau der eigenen Macht definieren, beginnt der unaufhaltsame Verfall. Die EU ist hier keine Ausnahme. Armstrong trifft einen wunden Punkt: Warum erleben wir nicht den plötzlichen Zusammenbruch, den viele Crash-Propheten seit Jahren herbeireden?
Die Antwort liegt in der Trägheit der Macht. Ein politisches System, das sich über Jahrzehnte in ein Geflecht aus Subventionen, Regulierungen und Abhängigkeiten verstrickt hat, stirbt nicht an einem Tag. Wie ein Patient im Hospiz wird der Status quo durch ständige Interventionen künstlich aufrechterhalten. Jedes neue Rettungspaket, jede neue Verordnung ist lediglich eine Verlängerung des Leidensweges, kein Heilungsansatz.
Schulden, Demographie und Deindustrialisierung
Die Symptome sind unübersehbar. Viele Mitgliedstaaten kämpfen mit explodierenden Schuldenbergen. Die EZB hält das System mit Negativzinsen und Anleihekäufen künstlich am Leben – ein klassisches Ponzi-Schema auf Steroiden. Gleichzeitig altert die Bevölkerung rapide, die Geburtenraten sind katastrophal niedrig, und die Massenmigration belastet Sozialsysteme, ohne die notwendige Integration zu leisten. Die Industrie wandert ab: Energiepreise explodieren dank verfehlter „Grüner Deal“-Politik, regulatorischer Wahnsinn und ideologischer Verblendung. Deutschland als ehemalige Lokomotive Europas stottert bedenklich.
Armstrong weist zu Recht darauf hin, dass solche Systeme länger überleben als erwartet, weil Politiker alles tun, um den Kollaps zu verzögern – oft auf Kosten der Bürger. Kapitalflucht wird durch Kontrollen erschwert, neue Schulden werden gemacht, um alte zu bedienen, und Krisen werden als Chancen für mehr Zentralisierung missbraucht. Doch die Mathematik lügt nicht. Zyklen der wirtschaftlichen Konfidenz, wie Armstrong sie seit Jahrzehnten analysiert, zeigen klare Muster. Die EU befindet sich in einer Abwärtsspirale, die durch Panikzyklen 2026 weiter beschleunigt werden könnte.
Die Illusion der Unumkehrbarkeit
Brüsseler Eliten und ihre medialen Unterstützer predigen weiter die Unumkehrbarkeit des europäischen Projekts. Wer Kritik äußert, gilt schnell als „Populist“ oder Schlimmeres. Doch die Realität holt sie ein: Wahlerfolge skeptischer Parteien in mehreren Ländern, wachsende Unzufriedenheit in der Bevölkerung und wirtschaftliche Daten, die keine Schönrederei mehr zulassen. Die Euro-Einführung hat Spekulation von Währungen auf Staatsanleihen verlagert – mit vorhersehbaren Folgen, wie Armstrong schon vor Jahrzehnten warnte.
Warum dauert es so lange? Weil das System über enorme Trägheit verfügt. Institutionen, die Milliarden verwalten, Lobbyisten, die davon profitieren, und eine politische Kaste, deren Macht vom Fortbestand der Union abhängt. Der Patient wird künstlich beatmet, bis die Reserven endgültig erschöpft sind. Historisch gesehen enden solche Phasen oft abrupt – durch einen externen Schock, einen Vertrauensverlust oder eine schlichte Zahlungsunfähigkeit.
Was kommt danach?
Ein geordnetes Ende wäre wünschenswert: Rückkehr zu nationaler Souveränität, flexibleren Währungsarrangements und einer Politik, die wieder den Bürgern der jeweiligen Länder verpflichtet ist statt abstrakten Brüsseler Visionen. Doch die Elite scheint eher bereit, das Projekt mit immer radikaleren Mitteln – von weiterer Zentralisierung bis hin zu Ablenkung durch geopolitische Abenteuer – am Leben zu erhalten.
Die Lektion der Geschichte ist klar: Imperien und künstliche Konstrukte überleben nicht ewig gegen ökonomische Realitäten. Die EU ist kein natürliches Gebilde freiwilliger Kooperation mehr, sondern ein bürokratisches Monstrum, das Souveränität und Wohlstand der Völker untergräbt.Es ist Zeit, ehrlich hinzuschauen. Der Hospiz-Patient EU braucht keine weiteren lebensverlängernden Maßnahmen. Er braucht ein würdevolles Ende – und die Chance für die europäischen Nationen, neu und besser aufzubauen. Die Agonie verlängert nur das Leiden der Bürger.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Ein Zusammenschluss der EU-Länder hat erhebliche Vorteile. Dass es aktuell nicht so aussieht, liegt an der politischen Führung durch eine inkompetente Person.
Fast alle Verträge der EU sind von Werner Weidenfels geschrieben worden, die Staaten durften dann noch Details hineinreklamieren. Damals hat man zusammen mit Fukujamas „Ende der Geschichte“ gemeint, anstelle von Politik alles durch „Experten“ verwalten zu können. Lauterbach ist ein Beweis, das es nicht geht.
Die Leyen zahlt Selensky Milliarden und der nutzt dieses Geld für US-Wahlkampfhilfe. Mischt sich Selensky auch in EU-Wahlen ein? Erhält Leyen ein Kickback? Legt Leyen die Pfizer-SMS nicht offen, weil sie Provision genommen hat? Möglicherweise um ihre Politik durchzusetzen? Spahn hat sich plötzlich eine Vier-Mio-Villa leisten können. War das Pharma-Provision? Schäuble war der Herr der Schwarzen Kassen der CDU. Ist Leyen seine Schülerin?
Die EU kann niemals ein Bundesstaat werden, da das Parlament keines ist und One-Man-One-Vote nicht gilt. Wäre das so, wären die Deutschen, die jetzt bereits die EU führen, noch stärker.
Anstelle von Zwinguschi braucht die EU eine entspannte, hochkompetente Führung, die gute Lösungsvorschläge macht und die Nationalstaaten überlegen lässt, ob sie das umsetzen möchten. Es gäbe Punkte: Migration, Wirtschaftspolitik, Energiepolitik, Durchlässigkeit der Arbeitsmärkte, Binnenmarkt, auch Verteidigung. Aber die EU muss zurück in die nationalstaatlichen Ministerien, wo sie Verfassung und Strafrecht und parlamentarischer Rechtfertigung unterliegt.
Einen Anhang habe ich noch: Wenn man mit Deutschen spricht… und ich spreche beruflich mit vielen… dann fasst man nicht, wie ahnungslos, naiv und uninformiert die Meisten sind. Letzte Aussage eines Ü50igers, dessen Freund bei Porsche arbeitet: „Ihm wurden jetzt sämtliche Zulagen gestrichen.“ Ich gehe davon aus, dass er auch ohne Zulagen immer noch so viel Kohle verdient, dass es ihm egal ist. Zusatzinformation: Porsche hatte gerade am Ballermann drei Monate ein 5Stern Hotel für einen 2stelligen Millionenbetrag gemietet, um dort seine Händlertagung abzuhalten. Im ersten Monat war kein Mensch da. Da wurde nur aufgebaut, Wände nieder gerissen und Wägen am Dach platziert. Das Dach musste dafür extra verstärkt werden. Unfassbare Dinge, die keiner mitbekommt, wenn man es nicht selber gesehen hat und gleichzeitig den Gewinneinbruch dieser Firma in den Medien liest. Um auf den Deutschen zurück zu kommen… wie fast alle anderen Deutschen, mit denen wir sprechen (es gibt wie immer seltene Ausnahmen): Sie sind völlig uninformiert, kennen sich null aus, interessieren sich aber auch nicht dafür, warum ihr Land völlig kaputt ist, geschweige denn dass sie mal aufstehen würden, um etwas dagegen zu tun. Sie bekommen immer noch gute Gehälter. Dass die Zukunft ihrer Kinder und Enkelkinder gerade den Bach runter geht, scheinen sie nicht zu schnallen. Sie jammern nur. Sind die perfekten Büßer. Ich habe so ein Jammerlappenvolk noch nie gesehen. Und ich habe Verwandte dort. Ich kann das beurteilen. Es ist erschreckend und traurig zu gleich.
Das ist leider exakt die Wahrheit – ich habe deutsche Nachbarn, seit Jahrzehnten… aber wie ahnungslos diese Leute in Bezug auf die Politik ihres Landes schon damals waren und bis heute sind… unglaublich. Da werden brav die deutschen Nachrichten geschaut, … passt eh alles, eh nicht so schlecht…
Und finanziell wie beschrieben – den meisten geht es offenbar noch immer mehr als gut (vor allem, wenn sie hier in A mit der D-Mark ihr Haus gebaut haben) und wenn jetzt Verwandte in A vorbeischauen – meistens im Urlaub mit dem Super-Van, gerade aus Italien kommend – wundern sie sich, warum wir „jammern“. Ist doch eh alles paletti! Corona gut überstanden, Impfung war toll… alles SUPER. Ja, manche meckern im schönen Bayern, aber so war’s doch schon immer…
Ich sage nichts mehr dazu – da fehlen einem die Worte.
Als gebürtiger „Deutscher“ kann ich das nur bestätigen, dass die, die sich rechtlich so einigermaßen auskennen (Völkerrecht und so), die wissen um Handelsrecht-only, die werden als Gefährder der Ordnung angesehen, sowohl vom Pseudostaat, als auch von den Nachbarn und sogar innerhalb der eigenen Familien. Der Niedergang wird für die Schlafschafe „über Nacht“ kommen und dann könnte das Gejammer groß sein, weil das war ja überhaupt nicht vorhersehbar, obwohl ja jeder, der nur ein bißchen selbst nachdenkt, alle Warnzeichen deutlich sehen oder lesen kann.
Allen Ländern steht das Wasser bis zum Hals, nur Deutschland, das war kleiner. Und ist immer noch der Feindstaat, obwohl es Deutschland so gar nicht mehr gibt, sondern nur noch die Bund-Gruppe im Handelsrecht, die so tut als ob das Land ihr gehörte trotz Freigabe zur völkerrechtlichen Neuaufstellung.
Hinweis zum Verständnis: Ersetze Wasser durch Finanzsystem. Jeder in ehemals Deutschland Lebende ist zur Zeit (Ende Q1/2026) mit 125.000 Euro verschuldet, die fällig werden, sobald die Bund-Gruppe abgewickelt ist, ab etwa 2030. Und die Zinsen werden bis dahin noch stark anziehen (durch die Kreditgeber getrieben, die B- und R-Namen spare ich mir jetzt mal).
Die EU ist weder ein Imperium, noch agiert sie imperial. Der Euro hat bedeutende Konstruktionsfehler mit viel Sprengkraft, ja, eine Renationalisierung Europas würde diese Sprengkraft womöglich aber bei weitem übertreffen. Die Integrationsleistung der EU sollte bei aller Kritik nicht unterschätzt werden und die positiven Seiten des Euro sowie seine potentielle Konkurrenz zum Dollar nicht vergessen werden. Geld wird nicht nur gemeinerseits, sondern bis weit in die „Eliten“ hinein nicht verstanden. Das Wort „Druckerpresse“ ist dabei der Lackmustest für die intellektuelle Redlichkeit des jeweiligen volxwirtschaftlichen Wortführers. „Schulden“ werden ganz gezielt als urschlimm dargestellt. Als ob diese alle gleich wären. Da ist „uns“ das Imperium de facto um Lichtjahre voraus. Ob sich daran etwas ändern ließe, weiß ich nicht, weil es nicht nur am machtpolitischen Willen mangelt, sondern insbesondere bei jenen öffentlichen Auspuffen, deren Leben sich 24/7 um das liebe Geld dreht, ironischer Weise dafür nicht einmal im Ansatz weises Verständnis vorherrscht.
PS: Und dass „Russland“ keinerlei Interesse (und vermutlich auch „die USA“) am Weiterbestand einer sich wieder auf die Verträge besinnenden und E-Uschis anmaßende Inkompetenz endlich in die Wüste schickenden EU haben, ist selbsterklärend. Quod erat demonstrandum ;-)
In diesem einen Fall bin ich tatsächlich für Sterbehilfe… bitte bald.
Das mit dem Zusammenbruch wird wohl leider noch seeeeehr lange dauern, wenn er überhaupt jemals stattfindet. Ich glaube nicht mehr daran. Habe die Hoffnung aufgegeben. Derzeitiger Status der „europäischen“ Bürger (kann man so eigentlich nicht mehr nennen, die erfolgreichen muslimischen Importe sind in manchen Gegenden ja schon in der Mehrzahl): Die Pensionisten in Österreich befinden sich im „großen Fressen“. Es wird gefressen, gesoffen und pensionistengereist auf Teufel komm raus. Es gibt kein anderes Hobby mehr als Pensionen jenseits der 2.000 Euro netto aus dem Fenster zu schmeißen, weil man weiß ja nicht, wie lange man noch lebt. Wenn sie nicht saufen, fressen oder Urlaub machen, dann bevölkern sie die Ambulanzen und Privatärzte, weil sie sich beim Maibaum bewachen bei 14 Grad Kälte oder als Folge der Spritze kaputt gemacht haben. Die noch arbeitende Bevölkerung hackelt sich entweder zu Tode oder hat noch gemütliche, super dotierte Versorgungsposten der Boomer-Generation. Die Jugend sauft am Ballermann und/oder starrt ins Händi und auf Video Games. Kann ihnen nix passieren. Sie erben ja und machen einen auf work-life-balance. Die vom hackeln hochgradig frustrierten Ü50iger nutzen ihre wenigen Urlaubswochen auch zum Saufen am Ballermann. Die EU Faschisten bringen in den nächsten 2-3 Jahren endlich den digitalen Euro, die ID’s gibt es ja schon. Spätestens 2030 wird das Ding fest gezurrt, sämtliches Vermögen, dass aufmerksame Zeitgenossen nicht schon in Sicherheit gebracht haben, wird konfisziert oder weg besteuert. Die ID macht ihr Übriges. Schon jetzt ist die Infrastruktur in ganz Europa kaputt. Sämtliche Institutionen schnaufen aus den letzten Löchern, während wir Europäer fassungslos auf Berichte aus China schauen, wo es aussieht, wie im Raumschiff Enterprise. Hoch modern, sauber, am letzten Stand der Technik. Wir Europäer werden jetzt erst mal verarmen. Krieg wird wohl nicht kommen. Wer soll da von uns mitkämpfen? Aber das hindert sie ja nicht daran, die nächsten Jahre nochmal die letzten Reserven für die Kriegswirtschaft auszugeben und sich die Taschen noch voller zu stopfen. Ein Wunder, dass die noch nicht platzen. Diejenigen, die mit ihren fetten Bäuchen hier noch fleißig mit naschen und den ganzen Wahnsinn mit ihrer Korruption erst ermöglichen, fallen hoffentlich tief oder nehmen sich in den Steuerparadiesen hoffentlich gegenseitig die letzten Plätze weg. Glücklich werden sie dort jedenfalls trotzdem nicht werden. Entwurzelung ist nicht jedermanns Sache. Meine Aussagen beruhen übrigens auf alle auf Beobachtungen in meiner unmittelbaren Umgebung. Ist also Fakt.
Die EU hätte sich zu einer wunderbaren Union förderaler Staaten entwickeln können – vom Atlantik bis Wladiwostok; nach zwei Weltkriegen zum Demokratietreiber der Welt. Die Währungen bleiben bestehen – der Euro als Verrechnungseinheit. Schon Bismarck sagte, dass ein friedliches Europa nur unter Einbeziehung Rußlands möglich ist.
Die Realität: ein autoritäres, demokratiefeindliches, bevölkerungsfeindliches, kriegstreiberisches Bürokratiemonstrum – Tendenz: negativ. Wer kann es ändern ? Nur wir selbst – die eigene Bevölkerung. Aber wahrscheinlich muß es erst eine Stufe tiefer gehen, bevor die durch die Massenmedien indoktrinierte Bevölkerung zumindest etwas aufwacht.
Denke auch das ist noch zu optimistisch. Das wird uns noch lange begleiten. Die Möglichkeiten den Bürger zu melken sind noch sehr umfangreich. Was wir derzeit sehen ist grade erst der Anfang. Wenn andere Länder etwas gelehrt haben dann das es bis zum Tiefstpunkt geht. Entweder Armut oder Krieg mit nachfolgender Armut.
Argentinien ist da ein Vorzeige Beispiel. WP „Bis etwa 1950 war Argentinien eines der reichsten Länder der Erde“ und heute – Google sagt:
„Ein sehr großer Teil der Bevölkerung – Schätzungen zufolge mitunter bis zu rund 35 bis 40 Prozent – lebt unterhalb der Armutsgrenze. “
„Verlust der Kaufkraft: Hohe Lebenshaltungskosten im Verhältnis zu den Löhnen oder Renten zwingen viele Menschen dazu, den Konsum drastisch einzuschränken. Viele Familien können sich frisches Fleisch, Milch oder andere Grundnahrungsmittel kaum noch leisten und weichen auf günstigere, nährstoffärmere Alternativen aus.“
Rückkehr zu nationaler Souveränität ohne EU? Wenn die Konzerne, die Finanzmafia, Großinvestoren wie Blackrock und die Spekulanten auf globaler Ebene die Herrschaft ausüben? Wenn das Großkapital die Meinung kontrolliert? Wenn sich Gates und die Pharma-Mafia nicht nur die WHO sondern den Großteil der Medizin-Professorchens kaufen? Wenn sich Klima-Abzocker mittels UN IPCC die Taschen füllen? Bei Auflösung der EU wären wir genauso „souverän“ wie die Schweizer, die mehrmals ganz „souverän“ für die Corona-Diktatur gestimmt haben. Und wir würden man ganz souverän dem Großkapital den Stiefel küssen.
„Viele Mitgliedstaaten kämpfen mit explodierenden Schuldenbergen“
Ja, das ist eine Gefahr. Ich habe in meinem langen Leben gelernt Dinge aus mehreren Perspektiven zu lesen. Damit meine ich: gibt es einen Weg, auf dem explodierende Schuldenberge notwendig sind, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen? Was passiert bei explodierenden Schuldenbergen? Eine Regierung wird unfähig zu arbeiten – klar, dazu kommt die von der Leyen Idee, ein Vermögensregister für jeden Bürger aufzubauen (ich sage, um davon zu profitieren). Unfähig zu arbeiten führt nach der Strategie von Ishikawa zum Zusammenbruch. Zusammenbruch führt zum Chaos. Chaos führt zu einer neuen Regierungsform [das ist nur ein Zweig der Maßnahmen-Ursachenkette].
Nur keinen unbegründeten Optimismus verbreiten. Bevor das zusammenbricht, müssen erst wieder die vereinten Kräfte der Armeen der Sowjetunion und der USA zur Befreiung aufmarschieren. Zumindest war’s letztes Mal so.
„Die Antwort liegt in der Trägheit der Macht.“
Oder in der Macht der Trägheit?